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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

tot

tot, adj.

vgl. tauen
I gestorben, verstorben, nicht mehr am Leben; iU. zu lebendig
I 1 von Personen; toter Mann Verstorbener, Leichnam, Leiche, auch: getöteter Mensch
  • gif hit ðonne sie dead butan fulwihte, gebete he hit mid eallum ðam ðe he age [wenn es jedoch stirbt ohne Taufe, büsse (derselbe) es mit all dem, was er besitzt]
    688/94 (Hs. um 1100) Liebermann,AgsG. Ine 2, 1
  • se ðe slea his agenne þeowne esne oððe his mennen, ⁊ he ne sie idæges dead, ðeah he libbe twa niht oððe ðreo, ne bið he ealles swa scyldig, forþon þe hit wæs his agen fioh. gif he ðonne sie idæges dead, ðonne sitte sio scyld on him [wer seinen eigenen Sklavenknecht oder seine Sklavin schlägt, und die Person ist nicht selbigen Tages tot, wenn sie noch zwei Nächte oder drei lebt, so ist jener nicht ganz so schuldig, weil es seine eigene Fahrhabe war; wenn die Person aber selbigen Tages tot ist, dann liege die Schuld auf ihm]
    892/93? (Hs. um 1100) Liebermann,AgsG. Af El. 17
  • swer erbe nimt, der sol zerehte die schvlde gelten, die der tote man da gelten solte die man waiz vnd der man nit enweiz, die sol man erzivgen vf den toten man selbe sibende
    um 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 5 b Faksimile
  • swaz chint tun diu zir tagen niht chomen sint, daz sol ir vater rihten ... ist aber sin vater tot, so sol es der naehste phlaeger rihten
    1276 AugsbStR. Art. 40 Textarchiv: AugsbStR. Art. 40
  • ovf hantvesten ist ein toter gezeuch als gůt als ein lebentiger
    um 1300 Schwsp. Var./WSB. 80 (1875) 329
  • swa sich ein gotzhusman verloft in das ellend, und da stirbt ald für tot wird geseit, ... so sol der probst sin gut in sine gewalt ziehun
    1344 Burckhardt,Hofr. 240 Faksimile
  • wirt iemant angesprochen umb gelt von ieman, der tot ist, des selben erben mùgen wol aischung begern drey vierzehen tag
    1346 BairLR.(Schlosser/Schwab) Art. 287 Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [23. Titel]
  • onecht kint ne nimt nen erve, sin erve aver nimt sin neyste; heft et ene moder, de nimt dat to voren; is se dot, so nimt it sin neyste van vader oder van moder halven
    1. Hälfte 14. Jh. GoslarStR. I 1 § 55 Textarchiv: GoslarStR. I 1 § 54ff.
  • sal man ouch vorwindin eynyn totin man
    1359/89 MagdebBresl. II 2 Kap. 64 Faksimile
  • ist ghewoenlic den doden lichaem te doen op te doen ende dat inghewant uut te winnen ende te graven opt kerchoff, so veer die man niet openbairlic inden ban ghestorven en is
    Anf. 15. Jh. BrielRb. 184 Faksimile
  • were't dat men enen doden man eder ene hand van eneme doden manne eder en gheweyde brochte vor gherichte, wert der dryer en ghelecht vppe de erde ane orloff, dat is sunder vare, de voghet mach dar nenen man vmme schůldeghen
    1401 LünebStR. 53 Faksimile
  • was todgeschäft, heirat und der statrecht antrift oder von toden lewten herget, das gehört für meine herren in iren rat, die sullen das richten
    1403 LandshutStR. 189 Faksimile
  • wanner ze [vrouwe B.] ... dot is, so schal de vorscrevene rente liftucht mede dot [Bed. V] wesen
    1420 BremUB. V 156 Faksimile
  • ende bovendien dat der voorseyde joncvrauwe L. nemmermeer god versterven en mach van haren aeldinghers ghelyc of zoe dood laghe vp den vloer
    1438 CoutBruges I 541 Faksimile
  • H. claget ouer T.M. dat he M.O. siner moder omesson doͤt sloch. T.M. leggen se den doden man in de hant vnde der herschop beteren den broke
    1444/49 Panten,RQNordfriesl. 77
  • jeft thera aldra eng dad is, thenna delith tha, ther libbe, sa ach allera ec hira ewen fir otherum on to fane [wenn einer der Großeltern gestorben ist, so teilen diejenigen, die am Leben sind, dann soll jeder von ihnen ebensoviel wie der andere empfangen]
    1. Hälfte 15. Jh. FivelgoR. 180 Textarchiv: FivelgoR. 180
  • wer ovch ein stein vffhebt oder ... anders, das eynem menschen schedlich were an sinem libe vnd leben, vnd wirffet ubelich zuo dem andern vnd nit triffet, der sol verbessern ein toten man
    1464 Basel/GrW. IV 472 Faksimile
  • ock schege weme von den unsen in welchen unser lande wundinge ofte doetslach, dat Godt verbide, so schalme den doden man nicht hoger betalen den hundert margk lubesch, lame knaken und oghen blynt vor veftich marck lubesch
