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Himmel

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Himmel

Bd. 2, Sp. 1174
Der Himmel, des -s, plur. ut nom. sing. ein altes Wort, welches ehedem eine jede, besonders eine gewölbte oder hohle Decke bedeutete. 1. Eigentlich, in welcher Bedeutung es nur noch in einigen Fällen üblich ist. Die bewegliche, größten Theils von kostbarem Zeuge verfertigte Decke, welche bey gewissen Feyerlichkeiten über vornehme Personen getragen, oder über ihren Sitz befestiget, und mit einem ausländischen Worte ein Baldachin genannt wird, ist noch unter dem Nahmen eines Himmels, eines Prachthimmels, eines Tragehimmels, eines Thronhimmels bekannt. Ehedem wurde er auch ein Himmelzen, Himlitz genannt. Auch die oberste Decke einer Kutsche, ingleichen der obere Theil eines mit Vorhängen versehenen Bettes, (S. Himmelbett,) wird noch der Himmel, der Kutschenhimmel, der Betthimmel genannt.[] Ein bedeckter Wagen, eine Landkutsche oder Postkutsche kommt noch in dem vorigen Jahrhunderte unter dem Nahmen eines Himmelwagens vor. In den Salzburgischen Salzwerken ist der Himmel das, was andere Bergleute die First nennen. Hornegk nennt eine Pferdedecke oder Schabracke den Himmel. In Boxhorns Glossen ist Himila die Decke eines Zimmers, in den Monseeischen Glossen aber bedeutet das Zeitwort himmeln wölben. Bey dem Kilian ist Hemel des Mondes das Gewölbe im Munde, der Gaumen. Eine Art eines spiegelicht gestrickten Garnes, welches nicht zum Fangen, sondern nur zum Abhalten und Bedecken üblich ist, und daher auch eine Decke heißt, wird noch jetzt bey den Jägern ein Himmel genannt. S. auch Himmelskorn. 2. Figürlich und am häufigsten, das dem Anscheine nach runde blaue Gewölbe, welches über der Oberfläche der Erde erhaben ist und dieselbe gleichsam bedecket. Quam late coelum tegit terram, sagt ein alter Dichter, und Ottfried: So himil thekit thaz lant. 1) Überhaupt, der ganze sichtbare Raum über der Erde; ohne Plural. Unter dem freyen Himmel schlafen, im Gegensatze des Schlafens in einem Gebäude, in einer Hütte oder Höhle. Die blaue Farbe des Himmels, S. Himmelblau. Er war so betrunken, daß er den Himmel nicht sahe. Jemanden bis in den Himmel erheben, außerordentlich loben. Besonders im Gegensatze der Erde, alles was über der Erde ist, im Gegensatze derselben. Himmel und Erde bewegen, sich alle ersinnliche Mühe geben, eine Absicht zu erreichen. Diese Dinge sind so verschieden, wie der Himmel von der Erde. Dergleichen grober Mann, als dieser ist, muß zwischen Himmel und Erde nicht mehr seyn, Gell. 2) Besonders mit verschiedenen Einschränkungen, einzelne Theile dieses unermeßlichen Raumes über der Erde zu bezeichnen. (a) In einigen wenigen Zusammensetzungen wird dieses Wort dem Innern er Erde entgegen gesetzt, ihre Oberfläche zu bezeichnen, ingleichen der letztern, etwas auszudrucken, was nahe über derselben ist. S. Himmelerz, Himmelsspur. Noch häufiger, (b) Der sichtbare Theil des Himmels, welcher den Gesichtskreis abschneidet, von welchem man im gemeinen Leben optisch sagt, daß er auf der Erde ruhe, die Erde berühre. Die Sonne stehet mitten am Himmel, wenn sie in der Mitte dieses Raumes gesehen wird. Besonders in Ansehung der darin befindlichen Luft, der Dünste und deren Beschaffenheit. Ein heiterer, heller, klarer Himmel. Der Himmel ist voller Wolken. Der Himmel ist trübe, welches man in Niedersachsen hevenschemig nennet, von Hefen, der Himmel, und schemig, schattig, trübe. Der Himmel, der finster über mich herab hängt, Weiße. Die Vögel unter dem Himmel, die Vögel des Himmels, in der Deutschen Bibel; der Thau des Himmels, Regen vom Himmel, u. s. f. eben daselbst. In der höhern Schreibart zuweilen auch, ein Himmelsstrich, ein Land, ein Theil der Erdfläche in Ansehung der Entfernung von dem Äquator. Unter diesem für mich ewig fremden und ewig trüben Himmel möchte ich noch ein Mahl die Freuden meiner muntern Jugend zurück rufen, Zimmerm. Was uns unter Einem Himmel nicht schädlich ist, kann uns unter dem andern gefährlich seyn. Ihm hohlet über Meer Die Früchte fremder Himmel der kühne Schiffer her, Dusch. S. Himmelsstrich. In weiterer Bedeutung wird auch zuweilen der ganze Dunstkreis, welcher die Erdkugel umgibt, der Himmel oder der Lufthimmel, der Wolkenhimmel genannt. (c) Der ganze Raum, welchen das Sonnen-System einnimmt,[] und in weiterer Bedeutung der Raum, welchen ein jeder Fixstern mit seinen Planeten einnimmt. In Ansehung des Sonnen-Systems nennet man diesen Himmel zuweilen gleichfalls den Lufthimmel, weil er mit einem feinen, der Luft ähnlichen flüssigen Wesen ausgefüllet