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Stehen

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
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17 in 16 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Stehen

Bd. 3, Sp. 794
Stehen 1. Dôr stét he, säd' de Jung', un kackt vör sînen Vader up'n Disch. – Hoefer, 555; Schlingmann, 627. 2. Ein gut stehen ist halbe arbeit. – Petri, II, 838. 3. Jeder stehet für sich selber, Gott für vns alle. – Petri, II, 203. 4. Es stehet keiner so wol, er kan fallen. – Henisch, 989, 12; Petri, II, 298. 5. Es stehet nicht alles allen wohl an.Petri, II, 298. 6. Es stehet wie es gehet vnd wie Gott will. – Petri, II, 299. 7. Hie stehn wir fisch, der stechlin sprach zur schnecken als er die ersah. – Zinkgref, IV, 340. 8. Hier stehen wir Helden, sagte der Frosch zum Schwaben. 9. Hier stehn wir, Meister Lobesan, theht der Schinder beym Hencken stan. – Eyering, I, 510; Zinkgref, IV, 340. 10. Je höher jemand steht, desto weiter reicht sein Auge. – Gutzkow, Hohenschwangau, II, 249. 11. Je höher man steht, je tiefer man fällt. 12. Man kann lange stehen, ehe einem eine gebratene Taube in den Mund fliegt. n.: Man skal længe staae og gabe, før en stegt due kommer flyvendes i munden. ( Prov. dan., 420.) 13. Mancher steht hinter der Thür; hat er Glück, so kommt er herfür. 14. Stah stîf, Knäckerbên, seggt de Sparling tom Hadebar. (Samland.) – Frischbier2, 3609. 15. Stehen macht müde Beine. 16. Vom Stehen hat man eben so viel als vom Sitzen. – Gruter, III, 93; Lehmann, II, 805, 146. 17. Wer hoch steht, den sieht man weit. – Sailer, 245. n.: Høje stand, udkraever forstand. – Hvo som staaer bøjt, den seer man vidt. (Prov. dan., 305.) 18. Wer hoch steht, den trifft der Sturm. 19. Wer lange hat gestanden, gibt keinen guten Läufer. Lat.: Tempore qui longo steteret male curret. (Ovid.) (Binder II, 3306.) 20. Wer nicht hoch steht, fällt auch nicht tief. Lat.: Tutior est locus in terra, quam in turribus altis. (Alan., II; Binder II, 3377.) Schwed.: Ringa kall, har tryggen val. (Grubb, 688.) 21. Wer stehet, der stehet. – Petri, II, 718. 22. Wer steht bei der Gemein, steht allweg gern allein. – Pistor., IX, 52. 23. Wer steht, der sehe, dass er nicht fall. – 1 Korinth. 10, 12; Gruter, III, 111; Petri, II, 768; Lehmann, II, 878, 247; Waldis, I, 33; Eiselein, 577; Simrock, 9839; Schulze, 264; Zehner, 547; Braun, I, 4259. Ein Gedicht von Uhland trägt diese Ueberschrift. (Düsseldorf, II.) Mhd.: Wer dâ stêt, der huete sich wol, daz er nit valle zu tal. (Morolf.) (Zingerle, 142.) Engl.: Climb not too high, lest the fall be the greater. – The highest standing, the lower fall. (Marin, 16.) It.: Chi è ritto può cadere. (Bohn I, 80.) Lat.: Nemo confidat nimium secundis, nemo desperat meliora lapsit. – Quem dies veniens videt superbum, hunc dies videt fugiens jacentem. (Philippi, II, 15 u. 124.) – Qui stat, videat ne cadat. (Egeria, 245.) Schwed.: Hvilken, som låter sig tyckat, at han står, han se tila han icke faller. (Törning, 79.) 24. Wer steht, muss siegen oder sterben. 25. Wer steht, pass' auf, dass er nicht falle. – Körte, 6774. 26. Wer still will stehen, wird rückwärts gehen. 27. Wie jemand stehet, so versteht er. – Harms, 24. 28. Alles stehen und liegen lassen. – Mathesy, 219a; Mathesius, Postilla, XXXIIb; Herberger, Hertzpostille, Ib, 101. 29. Ar stett, as wenn'n die Hüh'r (Hühner) 's Broat g'numme hätt'n. (Franken.) – Frommann, VI, 317, 188. 30. Ar stett wie's Kind bân Drak. (Franken.) – Frommann, VI, 318, 221. 31. Da stehen die Ochsen (Affen) am Berge. – Frischbier2, 2591. 32. Da stèid da as en Méulop. (Grafschaft Mark.) – Frommann, V, 163, 151. 33. Da steit 'r ass Bott'r an d' Sunn. (Altmark.) – Danneil, 23; für Iserlohn: Frommann, V, 163, 151. Er ist beschämt, verblüfft. 34. Das steht ganz bei mir. Lat.: In tuo loco et fano est situm. (Philippi, I, 207.) 35. Das steht ihm wie der Sau ein Sattel. (Eifel.) 36. Das steht ihr, wie der Sau eine Bandhaub'. (Eifel.) 37. Das steht wie der Ziege das Kummet. (Franken.) 38. Das steht wie vor Rossbach. (Königsberg.) – Frischbier2, 3593. 39. Dat steht as 'ne Mûr. – Dähnert, 314a. Das steht unbeweglich. Holl.: Hij staat als een' paal (of: pilaar). (Harrebomée, II, 159a.) 40. Dat steit as arm Lü Korn. – Eichwald, 1113; Schlingmann, 858. Der Bart, das Kopfhaar steht so einzeln wie armer Leute Korn. 41. Dat steit bi de Ribb'n.Eichwald, 1586. 