    1494 OstfriesUB. II 427 Faksimile
  • wie was und wievil ain cleger naͧch uͥwern statreͣcht satzung und herkomen uf ainen todten man behalten soͤlle
    1500 LeutkirchStR. 123
  • 2 fl dem zuchtiger eynen toden diep, der vom gericht by der nacht getan wart, widder uff zuhencken
    1500 Rau,BeitrFrkf. 54
  • so der vatter dodt ist, so sindt die kinder gantz vnd gar yres eygnen rechtens
    Murner,Inst. 1519 Bl. 13r Volltext (und Faksimile)
  • das sie auch, wenn die leibsfrucht todt zur welt kommen würde, dieselbigen nicht teufen sollen
    1606 Verden/Sehling,EvKO. VII 1 S. 173 Faksimile
  • wuͤrde aber durch sein abwesen vom schiff das schiff vntergehen, vnd jemandt darein todt bleiben, so soll er am leben ... gestrafft werden
    1614 HansSeeR. IV 18 Faksimile
  • die bey untersuchungen zu gerichtlicher besichtigung und section todter körper requirirten medici und chirurgi sind ... jedesmal vor der expedition zu verpflichten
    1770 CSax. I 991 Faksimile
  • daß auch von ungetauften, auch todt, jedoch vollständig zur welt gekommenen kindern die gewöhnlichen leichen-gebühren gefordert werden
    1772 Pufendorf,HannovLREntw. Tit. 8 § 8
  • [geschwohrnen weibern ist verbotten,] anatomischer oefnungen todter kinder oder kindbetterinnen sonder zuziehung eines ordentlichen medici sich [zu] unterstehen
    1795 NürnbRealIndex 83
  • der bloße verlauf der ... zur todeserklaͤrung bestimmten zeit, binnen welcher ein ehegatte abwesend ist, gibt zwar dem anderen theile noch kein recht, die ehe fuͤr aufgeloͤset zu halten ... wann aber diese abwesenheit mit solchen umstaͤnden begleitet sey, welche keinen grund zu zweifeln uͤbrig lassen, daß der abwesende verstorben ist, so kann bey dem landrechte des bezirkes ... die gerichtliche erklaͤrung, daß der abwesende fuͤr todt zu halten und die ehe getrennt sey, angesuchet werden
    1811 ÖstABGB. § 112 Faksimile (Abschnittsbeginn)
I 2 von Tieren und Pflanzen
  • svt en man en perdht in unser stat vnde sprekt he, dat it eme stolen si, ... vnde dat hes hebbe vullen tuch dat it insime stalle were leuendich unde dot vnde dat it darinne geuodet were
    1294 Hach,LübR. 283 Faksimile
  • so wellic man ankumt svin idher ander quic, dhat eme stolen idher rovet si, dhat mach he holden mit sines sulves hant, it ne si that hes enen warent hebbe, dhet under eme heft, it ne si oc also dhat he yt toghen hebbe unde dhes vullenkomen moghe, dhat it sin hebbe wesen levendich unde dot, unde oc also it ne si schen in openbaren orlighe
    1303/08 BremRQ. 88 Textarchiv: BremRQ. 88 Faksimile
  • der selbig R. hat das selbige pferdt T. zů kauffen geben umb x gulden, ... wann nun das pferdt todt ist, bit ich eüch das ir ... mit eüwerm rechtlichen spruch erkennet, das mir der genant R. die x gulden ... sol wider geben
    1436 (ed. 1516) Klagsp.(Brant) 8r Faksimile
  • hat der meister in dem huß zů sant Jacob das recht, daz er mag han ein karren mit einem ross und mag da faren in den wald gen M. ... und do alle tag nemmen einen karren mit dotem holz
    1464 BaselRQ. II 60 Faksimile
  • dz die schinder ein todte suw fůrten vff die schelmen grůb
    1515 Eulenspiegel 57
  • was er für visch, so tot oder faul wordenn, finden wirdt, die sollenn alßbaldt inn das wasser geworffen unnd der verkhäuffer umb einnen halbenn guldenn unnachlessig gestrafft werdenn
    1590 UFrkFischerei. 252
  • was todter visch sy vor mittentag an den markt stellend, die söllend sy am abentmarkt nit mer fail haben
    1741 KonstanzWirtschR. 10
  • auf der stelle vertilgt werden [sollen] ... todte und ungesunde fische
    1795 GesWBweiblG. 156
II gleich einem Toten (I) rechts- und geschäftsunfähig, bürgerlich tot vom bürgerlichen Tod (III) betroffen
  • buͤrgerlicher todt loͤset die ehe nicht auff, ... die weiber koͤnnen sich des nachzugs nicht erweren, wo jre menner allein buͤrgerlich todt sein
    E. Sarcerius, Vom hl. Ehestande u. Ehesachen (Eisleben 1556) Reg. d* vv
  • [ein testament] ist vnkrefftig, so der testierer weder schreiben noch verstendlich reden kan, dann so wirt er fuͤr todt geacht
    TeutschForm. 1571 Bl. 172r Faksimile