seyn soll. (d) In noch weiterer Bedeutung, der ganze unermeßliche Weltraum außer der Erde, mit allen darin befindlichen Weltkörpern; der Sternenhimmel, in der Deutschen Bibel das Firmament, die Feste des Himmels. Die Sterne am Himmel, (nicht im Himmel.) Den Himmel beobachten, die Veränderung der in diesem Raume befindlichen Weltkörper. S. Himmelslauf, Himmelskörper u. s. f. So fern in diesem Raume wiederum besondere Räume angenommen werden, kann auch der Plural gebraucht werden, welcher daher nach morgenländischer Art auch in der Deutschen Bibel so oft vorkommt. Laß sich, o Herr, die hohen Himmel neigen, Opitz. (e) Der Ort des Aufenthaltes, oder vielmehr der unmittelbaren Offenbarung des unendlichen Wesens, so fern derselbe in einem Theile dieses Himmels, oder außerhalb desselben angenommen wird; ohne Plural. α) Eigentlich, welcher Himmel denn auch der empyräische Himmel, und 2 Cor. 12, 2 der dritte Himmel genannt wird; zum Unterschiede von dem Sternenhimmel und Lufthimmel. Der Heilige im Himmel, Sir. 48, 23. Euer Vater im Himmel, Matth. 6, 9. Gott im Himmel weiß es. Die Ehen werden im Himmel gemacht. β) Besonders, so fern dieser Ort zugleich als der Aufenthalt der guten Engel, und der vollendeten Gerechten angenommen wird; der Himmel der Seligen, im Gegensatze der Hölle. In den Himmel kommen. Elias fuhr gen Himmel. Seine Seele ist im Himmel. Das wird dir dort im Himmel belohnet werden. Ein Bürger des Himmels. Wo es denn auch von der Glückseligkeit selbst gebraucht wird, welche die Gerechten an diesem Orte der unmittelbaren Offenbarung Gottes genießen. Der Vorschmack des Himmels. Nach einer noch weitern Figur auch von einem sehr hohen Grade irdischer Glückseligkeit. Ihr erhebt mich in einen Himmel von Freuden, Weiße. Denke was das für ein Himmel von Glückseligkeit seyn müßte, wenn wir unsere Liebe vor den Augen der Welt feyern könnten, ebend. Schon die ältesten heidnischen Skandier nannten Odins Sitz und die beglückte Wohnung der Helden in demselben Gimle. γ) Figürlich, das höchste Wesen selbst, Gott selbst; ohne Plural. Der Himmel hat es so gewollt. Der Himmel ist mein Zeuge. Das weiß der Himmel. Das sey dem Himmel geklagt! Der Himmel sey gelobt! Wie es der Himmel schicken wird. Um des Himmels willen! Nein, um des Himmels willen nicht! Gell. Um des Himmels willen, ich höre jemanden oben reden! ebend. Auch bey den alten Finnen und Lappen bedeutete Jumal so viel als Gott. Anm. Bey dem Ulphilas und im alt Schwed. Himin, im Isidor, bey dem Kero, Ottfried, Willeram u. s. f. schon Himil, Himile, im Dän. und Schwed. gleichfalls Himmel. Wachter war in Ansehung der Ableitung dieses Wortes sehr unbeständig. Anfänglich pflichtete er dem Dieterich von Stade bey, der es von heimen, bedecken, abstammen ließ; hernach sahe er das Vorwort um als das Stammwort an, und endlich fiel er gar auf das Zeitwort hammeln, verstümmeln, und erklärete die Benennung des Himmels aus der albernen Fabel von dem Saturn, der den Cölum verschnitten haben soll. Frisch leitete es von ha, hoch und heben her, nach einer nicht seltenen Verwandelung des b in m, wie die Holländer Hemel für Hebel, Sauerteig, sagen. Allein da dieses Wort ehedem von einer jeden Decke, besonders von einer gewölbten und hohlen Decke gebraucht wurde, so ist die Ableitung von dem alten heimen, decken, bedecken, immer[] noch die wahrscheinlichste. S. Hemd. Die Endsylbe -el ist weiter nichts als die Ableitungssylbe, welche ein Werkzeug, oder ein handelndes Ding bedeutet, so daß Himmel nichts anders ist, als eine gewölbte Decke, welches mit dessen scheinbaren Beschaffenheit sehr gut überein kommt. Auf eben die Art nannten ihn die Griechen κοιλος, und die Lateiner coelum, welche beyden Wörter mit hohl sehr genau verwandt sind. Bey den alten Schweden war Himin die Gehirnhaut, so wie das Griech. υμην eine jede pergamentartige Haut bezeichnet. Die Niedersachsen nennen den Himmel Hefen, (Engl. Heaven,) entweder von heben, dessen Höhe zu bezeichnen, oder auch noch wahrscheinlicher von der scheinbaren gewölbten Beschaffenheit desselben, da denn dieses Wort zu Hafen, ein hohles Gefäß, Lat. cavus, gehören würde. Aus eben dieser Ursache heißt er bey den Bretagnern und Wallisern Nef, Nefo, S. Napf. Im Oberd. wird himmlitzen häufig für blitzen gebraucht. S. auch Himmeln.
8759 Zeichen · 120 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    himmelstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    himmel stm. s. himel.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    himmelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    himmel , M. Vw.: s. hemmel

