lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

tot

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
30 in 20 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
66
Verweise raus
86

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tot adj.

Bd. 21, Sp. 588
todt, tot, adj. mortuus, gegensatz zu lebend, lebendig. goth. dauþs, ahd. tôt dôt dôd, mhd. tôt, md. dôt, nhd. tot todt tod (s. th. 2, 646), alts. dôd, ags. deád, altn. dauðr, participialbildung zur wurzel dau, sterben (s.tod m.). II. im eigentlichen sinne, im zustand des todes, ohne animalisches leben, gestorben (getödtet): I@11) attributiv, z. b.: ir sult die tôten liute ûʒ dem hûse tragen. Nib. 1947, 3; entwâpent wart der tôte man. Parz. 156, 21; ein todter mensche Hiob 14, 14; ein karren vol todter menschen (leichen). Lindener schwankb. 20 Lichtenst.; wenn ein frau ain tôtes kindel pei ir hab. Megenberg 383, 32; todte frucht abtreiben, pellere foetum mortuum. Stieler 2291; todter leib, leichnam, todte leiche (denn leiche leichnam bezeichnet zunächst den lebenden menschenleib s. leiche 2, leichnam 2), vgl.todtenkörper, -leiche, -leichnam: der tode cörper. Bocc. 7, 13 K.; under den todten cörpeln (leichen) sitzen. Lindener schwankb. 21 Lichtenst.; sein todter leib schwam bisz zu nacht im meer. H. Sachs 16, 349, 27; die todtenbaren werden nur alsdann geziert, .. wann etwan ein todter leib darinn ligt, den man begraben soll. Albertinus narrenhatz 146; samo mirra unte aloê behaltent die dôton lîchamon a putredine Williram 70, 5; der tode leichnam Bocc. 7, 5, todter leichnam, funus Stieler 2291; (s. mehr beispiele; bei leichnam 3); daʒ von im (dem kraute) ein tôtiu lîch erquicket möhte werden. Konrad troj. kr. 10856; und ist als dann sein todte leich ein armen hirten nicht ungleich. H. Sachs 14, 150, 20; machst du mit einem tollen streiche dich selbst zu einer todten leiche! Gryphius trauersp. 374, 20. todtes haupt, todte augen u. s. w. eines getödteten, gestorbenen: wenn ich meins lebens bin beraubt so bring nach dem mein todtes haupt Cassio an dem bluting schwert. H. Sachs 16, 328, 10; wann ihm schon die toten augen starren. Lohenstein geistl. gedanken 85; toder hund Schiller 2, 169. I@22) prädicativ. I@2@aa) mit intransitiven verben (in der alten sprache auch noch mit flexion. gramm. 4, 478). I@2@a@aα) todt werden, sein: ahd. oba sihwer tôt wirdit (si quis mortuus fuerit) Tat. 127, 1; wante tôt ist thîn dohter 60, 10; er fon thes fater hentithô thâr dôt wurti. Otfr. 2, 9, 44; sie wurten selb sô dôte (facti sunt veluti mortui) in themo selben nôte. 5, 4, 35; thie forasagon guatethie sint ouh dôte. 3, 18, 30 (Tat. 131, 23); mhd. ist uns iemant tôt? Nibel. 225, 2; swaʒ lebte in dem walde, .. daʒ was zehant tôt. Iwein 665; mîn muot stêt niender sô, daʒ ich gerne wære tôt. 1753; ich wær der wîle dicke tôt (oft ums leben gekommen). 656; nhd. die leute sind tod, die nach deinem leben stunden. 2 Mos. 4, 19; ich wolt lieber tod sein denn leben. Jon. 4, 3; wenn der mensch tod ist, so fressen in die schlangen. Sir. 10, 13; dieser mein son war tod (goth. dauþs vas), und ist wider lebendig worden. Luc. 15, 24; das meidlin ist nicht tod, sondern es schleft. Matth. 