  • war auch jemands einen andern in sein platz setzen woll, soll er sich lebendig toet machen, und das lehen soll mit einem dubbelen pacht empfangen werden
    1573 RhW. II 1 S. 243 Faksimile
  • weichet eine ehe person von jrem ehelichen gemahl vnd wird drumb peremptorie, ... die verlassene sol als vnschuldig frey gesprochen, die abtrinnige aber als eine todte person verurtheilt vnd gehalten werden
    1583 SiebbLR. II 1 § 8 Volltext (und Faksimile)
  • er ist als buͤrgerlich todt zu betrachten, fuͤr todt als staatsbuͤrger
    1807 Campe I 652
  • erbfaͤhigkeit: ... es soll ausgeschloßen seyn, wer noch nicht empfangen oder buͤrgerlich todt ist und wer nicht lebensfaͤhig geboren wird
    1809 Brauer,ErläutCNap. II 33
III einem Toten (I) zugehörig; von einem Verstorbenen stammend; insb.: tote Hand als Leibzeichen (I), Corpus Delicti (vgl. aber IX); toter Mund Eid, (eidliches) Zeugnis eines Verstorbenen
  • di toti hant sal da abir inkenwerdic si, wondi nichein man mac din andirin gekemphi hi zu M., wan umme di totin hant
    um 1230 MühlhsnStR. 614 Faksimile
  • das auch nach sechsischen rechten einer nach todtem munde als ein erbe auff seine gewissen nicht mag beschuͤldiget werden, sondern mus die klage in diesem falle beweiset werden
    1561 Rotschitz 23v Faksimile
  • nach dem todten mund muß der klaͤger seine klage wider den erben beweisen ... ratio, quia juramentum est personale, ita ut ad hæredem ejus, cui delatum est, non transeat
    1723 Pistorius,Thes. VI 486
  • nach dem todten mund muß der klaͤger seine klage wider den erben beweisen, das ist, wenn derienige verstorben ist, von dem man einen eyd gefordert, so kan der klaͤger selbigen nicht von seinen erben fordern und muß folglich andere beweise vorbringen
    1762 Wiesand 761 Faksimile
IV aus lebloser Materie bestehend, leblose Dinge betreffend, auf leblose Dinge bezogen; zB. von Abgaben iU. zu lebendigen, die aus Tieren bestehen
  • haben wir geben ... der ... pfare czu K. den zehent unsers dorfs ... groß und klein, toten und lebentigen, besucht und unbesucht, mit allen rechten und mit allen nüczen
    1349 QKulmbach 303 Faksimile
  • der zehende ist ganz der herschaft, toter und lebendiger; der tot ist geacht jerlich bei 60 sumer; so gevallen von dem lebendigen ... fulen, feher, huner und gense
    1398 QKulmbach 204 Faksimile
  • G. von W. hat enpfangen den zehnten zu E., tod und lebendigen, den vormals H.B. seliger vor hant gelihen hat
    1404 QKulmbach 155 Faksimile
  • der gronthere sal hauen den koer bynnen dem lande, nass in drüge, doit ind leuendich
    1413 Aachen/GrW. II 782 Faksimile
  • kain anderer richter sol nichtz ze pieten haben noch ze richten in kainerlai sach, wenn die herschaft von Wienn und ir richter, es sei uber lembtig oder uber tod, ze veld oder ze dorf
    1450 NÖsterr./ÖW. VII 640 Faksimile
  • befehlig, daß keinem, der an lebendiger haab annoch pfandbar, ein ander pfand als von lebendigen viehe abgepfandet und zu den todten pfanden, nur bey denen, bey welchen keine lebendige hab zu finden, geschritten oder gegriffen werden solle
    1658 Hackmann Mantissa 73 Faksimile
  • P. aber vermehrte entzwischen seinen haͤußlichen ehe- und ehrenstand ... sowol mit liegenden guͤtern als auch lebendigen sich selbstruͤhrenden gehenden, lauffenden, schnauffenden und todten fahrnussen
    1673 Abele,Unordn. IV 447 Faksimile
  • was ein leibeigener uͤber seine hofwehre an lebendiger und todter habe oder an baarem gelde erwirbt und besitzt, ist sein wahres erb und eigenthum
    1786 Gadebusch,Staatskunde I 290 Faksimile
V nichtig, ungültig, unwirksam, kraftlos, hinfällig; beendet, abgeschafft, aufgehoben, abgetan; formelhaft ua. mit ab (II 2 a), kraftlos und machtlos (II)
  • sullen diselben prif vnd ander chunschaft vnd bezeugenusse allerdinge tod vnd ab sein
    1311 Kurz,Fried.d.Sch. 430
  • [so] disse abbet eder sin convent dit gud eweliken vorkofte eder vorweslede, so were de tyns dot unde dit gud van mi unde van minen erven ledich unde los
    1324 HHildeshUB. IV 432
  • de breve ok, de se darup gheghven hebbet, de scullen dot und machtelos wesen
    1333 HHildeshUB. IV 720
  • dat darmede alle schulde, alle ansprake, de he to deme abbede unde to deme stichte ... hedde, scholen redelos unde dot wesen
