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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Mit

Bd. 3, Sp. 231
Mit, eine Partikel, welche überhaupt eine Gesellschaft, Verbindung und Gemeinschaft bezeichnet, und in einer doppelten Gestalt üblich ist. I. Als ein Vorwort, welches alle Mahl die dritte Endung des Nennwortes erfordert. Es bedeutet, 1. Eine Begleitung, und in weiterm Verstande, eine Gesellschaft, d. i. die Theilnehmung an einem Zustande, an einer Handlung zu Einer Zeit, und oft auch an Einem Orte. Mit einem gehen, reisen, fahren. Alle diejenigen, welche mit uns auf dieser Welt leben, zu Einer Zeit. Kommen sie mit uns. Flehe mit mir den Himmel. Mit einem essen, trinken, welches aber auch oft so viel bedeutet, als bey ihm, an dessen Tische. Etwas mit sich nehmen. Wein mit Wasser vermischen. Den Häcksel mit Haber vermengen. Vielleicht begleiten einige wenige deine Zähren mit den ihrigen. Mit einem Sohne in die Wochen kommen. Alle mit einander, d. i. sie alle insgesammt. Jemanden mit Briefen an einen andern abschicken. Den Mann mit der Frau fortjagen. Die Alten mit den Jungen tödten. In welchem Falle man in den gemeinen Sprecharten dieses Vorwort und mehrern Nachdruckes willen noch mit einem sammt begleitet. Du solltest dich der Lust mit sammt der Braut verzeihen, Günth. der Lust mit der Braut, der Lust und der Braut, welcher Nachdruck aber der anständigen Sprechart fremd ist. 2. Eine Gemeinschaft, eine Theilnehmung an den Umständen eines andern. Mit einem leiden. Sich mit einem freuen.[] Nach dem, was vorgefallen ist, kann ich nicht mehr mit dir leben, in Gemeinschaft mit dir. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, Luc. 11, 23. Sind wir mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, Röm. 6, 4. Mit euch wird die Weisheit sterben, Hiob 12, 2, in eurer Person, mit euch zugleich. Etwas mit einem andern gemein haben. Er hat gleiche Neigungen mit mir. Sie sind mit meinem Bruder von Einer Größe. 3. Ein Werkzeug. Mit dem Messer schneiden, mit dem Degen stechen, mit der Axt hauen, mit dem Hammer schlagen. Mit dem Degen in der Faust erobern. Etwas mit der bloßen Hand angreifen. Mit den Augen winken. Ich habe es mit meinen Ohren gehöret. Mit der Elle messen. Sein Vaterland mit dem Rücken ansehen. Mit der Zunge anstoßen. Und so in tausend andern Fällen mehr. 4. Ein Hülfsmittel, ein Mittel. Mit barem Gelde einkaufen. Mit Gelde läßt sich alles zwingen. Mit Gutem richtet man mehr aus. Mit Gottes Hülfe. Mit Gott wollen wir Thaten thun, Ps. 60, 14. Grüßet euch unter einander mit dem heiligen Kusse, Röm. 16, 16. 