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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Mit trs, intrs, ntr, v., intrs, v., intrs, trs, v., intrs, v., trs, ntr, v., ntr

Bd. 3, Sp. 302b
Mit, ein Wort, welches überhaupt den Begriff einer Gesellschaft, Gemeinschaft und Verbindung bezeichnet. 1. Als ein Verhältnißwort, welches immer den dritten Fall der Person oder Sache zu sich nimmt und welches bedeutet, eine Begleitung oder eine Gesellschaft, d. h. eine Theilnehmung an einer Handlung zu Einer Zeit, oft auch an Einem Orte. Sie kamen mit einander, der Vater mit dem Sohne. Mit jemand in einem Garten arbeiten, an Einem Tische essen. Mit einem essen, trinken, mit ihm in Gesellschaft, oder auch, bei ihm, an seinem Tische. Vereinigen Sie Ire Bitten mit den meinigen. Nehmen Sie es doch mit, oder mit sich. Alle mit einander, alle insgesammt. Zuweilen wird mit einander auch für sämmtlich, ganz und gar gebraucht, welcher Gebrauch aber keine Nachahmung verdient. Eins mit dem andern thun, unterlassen, zugleich mit dem andern. Eins mit dem andern ausstreichen, zugleich mit dem andern, beides, als gleich schlecht  Mit dem Wege gehen, gehen wohin der Weg führet, auf dem Wege gehen, bleiben; ungewöhnlich. Dies ist der heilige Weg, mit welchem Gabriel fortging. Klopstock. † Mit der Leiche gehen, besser, mit zum Begräbniß gehen, die Leiche begleiten; bei Andern zur Leiche gehen, mit zur Leiche gehen. Des Nachdrucks wegen wird mit im gemeinen Leben noch oft das Wort sammt beigefügt. Er mit sammt seiner Frau. Und die verruf'nen Schwingen mit sammt dem Fleische des Leichhuhns. Voß. Allein beide sind zu unterscheiden. »Mit deutet auf ein Übereinstimmen mehrerer Dinge durch ihr Zugleichsein oder überhaupt dadurch, daß sie zugleich gedacht werden, sammt durch ihre Ähnlichkeit.« Eberhard. Dann auch, eine Gemeinschaft, Theilnehmung an einem Zustande, an den Umständen eines Andern. Sich mit den Fröhlichen freuen und mit den Traurigen betrüben. Freude und Leid mit jemand theilen. Mit dir will ich leben und sterben. Mit jemand leben, mit ihm gemeinschaftlich zusammen leben; zuweilen auch, aber ungut, zu gleicher Zeit mit ihm leben, sein Zeitgenosse sein. »Seneka habe mit Heinrich dem Vierten gelebet.« Denis. Mit jemand einerlei Geburtsort, gleiches Alter und gleiche Größe haben. Ih fühle mit Inen dieses Bedürfniß. Meine Wünsche stimmen mit den Irigen überein. Beide haben die größte Ähnlichkeit mit einander. Nicht gut sagt man: die ganze Stelle bis mit dem unterstrichenen Worte, für, das unterstrichene Wort noch dazu genommen, mit eingerechnet (inclusive). Vom Jänner bis mit Junius; besser, vom Jänner bis Junius einschließlich. Zuweilen wird mit auch gesetzt, wo man besser bei gebraucht. »Einem Dominikaner habe geträumt, er schliefe mit seinem Beichtkinde.« Klinger. »Mit einer Lais schlafen.