    1338 HHildeshUB. IV 804
  • daz diselbe ... sullen der vorgenanten E.Z. oder I. erre tochter, wil daz su beyde leyben ader er eyn, vir malder korns gebe alle iar ... unde noch der beyder tode so sal die zins tot si
    1343 MühlhsnUB. 476 Faksimile
  • das ierigliche pfenninggelt ... sol ab und tot sein
    1355 SchlettstStR. 55 Faksimile
  • sullen dieselben ansprache und clage doit sein und furbaz keyne macht mer haben
    1364 TrierWQ. 351 Faksimile
  • und sol auch derselb brief ... cass und van und tod sein und sol chain krafft nicht haben vor gaistleichem noch vor weltleichem gericht
    1382 NeustiftUB. 361 Faksimile
  • daz soͤllich únser zůsprúch vorderung und recht genzlich tod und ab sin soͤllent, und sie und ir nachkomen fuͤr úns und daz riche und unser nachkomen der genzlich ledig sagen und lassen ... mit diesem brief
    1390 RTA. II 333 Faksimile
  • sint die vorgenanten meister und rat mit rehtem urteil überein kommen ..., daz dieser brief ... stete und kreftig soll sin und bliben, und die andern briefe alle keine kraft me söllent haben, wenne sie tot und aber sin söllent
    1395 StraßbZftO. 321 Faksimile
  • wurde ouch eynem eyn vormunde zu eyner genanten zit gegeben; alzo die zit uzgeit, so ist die vormundeschaft tot ... wen der vormunde abgesazt wirt, so ist dy vormundeschaft tot
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 313 Faksimile
  • sulde man obir eynen umme solliche sache ... gezuge furen eynes gehegeten dinges, daz ist mit richtere unde mit schepphen, were denne der richter gestorben, so meinten ezliche das daz gezeugkeniz ouch tot were
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 329 Faksimile
  • dat al de vede ... de schal doͤt unde legherd wesen
    1404 OstfriesUB. I 163 Faksimile
  • so schal desse unse bref dot unde machtlos wesen
    1408 HanseRez. V 408 Faksimile
  • wat L.v.N. syns vettern wegen ... hatte gegebin ader von synen wegin ußgericht hette, daz sal gar tod, quied und abegethan unde sollen vorbaß gute gefrund und des bericht syn
    1413/14 FreibergUB. III 300 Faksimile
  • wer aber sach, das einer, der an den rāt geschriben hette, ... fuͥr gericht nit kaͤme ..., so sol dasselb rātschriben tod und ab sin
    1431 ZürichStB. III 62
  • dorauf sol aller handel und unwillen tzwischen dem rate und gemeynde ... gantz tot, abe und ein verrichte und versünte sach sein
    1432 BayreuthStB.² 44 Faksimile
  • wo fürbas ander brief fürkämen die auch sagten vmb die obgenanten aigen huben, die sind alle todt vnd kraftlos vnd habend wider den brief chain kraft
    1442 MBoica 21 S. 117 Faksimile
  • so soll ... der obgemelt schuldtbrieff ... gantz todt vnnd krafftloß sein
    1450 Frey,Pract. 52 Faksimile
  • haben wir nach zeittigem rate die obgemelten berichtung ... gancz vntoglich crafftlos abe vnd tod zu sein erclert
    1469 FRAustr. II 241 Faksimile
  • der obgemelt geltbrief von mir W.M. ausgennd mitsambt dem schaden ist tod und abgeprochn
    1469 GöttweigUB. III 9
  • vnd soll die irrung, so sich zwischen vnsern herrn von O. vnd der gemeint bißher ... gehalten haben, ab vnd dot sein
    1507 PfälzW. I 25
  • dan solcher zinss solle furder todt und ab seyn und dy von F. zw gebn nymer schuldig seyn
    1515 FalkenauStB. 56 Faksimile
  • diser brieffe ist thode
    nach 1522 FreibergUB. I 475 Faksimile
  • szo sollenn auch hyrmit alle vorschreibung ... nach alle irem inhalt vntuchtig, todt vnnd auffgehobenn sein
    1529 DrübeckUB. 188 Faksimile
  • es sollen ... alle spen, irrungen, forderungen, action vnd sachen, die sich zwischen vnß beiden theilen zugetragen vnd erhalten haben ... gentzlich verthragen vffgehoben, thot vnd absein
    1553 DiepholzUB. 114 Faksimile
  • was aber zu kost und kleidungk vermacht, sol mit den verstorbenen tod sein und im guette pleiben
    1597 BrandenbSchSt. II 244
  • wirdt am gemelten keyserlichen hoffgericht ... alle solche ubergriffe vnd vermeinte urtheil, acht vnnd gerichtliche handlung mit urtheil vnnd recht fuͤr krafftlos, todt vnd ab erkannt
    1610 Wehner,HofgRottw. 120 Faksimile
VI unbrauchbar, nutzlos, ohne Ertrag
  • [dem justizsenate liegt ob,] den vormuͤndern keine todten geldvorraͤthe oder gar rechnungsreste zu gestatten