5. Eine Materie. Mit Eisen beschlagen. Mit Gold einfassen, sticken, belegen. Mit Tinte schreiben. Mit doppelter Kreide anschreiben. Mit Wasser getauft. Mit Rosen gekrönt. Mit Segen geschmückt. Mit Gelde bestechen. Einen Acker mit Gerste besäen. Mit Wasser anfüllen. Mit Koth besudeln. Mit einem Sternchen bezeichnen. Einen Wagen mit Getreide, mit Steinen beladen. Mit Bäumen, mit Unkraut bewachsen. Mit Unglück schwanger gehen. Mit Blindheit geschlagen. Mit einer Krankheit behaftet seyn. 6. Einen Gegenstand, und zwar, 1) den persönlichen Gegenstand einer Handlung. Mit jemanden sprechen. Mit einem zanken, streiten, hadern. Mit einem zu thun haben. Ich schmecke kein Vergnügen, welches ich nicht mit ihnen theile. Weisheit und Thorheit können sich nicht mit einander vertragen. Was habt ihr denn mit einander? Mit jemanden bekannt seyn. Sich mit etwas bekannt machen. Sich mit jemanden aussöhnen, vertragen. Ein Bündniß, einen Vertrag mit jemanden machen. Viele Noth mit einem haben. Es mit einem halten. Er meint es nicht aufrichtig mit mir. 2) Zuweilen auch den Gegenstand der Sache. Bist du mit dem Kranze fertig? Mit den Außenwerken weit ins Feld rücken. Verschone mich mit solchen Anträgen. Laß mich damit zufrieden. Mit dem Essen auf jemanden warten. Was wollen sie mit diesen Worten sagen? Was willst du denn mit ihm? warum erwähnst du seiner? Mit etwas unglücklich seyn. Wenn man mir mit dem Nachruhme kommt, so muß ich nothwendig lachen, Gell. Wenn sie mir mit ihrer Liebe angezogen käme, Weiße, wenn sie davon spräche. Nimm dich mit dem Lichte in Acht. Nur schweig mir dieses Mahl mit solchen Reden still. Halt an mit Lesen. Mit dem Reden kann ich es nicht lange aushalten. Sich mit etwas beschäftigen. Den Anfang, den Beschluß mit etwas machen. Mit etwas zufrieden seyn. Wohin, 3) auch viele Fälle gehören, in welchen dieses Vorwort gebraucht wird, den Gegenstand der Person oder Sache nur schlechthin zu bezeichnen. Ein Freund, mit dem es keiner Umstände braucht, in Ansehung dessen. Es ist aus mit ihm, es ist mit ihm gethan. Es sieht gefährlich mit ihm aus. Mit den Folgen sieht es noch sehr unsicher aus. Wie wird es nach unserm Tode mit dem Nachruhme aussehen? Gell. Wie läßt sich der Umstand mit dem Gespenste erklären? Es ist mit dem Schalle, wie mit den Tönen. Eben so ist es mit den Mannspersonen beschaffen. Es ist mit seiner Heiterkeit immer nur[] ein Übergang. Ich dächte, es ließe sich mit ihrem Verstande noch wohl halten, Gell. Wie lange wird es denn noch mit mir werden? Weg mit der Sache! Ins Zuchthaus mit solchen ungerathenen Rangen? Gell. 4) Ingleichen, der in der vertraulichen Sprechart übliche elliptische Gebrauch, einen Gegenstand des Unwillens zu bezeichnen. Ach die böse Frau mit ihrem verwünschten Besuche! Gell. Mit deiner ewigen Freyheit! Gell. Mit eurem Schreyn! Weiße. Geh mit deiner Ehre! 7. Die Art und Weise, wie etwas geschiehet, gleichsam, von welcher Eigenschaft es begleitet wird. Etwas mit Geduld ertragen, geduldig. Mit Haufen kommen, haufenweise. Seine Schritte mit Vorsicht abmessen. Laß mich mit Frieden, im gemeinen Leben, wofür man auch sagt, laß mich zufrieden. Eine Stadt mit Sturm erobern. Seine Arbeit mit Bethen anfangen. Mit Heftigkeit auf etwas dringen. Dem Tode mit Standhaftigkeit entgegen sehen. Das Seinige mit einem ruhigen Gewissen besitzen. Ich fand ihn munter mit dem Stabe in der Hand. Etwas mit Vortheil, mit Schaden verkaufen. Das hast du nicht mit Recht. Mit Stumpf und Stiel