Notwendigkeit -th- 1
zu ‘notwendig’ 1; öfter ‘die N. fühlen/empfinden’ (etw zu tun) a
zu ‘notwendig’ 1a: Daseinsfristung, Existenzerhaltung, auch: elementare Fürsorge Im Ganzen bleibt jedoch dieses Negoz hauptsächlich von Seiten der Pietät u. der
N. anzusehen, da man die Kinder [
des verstorbenen Fernow] ja doch nicht ganz hülflos lassen könnte GWBB(Tausch 141) Voigt 24.3.09 N6,132,7 MetamPfl Nachtr b
zu ‘notwendig’ 1b: (unbezwingliches) Verlangen; einmal ‘selige N.’: erotische Anziehung; auch abgeschwächt iSv (starkes) Bedürfnis, (dominante) Neigung Die
N. [
für Eduard] mit Ottilien zu sein, sie zu sehen, ihr etwas zuzuflüstern, ihr zu vertrauen, wuchs mit jedem Tage GWB20,146,17 Wv I 13 Aber auch dem Behagen glich nichts, wenn er [
Eduard] sich mit ihr [
Ottilie] zusammenfand. Und so war auch ihr dieselbe Empfindung geblieben; auch sie konnte sich dieser seligen
N. nicht entziehen GWB20,396,5 Wv II 17 Freund Meyer..verließ mein Haus in Gefolg einer eingegangenen ehlichen Verbindung. Jedoch die
N. sich ununterbrochen mitzutheilen, überwand bald die geringe Entfernung GWB35,144,10 TuJ 1803 so gaben..vortheilhafte Lustsitze..Hoffnung auch in diesem damals zur
N. gewordenen Naturleben sich..angenehm thätig zu erweisen GWB29,173,9 DuW 20 die..Nachricht, daß die junge schöne Gräfin auch schon genöthigt sei, durch Wohlthätigkeit den Mangel an eignem Glück zu ersetzen, machte ihn [
Wilhelm] äußerst traurig; er fühlte, daß es bei ihr nur eine
N. war sich zu zerstreuen GWB23,65,6 Lj VII 6
uö mit Genitivergänzung iSv Unverzichtbarkeit, große (persönliche) Bedeutung Auch mir schwebt gar oft die
N. des Wiedersehens vor. Nur in Gegenwart läßt sich das Beständige wie das Vergängliche fühlen und beurtheilen GWBB38,137,13 Marianne [9.5.]24 B7,279,20 ChStein [Nov 83 Korr Fränkel
21,488] c
zu ‘notwendig’ 1c α
(fundamentale) lebenspraktische Bedeutung, (existenzielle) Erforderlichkeit, (elementare) Bedürfnisbefriedigung [
betr Baudenkmäler in Sizilien] Verzierungen..besonders bei Brunnen, die bei ihrer
N. und Nutzbarkeit auch den größten Schmuck zu verdienen schienen GWB49
2,149,26 Üb:Hittorf/Zanth,Architect modSic Das Gefäß des Lucagnolo sollte..bei Tafel dienen..mehr zur Pracht als zur
N. GWB43,55,25 Cell I 4 wenn die Orte unsaubrer
N. [
wie Kellergelasse, Dachböden, Schuppen oä] eine geheime Canzlei für unglücklich Liebende abgeben müssen GWB51,18,2 ThS I 5
uö β
pl (bis auf ‘N. des Lebens’): lebenswichtige Güter, Grundbedürfnisse Der Hafen [
von Messina] ist beinahe unbrauchbar durch ungeheure Auflagen, der Handel streng beschränkt, und jede
N. des Lebens schwer beschatzet GWB46,223,13 Hackert TgbKnight Messina Die Erfahrung mahnt jedoch, Vervielfältigung und Ersatz der beiderlei N-en [
Nahrungs- u Brennstoffe] niemals zu verabsäumen GWB42