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Himmel

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Himmel , des -s, plur. ut nom. sing. ein altes Wort, welches ehedem eine jede, besonders eine gewölbte oder hohle De…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Himmel

    Goethe-Wörterbuch

    Himmel in frühen Br vereinzelt eigenh ‘Himel’ (zB B5,111,13 ), Kleinschr B3,261,2 , mehrf Zusammenschr ‘um(’)s Himmelswi…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Himmel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Himmel , bezeichnet den Horizont, der sich über uns wölbt; alsdann das Firmament, die Gestirnwelt, ferner die ganze Schö…

  6. modern
    Dialekt
    Himmel

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Himmel [Heml O.; Hìml U.; Hæml M. ] m. 1. Himmel, als Ort der Seligkeit: do ge h t s zue wie vor d em H. drusse n da geh…

  7. Sprichwörter
    Himmel

    Wander (Sprichwörter)

    Himmel 1. A Hemmel hing hat un an sith nen Thriad. ( Nordfries. ) – Lappenkorb; Firmenich, III, 7, 100. Der Himmel hängt…

  8. Spezial
    Himmel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Him|mel m. (-s,-) 1 cil m. 2 (Traghimmel) cil (cii) m. 3 (Himmelsgewölbe) firmamënt m. 4 (Paradies) paraisc m. , cil m. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit himmel

991 Bildungen · 933 Erstglied · 56 Zweitglied · 2 Ableitungen

himmel‑ als Erstglied (30 von 933)

Himmel(s)aff

Idiotikon

Himmel(s)aff Band 1, Spalte 101 Himmel(s)aff 1,101

Himmel(s)brief

Idiotikon

Himmel(s)brief Band 5, Spalte 457 Himmel(s)brief 5,457

Himmel(s)donner

Idiotikon

Himmel(s)donner Band 13, Spalte 249 Himmel(s)donner 13,249

Himmel(s)dragōner

Idiotikon

Himmel(s)dragōner Band 14, Spalte 615 Himmel(s)dragōner 14,615

Himmel(s)dätti

Idiotikon

Himmel(s)dätti Band 13, Spalte 2051 Himmel(s)dätti 13,2051

Himmel(s)g(e)treid

Idiotikon

Himmel(s)g(e)treid Band 14, Spalte 606 Himmel(s)g(e)treid 14,606

Himmel(s)gestirn

Idiotikon

Himmel(s)gestirn Band 11, Spalte 1545 Himmel(s)gestirn 11,1545

Himmel(s)güegi

Idiotikon

Himmel(s)güegi Band 2, Spalte 162 Himmel(s)güegi 2,162

Himmel(s)leitereⁿ

Idiotikon

Himmel(s)leitereⁿ Band 3, Spalte 1498 Himmel(s)leitereⁿ 3,1498

Himmel(s)pfënster

Idiotikon

Himmel(s)pfënster Band 5, Spalte 1165 Himmel(s)pfënster 5,1165

Himmel(s)rodel

Idiotikon

Himmel(s)rodel Band 6, Spalte 607 Himmel(s)rodel 6,607

Himmel(s)rȫti

Idiotikon

Himmel(s)rȫti Band 6, Spalte 1783 Himmel(s)rȫti 6,1783

Himmel(s)schlüssel

Idiotikon

Himmel(s)schlüssel Band 9, Spalte 755 Himmel(s)schlüssel 9,755

Himmel(s)schwërtel

Idiotikon

Himmel(s)schwërtel Band 9, Spalte 2170 Himmel(s)schwërtel 9,2170

Himmel(s)schǟfli

Idiotikon

Himmel(s)schǟfli Band 8, Spalte 297 Himmel(s)schǟfli 8,297

Himmel(s)spaltung

Idiotikon

Himmel(s)spaltung Band 10, Spalte 222 Himmel(s)spaltung 10,222

Himmel(s)stang(en)

Idiotikon

Himmel(s)stang(en) Band 11, Spalte 1099 Himmel(s)stang(en) 11,1099

himmel als Zweitglied (30 von 56)

schimmel?