    1791 Malblank,Kanzleiverf. I 308 Faksimile
  • dat, mits der nederingen ende diepten van den lande tusschen ... onsen steden, die wege, sunderlinge van den tijde van septembri tot in de meye toe, so zeere diep ende doot syn
    oJ. Stallaert I 365 Faksimile
VII von Todes wegen; aufgrund eines Todes; tote Gerade nach dem Tod einer Frau an deren nächste Verwandte fallender weiblicher Nachlass (Niftelgerade) iU. zur lebendigen Gerade (Gegenstände, die beim Tod des Mannes der Witwe zufallen); totes Heergewäte (eigentliches) Heergewäte, das beim Tod des Erblassers dem nächsten männlichen Erben zufällt; tote Kurmede wie Todfall (I)
  • werden die kindere berathen mit irme willen oder steruen sie ane eruen, so ist die gaue toth an L. vnde an H.
    1266/1325 HalleSchB. I 94 Faksimile
  • die muͤtterliche erbschaft, wenn ... die stieftoͤchter ihren behandelten vatertheil und die todte gerade, sowohl der stiefvater sein lebendiges heergewette ... vorausgenommen, gehet in zween haupttheile mit schuld und unschuld
    1626 Kosmann,StettinStatR. 120
  • wan es sach were, dasz iemandt, der den hoff embfangen oder hoffsgutter hat, absturb, ist erfallen meinem ehrw. herren ein doder curmuth
    1669 LuxembW. 504 Faksimile
  • raths-decret wegen der todten gerade und heergewetts
    1685 Kamptz,PreußProvR. II 47 Faksimile
  • in Stettin wird das heergewette in das lebendige und todte eingetheilt: das lebendige heergewerte wird dasjenige genannt, was dem uͤberlebenden ehe-mann vi iuris statutarii nach absterben seiner frau ex massa bonorum an beweglichen stuͤcken voraus gebuͤhret; das todte ist dasjenige, was nach dem absterben einer mannsperson, seine naͤchste agnaten, wenn sie sich qualificiren koͤnnen, oder in deren ermangelung dem fisco aus der erbschafts-masse vi iuris statutarii an beweglichen stuͤcken gebuͤhret; in das todte heergewette gehoͤren folgende stuͤcke: 1. ein bett und 2. ein pfuͤhl, beydes mit buͤhren. 3. ein par laken, 4. eine bettdecke, 5. ein manns-mantel nebst dem kleide
    1781 Krünitz,Enzykl. 22 S. 688
VIII auf ewige Zeiten abgeschlossen; toter Kauf wie Todkauf (I)
  • ich K.R. burgermeyster im fleck G., bekenne in dessem unserem statbock, dat my unsere mitborger F.H. eyn hus affgekoft vor 50 fl. zum doden kop
    1586 GarzStB. 128 Faksimile
IX tote Hand kirchliche Institution, insb. geistliche Körperschaft, Stiftung, seltener auch sonstige juristische Person bzw. deren Vermögensmasse; da derlei Institutionen ewig bestehen können und sie erworbenes Gut (zumindest in älterer Zeit) nicht veräußern dürfen, sind deren Vermögen dem Geschäftsverkehr entzogen; iU. zu tot (III u. X)
Sachhinweis: HRG.¹ V 281
  • alle grontchynsen oft onquytbare renten, die ... gecomen syn in doode handen, zyn quytbaer als voere
    1545 CoutAnvers I 224 Faksimile
  • wann auch einer ein erbe in todte handt legen und dasselbe uber kurz oder lang wiederumb erwedten wolte, sol derselbe alle gerechtigkeit, als einem jungen gildebruder behöret: einsitzen, schenken, todtentragen, neben anderer gepürniss an gelde, breihanen, teller und becken, zu thuende und zu geben schuldig sein
    1614 ZNdSachs. 1886 S. 214
  • gleichwie nun mgh und oberen dieseren kisten als einer todtnen hand hinkönfftig allen ankauff, acquisition durch erbschafften oder sonsten und auch die besitzung ligender gütheren ... verbotten haben wollen
    1740 BernStR. VII 1 S. 138 Faksimile
  • die todte hand: in dem deutschen staats- und bürgerlichen rechte ... ein nahme immer fortdauernder stiftungen und anstalten, doch nur in rücksicht auf die unbeweglichen güter, welche sie besitzen
    1780 Adelung IV 996 Faksimile
  • in der neuern zeit war das veraͤußerungsverbot an die todte hand noch durch das polizeyrecht unterstuͤzt, damit dergleichen guͤter nicht dem verkehr und der bessern landwirthschaftlichen obsicht entzogen ... wuͤrden
    1785 Fischer,KamPolR. III 331 Faksimile
  • der retrakt der an todte hände veräusserten güter ist gar keiner verjährung unterworfen
    1804 Gönner,StaatsR. 408 Faksimile
X tote Hand bildlich für den Verstorbenen und dessen Hinterbliebene (als Erben) bzw. den Nachlass; nach toter Hand gegen den Nachlass, die Erbengemeinschaft; iU. zu tot (IX)
