Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strenglich
strenglich , strengiglich , nur in seinen frühesten belegen in attributivischem gebrauch bezeugt: robustum stranlih ( K ), stranclih ( Ra ) ahd. gl. 1, 242, 6 St.-S. im sinne von ' stark, mächtig ': nu sagt mir, sældehaftez wîp, um wunder daz hie was unt ist, durch waz sô strengeclîchen list ( zauberkunst ) der wîse Clinschor het erkorn: wan ir, ich hets den lîp verlorn Wolfram v. Eschenbach Parzival 655, 30 Lachm. sonst nur als adverb in mhd. und bes. frühnhd. zeit neben dem häufig adverbiell gebrauchten streng(e); gebildet mit dem adverbialsuffix -lîche(n), bzw. -eclîche(n) ( vgl. Henzen dt.…