« Wekhrlin. Dieser allgemeine Begriff des Wortes mit, nach welchem es überhaupt eine Begleitung, Gesellschaft andeutet wird in unzähligen Fällen auf eine mehr oder weniger uneigentliche Art anders und näher bestimmt. Dann deutet es 1) auf ein Werkzeug, womit etwas verrichtet wird. Mit der Feder schreiben. Mit dem Messer schneiden. Mit der Elle messen. Mit dem Stocke schlagen. Mit dem Schwerte darein schlagen. »Durch diese (Schwerter) riefen sie, erwarben wir unsere Landbesitzungen, und mit diesen werden wir sie vertheidigen.« Robertsons Gesch. Mit dem Finger auf jemand zeigen. Mit den Augen sehen, winken. Ih habe es mit meinen Ohren gehört. Mit der Zunge lecken, anstoßen. Dann auch, auf ein Mittel, Hülfsmittel. Mit Bitten, mit Freundlichkeit und Gefälligkeit richtet man viel aus. Mit Gewalt setzt man nicht Alles durch. Mit barem Gelde bezahlen. Mit Gelde bestechen. Mit der Stimme errufen. Mit Gottes Hülfe. »Mit Gott wollen wir Thaten thun.« Ps. 60, 14. Mit Rath und That beistehen. Mit gutem Rathe an die Hand gehen. Mit bezeichnet eine nähere und unmittelbarere Verbindung, durch aber eine entferntere. Beide wurden und werden zuweilen verwechselt. »Mit Gotes kreftin,« durch Gottes Kraft. Otfried. 2) Einen Stoff. Mit Farben mahlen. Mit Dinte schreiben. Mit Seide sticken. Mit Eisen beschlagen. Mit Zucker versüßen. Mit Öl tränken. Mit Koth besudeln. Mit Erde anfüllen. Mit Bäumen bepflanzt. Mit Korn, Gerste besäen. Sich mit Kenntnissen bereichern. Mit Ruhm und Ehre schmücken. Mit einer Krankheit behaftet sein. Mit Unglück schwanger gehen. Den Unterricht mit dem Leichten anfangen. 3) Einen Besitz, eine Eigenschaft oder Eigenheit. Mit vielem Verstande begabt sein. Mit guten Anlagen geboren werden. Mit einem Gebrechen auf die Welt kommen. Das Mädchen mit den blauen Augen und rosigen Wangen. Götz mit der eisernen Hand. Friedrich mit der gebissenen Wange. Der Mann mit dem Degen. Friedrich mit dem Beinamen der Große. 4) Einen Gegenstand sowol der Person als auch der Sache. Mit jemand sprechen, scherzen, spielen, streiten  Einen Vertrag mit jemand machen, eingehen. Er macht sich mit ihr viel zu schaffen. Ih habe mit ihm viele Mühe, er verursacht mir viele Mühe ehe ich meinen Zweck bei oder mit ihm erreiche. Was hat er denn mit Inen vor? Ih halte es mit der Tochter, ich nehme die Partei der Tochter, schließe mich an die Tochter  Ih halte es mit dem Weine, ich halte mich an den Wein, ziehe den Wein vor  Mit solchen Sachen mag ich nichts zu thun haben. Mit einem Sohne niederkommen. Mit etwas Ehre einlegen. Mit etwas beschäftigt sein. Mit der Arbeit, oder mit Arbeiten inne halten. Mit der Arbeit vorrücken. Mit einer Sache zu Rande, zu Ende kommen, fertig werden. Den Beschluß mit etwas machen. Es ist mir mit dieser Sache unglücklich gegangen. Einen mit einer Sache beauftragen. Mit etwas zufrieden sein. Was wollen sie mit diesen Worten sagen? Was willst du mit dieser Sache? was willst du mit ihr machen, wozu bringst du sie, wozu erwähnst du ihrer? Komme mir nicht mit dieser Sache, laß mich davor in Ruhe, sprich nicht davon. »Wenn man mir mit dem Nachruhme kommt, so muß ich nothwendig lachen.