ausrotten, gänzlich. Mit Lust arbeiten. Etwas mit Widerwillen thun. Mit Maßen züchtigen, mäßig. Mit Schande bestehen. Mit Ehren zu melden. Mit einer trotzigen Miene ansehen. Der Ton, mit dem sie sprach, verrieth ein still Verlangen. Gell. Wohin auch das in den gemeinen Sprecharten, besonders Niedersachsens, übliche mit Ein Mahl für auf Ein Mahl gehöret. Und ward mit Einem Mahl erweicht, Gell. 8. Den Umstand des Besitzes. Mit großen Fähigkeiten geboren werden. Mit einem Schaden auf die Welt kommen. Der Mann mit der krummen Nase, welcher die krumme Nase hat. Markgraf Otto von Brandenburg mit dem Pfeile. Das Mädchen mit den schwarzen Augen. Es kam einer mit Nahmen Markolph. Judas mit dem Zunahmen Thaddeus. 9. Eine Zeit, wenn eine Veränderung erfolgt ist, oder erfolgen soll. Mit Anbruch des Tages verreisen. Das wird sich mit der Zeit schon geben. Mit den Jahren wird man klug. Mit dem Schlage zehen steht sie auf. Der Pacht hört mit dem ersten May auf. Mit diesen Worten lief er fort, nachdem er diese Worte gesprochen hatte. Ich werde mit dem Frühesten aufstehen. Ich will es mit dem neuen Jahre anfangen. Das längste Übel hört doch mit dem Tode auf, Gell. Und so entzückte seine Brust Ein frischer Scherz mit jedem Morgen, Mit jedem Abend neue Lust, Haged. Ich trage dir die Speise zu Schon mit dem frühsten Morgen, Weiße. II. Als ein Nebenwort, in der ersten Bedeutung des Vorwortes, eine Gesellschaft, Begleitung, zu bezeichnen. Ich kann es unmöglich mit anhören, mit ansehen. Warst du auch mit dabey, mit darunter? Es mischt sich immer etwas Menschliches mit ein. Mit zur Leiche gehen. Wohin auch das im gemeinen Leben übliche mit unter gehöret. Es läuft immer so etwas Lächerliches mit unter. Mit unter gibt es noch ehrliche Leute, d. i. hin und wieder. Sie sind mit unter (zuweilen) ein wenig grob. Ingleichen das in der anständigen Sprechart größten Theils veraltete mit nichten, für keinesweges, im Theuerdanke mit nicht. Anm. 1. Diese alte Partikel lautet im Salischen Gesetze mitho, im Kero schon mit, bey dem Ulphilas mith, im Angels. mid, im Engl. with, im Schwed. med, im Isländ. medur midur, im Finnischen myöden, bey den Krainerischen Wenden med, mejd, mej,[] welche zunächst unter bedeuten, und im Griech. μετα. Im Niedersächsischen ist das Nebenwort von dem Vorworte genau unterschieden; indem ersteres daselbst mede, mee, letzteres aber mit lautet. Auch bey den ältern Oberdeutschen Schriftstellern lautet das Nebenwort gemeiniglich mitte, das Vorwort aber mit. Beyde sind indessen nur Ein Wort, und bezeichnen zunächst eine Begleitung, eine Gesellschaft, aus welchem Begriffe alle übrigen Bedeutungen als Figuren herfließen; so daß dieses Wort ein naher Geschlechtsverwandter von mengen, mischen, machen, verbinden, 4. Matte, Materie, Masse u. s. f. ist, welche sich zum Theil nur in den Ableitungssylben unterscheiden. Anm. 2. So häufig dieses Vorwort auch gebraucht wird, so gilt doch von demselben auch, was von fast allen Vorwörtern gilt, daß es nehmlich bey der Anwendung auf den Gebrauch