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Himmel

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MeckWB
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24 in 20 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Himmel m.

Bd. 3, Sp. 685
Wossidia Himmel a. Spr. Hemmel m. Himmel in jedem Sinne (Häben meist nur der natürliche Himmel) 1. in a. und ä. Spr. der sichtbare Himmel als Wohnung Gottes, des Unsichtbaren: 'de koninghinne der hemmele' (Maria als Gottesmutter; 1400) UB. 24, 38; 'de scheppinge ..., dar dorch he Hemmel und Erden ... geschapen hefft' Jud. Corp. Doctr. A 4b; 'so vele de Hemmel hOeger ys alse de Erde' Gry. Wed. D 3b; 'de ... synen Kop in de hOegede werpet, efft he den Hemmel stormen wolde' O 6a; 'uth dem Vegfre in den Hemmel kamen' D 6a; übertr. Gott: 'So veele Kringel, so veel Semmel, As man in dörtig Jahren backt, So veele Lust gev dy de Hemmel!' (Ro 1732) Nd. Kbl. 24, 31; 'Dee Hemmel lat Ju lang' nich starven' (1732) Kohf. Hg. 22, 2. 2. Ort der Freude, Seligkeit und Vollkommenheit, bes. nach dem Tode: Wer de Welt (nich) vermihrt, Is 'n Himmel (nich) wiert heißt es von Kinderreichtum und Kinderlosigkeit Wo. V. 3, 659 a; von der Bauersfrau, deren Mann sich eine neue Stelle aufgebaut hatte: dat wir ehr, as wenn sei in 'n Himmel kamen wir MaMalchin@StavenhagenStav; eine alte Tagelöhnerfrau äußerte, als ihr der Pastor einen brennenden Weihnachtsbaum ins Haus brachte: mi is so, as süll ick fuurts nah 'n Himmel ringahn (1900) WaWaren@LexowLex; von einem Glase Sekt hieß es: so stell ick mi in 'n Himmel dat Husdrinken vör StaStargard@SchönbeckSchönb; von einer köstlichen Speise: Dat is en Eten, as in 'n Himmel Reut. 1, 56; von vollkommener Eintracht: Dat kunn nich einiger in 'n Himmel sin 5, 105; von dem Hoffnungsfrohen, der noch keine Enttäuschung erfahren hat: denn' hängt dei Himmel noch vull Fideln: paß up, wenn dei Brummbaß man ierst kümmt PaParchim@DobbertinDobb; dazu: hei (der Sohn) ... dacht', wo hei ehr (seine Eltern) ut all' ehr Himmel riten süll Stillfr. Köst. 2, 243; zur Vorbereitung auf den Sonntag mahnt das Wort: up 'n Sünnabend sünd dei Löcker in 'n Himmel up HaHagenow@RedefinRed; vom Selbstgerechten sagt man: dee will ahn Ledder in 'n Himmel RoRostock@WarnemündeWarn; vom übereifrigen Bibelleser: dei lääst sick nah 'n Himmel rin Ha Hagenow@RedefinRed; ebenso vom Frömmler: dei bedt sick dörch den Himmel dörch un mütt up dei anner Sid vom Himmel dei Gäus häuden Raabe Allg. Volksb. 38; im Volksreim Ick wull ein Hüüschen bugen: Dat dei oll Mann süll starben Un süll den Himmel arben Ro Rostock@VölkshagenVölksh; regnet es bei Sonnenschein, so heißt es: nu kümmt 'n Snider in 'n Himmel Ha Hagenow@RedefinRed; auf die abweisende Behauptung du kümmst nich in 'n Himmel erfolgt die Antwort na, denn gah ick nah 't Muskantenchur auf den Orgelchor der Kirche RoRostock@AltheideAHeide; derb: na, denn kam 'ck in 'n Schimmelnoors Bart oder: nee, ick will sœben Mil achter dei Höll, wo dei fetten Bullenkalwer henkamen WaWaren@EldenburgEld; die Behauptung ick kam in 'n Himmel erhält den Zusatz bi Smidt Bielefeld SchwSchwerin@PinnowPinn (vgl. Bielefeld 1, 848) oder die Zurückweisung nee, dei Himmel is vull, Gottschalksch höllt all 'n Noors rut MaMalchin@GielowGiel; ... den Paster sin Tanten is in de Luk behacken bläben StaStargard@WulkenzinWulk; ein Stauhl is noch fri in 'n Himmel, denn' sall dei Kavelstörper Preister