9, 24 (goth. ni gasvalt sô mavi); wann er war tod und hett kein leben. H. Sachs 1, 243, 21; als er nu am creutze todt war, .. da wart finster die sonne klar. Vehe 41, 32; Achilles, dessen kühne tugend ein beispiel ist sieghafter jugend, ist ja so todt als jedermann. Haller über die ehre v. 72; und todt ist todt, so sagt ihr selber (de dôt is, môt blyven dôt). Göthe 40, 131; er ist tod! — tod! ... Carl ist tod. Schiller 2, 71 (räuber, schausp. 2, 2); ohne sein: es ist besser uff einmal tod, dann sterben in furcht und noth. Lehmann 226, 14. — todt sein an, von: der sei im sterben am prechen tod (sei an der pest gestorben) Schm.2 1, 632; der (todtgesoffene) vom weine gestern tod, ist vom tode heute tod; dasz ihm wein ins handwerk fiel, hielt der tod für einen spott. Logau 3, 7, 80. I@2@a@bβ) todt sterben (vgl.todes sterben bei tod I, 4, b), mhd. tôt sterben. Krolewitz vaterunser 4888. minnesinger 2, 20b; nhd. Eʒechias wer gestorben dott. S. Brant 38, 79; das er kumb und helf uns in noht, eh unser bruder sturbe todt. H. Sachs 11, 244, 25; du must sterben todt. 411, 37; ich schlug in (hund) umb die steine wand, dasz er sich strecket und starb todt. 17, 58, 15; vil lieber wolt ich sterben todt, dann meins gelübds also vergessen. Schmelzl Sal. u. Saul v. 735. altmärk. dôdsterwn Danneil 36a. I@2@a@gγ) todt bleiben umkommen, sterben: mhd. si wâren in dem muote,daʒ si wolten tôt dâ belîben. Gudrun 1412, 4; nhd. tod beleiben Schwarzenberg 151a. 156a; und blieben (auf dem schlachtfelde) tod bei drei tausent man. 1 Macc. 4, 15; ein Voitländer war mit mir auch in einem schusz geschossen worden, und blieb er tod. Götz v. Berlich. 33 neudruck; doch reuet mich, das todt ist blieben sein löw, den er also lieb hett. Ayrer 1169, 25. I@2@a@dδ) todt liegen, umkommen, sterben, gestorben (getödtet) sein, noch bair. Schm.2 1, 632: ahd. iro altisten chint .. lâgen sament tôt. Notker 104, 36 Wiener hs.; mhd. ouch sol ich schiere tôt ligen. Iwein 4223, 4235; dô im das ros tôt lac. 1119; daʒ in sô vil der friundedâ von gelæge tôt. Nibel. 31, 3; nhd. so musz er .. von stund an tot liegen. Schmidel reisen 65, 17; ich bin vor hungers krefte gar schier gelegen tot. Schm.2 a. a. o. (v. j. 1562); als leichnam daliegen: thâr Krist lag dôter eino (ubi positum fuerat corpus Jesus). Otfrid 5, 7, 15; dieweil er nun lag ellend todt (auf der todtenbahre). H. Sachs 16, 445, 16. für todt liegen (s.für I, A. 4, a, γ) Iwein 5049. 6784. Göthe 11, 132. 40, 9. 115. I@2@a@eε) todt hinsinken, niederfallen u. s. w.: da fuhl der hase stracks tod nider. Fischart Bodin (1591) 160a, vgl. niederfallen 1, b; kaum gesprochen, sank der greis danieder todt. Herder Tit. 3, 301. I@2@bb) mit transitiven verben (nhd. nur flexionslos): sôse inan gisâhun iu tôten (ut viderunt eum iam mortuum) Tatian 211, 3; einen todt schlagen, stechen, schieszen u. s. w.: die sluog er beide tôt. Nibel. 97, 1; er lief den wurm an und sluoc in harte schiere tôt. Iwein 383, 3; vil sint durch gwalt geschlagen dott. S. Brant 37, 14; ei wurden vil erschlagen dott. 95, 56; Kain .. schlug in (Abel) tod. 1 Mos. 4, 8; holtz, damit jemand mag tod geschlagen werden. 4. 35, 18; wir solten allein schlagen todt Ahab, den könig Israel. H. Sachs 10, 424, 29; schiest tod! stecht tod! würgt nach der schwer! 10, 424, 18; den streck ich todt auf dieses rasens grund. Schiller 14, 82 (braut v. Mess. 3, 2); fütter du ihn (den rappen) todt. Göckingk 1, 206. auch zusammengerückt: todtschieszen Ludwig 1989. Göckingk 3, 21, todtschlagen (s. dasselbe), todtschmeiszen Klinger theat. 