42. Der steht wie 'n Baum. Redensart beim Kartenspiel. 43. Do stehs de we enen Oevvegötz (Abergötze Abgott). (Euskirchen.) 44. Dös stat der grad win ema hund a paar Hose. (Ulm.) 45. Du stehst wie ein klotz (leuchter, ölgötz Tielmann u.s.w.). – Franck, II, 51a. 46. Er stehe oder sitze, er ist ein Bube. Bei Tunnicius (148): He stae of he sitte, he is ein bove. (Constet vel sedeat, nihil est probitatis in illo.) 47. Er stehet bey jm, wie der Hase bey seinen Jungen. – Herberger, Hertzpostille, Ib, 243b. »Wenn er in Gefahr ist, wirfft er das Hasenpanier auff.« 48. Er stehet wie ein Hase bei den Pauken. – Herberger, Hertzpostille, I, 374. 49. Er steht auf eigenem Grund und Boden. Holl.: Hij zwemt op zijne eigne biezen. (Bohn I, 328.) 50. Er steht auf Einem Fusse. 51. Er steht auf seinem Worte wie ein Pelz auf dem Aermel. 52. Er steht da als ob er die Maulsperre hätte. Holl.: Hij staat, alsof hij de klem in de mond had. (Harrebomée, II, 414a.) 53. Er steht da, als wenn er keine Zunge im Munde hätte. Holl.: Hij heeft zijne tong verloren. – Hij staat, alsof hem de tong in den mond aangewassen ware. – Hij staat, alsof hij geene tong in den mond heeft. (Harrebomée, II, 338b.) 54. Er steht dernuch wie a Hünd nuch (nach) dem fünften Füss. (d.-deutsch. Warschau.) Es ist ihm so wenig daran gelegen wie dem Hunde am fünften Fusse. 55. Er steht hier, als ob ihm in die Hand geschissen si. – Eiselein, 278. 56. Er steht mutterseelig alleen. – Tendlau, 230. Ohne Hülfe, ohne Theilnahme. 57. Er steht sich selbst im Lichten. 58. Er steht wie a Potz (Penis). (d.-deutsch. Warschau.) Von tölpelhafter Zudringlichkeit, Leuten, die man trotz der Abweisung nicht los werden kann. 59. Er steht wie auf Aalen. Unsicher. Ein Sergeant wandte diese Redensart an, als er seine in der Disciplin lockere Stellung zu den eingezogenen Reservisten bezeichnen wollte. 60. Er steht wie auf Nadeln. (S. Sitzen 147.) Im Jüdisch-Deutschen: Stehen auf Schpilkers; vom polnischen szpilka = Stecknadel. 61. Er steht wie Butter an der Sonne. – Lohrengel, II, 471. Beschämt. 62. Er steht wie der wormser Krahn. – Tendlau, 229. 63. Er steht wie die Königin von Saba (jüdisch- deutsch: die Malke-Schwo). – Tendlau, 1025. Zur Bezeichnung eines trägen oder auch lässigen Menschen. Ein Rabbi beschwor einst die Königin von Saba; und als sie erschienen war, blieb sie stehen, weil er sie nicht zu bannen wusste. 64. Er steht wie die Kuh vorm grünen (auch: neuen) Thor. (Königsberg.) – Frischbier2, 3596. 65. Er steht wie ein Brandenburger. »Dies Ehrensprüchlein«, heisst es in einer Schilderung der Schlacht bei Saarbrücken-Forbach, »welches einst die Brandenburger aus dem Türkenkriege unter dem Prinzen Eugenius heimgebracht, sollten ihre Enkel heute (6. August 1870) von neuem bewähren.« (Wacht am Rhein, Leipzig 1870, Nr. 10, S. 222.) 66. Er steht wie ein Rohr. Der Schwankende, Furchtsame. Holl.: Het staat zoo vast en onbewegelijk als een riet, dat met alle winden medewait. (Harrebomée, II, 220a.) 67. Er steht wie ein Storch. – Frischbier2, 3598. 68. Er steht wie eine Blume auf dem Mist. – Frischbier2, 3597. 69. Er steht zwischen Bock und Hund. Er wird von der einen Seite gestossen, von der andern gebissen. 70. Es stand gleich kurz oder lang, so wird jedoch Bern Herr im Land. – Kirchhofer, 59, 26. Im Jahre 1288 vertrieben die Berner die Juden. Der Kaiser Rudolf forderte von ihnen, das Verbot zurückzunehmen, was sie aber nicht thaten und daher von Rudolf belagert wurden. Er musste sich aber unverrichteter Sache zurückziehen, wobei der Zwerg des Kaisers die obigen Worte sprach, die als eine ehrenvolle Weissagung in treuem Gedächtniss behalten wurden. 71. Es sted'n, wiar an Es'l 's Zidrinschlog'n. (Steiermark.) – Firmenich, II, 768, 100. Wie dem Esel das Zitherschlagen. 72. Es steht auf Spitz und Knopf. 73. Es steht ihm, wie dem Esel die gespaltene Inful. 74. Es steht ihm, wie der Sau ein Ring im Ohr. 75. Es steht ihm, wie einem Juden die Flinte. 76. Es steht nichts als was man darein setzt. Wer einen Vertrag eingegangen ist, darf sich nicht darüber beschweren. 77. Es steht wie ein Pelz auf dem Aermel. »Wer aber auf Gottes Güte nicht trawet, der wird stehen, wie ein Pelz auff seinen Ermeln.« (Fischer, Psalter, 144, 1.) 78. Es steht, wie es geht. – Franck, II, 108a; Eiselein, 577. 