« Gellert. Mit dem Essen  auf jemand warten, nicht eher essen  als bis er kömmt. Es sieht gefährlich mit der Sache aus. Es ist aus mit ihm. Es stehet nicht gut mit ihm. »Wie wird es nach unserm Tode mit dem Nachruhme aussehen?« Gellert. Es ist mit dieser Sache wie mit jener, die eine verhält sich so wie die andere. Es ist mit seiner Theilnahme nur Verstellung. »Ih dächte, es ließe sich mit ihrem Verstande noch wohl (wol) halten.« Gellert. Wie lange dauert es mit uns, so sind wir todt. Wie wurde es noch mit dieser Sache? was wurde noch daraus, wie entwickelte sie sich, wie endigte sie? Weg mit solchen Sachen, Reden ! I gemeinen Leben bezeichnet man durch mit auch oft einen Gegenstand des Unwillens und diesen Unwillen selbst. Mit deinem ewigen Tadeln! »Ach die böse Frau mit ihrem verwünschten Besuche.« Gellert. 5) Die Art und Weise, wie etwas geschieht. Mit Nachsicht behandeln, verfahren. Mit Überlegung, mit Übereilung urtheilen, zu Werke gehen. Mit Eifer und Fleiß arbeiten. Mit Heftigkeit angreifen. Mit Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Ordnung etwas ausrichten. Mit Eile, eilig. »Sie ging mit Eile hinein zum Könige.« Markus 6, 25. Dem Tode mit Standhaftigkeit entgegen sehen. Das kann ich mit gutem Gewissen thun. Mit Zittern und Zagen erscheinen. Mit Erstaunen, mit Schrecken, mit Verwunderung, mit Freude, mit Kummer eine Nachricht vernehmen. Mit Schmerzen gebären. Mit offnen Armen, mit Herzlichkeit empfangen. Mit vollen Händen kommen. Mit freundlichen Mienen und mit sanftem Tone sprechen. Mit vollem Magen läßt sich nicht gut denken, bei vollem Magen. Mit Ehren zu melden. Mit Erlaubniß zu sagen. Mit Schimpf und Schande bestehen. Mit Recht etwas besitzen. Mit Vortheil, mit Nachtheil verkaufen. Mit Unrecht tadeln. Mit Maßen züchtigen, mäßig. Х Mit Frieden lassen, in Frieden, in Ruhe. Mit Einem Mahle ist er nicht zufrieden, wenn es nur Einmahl geschieht. Mit Einem Mahle, oder mit Eins, auf einmahl, plötzlich. Mit Einem Mahle geschah ein Knall. 6) Eine Zeit, wenn etwas geschieht oder geschehen soll. Mit der Zeit wird es sich finden, geben  Mit den Jahren wird man erfahrner und klüger. Mit dem Alter verliert sich dies. Х Mit nächsten, nächstens. Mit Tages Anbruch verreisen. Mit der Sonne aufstehen, zu der Zeit, wenn die Sonne aufgehet. Mit dem Abende kam er an, da es Abend wurde. Mit dem Schlage zwölf wird zu Mittag gegessen. Den Unterricht mit dem neuen Jahre anfangen, zu Anfange des Jahres. »Das längste Übel hört doch mit dem Tode auf.« Gellert. Und so entzückte seine Brust Ein frischer Scherz mit jedem Morgen, Mit jedem Abend neue Lust. Hagedorn. Mit diesen Worten eilte sie davon, indem sie diese Worte sprach. Mit Thorschluß ankommen, gerade vor und zu der Zeit, da das Thor verschlossen wird. 7) Unrichtig wird mit zuweilen gebraucht für gegen oder wider. »Aus Eifersucht mit der Bibliothek (Büchersammlung) zu Bergamo.« Denis. »Die entsetzliche Feindschaft des Papstes mit dem Könige von Frankreich.« Reinhard; — für von. »Ein Schelm mit 20, mit 40 Jahren.« bei Heinatz; fehlerhaft für Damit, bei Günther und Andern. »Man weiß es zu nichts zu gebrauchen, als die Stube mit auszustreuen.