  • na doderhand, dat is vppe gud, dat de dode schuldich is, en mach neen man tughen, men radmanne
    1270 (Hs. 1493) HambOrdB. A 20
  • uppe wo uele ein man tughen mach na doder handt
    1279 StadeStR. 63
  • van tughen na doder hant: so war twe vmberuchteghede man sint in unser stat, de so beseten sint, dat er iewelic hebbe erues binnen der stat, dat tein mark suluers wert si, dhe moghen schult betughen na dodhe up tein mark suluers
    Ende 13. Jh. LübMndStR. Art. 232
  • dat de dode hand erve schol nemen to Wystock, in dusser wyse, dat dat kind schöle treden in des vaders stede
    1374 Gengler,StR. 557
  • der schultherre vorderte sine schult, unde bewisete sine schult mit dem statbuche ... ader mit gezeugen nach todir hand
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 274 Faksimile
  • synt dar schulde, de se samptliken gemaken heben, de schall men van deme samenden overigen gude gelden und bethalen, und wes daraver blifft, scholen se tho samende delen, und so he ock antuth van deme gelde, dath he schal genhamen hebben van syner moder und suster, und wert de dode hant, ßo schall he dat bowisen na doder handt alze recht is
    1526 LübRatsurt. III 9
  • oft we clagede na de doden hand, vnd syne clage vor gerichte na der doden hand bewisen scholde, dar mede schall idt geholden werden na vthwisinge vnses stadtrechtes
    1533 Pufendorf IV app. 131 Faksimile
  • ein schuld aber nach todtherhandt zu beweisen würt also gehalten, namlich es soll der clager der schuldt einen schein oder zum wenigsten ein glaubwirdige persohn haben, die von solcher schuld zeügen
    1618 GengenbachStB. 133
XI toter Hals Totschlag, Wergeld für einen Totschlag
vgl. Hals (IV)
Sachhinweis: His,FriesStrR. 256
  • dat wi den marketgreetman to Fronneker ende sine mederiuchteren machtich maket, to beriuchtena ... in walddeden, in dada halsum, in breynuunden
    1402 Richth. 478 Faksimile
  • schullen de vere mechtich wesen to schedene up dode halse, de nycht in opener veyde gheslagen sint, daer nien gude bewisynge to bringen mach
    1420 OstfriesUB. I 244 Faksimile
  • als enich mensche wort doet gheslaghen, den niemant will belien, soe sullen alle de ghene, de mede in klyppen ende kase hebben ghewesen, den toden hals van stonden an besetten ende betalen na rechte
    1448 GroningenLR. 322 Faksimile
  • so en sal geen man schepene wese in S., hy en sal gegoet wesen aen leggende erve to twewerff tachtich ponden, dar hij mede een doode hals moge besetten
    15. Jh.? StaverenStR. Art. 2 Faksimile
  • offt dar einn mhan edder frouwe geslagenn worde vnd sehe kynder nha leten, so horedt den kynderen was vaders offt moder dode halß
    1508 Wurster Küren 117 Faksimile
  • daß die todtschlaͤger ... von wegen des todten halses wandel und abtrag thun muͤssen
    1666 Heimreich,NordfriesChr. I 55
XII tot der/für die Welt (als geistliche Person) aus dem weltlichen Leben ausgeschieden
  • [so eyn man] sich yn geistlich leben gegebin hatte, ... so hot her den herschilt nedirgelegit; wenne worvmme? her ist tod der werlde
    1224/35 (Hs. 1369) GlSächsLehnr. 346 Faksimile
  • dat da monicken wel orkenscip of tywgh fera mogen in da riucht, al is 't, dat ze daed sint foer da wrald
    1480/81 JurFris. I 122 Faksimile
XIII toter Pfennig geringfügiger Betrag, Spottgeld
  • von denen von B. hat es [Gut] kaufsweis umb ain dodten pfennig, wie man sprucht, an die G. gelangt
    14. Jh. SchrBodensee 24 (1895) Anh. 74
  • hat der abt von G. etliche höf und güeter ... dem spitl zu R. verkauft umb ein spat und todten pfennig wie man sagt
    nach 1553 Neckar/GrW. VI 332 Faksimile
  • das verkauften sie denen von R. umb ain todten pfennig, wie man sagt
    1558/66 ZimmernChr.² III 109
  • absicht, den werth der nationalgüter herabzuwürdigen, ihren verkauf entweder ganz zu hindern oder sie um einen todten pfennig in ihre eigenen hände zu spielen
    1799 JbSolothurn 70 (1997) 239
XIV von Wasser: stehend, nicht fließend
  • daß etwan ein voriger besitzer der steyerischen muͤhle mit seinem gerinne tieffer hinein geruͤcket seyn muͤsse, weilen so viel todes wasser darinnen zu befinden
    1729 Beyer,Mühlenbauk. II Anh. 35
  • todtes wasser: wenn bey einem mühlenwerk das wasser sehr langsam fließet
    1784 Jacobsson,TechnWB. IV 410