79. Es steht'm, wie dem Hund das Arba-Kanfes. – Tendlau, 536. Arba hanphoth ist der viereckige Brustlappen mit den Schaufäden. »Wie dem Esel die Inful.« 80. Et stît em wä won et net seng (sein) wêr. (Siebenbürg.-sächs.) – Frommann, V, 176, 192. Die Kleider stehen ihm schlecht. 81. He stand bei de Infantrie, die de Knof ungern Bûk dragen. – Frischbier2, 3599. D.i. bei den Säuen. 82. He stand bei de reitende Maikäfer. (Elbing.) – Frischbier2, 3599. 83. He steiht so, as wull 'r uosen lêwen Harrn 'n Schû'r awbidden. – Schlingmann, 580. 84. He steit as en Lüchterpiep (Leuchterröhre). (Holst.) Steif, greift nichts an. 85. He steit as en Pickpaal. (Holst.) – Schütze, III, 185 u. 209. Steif und fest wie der eingerammte Pfahl, an den Pechkränze zur Beleuchtung einer Gegend aufgehangen werden. 86. He steit omme Hüller (dürren Ast). (Iserlohn.) – Woeste, 85, 88. 87. He steit on kickt wie en Kuh vör en Döhr. (Meurs.) – Firmenich, I, 403, 203. 88. He steit ös wanne bedonnert wör. (Sauerland.) 89. Hei steit wie e Toppke koahle Mües. (Ostpreuss.) 90. Hier sta ick un lûr up Klêwer Esch. D.i. Trefleass. Hier stehe ich und warte vergebens, das Erwartete (die Baste) will nicht kommen. 91. Ihr stundet wie das Hündchen von Breda. – Schuppius, Schr., II, 45. 92. Ik stoah as op héiten Kualen. (Iserlohn.) – Frommann, V, 163, 151. 93. 'S schît'm, as wenn 's nich seine wär. (Schles.) – Frommann, III, 247, 196. 94. Seu steht tohaupe (zusammen) osse Kukuk un Siebenstêrn. (Lippe.) Wenn das Siebengestirn bei uns am nächtlichen Himmel erscheint, verlässt uns der Kukuk. 95. Sie stehen wie eine Mauer. »Stunden wie ein Mauwer.« (Aventin, CCVIIIa.) 96. Sik got mit ên stân.Eichwald, 1825. 97. Sik got stân.Eichwald, 1824. 98. Stah, Muschke (Kohke), öck war die melke. (Stallupönen.) – Frischbier2, 3603. Wenn jemand unterwegs sich durch Plaudern aufhält. 99. 'T steit er in to, as in 'n Goldbarg. – Bueren, 1159; Hauskalender, III. 100. Wat steihst möt de Tung öm Mûl? – Frischbier2, 3605. Um einen Gaffenden zu verblüffen. 101. Der steht fest, der Gott nicht lässt. – Weingärtner, 62. 102. Das stehet nicht im Vatter vnser. – Mathesius, Sarepta, XLa. 103. Das steht dir an, wie dem Esel 's Tabakrauchen. – Wurth, 38. 104. Er lässt ihn stehen, wie der Simandel ein böses Weib. – Bohemia, 1875, Nr. 27. 105. Er steht da als ob er mit Thran begossen wäre. – Gerstäcker, Flusspiraten, 89. 106. Er steht da, wie das Gänsemännchen in Nürnberg. Wenn jemand unter beiden Armen Gegenstände, Packete u.s.w. hält und ruhig steht. Das Gänsemännchen ist ein Bauer am nürnberger Brunnen, der unter jedem Arme eine Gans hält, aus deren Schnabel das Wasser des Brunnens sprudelt. 107. Er steht da, wie der Esel am Branntweinladen. – Klix, 16. 108. Er steht da, wie die Braut Sarah. (Köthen.) Kann keine Worte finden. 109. Er steht da wie ein Bauernscheisshaus. Holl.: Dat hangt als een kakhuis over eene gracht. (Harrebomée, I, 374a.) 110. Er steht da wie ein betrippter Hahn. – Frischbier, 296; Frischbier2, 2595. 111. Er steht da wie ein begossener Pudel. (Köthen.) 112. Er steht da wie ein Brunnenochse. (Köthen.) 113. Er steht da wie ein Holzblock. (Nürtingen.) 114. Er steht da wie ein Oelgötze. – Schottel, 1131. Holl.: Hij staat daar als een standbeeld. (Harrebomée, II, 299b.) 115. Er steht da wie ein Wachsstock. – Klix, 16. 116. Er steht da wie ihn Gott erschaffen hat. 117. He steit as Jan van Fêrn (als Jan von Ferne). – Kern, 129. 118. Hei steit da, als wenn em de Höhner dat Brot genahme hebbe. – Frischbier, 3600. 119. Hei steit da wî e Pasternack. – Frischbier, II, 503. Nackt und bloss. 120. Hei steit da wî e Toppke kâle Mü's. Frischbier, II, 504. 121. Hei steit da wie möt Fett bedröppt. 122. Sie steht da wie Muhme Suse.
12335 Zeichen · 484 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stêhen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    stêhen , stêhin s. stân.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stehenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    stehen , M. Vw.: s. stēn (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stehen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Stehen , verb. irregul. ich stehe, du stehest oder stehst, er stehet oder steht; Imperf. ich stand, (im gemeinen Leben s…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stehen