ankommt, ob derselbe es in diesem oder jenem Falle hergebracht habe oder nicht. Nur in der ersten und dritten Bedeutung einer Begleitung, Gesellschaft, und eines Werkzeuges, kann es fast ohne alle Einschränkung gebraucht werden. Ehedem wurde es sehr häufig auch für bey und durch gesetzet. Mit Gotes kreftin, Ottfried, durch Gottes Kraft. Somit, im Oberdeutschen für dadurch, folglich. Mit dem Glauben, Buch Belial 1472, für, durch den Glauben. Im gemeinen Leben sagt man noch mit alle dem, für, bey dem allen; so wie es auch noch im Niedersächsischen häufig da stehet, wo der Hochdeutsche das Vorwort bey gebraucht. Mit einem dienen, bey ihm. Anm. 3. Dieses Vorwort wird so, wie alle Vorwörter, häufig mit andern Wörtern zusammen gesetzet. Von Partikeln gehören dahin, damit, womit, mithin, hiermit, und das schon gedachte Oberdeutsche somit, S. diese Wörter. Weit größer ist die Zahl der Nennwörter, und besonders der Hauptwörter, welche diese Partikel in der Zusammensetzung vor sich leiden, wo sie denn alle Mahl die zweyte Bedeutung der Gemeinschaft, der Theilnehmung an einerley Umständen hat. Mitarbeiter, Mitchrist, Mitglied u. s. f. Auch einige Bey- und Mittelwörter leiden diese Zusammensetzung, ein Mitschuldiger, Mitbelehnter u. s. f. Eben so häufig wird es auch den Zeitwörtern vorgesetzet, in der ersten Bedeutung des Vorwortes, eine Begleitung, Gesellschaft, zu bezeichnen. Mitgehen, mitfahren, mitlaufen, mitbringen u. s. f. Fast alle Zeitwörter können es in diesem Verstande vor sich leiden, ob sie gleich nicht alle in demselben üblich sind. Im folgenden sind nur einige der vornehmsten und gangbarsten aufgeführet worden. Mit ist in dieser Verbindung alle Mahl ein trennbares Vorwort, welches in den gewöhnlichen Fällen hinter das Zeitwort tritt, und das Augment unmittelbar nach sich hat: nimm es mit, mitgekommen. Man hat die Frage aufgeworfen, ob mit in der Verbindung mit Zeitwörtern mit denselben zusammen gezogen, oder getheilt geschrieben werden müsse; das heißt mit andern Worten so viel, ob es hier die Gestalt eines Vorwortes oder eines Nebenwortes habe. Es lassen sich für beydes Gründe anführen. Indessen ist die Zusammenziehung einmahl hergebracht, und mit hat über dieß die Analogie der andern Vorwörter vor sich, welche in so unzähligen Fällen adverbisch stehen. Man schreibe also immer mitbringen, mitgehen, mitbethen, mitwirken u. s. f. Nur wenn das Zeitwort schon mit einer andern Partikel zusammen gesetzet ist, so wird das mit lieber von demselben abgesondert; mit genießen, ich kann nicht mit einstimmen, mit erwachen. Auch ist es rathsamer, wenn man neue, eben nicht allgemein gangbare Ausdrücke dieser Art wagt, eine Handlung zu bezeichnen, welche von mehrern zu Einer Zeit, und an Einem Orte vorgenommen wird, das mit getheilt zu schreiben. Wollen sie nicht mit spazieren gehen? Mit gefangen, mit gehangen. Mit hat in allen Fällen den Ton, es sey nun ein Vorwort oder ein Nebenwort.[]
11863 Zeichen · 236 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    mitPräp.