hebben RoRostock@AltheideAHeide; zum Paten, dem ein Patenkind gestorben ist, sagt man: nu hest du 'n Stohl in 'n Himmel Schw; Beispielsprw.: dat is swer, in 'n Himmel tau kamen, säd' dei Buer, donn wir hei in 'n Sot follen WiWismar@NeuklosterNKlost; vom Bösewicht heißt es: dei kümmt ok in 'n verkihrten Himmel die Hölle Wo. Sa.; zum Dummkopf: wenn du so lang wierst, as du dumm büst, künnst in 'n Himmel rinkiken StaStargard@NeustrelitzNStrel; von jem., dessen Bett bes. hoch aufgetürmt ist, sagt man: dei will woll nah 'n Himmel rinslapen Wo. Sa.; auch der siebente Himmel ist volkstümlich: dee is in 'n sœwten Himmel freut sich übermäßig, auch ist in tiefen Schlaf versunken ebda; im Anruf an die Weihe: Wo hest dinen Vadder un Mudder laten? Heff s' in 'n sœbenten Himmel slaten Wo. V, 2, 1181. 3. Himmelsgewölbe (wie Häben): von Kartoffeln mit hohem Kraut: dei Tüffeln wassen noch nah 'n Himmel rin WiWismar@KirchdorfKirchd; 't rägent, all' wat von 'n Himmel runner wull RoRostock@WarnemündeWarn; dor is noch kein Meister von 'n Himmel follen, säd' dei Schausterjung', donn föll sin besapen Meister von 'n Schämel Wo. V. 3, 937 a; dee (das Mädchen) lett nich von em (dem Geliebten), un wenn he mit Käden an 'n Himmel bunnen is Wa; dei Roggen will 'n Himmel seihn ist in flache Furchen zu säen WaWaren@JabelJab; Drohung: ick will di slahn, dat du den Himmel för 'n Dudelsack ansühst RoRostock@KlockenhagenKlock; beliebt ist bes. der zusammenbrechende Himmel; meist als Abfertigung für allzu Bedenkliche: wenn dei Himmel inföllt, fallen alle Sparlings dot Wo. V. 3, 1474; anders bei Bey.: ut 'n Swinegel kann allens warden. Ja, wenn de Himmel inföllt un sleiht all Lüd dot Swin. 61; läßt ein Kartenspieler sich auf ein gewagtes Spiel ein, heißt es: wenn de Himmel breckt, liggen wi all' ünner PaParchim@WulfsahlWulfs; auch als Ablenkung und Beschwichtigung für das weinende Kind: kik mal, de Himmel sackt in Wo. V. 3, 1166; von der Sonne: wenn de Sünn von 'n Himmel föllt, sitten wi all' in 'n Düüstern Wa; Wetterregel: kümmt de Wind dree Dag' ut Middag, denn möt 't rägen warden, oder süs möt de Himmel platzen StaStargard@TriepkendorfTriepk; der blaue Himmel: wenn ick so gaut seihn as hüren künn, denn verschoont ick 't Kind inne isern Weig' un 'n Vagel unnern blagen Himmel nich (sagt die Blindschleiche) Wo. V. 2, 121; im Anruf an die Weihe: Fleig' œwern blagen Himmel 1147 b; Beteuerung: so wohr, as wi hier unner den blagen Himmel gahn Wa; willen eenen nähmen (trinken), dat dat Blag' von 'n Himmel geiht Wa; der hohe Himmel: Burr up taun hogen Himmel (im Anruf an das Marienkäferchen) Wo. V. 2, 1409; Adebor, du Langebeen, Wo hest du all' din Kinner laten? Ick heff s' in 'n hogen Himmel slaten 1261; im Schunkelreim: De Kreih dee flüggt in 'n hogen Himmel Sa.; Volks- und Kinderreime, in denen teilweise die religiöse Bedeutung des Wortes mitspielt: Een Poor Schoh mit gollen Ringen, Dor sall uns' N. mit nah 'n Himmel rinspringen (im Buhkohlied) Wo. V. 3, 81; Einen lütten Wagen, mit Gold beslagen, Dor sall min N. nah 'n Himmel rinjagen ebda; Kreih flüggt nah 'n Himmel, Haalt 'n Korf vull Kringel (im Bimbamreim) 426; Engel kümmt mit 'n Rummelwagen, Will dat Kind in 'n Himmel jagen (dgl.) 428 a; Sadelt mi den Schimmel, Dat ick rid' nah 'n Himmel (im Kinderreiterlied) 488 a; ähnl. in Bastlösereimen: Kümmt dei Kutscher mit den Windewagen, Will all' dei Kinner nah 'n Himmel rinjagen 