    Goethe-Wörterbuch

    stehen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    stehenst.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    stehen st. : 1. a. 'aufrecht auf den Füßen (Wurzeln, einer Basis usw.) stehen', im Ggs. zu liegen oder umgefallen sein, …

  6. Sprichwörter
    Stehen

    Wander (Sprichwörter)

    Stehen 1. Dôr stét he, säd' de Jung', un kackt vör sînen Vader up'n Disch. – Hoefer, 555; Schlingmann, 627. 2. Ein gut s…

  7. Spezial
    stehen (danach steht ein Vokal)v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    stehen , v (danach steht ein Vokal) идти , гл (после идёт гласный)

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stehen

82 Bildungen · 16 Erstglied · 60 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von stehen 2 Komponenten

ste+hen

stehen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stehen‑ als Erstglied (16 von 16)

stehenbleiben

DWB

stehen·bleiben

stehenbleiben , n. , substantiv. inf., vgl. stehen II, E, 3. 1 1) von personen, eigentlich: zum theil sich ... niederlassend, zum theil ... …

stehenbleibend

DWB

stehen·bleibend

stehenbleibend , adj. , vgl. stehen II, E, 3. 1 1) von personen: die ganze reihe folgt ihnen ( den enomotarchen ), bis sie sich vor dem alle…

stehend

FWB

1. im Unterschied zu farend und liegend zur Charakterisierung von „stehenden“ (vgl. stehen 6) Gegenständen, insbesondere von Gebäuden.; 2. s…

Stehender

Wander

stehen·der

Stehender Dem Stehenden wird's sauer, mit dem Sitzenden zu reden.

