Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelauben
gelauben , 1 1) ältere form für glauben, noch im 15. jh. auch gelauben credere Dief. 156 a , md. geleubin das.; vergl. im subst.: gelauben an sich nemen vor der tauf, cathezisare ( aber glauben credere ) voc. inc. t. h 5 a . 2 2) aber auch für erlauben, schon mhd.: het ich vil edele gesteine, daʒ müest ûf iuwer houbet, obe ir mirʒ geloubet. Walther 74, 26 ; sint mer min herre gelaubet hoit zu geben als was ich wolle. Alsf. pass. 965 , es bezieht sich auf die ihr vom könig in den zeilen vorher gegebene erlaubnis. vergl. mhd. loube erlaubnis und nachher gelaubig 3, auch mnd. geloven erlauben Sch…