« Hoffmann. 2. Als Umstandwort, wo es ebenfalls eine Gesellschaft, Begleitung bezeichnet. Mit dabei sein. Mit dazu gehören. Mit zum Begräbniß gehen. Mit Gevatter stehen. Dies ist schon mit darunter begriffen. Wie kann man so etwas mit ansehen, anhören! Mit unter, hin und wieder, auch, zuweilen. Es läuft zuweilen etwas Menschliches, Lächerliches mit unter. Mit unter findet sich noch etwas Gutes. Die diesjährige Ernte geht wol mit, d. h. sie ist gerade nicht schlechter als andere gewöhnliche Ernten; sie darf sich neben andern Ernten wol noch sehen lassen. Mit unter ist er ein wenig grob. Mit nichten, keinesweges. — Sowol als Verhältnißwort als auch als Umstandwort wird mit zu vielen Zusammensetzungen gebraucht. S. Damit, Somit, Womit, Hiemit, Mithin. Am häufigsten werden mit dem Umstandworte mit, durch Zusammensetzung neue Grundwörter und Aussagewörter gebildet, wo es eine Begleitung, Gesellschaft, Gemeinschaft, Theilnehmung, bald der Zeit, bald dem Orte, bald der Sache und dem Zustande nach anzeigt und immer den Ton hat. I der Umwandlung wird mit vom Aussageworte getrennt. Von den Aussagewörtern, welche mit dem Worte mit zusammengesetzt werden folgen hier nur die gebräuchlichsten, nach welchen sich die übrigen leicht erklären lassen. Um aber unnöthige Wiederholungen zu vermeiden und den Raum zu sparen, sind die meisten derselben nur angeführt, und hieher verwiesen worden, sofern sie allein die Bedeutung haben, als trs. u. intrs., in Gesellschaft gemeinschaftlich oder zu gleicher Zeit mit Anderen oder mit Anderem (mit andern Dingen) vornehmen, thun , und als ntr., in Gesellschaft oder zu gleicher Zeit mit Anderen oder Anderem eine Veränderung erleiden, in einem Zustande befindlich sein. Z. B. mitächzen, v. intrs. zugleich oder gemeinschaftlich mit einem Andern ächzen. Mitackern, v. I) intrs. in Gesellschaft, zugleich mit einem Andern oder Anderen ackern. II) trs. zugleich mit Anderem ackern. Das letzte Beet noch mitackern. Mitalbern, v. intrs an dem Albern, den Albereien eines Andern Theil nehmen. Mitbacken, v. I) trs. zugleich mit Andern und Anderem backen. II) ntr. zu gleicher Zeit mit oder neben Anderem backen, gebacken werden. Mitbeben, v. ntr. mit Andern oder Anderem in langsam zitternde Bewegung gerathen, oder in langsam zitternder Bewegung sein   Aus demselben Grunde sind von den mit schon zusammengesetzten Aussagewörtern vermittelst des Wortes mit gebildeten nur wenige angeführt, weil diese sich unendlich vermehren, aber dabei aus den einfachen mit dem Worte mit zusammengesetzten Aussagewörtern ohne Schwierigkeit erklären lassen. Z. B. mitanbeten, miterkämpfen, mitverjüngen , zu gleicher Zeit, in Gesellschaft mit Andern oder Anderem anbeten, erkämpfen, verjüngen  Stimmen nicht (haben die Berge) mitanbetend der Seraphim Lieder zu singen. Klopstock. Du, zum Licht zwangloser Vernunft von Luther Miterkämpft. — — Voß. — zur mitverjüngten Gehenna. Sonnenberg.
11847 Zeichen · 235 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    mitPräp.