1,43,6 Üb:Monatschr Böhmen [Varnhagen/G] Caffee..Taback..dergleichen N-en sind hier rar GWBB23,445 Christiane 24.5.12 K wie Ew. Majestät bey väterlichster Sorge für die N-en des Daseyns Ihro Völker auch dasjenige im Auge behalten was dem Geiste unentbehrlich bleibt GWBB37,386,17 Wilh I dNiederld [20./23.10.23] K
uö d
zu ‘notwendig’ 1d: narrative, ästhet Essenz, auch: Zweckmäßigkeit wie man eine bedeutende Weltbegebenheit aus ihrer eigenen Natur heraus entwickeln, darstellen, und die hiezu überlieferten Nachrichten nur in so fern benutzen kann, als sie mit der
N. in Harmonie stehen GWBN3,67,11 FlH II die eingebildete
N. der beiden nunmehr beseitigten Theatereinheiten [
Zeit u Ort] GWB41
1,231,5 Üb:Manzoni,Carmagnola [1821] wir sprachen über die
N. des Reims in französischer Poesie GWBB37,152,3 August 27.7.23 40,356,27 Üb:Wunderhorn e
zu ‘notwendig’ 1f: sachliches, technisches (auch: methodologisches) Erfordernis (etw zu tun), Unumgänglichkeit (einer Aufgabe), pragmatisches Gebotensein, auch: Sachgemäßheit; öfter ‘die N. erfordert etw’; mehrf ‘sich von der N. (einer Maßnahme) überzeugen (können)’ Da man bei Besuchung der neuen botanischen Anlage sich abermals von der großen
N. überzeugt hat, das Wasser durch eine Hydraulische Maschine in den obern Theil des Gartens zu bringen GWBA(FfA I 27,363,13) Aktenvermerk 11.4.95 Kleine Prismen mit großen Winkeln.
N. enger Öffnungen GWBN4,466,18 FlH Plp
N. und Vortheile eines festen Münz-Fußes GWBA2,379,21 Münzgutachten [vor 23.11.93] K daß die
N., in unruhigen Zeiten dem Gemeinwesen Sicherheit zu verschaffen, diese Anstalten [
Festungsbauten in Frankfurt] hervorgebracht GWB26,24,10 DuW 1 Die
N. unser tragisches Theater durch Versification von dem Lustspiel und Drama zu entfernen wird immer mehr gefühlt werden GWB40,67,19 ÜbMahomet daß in der Musik man über
N. des Unterrichts, sowohl im höheren Kunst- als im letzten technischen Sinne, viel klarer ist als in den bildenden Künsten GWBB19,361,21 Meyer 30.6.07 das Übermaß der einzelnen Gegenstände, welches uns die
N. empfinden läßt, sie zu ordnen GWBN7,164,1 Pflanzenbildg Decandolle B14,124,18 Cotta 5.7.99 T2,87,24 v 26.8.97 B11,45,4 Voigt 12.3.96 A1,347,29 Aktenausz 20.2.[85] B29,234,15 CarlAug 13.7.18 Beilage 25
1,260,16 Wj III 14
uö Dringlichkeit (etw zu tun) Die
N. dieser baldigen Expedition verfehle nicht mündlich zu erklären GWBB47,239,4 Kanzler Müller 22.9.30 K B26,120,5 Willemer 26.10.15
uö abgeschwächt: Berechtigung, Richtigkeit, Tauglichkeit; öfter neben ‘Nützlichkeit’ Phrasen..verbreiteten sich..dergestalt, daß..das Wort Genie eine solche Mißdeutung erlitt, aus der man die
N. ableiten wollte, es gänzlich aus der deutschen Sprache zu verbannen GWB29,147,22 DuW 19 Separation des [
Weimarer] Schauspiels von der Oper..erbiete ich mich einen Aufsatz über die
N., Thunlichkeit und Schicklichkeit einer solchen Trennung ungesäumt einzureichen GWBB20,248,10 Voigt 7.12.08 Wenn nun jeder verständige Staatsbürger die Wichtigkeit und
N. einer solchen Anstalt [