4, 224, todtschmettern Pyrker Tunis. 4, 201, todtspieszen J. Paul teuf. pap. 1, 130; aberglauben, dasz man seinen feind todtbeten könne. Augsb. allg. zeitung 1866, 2957a (einen tod beten Frisch 2, 375a); einen todt sagen, glauben: sie glaubte mich tod. Schiller 2, 151 (räuber, schausp. 4, 4); die ertzt haben an im (Lazarus) verzaget und haben in gewisz todt gesaget (seinen tod bestimmt vorausgesagt), all ertznei sei an im verlorn. H. Sachs 11, 243, 14; für todt (s.für I, A, 4, a, γ): sage mîner vrouwen Isôten man handele mich vür tôten. H. v. Freiberg Trist. 6332; einen für toten begraben. Bocc. 216, 12 K.; grube ... in die sich Scapin tür todt (als wenn er todt wäre) hinlegen soll. Lessing 4, 430; man mus mich für tod gehalten haben. Schiller 2, 168 (räuber, schausp. 4, 5); ful einer von ihnen danider als ein block, so kein leben in sich hatte, dasz man ihn für tod aufhube. Philander (1680) 2, 235; für todt hob man mich auf. Göthe 9, 260 (nat. t. 1, 4). I@2@cc) mit reflexiven verben: sich todt saufen (ein todgesoffener Logau 3, 7, 80); sich todt lachen (s.lachen 6 und todtlachen), sich todt weinen Klinger Otto 63, 14 neudruck; ach ich liebte fast mich todt. Göthe 1, 14. I@33) substantivisch: der todte, ein todter (näml. mensch, mundartlich auch ein todtes nach mensch n. oder leut n. Schm.2 1, 632. Schöpf 748), fem. die todte J. Paul gesch. 3, 248 f. Bettina tageb. 72: ahd. thanne thiê tôton hôrent stemma gotes sunes. Tat. 88, 8; daʒ er tôton erquikta. Williram 93, 11; thiu grebir sih indâtun,joh giangun uʒ thie dôtun. Otfrid 4, 34, 3; mhd. si wart reht alse ein tôte (wie ein todter) var. Trist. 11695; der berc von den tôtenlac allenthalben vol. Gudrun 1470, 2; nû heiʒet ir die tôtentragen ûʒ den selden. 1535, 3; nhd. der tode Bocc. 6, 19 ff, K.; es war kein haus, da nicht ein todter innen were. 2 Mos. 12, 30; Elisa .. hatte einen todten lebendig gemacht. 2n. 8, 5; da lobet ich die todten die schon gestorben waren, mehr denn die lebendigen, die noch das leben hatten. pred. 4, 2; selig sind die todten, die in dem herrn sterben. offenb. 14, 13; die andern todten aber wurden nicht wider lebendig. 20, 5; was suchet ir den lebendigen bei den todten? Luc. 24, 5; weinet nicht über die todten. Jer. 22, 10; man sol nicht zu seer trawren uber den todten. Sir. 22, 11; die todten sol man ruhen lassen. Schottel 1137b (schlafen Schiller 2, 110); ach! las sie ruhn die todten! Bürger (1778) 92; allen völkern war die ähnlichkeit zwischen einem todten und schlafenden vor augen; allen völkern war es daher auch ein beruhigender gedanke, den zustand des todten als einen schlaf zu betrachten. Herder lit. 11, 441; ins leichentuch gewickelt wie ein toder. Schiller 2, 168 (räuber, schausp. 4, 5); erde gib deine toden, gib deine toden, meer! 178 (5, 1); die toden stehen nicht auf. 176; lasz die toden schlafen, und mache die lebendigen glücklich. 110 (3, 1); das reich der todten 5, 1, 90 (vgl. todtenreich); ich gebe nichts verloren als die todten. 5, 1, 42 (don Carlos 2, 5); sprichwörtlich (s. Wander 4, 1253—1258) ein todter beist niemand. Lehmann 748, 25; die todten gehören untern boden, die lebendigen zur schüssel. 