    Köbler Anfrk. Wörterbuch

    mit , Präp. nhd. mit, bei ne. with ÜG.: lat. apud MNPs, cum MNPs Hw.: vgl. as. mid, ahd. mit Q.: MNPs (9. Jh.) E.: germ.…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    mitPräp., Adv.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    mit , Präp., Adv. Vw.: s. mith

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    mitPron.

    Köbler An. Wörterbuch

    mit , Pron. nhd. wir beide Hw.: s. vit L.: Vr 389a

  4. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    mit

    Althochdeutsches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    mit- s. auch mitt-.

  5. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    mitpräp.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    mit präp. goth. miþ , ahd. mit Graff 2,659 fg. ahd. präpos. s. 110 — 128. Gr. 3,150. 4,819. mit dem artikel verschmilzt …

  6. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mitPräp.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +18 Parallelbelege

    mit , Präp. nhd. mit, zusammen mit, begleitet von, durch, mit Hilfe von, mittels, in Bezug auf, im Hinblick auf, betreff…

  7. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mit

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Mit , eine Partikel, welche überhaupt eine Gesellschaft, Verbindung und Gemeinschaft bezeichnet, und in einer doppelten …

  8. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    mit

    Goethe-Wörterbuch

    mit öfter für ‘damit, hie(r)mit’, zB B1,213,5 , B3,113,13 , 16,88 Vs 200 , 25 1 ,43,1 ; in Kontraktion ‘mi'm’ DjG 3 2,35…

  9. modern
    Dialekt
    mit

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    mit [mìt, met allg. ] mit, damit. Mit samt od. sant ( trotz ) dine n Plän en Dü. ( Schwäb. 384). M. sant allem mit allem…

  10. Sprichwörter
    Mit

    Wander (Sprichwörter)

    Mit 1. All gôd mit, sä(de) de Maid, do krêg se 'n Snîder. – Frommann, II, 388, 15. 2. Eine mit, hot das Mädle g'sait, me…

  11. Spezial
    mit

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    mit [mīt] m. (mic) Mythos m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mit

3.594 Bildungen · 3.390 Erstglied · 200 Zweitglied · 4 Ableitungen

mit‑ als Erstglied (30 von 3.390)

Mit'tröster

DRW

Mit'tröster, m. wie Mitbürge 1364 SchwäbWB. VI Nachtr. 2588 Faksimile des alles ze merer sicherheit so hab ich harumb zů mir zů rechten gesw…

mit(i)wâri

EWA

mitiwâraAWB f. ō-St., Gl. im Clm. 14349 (11. Jh.; vgl. Mayer 1974: 87): ‚Sanftmut, Sanft- heit; mansuetudo‘ (mhd. mitewâre st.f. ‚Freund- li…

Mit-, mit

DRW

Mit-, mit- bezeichnet den rechtlichen oder tatsächlichen Zusammenhang von Personen oder Handlungen; es werden nur diejenigen Wortbildungen –…

mitbabbeln

SHW

mit-babbeln Band 4, Spalte 693-694

mitbacken

SHW

mit-backen Band 4, Spalte 693-694

mitbeten

SHW

mit-beten Band 4, Spalte 693-694

mitbrennen

SHW

mit-brennen Band 4, Spalte 693-694

mitbringen

SHW

mit-bringen Band 4, Spalte 693-694

Mitbringes

SHW

Mit-bringes Band 4, Spalte 693-694

mitbrummen

SHW

mit-brummen Band 4, Spalte 695-696

Mitbürger

SHW

Mit-bürger Band 4, Spalte 695-696

mitdrehen

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mit-drehen Band 4, Spalte 695-696

mitdürfen

SHW

mit-dürfen Band 4, Spalte 695-696

mitein

SHW

mit-ein Band 4, Spalte 695-696

Miteiß

SHW

Mit-eiß Band 4, Spalte 695-696

mitessen

SHW

mit-essen Band 4, Spalte 695-696

Mitesser

SHW

Mit-esser Band 4, Spalte 695-696

mitfahren

SHW

mit-fahren Band 4, Spalte 695-696

mitfeiern

SHW

mit-feiern Band 4, Spalte 697-698

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mit-fliegen Band 4, Spalte 697-698

mitflözen

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mit-flözen Band 4, Spalte 697-698

mitfressen

SHW

mit-fressen Band 4, Spalte 697-698

Mitfresser

SHW

Mit-fresser Band 4, Spalte 697-698

mitführen

SHW

mit-führen Band 4, Spalte 697-698

mit als Zweitglied (30 von 200)

duruhfremit?

KöblerAhd

*duruhfremit? , Adj. Hw.: vgl. as. thurhfremid*

fremit?

KöblerAhd

*fremit? , Adj. Vw.: s. *duruh- Hw.: s. fremidi; vgl. as. *fremid

fremmit?

KöblerAhd

*fremmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. fremmen*

frumit?

KöblerAhd

*frumit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi-, ungi- Hw.: s. frummen

gifremit?