KöblerMnd

*schimmel? , Adj. nhd. farbig, gefärbt ÜG.: lat. coloratus Hw.: s. schimmel (4) E.: Herkunft ungeklärt?

Betthimmel

RDWB1

Betthimmel m балдахин (над кроватью)

Schimmel

RDWB1

Schimmel m плесень (Lakune) лошадь белой или серой масти

Amtsschimmel

Pfeifer_etym

amts·schimmel

Amtsschimmel m. ‘umständliches bürokratisches Handeln, bürokratischer Trott’, besonders in der Wendung den Amtsschimmel reiten ‘die Dienstvo…

apfelschimmel

DWB

apfel·schimmel

apfelschimmel , m. equus scutulatus, böhm. gablečnjk, poln. jabłkowity koń; s. apfelgrau: zwölf knaben, alle in grün und reich gestickt, sei…

Appelschimmel

MeckWBN

appel·schimmel

Wossidia Appelschimmel m. Apfelschimmel, Pferd bestimmter Farbe, etwa von einem hellen Grau S. Neum. Volksm. 143.

Bedd'himmel

MeckWBN

Wossidia Bedd'himmel m. Betthimmel Reut. 3, 299.

betthimmel

DWB

bett·himmel

betthimmel , m. tegmen lecti. himmel bedeutet an sich decke, ahd. laquear, lacunar ( Graff 4, 938 ), zumal galt die weitere bildung himilezz…

blāschimmel

KöblerMnd

blā·schimmel

blāschimmel , M. nhd. Blauschimmel E.: s. blā, schimmel (1) W.: s. nhd. Blauschimmel, M., Blauschimmel, DW 2, 85? L.: MndHwb 1, 290 (blâschi…

blāwschimmel

KöblerMnd

blāwschimmel , M. Vw.: s. blāschimmel

Bureauschimmel

Wander

bureau·schimmel

Bureauschimmel Der Bureauschimmel. Das alte verknöcherte Bureauwesen. Im Karlsbader Wochenblatt, 1877, Nr. 16 findet sich ein Fall unter dem…

Chilche(n)himmel

Idiotikon

Chilche(n)himmel Band 2, Spalte 1294 Chilche(n)himmel 2,1294

Ehehimmel

Wander

ehe·himmel

Ehehimmel Sie machen im Ehehimmel einen Mordspectakel. Von unfriedlichen Eheleuten.

feuerhimmel

DWB

feuer·himmel

feuerhimmel , m. caelum empyreum, der neunte kreis des firmaments, nach der alten vorstellung.

Freude(n)himmel

Idiotikon

Freude(n)himmel Band 2, Spalte 1293 Freude(n)himmel 2,1293

gänsehimmel

DWB

ganse·himmel

gänsehimmel , m. ein himmel für die gänse, von dem unterm volke hie und da die rede ist, z. b. in Baiern, wo man einem ironisch sagt, er wer…

gēlschimmel

MNWB

gelsch·immel

gēlschimmel Schimmel mit gelblicher Färbung oder mit gelblichen Flecken, Isabelle , Gelbschecke.

grauschimmel

DWB

grau·schimmel

grauschimmel , m. 1) name eines schimmels, dessen helle farbe eher grau als weisz ist: equus glaucus ein grawschimmel nomencl. lat. germ. ( …

gēlschimmel

KöblerMnd

gēlschimmel , M. nhd. Schimmel (M.) (2) mit gelblicher Färbung oder gelblichen Flecken, Isabelle, Gelbschecke E.: s. gēl (1), schimmel (2) L…

Ableitungen von himmel (2 von 2)

urhimmel

DWB

urhimmel ( höchster, oberster h. ur- C 4 b, c) Schubart sämtl. ged. 1, 334 ; Bettine Günderode 1, 98 . —

Verhimmelung

Campe

○ Die Verhimmelung , Mz . u. 1) Die Handlung, da man verhimmelt oder im höchsten Grade entzückt. 2) Das höchste Entzücken, welches man empfi…

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APA
Cotta, M. (2026). „himmel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/himmel/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „himmel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/himmel/adelung. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „himmel". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/himmel/adelung.
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