4, 593; in Deutungen des Lerchenliedes: as min Vadder nah 'n Himmel flög', dor wull ick mit 857 a; von einem gut geladenen Fuder sagt man: dor kann 'n mit nah 'n Himmel rupführen Wa. 4. gekoppelt a. mit Ierd': von jem., der in einem übermäßig hoch aufgemachten Bette liegt, heißt es: hei swäwt twischen Himmel un Ierd' Wo. Sa.; Häuhning, bed Pomuchelskopp von Himmel bet tau Irden, ich bitt dich Reut. 2, 320; hei hadd' sinen Medikus Himmel un Ierd' verspraken Bri. 3, 75; ehre künnen de Himmel und de Ierd' vergahn, as dat hei ehr vergeten würd Stillfr. Sl. 213; wi ... täuwen ... up 'n nigen Himmel un up ne nige Ird 2. Petr. 3, 13; übertr.: Himmel un Ierd' Pflaumen und Kartoffeln als Gericht StaStargard@StrelitzStrel; dat rückt hier jo so nah Himmel un Ierd' nach Äpfeln und Kartoffeln, die in der Pfanne braten RoRostock@DoberanDob; Himmel un Ierd' Kinderspiel, bei dem zweimal fünf nebeneinander auf den Erdboden gezeichnete Rechtecke an der einen der beiden Schmalseiten des Ganzen durch einen Halbkreisbogen, den Himmel, abgeschlossen werden: dreimal sind die Rechtecke erst gehend, dann hüpfend, hinkend und ähnl. zu durchmessen; nach jedem zweiten Male darf man sich im Himmel ausruhen; erschwert wird die Aufgabe durch einen auf der Stirn, den Fingern einer Hand oder einem Fuße zu tragenden Stein Pa Parchim@WulfsahlWulfs. b. mit Höll: Den Minschen sin Will un sin Wöll Is sin Himmel un sin Höll Wo. V. 3, 1120; von jem., der unschlüssig ist, ob er etwas tun oder lassen soll, sagt man: he hängt mank Himmel un Höll StaStargard@MirowMir; einen Himmel un Höll vörstellen jem. eindringliche Vorstellungen, auch Vorhaltungen machen Wa; HaHagenow@RedefinRed; Reut. 3, 192; Himmel un Höll verspräken alles nur Erdenkliche versprechen Wa; unter Kindern heißt es, wenn jem. Verschenktes wiederhaben will: ierst dreemal Himmel un Höll utfägen! Wi; Ausruf der Verwunderung: Himmel, Höll, Pöttergesell! RoRostock@DoberanDob; übertr. Himmel un Höll Frucht des Spindelbaums, evonymus europaeus Gü Güstrow@LaageLaage; WaWaren@KlinkKlink; Name zweier ausgebauter Bauernstellen SchöSchönberg@BülowBül. 5. in hd. Zitaten: vom Himmel hoch da komm ich her sagt man, wenn man einem zur Bestrafung Schläge verabreicht RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; ebenso bei der Aufforderung zu strammer Arbeit: na, nu man tau: ... PaParchim@DobbertinDobb; auch von einem ganz jungen Mädchen: dei singt noch: ... Wo. Sa.; von jem., der erst sehr flott gelebt, später sich aber hat bescheiden müssen: dat geiht ierst: ..., tauletzt: allein Gott in der Höh' sei Ehr' SchöSchönberg@WarnowWarn; im Beispielsprw.: ..., säd' de Buer, dor föllt he ut 't bœbelst Schünfack Wa; Ausruf des Unverzagten: den Himmel kann mir keiner rauben! Wa; beim Kartenspiel: wer will mir den Himmel rauben! GüGüstrow@GülzowGülz; Ausruf der Überraschung, des Schreckens: Himmel, tu dich auf! WaWaren@JabelJab; im Stiefelrätsel: O Himmel, o Himmel, Dat Lock is vull Schimmel Wo. V. 1, S. 288. Zss.: Ierd'-, Kopphimmel; sticken-, swarthimmeldüüster. — Mnd. hemmel. — Dä. 186a; Kü. 1, 717; Me. 2, 801; Schu. 30.
9091 Zeichen · 136 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    himmelstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    himmel stm. s. himel.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    himmelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    himmel , M. Vw.: s. hemmel