KöblerAnfrk

*gifremit? , Part. Prät.=Adj. nhd. vollendet ne. finished Vw.: s. un-* Hw.: vgl. ahd. gifremmit E.: s. gi- (2), *fremen?

hilmit?

KöblerAhd

*hilmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. hilmen*

hirmit?

KöblerAhd

*hirmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. hirmen*

nimit?

KöblerAhd

*nimit? , st. M. (a?, i?) Hw.: vgl. as. nimid*

rīmit?

KöblerAhd

*rīmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. *ir-, unir- Hw.: s. rīmen*

ungifremit?

KöblerAhd

*ungifremit? , (Part. Prät.=)Adj. Hw.: vgl. anfrk. ungifremit*

versmit

KöblerMhd

*versmit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. versmidet

wemmit?

KöblerAhd

*wemmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. bi-, gi-, unbi-, ungi- Hw.: s. *wemmen?

Eremit

RDWB1

Eremit m отшельник, затворник (тж. перен.)

altōmit

KöblerMnd

altōmit , Adv. nhd. nach und nach, zuweilen E.: s. altō, mit L.: MndHwb 1, 65 (altômit)

beckensmit

KöblerMhd

becken·smit

beckensmit , st. M. nhd. „Beckenschmied“, Kupferschmied Q.: NP (13.-15. Jh.) E.: s. becke (1), smit W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 46 (beckensmi…

beckesmit

KöblerMhd

becke·smit

beckesmit , st. M. nhd. Beckenschmied Q.: NüP E.: s. becke (1), smit W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 461 (beckesmit)

becke|smit

MWB

becke|smit stM. ‘Beckenschmied’ von peksmiden NüP 187 Überschr. u.ö. MWB 1 461,48; Bearbeiter: Diehl

Bếrg-Eremīt

Adelung

berg·eremit

Der Bếrg-Eremīt , des -en, plur. die -en, eine Art Brachvögel in der Schweiz, welche von Farbe dunkelgrün ist, einen gelben Kopf und hin und…

biledesmit

KöblerMhd

biledesmit , st. M. nhd. „Bildschmied“ Q.: UvTürhTr (vor 1243) E.: s. bilede (1), smit W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (biledesmit)

birmit

KöblerMhd

bir·mit

birmit , st. N. Vw.: s. pergamente

biwemmit

KöblerAhd

biwemmit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. befleckt ne. stained Vw.: s. un- Hw.: s. biwemmen*

blatensmit

MWB

blaten·smit

blatensmit stM. wie blatenslaher, hier als Bestandteil von Personennamen: umb Heinr. den plattensmit UrkRegensb 741 ( ca. 1325 -1350). 746. …

blechsmit

KöblerMhd

blech·smit

blechsmit , st. M. nhd. Blechschmied Q.: Chr, NP (13.-15. Jh.) E.: s. blech (2), smit W.: nhd. Blechschmied, M., Blechschmied, DW 2, 86 L.: …

brôksmit

MNWB

brok·smit

° brôksmit (-timmerman , -māker) „faber paluster” (Westfalen).

brōksmit

KöblerMnd

brōk·smit

brōksmit , M. nhd. Sumpfarbeiter, im Sumpf arbeitender Schmied ÜG.: lat. faber paluster Hw.: s. brōkmākære, brōktimmermann E.: s. brōk (1), …

Ableitungen von mit (4 von 4)

ermîte

Lexer

ermîte swm. eremit Hans 3268. aus lat. eremita.

mite

Lexer

mite conj. prät. s. mîden.

unmit

MeckWB

unmit ( i kurz) unzusagend: dat Du ... frömd Lüd uns Vörhebben apenbort ... hest, is mi sehr unmit (gefällt mir gar nicht) H. Schröd. Buerh.…

vermiten

FindeB

vermîden stv. Will. Anno Eilh. PsM. Ren. RWchr. +5 StrAmis Erz.iii LvReg. Enik. HvNst. Apk. Ot. BDan. KvHelmsd. Minner.i Tauler SAlex. Wernh…