27; der todte erbt (setzt zum erben ein) den lebendigen, mlat. mortuus saisit vivum Hillebrand rechtssprichw. nr. 196, s.erben A, 5. — aberglaube: die gemeine leutte meinen, dasz die todten die, die überleben, so sie übel tractirt haben, die lebendige zu gericht ruffen und dasz sie deszwegen vor dem jahr sterben. Elis. Charl. (1871) 562. — vgl. auch die uneigentlichen zusammensetzungen mit dem genetiv todten-. IIII. todt (wie lat. mortuus und fz. mort) übertragen auf sachen, personen, handlungen, zustände u. s. w. II@11) attributiv. II@1@aa) todte schöpfung, natur im gegensatz zur lebendigen: die beschreibung der sogenannten todten schöpfung ist hiemit beendet. Herder ebr. poesie 1, 105; wir unterscheiden die ganze natur in eine todte und lebendige, womit nicht zusammenfällt, dasz sie stumm oder laut sei. J. Grimm kl. schriften 1, 262. II@1@bb) ohne vegetabilisches leben, abgestorben, verdorrt: die tôten (dürren) pluomen. Megenberg 288, 18; todter baum arbor siderata. Stieler 2291; daʒ er mag ... (aus dem walde) alle tag nemmen einen karren mit dottem holtz. weisth. 4, 471, vgl. todtholz. II@1@cc) tot mer, mare mortuum Dief. 349b: eʒ mag auch kain visch noch kain waʒʒertier dar inne beleiben, dar umb haiʒt eʒ daʒ tôt mer. Megenberg 101, 28; disz todte meer H. Sachs 11, 89, 31; todtes meer, das aus den versunkenen städten Sodoma und Gomorra ... entstanden, und weil alles darinnen todt ist, das todte meer genennet wird. Zesen Assenat 523; die wüste knirscht: — es ist die salz'ge kruste, in die das todte meer den sand zu kleiden wuszte, seit Lot die flackernden paläste Sodoms floh. Freiligrath 2, 122. bildlich: das todte meer der vergangenheit. J. Paul jubels. 181. II@1@dd) das todte oder wilde fleisch caro stupida, insensibilis Stieler 2291 (vgl. todtenfleisch): daʒ pulver ... negt daʒ tôt oder daʒ wild fleisch auʒ den wunden. Megenberg 383, 31; todte, erfrorene glieder. Stieler a. a. o.; du weist nicht, das der winter kalt, tottet frucht und wurzen mannigfalt, das bring ich mai als herwider und erkucke dy toten gelider. Rabener Sterz. sp. 16, 330; da sieh, was ich für todte finger hab. Auerbach ges. schriften 5, 198; die warme quelle sollte die todte hand Martha's neu beleben. 244. II@1@ee) todte kohlen, ausgebrannte, im gegensatz zu den lebendigen, glühenden s.kohle 4, b: ist aber der stain (berillus) sinbel sam ain apfel ... sô entzünt er tôt koln. Megenberg 436, 17; erleschter oder tôter swebel. 480, 34; todtes (oxydiertes) metall. Jacobsson 4, 410a; todte (nicht brennende) nessel. s.nessel 2 und todtennessel. II@1@ff) von andern gegenständen, die kein leben haben oder zeigen: todtes (stillstehendes) wasser. Jacobsson 4, 410b; sogenannte todte oder stillliegende gegenstände. Göthe 38, 181; todtes gestein. 22, 139; ein skelett an todten drähten. 13, 135; todtes bein (würfel) Kirchhof milit. disc. 136. Rückert 4, 363; todte bildsäule Schiller 6, 285; todte pinselstriche (gemälde, bildnis) 13, 358; todtes sprachrohr 5, 2, 213; der schnellen finger kunst belebt das todte holtz (der geige) auf zitternd hellen saiten. Pyra u. Lange 104 neudr. musik aus todten instrument geweckt. J. Grimm kl. schriften 1, 295. II@1@gg) sonst in bezug auf laut und farbe: todte einsamkeit Klinger 5, 352; todte (lautlose, ausgestorbene) straszen und eine menschenleere stadt. Schiller 7, 297; todte stille Klopstock Mess. 8, 257. 