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Himmel

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Himmel , des -s, plur. ut nom. sing. ein altes Wort, welches ehedem eine jede, besonders eine gewölbte oder hohle De…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Himmel

    Goethe-Wörterbuch

    Himmel in frühen Br vereinzelt eigenh ‘Himel’ (zB B5,111,13 ), Kleinschr B3,261,2 , mehrf Zusammenschr ‘um(’)s Himmelswi…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Himmel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Himmel , bezeichnet den Horizont, der sich über uns wölbt; alsdann das Firmament, die Gestirnwelt, ferner die ganze Schö…

  6. modern
    Dialekt
    Himmel

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Himmel [Heml O.; Hìml U.; Hæml M. ] m. 1. Himmel, als Ort der Seligkeit: do ge h t s zue wie vor d em H. drusse n da geh…

  7. Sprichwörter
    Himmel

    Wander (Sprichwörter)

    Himmel 1. A Hemmel hing hat un an sith nen Thriad. ( Nordfries. ) – Lappenkorb; Firmenich, III, 7, 100. Der Himmel hängt…

  8. Spezial
    Himmel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Him|mel m. (-s,-) 1 cil m. 2 (Traghimmel) cil (cii) m. 3 (Himmelsgewölbe) firmamënt m. 4 (Paradies) paraisc m. , cil m. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit himmel

991 Bildungen · 933 Erstglied · 56 Zweitglied · 2 Ableitungen

himmel‑ als Erstglied (30 von 933)

Himmel(s)aff

Idiotikon

Himmel(s)aff Band 1, Spalte 101 Himmel(s)aff 1,101

Himmel(s)brief

Idiotikon

Himmel(s)brief Band 5, Spalte 457 Himmel(s)brief 5,457

Himmel(s)donner

Idiotikon

Himmel(s)donner Band 13, Spalte 249 Himmel(s)donner 13,249

Himmel(s)dragōner

Idiotikon

Himmel(s)dragōner Band 14, Spalte 615 Himmel(s)dragōner 14,615

Himmel(s)dätti

Idiotikon

Himmel(s)dätti Band 13, Spalte 2051 Himmel(s)dätti 13,2051

Himmel(s)g(e)treid

Idiotikon

Himmel(s)g(e)treid Band 14, Spalte 606 Himmel(s)g(e)treid 14,606

Himmel(s)gestirn

Idiotikon

Himmel(s)gestirn Band 11, Spalte 1545 Himmel(s)gestirn 11,1545

Himmel(s)güegi

Idiotikon

Himmel(s)güegi Band 2, Spalte 162 Himmel(s)güegi 2,162

Himmel(s)leitereⁿ

Idiotikon

Himmel(s)leitereⁿ Band 3, Spalte 1498 Himmel(s)leitereⁿ 3,1498

Himmel(s)pfënster

Idiotikon

Himmel(s)pfënster Band 5, Spalte 1165 Himmel(s)pfënster 5,1165

Himmel(s)rodel

Idiotikon

Himmel(s)rodel Band 6, Spalte 607 Himmel(s)rodel 6,607

Himmel(s)rȫti

Idiotikon

Himmel(s)rȫti Band 6, Spalte 1783 Himmel(s)rȫti 6,1783

Himmel(s)schlüssel

Idiotikon

Himmel(s)schlüssel Band 9, Spalte 755 Himmel(s)schlüssel 9,755

Himmel(s)schwërtel

Idiotikon

Himmel(s)schwërtel Band 9, Spalte 2170 Himmel(s)schwërtel 9,2170

Himmel(s)schǟfli

Idiotikon

Himmel(s)schǟfli Band 8, Spalte 297 Himmel(s)schǟfli 8,297

Himmel(s)spaltung

Idiotikon

Himmel(s)spaltung Band 10, Spalte 222 Himmel(s)spaltung 10,222

Himmel(s)stang(en)

Idiotikon

Himmel(s)stang(en) Band 11, Spalte 1099 Himmel(s)stang(en) 11,1099

himmel als Zweitglied (30 von 56)

schimmel?