Stehendes Capital

Herder

stehend·es·capital

Stehendes Capital , Güter, auf irgend einen Geschäftsbetrieb verwandt, die abgesehen von dem Ertrage desselben auch nach dem Aufhören einen …

stehendig

DWB

stehen·dig

stehendig , adj. , vereinzelte weiterbildung zu stehend: so haben die von Arnaw auch daselbst stehendig ( nicht kniend ) geschworen Hüttel c…

stehendlings

DWB

stehend·lings

stehendlings , adv. : der pfau leget seine eier nicht sitzlings, sondern stehendlings (stehendes, im stehen) Schottel 373 . — ebenso stehend…

stehengeblieben

DWB

stehengeblieben , adj. , part. zu stehen bleiben, s. stehen II, E, 3, sp. 1706 ff. zu c ( α ): ich bin erstaunt über die menge der zeitungen…

stehenlassen

DWB

stehen·lassen

stehenlassen , n. , subst. inf., s. stehen II, E, 4, sp. 1711 ff. zu a: der stolze kaufmann, der hier das stehen-lassen ( pass., dasz man ih…

Stehenschöffe

DRW

stehen·schöffe

Stehenschöffe, m. erblich eingesetzter, ohne eigene Zustimmung nicht absetzbarer Schöffe vgl. stehen (IX 1) dasz dieselbige scheffen stehens…

stehenssatt

DWB

stehen·s·satt

stehenssatt , adj. : gegen drei uhr nachts, als die gesellschaft fort war, ... senkte der stehenssatte gewissensrath seinen rumpf endlich in…

stehen als Zweitglied (30 von 60)

abbestehen

DRW

abbes·tehen

abbestehen abmieten vgl. abbeständen wöllicher ainem ain huss oder laden abbestät [und vor Ablauf der Mietszeit weg will, so ist der Hausher…

aberstehen

DRW

aber·stehen

aberstehen nd. aferstan erstehen von jemandem dy eigintschaft ... mit allem rechten als er dy den H. abeirstanden ... hatte 1441 HalleSchB. …

abgestehen

DRW

abgestehen zurücktreten do sich ergab der kunig und des gelubdes abgestund dem edlen kunige guot von Ungarlant oJ. Suchenwirt 14, 271 Lexer …

abstehen

DWB

abs·tehen

abstehen , descendere, distare, deesse, desistere, nnl. afstaan. die älteste sinnliche bedeutung des wortes, worin ab fast noch lose stelle,…

anhinstehen

DRW

anhin·stehen

anhinstehen für jemanden eine Verbindlichkeit übernehmen SchweizId. II 1331 Faksimile

anstehen

DWB

anst·ehen

anstehen , nnl. aanstaan, in verschiednen bedeutungen, die alle sich auf ein nahes stehen oder liegen zurückleiten. 1 1) adstare, prope star…

aufstehen

DWB

auf·stehen

aufstehen , surgere, stare, nnl. opstaan, sich erheben. 1 1) aufstehen von, aus dem bett, lager: so stehet ir morgens früe auf und ziehet ew…

ausbestehen

DRW

aus·bestehen

ausbestehen dauern iarmarkt ... den tag ganz usszubesteen 1451 TorgauUB. 38 Faksimile

ausstehen

DWB

aus·stehen

ausstehen , in mehrfachem sinn 1 1) ausstehen, aussteigen, e navi egredi, ähnlich dem abstehen descendere equo: in die insel Sagena kam, da …

außenstehen

DRW

außen·stehen

außenstehen unbezahlt sein, fällig sein (von Schulden) 1454 MBoica 25 S. 245 Faksimile noch hat sie an schulden aussen stehen 1659 HelgolGer…

beistehen

DWB

beist·ehen

beistehen , assistere, opem ferre, auxilio esse, nnl. bijstaan: wem stehest du bei? Hiob 26, 1 ; und der herr wird inen beistehen und sie er…

bestehen

DWB

best·ehen

bestehen , goth. bistandan, ahd. pistantan ( nicht pîstantan, wie bei Graff 6, 602 ), mhd. bestân und bestên, ags. bestandan, nnl. bestaan, …