403 (nautisch, wenn der wind ganz aufgehört hat Bobrick 669b, vgl. todtstill); in diesem todten (vorher stillen) winkel. Göthe 11, 172; die nacht ist trübe und todt. P. Heyse ges. w. 2, 13; ein todter (lautloser) kummer folgte auf die wüthenden schmerzen. Göthe 10, 167; an dem todten stillschweigen eurer freude. 60; todte (matte, glanzlose) augen, farbe. Adelung 4, 616; er schaudert vor des auges todtem glanz. P. Heyse 2, 11; der tag ist hier verbannt, kaum macht der todte schein von einer lampe noch den finstern zugang heiter. Wieland 17, 91. todtes haar (abgeschnittenes, glanzloses und welkes haar) Jacobsson 4, 410c; toote har, perücke Schm. cimbr. wb. 178a; s.haar II, 1 (sp. 11). II@1@hh) in bezug auf ertrag, kraft und wirksamkeit. II@1@h@aα) todter pfennig s. pfennig 4, a; kostbares porcellan ..., in welchem allem leider ein todtes capital von vielen hundert thalern steckte. Rabener (1750) 2, 36; wie läszt sich bei einem todten capital nur irgend eine freude denken! Göthe 19, 146; todte habe Arnim schaub. 2, 211; du hast nur todte güter zu vergeben. Schiller 12, 468 (M. Stuart 2, 6); todtes (zu bergbauzwecken unfruchtbares) feld Veith 493; todter mann was alter mann (th. 6, 1589), todte wetter, die nicht umsetzen (in veränderter richtung in den grubenbau einströmen) können. 494; todtes wasser, das kein gefälle, daher keine bewegende kraft mehr besitzt. Scheuchenstuel 244, nautisch s. v. a. kielwasser Bobrik 691a (bei einem mühlwerke sehr langsam fliessendes wasser. Jacobsson 4, 410a, der tote wog Michelsen thür. rechtsdenkm. 126); todtes holz s. v. a. kielklotz 389b; todtes werk, der über dem wasser befindliche theil des schiffskörpers im gegensatze zu dem (unter wasser befindlichen) lebendigen werk 691b; todter winkel (fz. angle mort) ein winkel, raum vor der schanze, wo die belagerer von den belagerten nicht können beschossen werden. Jacobsson 4, 410a. II@1@h@bβ) todte kraft (im gegensatze zur lebendigen), die den grund nicht in sich hat, sich selber zu erhalten, sondern nur auf der gegenwart der äuszerlichen ursache beruht. Kant 8, 162; todte (unwirksame) werke Stieler 2291. Ebr. 9, 14, (todige werke cod. Tepl.); todte arbeit Niebuhr kl. schriften 1, 62; todtes handeln W. v. Humboldt sonette 310. II@1@h@gγ) innerlich todter glaube, fides sterilis. Stieler 2291. Albertinus landstörzer 362; gehen mit eitel ... unnützen gedanken umb, ja mit eitel todten träumen. Luther 6, 37a; ich belebe euren todten sinn Göthe 14, 194; ein todter begriff Kant 8, 110. II@1@ii) todter buchstabe im gegensatze zur lebendigen rede, zum lebendigen geiste (th. 2, 480): lebendig wird die melodie, über deren todte buchstaben wir uns sonst den kopf zerbrochen haben. Göthe 27, 133; oft sind mir selbst die züge der liebsten freundschaft todte buchstaben, wenn mein herz blind ist und taub. br. 343 (2, 274) Weim.; so gewisz sichtbare darstellung mächtiger wirkt, als toder buchstabe und kalte erzählung ... Schiller 3, 515. vgl.tödten 2, a. II@1@kk) todte sprache im gegensatze zur lebendigen (th. 6, 431). J. Paul Levana 1, 8; (er kannte) auch die todten, alten, ausgestopften dialekte. H. Heine 18, 83. II@1@ll) rechtlich: todte hand im gegensatze zur lebenden hand. s.hand III, 2 und Holtzendorff rechtslex. 