Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungefall m.
ungefall , m. ( n.? ), seitenstück zu unfall, ungefälle und theilweise gegentheil von gefall . von der reichen entwicklung des mhd. ungeval, m. n. ( mnd. ungeval, ungevel, mnl. nl. ongeval) ist wenig übriggeblieben, das dann im 17. jh. erlischt. Schmeller 1, 705 ; Staub-Tobler 1, 746 . wie unfall II 1 a , gegentheil von gefall 2; diffortunium Diefenbach n. gloss. 134 b : des frewen sich die frommen all, die got allein vertrawen, im glück und allem ungefall auff seine hand nur schawen Waldis psalter 104 b ( ps. 64 ); buch d. liebe 278 d ; Dedekind christl. ritter K iiii a; Spee tugendb. 53 ; kl…