Veterinäranstalt] mit Dank zu schätzen weiß GWBB28,78,22 Voigt 29.4.17 32,138,7 ItR
uö f
zu ‘notwendig’ 1g: moralisches Gebot (etw zu tun), höherer Auftrag; auch: Gebot des Anstands würde man gewiß..nach und nach aufhören, für das Verständige und Nützliche zu wirken, wenn uns nicht die
N. eingeboren wäre, auf unsern Wegen unverrückt fortzuwandeln GWBB45,257,19 Zelter 28.4.29 Bey dem Cölner Dom schien mir's immer wichtig, daß die ersten Bauenden.. Wartemauern,..aufgeführt, damit ihre Nachfolger angelockt würden, da oder dort wieder einzugreifen, und auf diese Weise die Folgezeit zu Vollendung des ersten Plans in eine unausweichliche
N. sich versetzt sähe GWBB49,15,17 Boisserée 22.7.31 [
Goethe lehnt die Mitarbeit an der Zs ‘Vaterländisches Museum’ ab] Wäre es nicht durchaus Pflicht und
N. mich zu concentriren; so würde ich gern an der Anstalt..Theil nehmen GWBB21,483 Perthes [Nov 10] K Das Gesetz macht den Menschen|Nicht der Mensch das Gesetz.|Die große
N. erhebt|Die kleine erniedrigt den Menschen GWBT2,70,6 v 25.5.97 B35,170,12 Schubarth 7.11.21 B20,162,4 Eybenberg 29.8.08 42
2,239,22 MuR(986)
uö abgeschwächt mBez auf dienstliche Verpflichtung Das alberne Geschäft der Auslesung iunger Leute zum Militare, sezt mich in die
N. nächstens vier Wochen im Lande herum zu reiten GWBB5,273,5 Knebel 26.2.82 g
personifiziert (bes im Rückgriff auf die mythol Vorstellung der Ananke1)), zT im Übergang zu 2; mehrf ‘eherne, eiserne N.’ [
Ferdinand zu Egmont:] Du kannst..den schweren Schritt an der Hand der
N. heldenmäßig gehn GWB8,299,25 Egm V [
Pylades zu Iphigenie:] Vergebens sträubst du dich gegen die
N., die dir auferlegt, was du zu thun hast GWB39,384,26 Iph
1 IV 4 Eine
N. [
wie die im antiken Drama], die mehr oder weniger oder völlig alle Freiheit ausschließt, verträgt sich nicht mehr mit unsern Gesinnungen GWB41
1,63,6 Shakesp u kein Ende In einem strengen Dienste [
Militärdienst]..wo alles abgemessen, die eherne
N. allein die Göttin war, der man opferte GWB51,256,16 ThS III 11 10,368 NatT 2604
uö 2
zu ‘notwendig’ 2; öfter ‘innere/innerliche N.’ sowie ‘der N. gehorchen’ oä a
zu ‘notwendig’ 2a: (naturgegebene, metaphysische) Bestimmtheit von Natur u Leben; öfter iGz ‘Zufall’, ‘Freiheit’, ‘ Willkür’; einmal in Gegenüberstellung zu dem lutherischen Begriffspaar ‘Gesetz u Evangelium’; einmal in Anspielung auf die Redensart ‘der Mensch denkt, Gott lenkt’ daß es eine Natur gibt, die durch eine ewige stumme
N. besteht..und göttlich ist GWB19,204,10 BrSchweiz I Unser Leben ist, wie das Ganze in dem wir enthalten sind, auf eine unbegreifliche Weise aus Freiheit und
N. zusammengesetzt GWB28,50,17 DuW 11 Diese hohen Kunstwerke [
der Antike] sind zugleich als die höchsten Naturwerke von Menschen nach wahren und natürlichen Gesetzen hervorgebracht worden. Alles Willkürliche, Eingebildete fällt zusammen, da ist die