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TÔT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    TÔT s. ich TÖUWE .

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    totPräp.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    tot , Präp. Vw.: s. tōte* (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    totadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +4 Parallelbelege

    todt , tot , adj. mortuus, gegensatz zu lebend, lebendig. goth. dauþs, ahd. tôt dôt dôd, mhd. tôt, md. dôt, nhd. tot tod…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tot

    Goethe-Wörterbuch

    tot [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tot

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Tot , im Bergbauwesen soviel wie unnutzbar, z. B. totes Feld , ein unbauwürdiges Grubenfeld; dann aber auch soviel wie v…

  6. modern
    Dialekt
    tot

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    tot Band 4, Spalte 4,32-35

  7. Spezial
    tot

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    tot [tǫt] m. (toc) Pate m., Gote m., Gevatter m. ◆ tot da bato Taufpate m.; tot da confermé Firmpate m. ▬ fá da tot (inc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tot

996 Bildungen · 957 Erstglied · 30 Zweitglied · 9 Ableitungen

tot‑ als Erstglied (30 von 957)

tot 3

KöblerAfries

tot 3 , Präp. nhd. zu ne. to Hw.: s. to (1) Q.: W, S E.: s. to (1) L.: Hh 114a, Rh 1087b

totbabbeln

SHW

tot-babbeln Band 1, Spalte 1601-1602

totbeten

SHW

tot-beten Band 1, Spalte 1601-1602

totbluten

SHW

tot-bluten Band 1, Spalte 1601-1602

totdaumeln

SHW

tot-daumeln Band 1, Spalte 1601-1602

totdrücken

SHW

tot-drücken Band 1, Spalte 1601-1602

totfahren

SHW

tot-fahren Band 1, Spalte 1605-1606

totfallen

SHW

tot-fallen Band 1, Spalte 1605-1606

totflennen

SHW

tot-flennen Band 1, Spalte 1605-1606

totführen

SHW

tot-führen Band 1, Spalte 1605-1606

totgrämen

SHW

tot-grämen Band 1, Spalte 1605-1606

tothauen

SHW

tot-hauen Band 1, Spalte 1605-1606

totkehlen

SHW

tot-kehlen Band 1, Spalte 1605-1606

totketzern

SHW

tot-ketzern Band 1, Spalte 1605-1606

totknäcken

SHW

tot-knäcken Band 1, Spalte 1607-1608

totkochen

SHW

tot-kochen Band 1, Spalte 1607-1608

totkriegen

SHW

tot-kriegen Band 1, Spalte 1607-1608

totkurieren

SHW

tot-kurieren Band 1, Spalte 1607-1608

totlachen

SHW

tot-lachen Band 1, Spalte 1607-1608

totlebig

SHW

tot-lebig Band 1, Spalte 1607-1608

totmachen

SHW

tot-machen Band 1, Spalte 1607-1608

totplaudern

SHW

tot-plaudern Band 1, Spalte 1607-1608

totrennen

SHW

tot-rennen Band 1, Spalte 1607-1608

totsagen

SHW

tot-sagen Band 1, Spalte 1607-1608

totsaufen

SHW

tot-saufen Band 1, Spalte 1607-1608

totschaffen

SHW

tot-schaffen Band 1, Spalte 1607-1608

tot als Zweitglied (30 von 30)

Schlagetot

RDWB1

Schlagetot m (kein Bezug zu "мёртвый") громила, хулиган, драчун, забияка, дебошир

abtot

DRW

abtot aus ab und tot abtödt vnd kraftlos 1447 Indersdorf I 298 (nr. 738) Faksimile twe myner deyner affgewundet unde twe aff doet geworpen 1…

afstôt

MNWB

afstôt , āvestôt , (Lederbereiter, Tuchbereiter) die auf dem Streichbaum abgestoßenen Haare; Wollabfall.

anstôt

MNWB

ans·tot

anstôt , m. , Anstoß, im wirklichen und bildlichen Sinne; heftiger Anfall (eine Krankheit, böse Laune u. dgl.); Angriff; Erschütterung, Vers…

bestot

KöblerMnd

bes·tot

bestot , Sb. nhd. Mangel (M.), Hinderung E.: s. bestöten? L.: MndHwb 1, 252 (bestot)