    Köbler Anfrk. Wörterbuch

    mit , Präp. nhd. mit, bei ne. with ÜG.: lat. apud MNPs, cum MNPs Hw.: vgl. as. mid, ahd. mit Q.: MNPs (9. Jh.) E.: germ.…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    mitPräp., Adv.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    mit , Präp., Adv. Vw.: s. mith

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    mitPron.

    Köbler An. Wörterbuch

    mit , Pron. nhd. wir beide Hw.: s. vit L.: Vr 389a

  4. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    mit

    Althochdeutsches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    mit- s. auch mitt-.

  5. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    mitpräp.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    mit präp. goth. miþ , ahd. mit Graff 2,659 fg. ahd. präpos. s. 110 — 128. Gr. 3,150. 4,819. mit dem artikel verschmilzt …

  6. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mitPräp.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +18 Parallelbelege

    mit , Präp. nhd. mit, zusammen mit, begleitet von, durch, mit Hilfe von, mittels, in Bezug auf, im Hinblick auf, betreff…

  7. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mit

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Mit , eine Partikel, welche überhaupt eine Gesellschaft, Verbindung und Gemeinschaft bezeichnet, und in einer doppelten …

  8. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    mit

    Goethe-Wörterbuch

    mit öfter für ‘damit, hie(r)mit’, zB B1,213,5 , B3,113,13 , 16,88 Vs 200 , 25 1 ,43,1 ; in Kontraktion ‘mi'm’ DjG 3 2,35…

  9. modern
    Dialekt
    mit

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    mit [mìt, met allg. ] mit, damit. Mit samt od. sant ( trotz ) dine n Plän en Dü. ( Schwäb. 384). M. sant allem mit allem…

  10. Sprichwörter
    Mit

    Wander (Sprichwörter)

    Mit 1. All gôd mit, sä(de) de Maid, do krêg se 'n Snîder. – Frommann, II, 388, 15. 2. Eine mit, hot das Mädle g'sait, me…

  11. Spezial
    mit

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    mit [mīt] m. (mic) Mythos m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mit

3.594 Bildungen · 3.390 Erstglied · 200 Zweitglied · 4 Ableitungen

mit‑ als Erstglied (30 von 3.390)

Mit'tröster

DRW

Mit'tröster, m. wie Mitbürge 1364 SchwäbWB. VI Nachtr. 2588 Faksimile des alles ze merer sicherheit so hab ich harumb zů mir zů rechten gesw…

mit(i)wâri

EWA

mitiwâraAWB f. ō-St., Gl. im Clm. 14349 (11. Jh.; vgl. Mayer 1974: 87): ‚Sanftmut, Sanft- heit; mansuetudo‘ (mhd. mitewâre st.f. ‚Freund- li…

Mit-, mit

DRW

Mit-, mit- bezeichnet den rechtlichen oder tatsächlichen Zusammenhang von Personen oder Handlungen; es werden nur diejenigen Wortbildungen –…

mitbabbeln

SHW

mit-babbeln Band 4, Spalte 693-694

mitbacken

SHW

mit-backen Band 4, Spalte 693-694

mitbeten

SHW

mit-beten Band 4, Spalte 693-694

mitbrennen

SHW

mit-brennen Band 4, Spalte 693-694

mitbringen

SHW

mit-bringen Band 4, Spalte 693-694

Mitbringes

SHW

Mit-bringes Band 4, Spalte 693-694

mitbrummen

SHW

mit-brummen Band 4, Spalte 695-696

Mitbürger

SHW

Mit-bürger Band 4, Spalte 695-696

mitdrehen

SHW

mit-drehen Band 4, Spalte 695-696

mitdürfen

SHW

mit-dürfen Band 4, Spalte 695-696

mitein

SHW

mit-ein Band 4, Spalte 695-696

Miteiß

SHW

Mit-eiß Band 4, Spalte 695-696

mitessen

SHW

mit-essen Band 4, Spalte 695-696

Mitesser

SHW

Mit-esser Band 4, Spalte 695-696

mitfahren

SHW

mit-fahren Band 4, Spalte 695-696

mitfeiern

SHW

mit-feiern Band 4, Spalte 697-698

mitfliegen

SHW

mit-fliegen Band 4, Spalte 697-698

mitflözen

SHW

mit-flözen Band 4, Spalte 697-698

mitfressen

SHW

mit-fressen Band 4, Spalte 697-698

Mitfresser

SHW

Mit-fresser Band 4, Spalte 697-698

mitführen

SHW

mit-führen Band 4, Spalte 697-698

mit als Zweitglied (30 von 200)

duruhfremit?

KöblerAhd

*duruhfremit? , Adj. Hw.: vgl. as. thurhfremid*

fremit?

KöblerAhd

*fremit? , Adj. Vw.: s. *duruh- Hw.: s. fremidi; vgl. as. *fremid

fremmit?

KöblerAhd

*fremmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. fremmen*

frumit?

KöblerAhd

*frumit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi-, ungi- Hw.: s. frummen

gifremit?