KöblerMnd

*schimmel? , Adj. nhd. farbig, gefärbt ÜG.: lat. coloratus Hw.: s. schimmel (4) E.: Herkunft ungeklärt?

Betthimmel

RDWB1

Betthimmel m балдахин (над кроватью)

Schimmel

RDWB1

Schimmel m плесень (Lakune) лошадь белой или серой масти

Amtsschimmel

Pfeifer_etym

amts·schimmel

Amtsschimmel m. ‘umständliches bürokratisches Handeln, bürokratischer Trott’, besonders in der Wendung den Amtsschimmel reiten ‘die Dienstvo…

apfelschimmel

DWB

apfel·schimmel

apfelschimmel , m. equus scutulatus, böhm. gablečnjk, poln. jabłkowity koń; s. apfelgrau: zwölf knaben, alle in grün und reich gestickt, sei…

Appelschimmel

MeckWBN

appel·schimmel

Wossidia Appelschimmel m. Apfelschimmel, Pferd bestimmter Farbe, etwa von einem hellen Grau S. Neum. Volksm. 143.

Bedd'himmel

MeckWBN

Wossidia Bedd'himmel m. Betthimmel Reut. 3, 299.

betthimmel

DWB

bett·himmel

betthimmel , m. tegmen lecti. himmel bedeutet an sich decke, ahd. laquear, lacunar ( Graff 4, 938 ), zumal galt die weitere bildung himilezz…

blāschimmel

KöblerMnd

blā·schimmel

blāschimmel , M. nhd. Blauschimmel E.: s. blā, schimmel (1) W.: s. nhd. Blauschimmel, M., Blauschimmel, DW 2, 85? L.: MndHwb 1, 290 (blâschi…

blāwschimmel

KöblerMnd

blāwschimmel , M. Vw.: s. blāschimmel

Bureauschimmel

Wander

bureau·schimmel

Bureauschimmel Der Bureauschimmel. Das alte verknöcherte Bureauwesen. Im Karlsbader Wochenblatt, 1877, Nr. 16 findet sich ein Fall unter dem…

Chilche(n)himmel

Idiotikon

Chilche(n)himmel Band 2, Spalte 1294 Chilche(n)himmel 2,1294

Ehehimmel

Wander

ehe·himmel

Ehehimmel Sie machen im Ehehimmel einen Mordspectakel. Von unfriedlichen Eheleuten.

feuerhimmel

DWB

feuer·himmel

feuerhimmel , m. caelum empyreum, der neunte kreis des firmaments, nach der alten vorstellung.

Freude(n)himmel

Idiotikon

Freude(n)himmel Band 2, Spalte 1293 Freude(n)himmel 2,1293

gänsehimmel

DWB

ganse·himmel

gänsehimmel , m. ein himmel für die gänse, von dem unterm volke hie und da die rede ist, z. b. in Baiern, wo man einem ironisch sagt, er wer…

gēlschimmel

MNWB

gelsch·immel

gēlschimmel Schimmel mit gelblicher Färbung oder mit gelblichen Flecken, Isabelle , Gelbschecke.

grauschimmel

DWB

grau·schimmel

grauschimmel , m. 1) name eines schimmels, dessen helle farbe eher grau als weisz ist: equus glaucus ein grawschimmel nomencl. lat. germ. ( …

gēlschimmel

KöblerMnd

gēlschimmel , M. nhd. Schimmel (M.) (2) mit gelblicher Färbung oder gelblichen Flecken, Isabelle, Gelbschecke E.: s. gēl (1), schimmel (2) L…

Ableitungen von himmel (2 von 2)

urhimmel

DWB

urhimmel ( höchster, oberster h. ur- C 4 b, c) Schubart sämtl. ged. 1, 334 ; Bettine Günderode 1, 98 . —

Verhimmelung

Campe

○ Die Verhimmelung , Mz . u. 1) Die Handlung, da man verhimmelt oder im höchsten Grade entzückt. 2) Das höchste Entzücken, welches man empfi…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „himmel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/himmel/meckwb
MLA
Cotta, Marcel. „himmel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/himmel/meckwb. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „himmel". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/himmel/meckwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_himmel_2026,
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