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

halbtôt

AWB

halb·tot

halbtôt adj. , mhd. halptôt, nhd. halbtot; mnd. halfdôt , mnl. halfdoot; ae. healfdéad; an. hálfdauðr. — Graff V,342. halp-toten: acc. sg. m…

kleinegestot

KöblerMnd

kleinegestot , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. klēnegestot

klēnegestot

KöblerMnd

klēnegestot , (Part. Prät.=)Adj. nhd. kleingestoßen E.: s. klēn (1), stoten L.: MndHwb 2, 575 (klê[i]negesēvet/klê[i]ngestot)

mausetot

Pfeifer_etym

mause·tot

mausetot Adj. ‘ganz und gar, völlig tot’, im 17. Jh. aus nd. mūsdōd, eigentlich mursdōd, morsdōd ‘ganz tot’, vgl. nd. murs, mors ‘plötzlich,…

mundtot

Pfeifer_etym

mund·tot

mundtot Adj., seit dem 19. Jh. in der Wendung mundtot machen ‘zum Schweigen bringen, nicht zu Worte kommen lassen’ geläufig und als zu 1Mund…

ôrstôt

MNWB

ors·tot

* ôrstôt (oer- , ohrstoͤt) , m. : Ohrfeige, Backenschlag; — Belege erst 17. Jh.

Paletot

Pfeifer_etym

pale·tot

Paletot m. ‘dreiviertellanger, doppelreihiger Herrenmantel, Überzieher’, Übernahme (um 1840) von frz. paletot, wie der um diese Zeit in Pari…

pērdestôt

MNWB

perde·stot

pērdestôt ( -stoidt ), f. ( Pl. -de ) : Freigehege, Koppel auf der Pferde gehalten werden, „equirrea” (Voc. Strals. ed. Damme); — Futterplat…

Ribbenstot

MeckWBN

ribben·stot

Wossidia Ribbenstot m. Rippenstoß, Stoß in die Rippen: 'n Ribbenstot gäben Wa.

scheintot

DWB

schein·tot

scheintot , adj. : so schafft, so klopft, man hörts mit beben, im sarge der scheintodte bang. J. Kerner lyr. ged. (1847) 370 .

schiertot

DRW

schier·tot

schiertot, adj. beinahe verstorben ein metzger [hat] den strick abgeschnitten und diesem schier-todten selbstmoͤrder wasser angespritzt, wov…

steintot

DWB

stein·tot

steintot , adj. , rigide mortuus maustodt, starrtodt, steintodt Stieler 2292 ; morto come pietra Kramer 2 (1702) 951 b ; vgl. engl. stone-de…

unbestot

MNWB

unbe·stot

unbestot , adj. : nicht mit Pfählen besetzt, „ so schal dat de helfte des vorsr. Stintfordes ... vnbestot vnd vnbeslaghen beligghende bliuen…

understôt

MNWB

under·stot

° understôt , m. : Unterbrechung, „ vnderstot : intercapedo vel begripinge. — interceptrale vnderstoet ” (Liljebäck Gl. 49).

ungestot

KöblerMnd

ung·e·stot

ungestot , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ungestōtet*

untõstot

MNWB

° untõstot , adj. : unzerstoßen, nicht durch Stoß beschädigt, „ se schölen dem werde in dem schuttinge wedder aver andtwerden den tall der k…

untōstot

KöblerMnd

untōstot , (verneintes Part. Präs.=)Adj. Vw.: s. untōstotet*

upstôt

MNWB

upstôt , (selten:) op-, m. ( Pl. -stö̂te [ -stoͤte ]): 1. Zwiespalt, Zerwürfnis, „ Were ok dat jenich opstot eder tweyinghe under os worde, …

Windstot

MeckWBN

wind·stot

Wossidia Windstot m. Windstoß Müll. Reut. 165 a .

Ableitungen von tot (9 von 9)

ertôte

BMZ

ertôte swv. ersterbe. ertôten u. erbleichen tod. gehüg. 495.

ertôten

Lexer

er-tôten swv. BMZ tôt werden, sterben Erinn. Griesh. 2,94 ;

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

Tote

Campe

† Die Tote , Mz. — n , die Dutte. Fulda.

untôt

Lexer

un-tôt s. untât.

untôtlich

Lexer

un-tôtlich , un-tœtlich adj. BMZ unsterblich Diem. Gen. Ms. ( H. 2,352 b ). Krol. Myst. (2. 355,34. Wack. pr. 33,15. 34. Hpt. 15. 429,73. Al…

Vertot

Herder

Vertot (Werto), Réné Aubert de, Historiograph des Johanniter-Ordens, geb. 1655 auf Benetot in der Normandie, Kapuziner, dann Prämonstratense…

vertôte

BMZ

vertôte swv. sterbe ab. sîn ougen begunden im rôten, sîn herze im vurtôten Herb. 1530.

vertôten

Lexer

ver-tôten swv. BMZ intr. absterben Herb. 1530.