N., da ist Gott GWB32,78,2 ItR Indessen versichern uns die Herren [
Naturphilosophen wie HSteffens]..daß der Friede Gottes wirklich bey ihnen eingekehrt, daß vor ihnen weder Tag noch Nacht sey, daß sie Absolutes und Bedingtes,
N. und Freyheit..so vereint in sich tragen, daß auch nicht der mindeste Mißklang weiter für sie vernehmlich sey GWBB51,199 WHumboldt 22.8.06 Der Mensch denkt,
N. und Verstand lenken GWBB47,54,16 August [10.]5.30 K [Korr B50,251] den Menschen,..der eigentlich auf seiner höchsten Stelle da ist, um der Natur zu gebieten, um sich und die Seinigen von der gewaltthätigen
N. zu befreien GWB42
2,167,17 MuR(445) 21,108,5 Lj I 17 B27,234,4 Zelter 14.11.16 B44,171,27 Boisserée 6.7.28
uö b
zu ‘notwendig’ 2a/b; mehrf als Übs von frz: nécessité α
zu ‘notwendig’ 2a u 2bα: Naturnotwendigkeit, Naturgesetzlichkeit; einmal ‘Reich der N.’2) die mit Bewegung begabte Materie, regiert durch Gesetze physischer
N. GWB46,159,11 Hackert TgbKnight Das doppelte Licht..sei der kühne Griff des Meisters [
Rubens], wodurch er auf geniale Weise an den Tag legt, daß die Kunst der natürlichen
N. nicht durchaus unterworfen ist, sondern ihre eigenen Gesetze hat GWBGespr(FfA II 12,603,16) Eckermann 18.4.27 Mit diesem Modell [
der Urpflanze] und dem Schlüßel dazu, kann man alsdann noch Pflanzen ins unendliche erfinden, die konsequent seyn müßen, das heißt: die, wenn sie auch nicht existiren, doch existiren könnten und..eine innerliche Wahrheit und
N. haben GWBB8,233,5 ChStein 8./9.6.87 so hat er [
der Verf der ‘Wahlverwandtschaften’]..eine chemische Gleichnißrede zu ihrem geistigen Ursprunge zurückführen mögen, um so mehr, als doch überall nur Eine Natur ist, und auch durch das Reich der heitern Vernunftfreiheit die Spuren trüber leidenschaftlicher
N. [
dh von Anziehung u Abstoßung] sich unaufhaltsam hindurchziehen GWB41
1,34,19 Anz:Wv ob sie [
Tiere] uns gleich so nahe stehen, so scheinen sie doch durch eine unendliche Kluft von uns getrennt und in das Reich der
N. verwiesen GWB29,12,26 DuW 16 N7,14,5 Morph Vorarb 1 48,137,3 NeueUnterhaltgn übGegenstände bildKunst
uö iS einer conditio sine qua non Er [
DdeCarvalho e Sampayo] wird die dunkle Eigenschaft der Farbe gewahr, die
N. eines farblosen Lichts zur Erscheinung der Farbe GWBN4,240,23 FlH VI
iSv (sach)logische Konsequenz, einmal ‘letzte N.’ [
Beschreibung einer Zeichnung aus dem Harz] Teufelsmauer bei Thale..die
N. des Einstürzens mancher Gebirgsarten unter gewissen Umständen vor Augen gestellt GWBN9,239,6 GestaltgAnorgMassen Ist es denn, ausschließlich, die letzte
N., dem Licht die geheimnißvolle Eigenschaft zuzuschreiben, sich durch ein Mittel, wodurch es hindurch geht, spalten und in Elemente theilen zu lassen? GWBN5
1,170,8 ÜbNewt DivRefrangib
uö β
‘geistige N.’: individuelle Wesensbestimmtheit (einer Person) daß Sie mich und meine Bestrebungen..und das, was daran zufällig..scheinen möchte, auf eine geistige