Beystehen

Adelung

bey·stehen

Beystehen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Stehen ,) welches mit dem Hülfsworte haben verbunden wird. 1) Eigentlich, bey oder neben jemande…

d(a)rüberstehen

RDWB1

d(a)rüberstehen da musst du drüberstehen - ты должен быть выше этого, тебя не должно это волновать, не обращай внимания (не имеет отношения …

Dabeistehen

Wander

dabei·stehen

Dabeistehen 1. Er steht dabei wie 's Kind beim Drecke. ( Rottenburg. ) Hülf- und rathlos. Holl. : Hij staat erbij als eene kip, die eendenei…

dahinterstehen

RDWB1

dahinter·stehen

dahinterstehen übertr. поддерживать / поддержать, отстаивать / отстоять, защищать / защитить (а не "стоять за чем-л.") er steht voll dahinte…

dastehen

DWB

dast·ehen

dastehen , adstare, ich muste dastehen und warten. er stand da wie ein armer sünder. ich sehe wol, ich stehe da wie butter in der sonnen in …

durchstehen

DWB

durch·stehen

durchstehen , allgemeine geltung haben, wie durchgehen 2 b θ . die vererbung soll künftighin nicht mehr verschiedenartig nach provinzen, son…

eingestehen

DWB

einge·stehen

eingestehen , confiteri, concedere: das gestehe ich ein; freiwillig eingestehen; nach den eingestandenen regeln. Lessing 10, 58 ; mich immer…

einstehen

DWB

einst·ehen

einstehen , instare, nnl. instaan, mhd. înstân. 1 1) got ist über elliu dinc ein înstân in sich sëlber unde sîn înstân daʒ enthaltet alle cr…

entstehen

DWB

ent·stehen

entstehen , n. 1 1) abgang, mangel, ermangelung: dem recht nach fiel die erbschaft an ebenbürtige geschwister und in deren entstehen an sipp…

erstehen

DWB

erst·ehen

erstehen , surgere, resurgere, oriri, goth. usstandan, ahd. irstân, mhd. erstân, alts. âstandan, âstân. synonym das goth. urreisan, alts. ag…

fernstehen

RDWB1

fern·stehen

fernstehen избегать, стараться не общаться, держаться подальше (а не "стоять вдалеке") ich stehe solchen Leuten fern - я избегаю таких людей…

feststehen

DWB

fest·stehen

feststehen , stare: wenn das einmal feststeht, dasz nichts begehrungswürdig ist als tugend. Garve zu Cic. off. 3, 46 ; feststehende meinunge…

Freistehen

Wander

freis·tehen

Freistehen Freistehen Es steht jedem frei, sich in die Hosen zu machen. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Was frei steht, trägt für drei. ( Eifel…

Frühaufstehen

Wander

fruehauf·stehen

Frühaufstehen 1. Das Frühaufstehen geht nicht langsam, es muss mit einem Hops geschehen. 2. Frühaufstehen altert nicht.

gestehen

DWB

gest·ehen

gestehen , n. , subst. inf. des vorigen, das stillstehen, der waffenstillstand: wir machin ein recht cristlich gestehin zwischen dem .. koni…

Ableitungen von stehen (6 von 6)

bestehen

DWB

bestehen , goth. bistandan, ahd. pistantan ( nicht pîstantan, wie bei Graff 6, 602 ), mhd. bestân und bestên, ags. bestandan, nnl. bestaan, …

entstehen

DWB

entstehen , n. 1 1) abgang, mangel, ermangelung: dem recht nach fiel die erbschaft an ebenbürtige geschwister und in deren entstehen an sipp…

erstehen

DWB

erstehen , surgere, resurgere, oriri, goth. usstandan, ahd. irstân, mhd. erstân, alts. âstandan, âstân. synonym das goth. urreisan, alts. ag…

gestehen

DWB

gestehen , n. , subst. inf. des vorigen, das stillstehen, der waffenstillstand: wir machin ein recht cristlich gestehin zwischen dem .. koni…

Mißstehen

Campe

✱ Mißstehen , v . unregelm. ( s. Stehen ), Mittelw. d. verg. Z. mißgestanden . I) ntr . mit haben . 1) Übel stehen, anstehen, sich nicht sch…

verstehen

DWB

verstehen , verb. form. 1 1) wie im stammwort ( th. 10, 2, 1396 ff. ) stehen von vornherein zwei verba neben einander: -standen (-stantan) i…