KöblerAnfrk

*gifremit? , Part. Prät.=Adj. nhd. vollendet ne. finished Vw.: s. un-* Hw.: vgl. ahd. gifremmit E.: s. gi- (2), *fremen?

hilmit?

KöblerAhd

*hilmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. hilmen*

hirmit?

KöblerAhd

*hirmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. hirmen*

nimit?

KöblerAhd

*nimit? , st. M. (a?, i?) Hw.: vgl. as. nimid*

rīmit?

KöblerAhd

*rīmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. *ir-, unir- Hw.: s. rīmen*

ungifremit?

KöblerAhd

*ungifremit? , (Part. Prät.=)Adj. Hw.: vgl. anfrk. ungifremit*

versmit

KöblerMhd

*versmit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. versmidet

wemmit?

KöblerAhd

*wemmit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. bi-, gi-, unbi-, ungi- Hw.: s. *wemmen?

Eremit

RDWB1

Eremit m отшельник, затворник (тж. перен.)

altōmit

KöblerMnd

altōmit , Adv. nhd. nach und nach, zuweilen E.: s. altō, mit L.: MndHwb 1, 65 (altômit)

beckensmit

KöblerMhd

becken·smit

beckensmit , st. M. nhd. „Beckenschmied“, Kupferschmied Q.: NP (13.-15. Jh.) E.: s. becke (1), smit W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 46 (beckensmi…

beckesmit

KöblerMhd

becke·smit

beckesmit , st. M. nhd. Beckenschmied Q.: NüP E.: s. becke (1), smit W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 461 (beckesmit)

becke|smit

MWB

becke|smit stM. ‘Beckenschmied’ von peksmiden NüP 187 Überschr. u.ö. MWB 1 461,48; Bearbeiter: Diehl

Bếrg-Eremīt

Adelung

berg·eremit

Der Bếrg-Eremīt , des -en, plur. die -en, eine Art Brachvögel in der Schweiz, welche von Farbe dunkelgrün ist, einen gelben Kopf und hin und…

biledesmit

KöblerMhd

biledesmit , st. M. nhd. „Bildschmied“ Q.: UvTürhTr (vor 1243) E.: s. bilede (1), smit W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (biledesmit)

birmit

KöblerMhd

bir·mit

birmit , st. N. Vw.: s. pergamente

biwemmit

KöblerAhd

biwemmit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. befleckt ne. stained Vw.: s. un- Hw.: s. biwemmen*

blatensmit

MWB

blaten·smit

blatensmit stM. wie blatenslaher, hier als Bestandteil von Personennamen: umb Heinr. den plattensmit UrkRegensb 741 ( ca. 1325 -1350). 746. …

blechsmit

KöblerMhd

blech·smit

blechsmit , st. M. nhd. Blechschmied Q.: Chr, NP (13.-15. Jh.) E.: s. blech (2), smit W.: nhd. Blechschmied, M., Blechschmied, DW 2, 86 L.: …

brôksmit

MNWB

brok·smit

° brôksmit (-timmerman , -māker) „faber paluster” (Westfalen).

brōksmit

KöblerMnd

brōk·smit

brōksmit , M. nhd. Sumpfarbeiter, im Sumpf arbeitender Schmied ÜG.: lat. faber paluster Hw.: s. brōkmākære, brōktimmermann E.: s. brōk (1), …

Ableitungen von mit (4 von 4)

ermîte

Lexer

ermîte swm. eremit Hans 3268. aus lat. eremita.

mite

Lexer

mite conj. prät. s. mîden.

unmit

MeckWB

unmit ( i kurz) unzusagend: dat Du ... frömd Lüd uns Vörhebben apenbort ... hest, is mi sehr unmit (gefällt mir gar nicht) H. Schröd. Buerh.…

vermiten

FindeB

vermîden stv. Will. Anno Eilh. PsM. Ren. RWchr. +5 StrAmis Erz.iii LvReg. Enik. HvNst. Apk. Ot. BDan. KvHelmsd. Minner.i Tauler SAlex. Wernh…