N., auf individuelle charakteristische Verknüpfungen..zurückführen mochten GWBB47,303,25 WHumboldt 19.10.30 Es liegt in den Charakteren..eine gewisse
N., eine gewisse Konsequenz, vermöge welcher bei diesem oder jenem Grundzuge eines Charakters gewisse sekundäre Züge Statt finden GWBGespr(FfA II 12,97,17) Eckermann 26.2.24 c
für: unabwendbare Not(lage), Zwangslage, auch (in Berührung mit 1f) für gesellschaftlichen Imperativ ein solcher Gang [
des Feldjägers], der nicht vom Wanderer abhängt..wo nur ein höherer Befehl oder die äußerste
N. gebietet, dieser hat etwas ganz eigen Reizendes GWB41
2,122,18 Üb:Mämpel,Feldjäger Ich bedaure sie [
Pilgerin] nur, daß irgend eine
N. sie zu dienen zwinge, da sie so werth scheine Diener zu finden GWB24,76,3 Wj I 5 daß..ein Stadt-Nachbar den andern aufregt in's Theater zu gehen, und das allgemeine Wochengespräch zuletzt die
N. hervorbringt, daß jeder die Neuigkeit gesehen habe GWBB25,267,26 Zelter 17.4.15 13
1,351,9 Götz
3 V 16 Gespr(FfA II 12,532,26) Eckermann 4.1.24 25
1,254,1 Wj III 13 AA149,14 Werth II
uö mBez auf (gewöhnlich) gegebene Lebensumstände, -bedingungen, individuelle Determiniertheit es gibt zwei Arten Gesetze: die einen sind unbedingt billig und allgemein, die andern wunderlich, nur durch Verblendung oder durch
N. der Umstände bestätigt GWB45,14,3 RamNeffe Ergötzlich ist es zu sehen, wie ein Mann..dasjenige [
‘bürgerliche Wesen’], was wir sonst als Philisterei, Bocksbeutel, Schlendrian und alberne Stockung zu verachten pflegen, in seiner natürlichen anmuthigen
N. sehen läßt und uns solche beschränkte Zustände dulden, schätzen und lieben lehrt GWB42
1,99,1 Einl:DtGilBlas so hätte..diese Darstellung, mehrere Jahre früher, oder zu einer günstigern Zeit unternommen, eine frischere und frohere Gestalt gewinnen mö
gen. Sie ist aber nun, wie es jedem Gewordenen begegnet, in ihre Begrenzung eingeschlossen, sie ist von ihrem individuellen Zustand umschrieben..und ich wünsche, daß dieses Werk, eine Ausgeburt mehr der
N. als der Wahl, meine Leser..erfreuen und ihnen nützlich sein möge GWB28,357,8 DuW III EntwVorr B14,175,13 Orville [13.]9.99 K
uö → GWB
Kunst- GWB
Nachahmungs- GWB
Natur- Syn zu 1a
Bedarf Notdurft zu 1b Bedürfnis Drang Unentbehrlichkeit Verlangen zu 1c Brauchbarkeit zu 1d Zweckmäßigkeit zu 1e Erfordernis Forderung Nützlichkeit Pflicht Unerläßlichkeit Wichtigkeit zu 1f Gebot Muß Pflicht Verpflichtung zu 1g Άνάγκη Nötigung Zwang zu 2a Bedingtheit Determination Gesetz Natur zu 2b Bedingnis Bedingung Bestimmtheit Entelechie Gesetzlichkeit Gesetzmäßigkeit Konklusion Konsequenz Natur Naturnotwendigkeit Voraussetzung Zweckmäßigkeit zu 2c Bedrängnis Drang Not Zwang 1) vgl dazu HistWbPhilos 1,266f2) Der Begriff aus Kants ‘Religionsschrift’(1793) bezeichnet den „Bereich der der menschlichen Entscheidungs- und Handlungsfreiheit entzogenen Naturnotwendigkeit”(HistWbPhilos 8,502). Lydia QuaasL.Q.