2, 551; das haus gehört einer todten hand zu. Thümmel reise 3 (1794), 59, auch zusammengerückt: der übergang eines besitzthums aus der todtenhand. Kant 5, 131; todter kauf s.kauf 6, b; todte handschrift, obligatio extincta per mortificationem. Stieler 2291. II@22) prädicativ. II@2@aa) mit intransitiven verben. II@2@a@aα) todt werden, sein: nibi thaʒ corn thinkiles fallenti in erda tôt wirdit (nisi granum frumenti ... mortuum fuerit) Tat. 139, 3, ersterbe Joh. 12, 24, derstirbt cod. Tepl.; also auch der glaube, wenn er nicht werk hat, ist er tod. Jac. 2, 17; on das gesetz war die sünde tod (unwirksam) m. 7, 8; geiz hatte mich besessen, die mildigkeit war tod. Rist h. lied. 4, 258; Celinden lieb ich todt. Gryphius trauersp. 332 P.; die ganze welt war mir auszer Narcissen todt, nichts hatte auszer ihm einen reiz für mich. Göthe 19, 289; alle hoffnung todt! Schiller 13, 481; wie todt und traurig ist es hier! 5, 2, 161 (don Carlos 1, 3); II@2@a@bβ) in sünden, moralisch, lebendig todt sein: sich ich daʒ nicht, sô bin ich (moralisch) tôt. Meier Helmbrecht 1144; also bist du todt in sünden. Keisersberg schiff d. penit. (1514) 46d; sittlich todt Kant 5, 226; lebendig todt, s. lebendig 6, e: welche (witwe) aber in wollüsten lebet, die ist lebendig tod. 1 Tim. 5, 6 (goth. jah libandei dauþa ist); (verstockte sünder,) welche sind gar lebendig todt. H. Sachs 15, 423, 31; wer ohn frawen lebt diese zeit, der ist auf erd lebendig todt. 14, 132, 10; wenn du, lebendig todt, eine thurmhöhe tief, unter dem boden im kerker liegst. Schiller 3, 417 (kabale 2, 6); todt sein an, für: wan alle man sint âne wîp an fröuden und an êren tôt. Konrad troj. kr. 14877; nun foltern ihn verzweiflung, reue, sorgen, todt ist er für der schöpfung pracht. Gotter 1, 174; wenn mein herz nicht jetzt für alle empfindungen todt wäre. Göthe br. 51 (1, 190) Weim.; lebendig todt sein für etwas. Wieland Klel. und Sinib. 1, 307: mit genetiv (statt für): dasz er schon todt war dieser welt etlich tage zuvor, ehe denn er starb. Bugenhagen an Luthers grabe. II@2@a@gγ) todt, todt und kraftlos, todt und ab sein: nach dem die ursachen, darumb der bund gemachet, todt weren, solte der bund auch todt und machtlos sein. Waisel chron. (1559) 174a; und der bund soll .. kraftlos, todt, abgethan und nicht mehr sein. 174b; so sollen meine wort hierinn nichts gelten, sonder todt und kraftlosz sein. Fronsperger kriegsb. 3, 10a; welchs sind opfer des alten testaments, und nu lengest tod und abe. Luther 5, 164a; es soll alles todt und ab sein, omnia deleta sunto. Stieler 2291; so ist mein hoffnung todt und ab. H. Sachs 14, 213, 21. II@2@a@dδ) mit anderen intransitiven verben: vor wessen auge und empfindung sich natur nicht belebt, .. der ist nicht zu ihrem dichter gebohren. todt steht sie vor ihm und sie wird auch in seinen bestrebungen todt sein. Herder ebr. poesie 1, 108; auf der stelle .. blieb alles todt und stumm. Göthe 30, 292; dasz uns kindern das haus nicht hätte todt scheinen sollen. 24, 181; bergmännisch todt gehen (von wassern), kein gefälle haben. Veith 494; todt liegen an: an werltlicher wunne lac ir beider herze tôt (von weltlicher wonne abgestorben). herzmäre v. 223. II@2@bb) mit transitiven verben: todt schweigen s. todtschweigen; wenn wir eine hübsche melodie finden, singen wir sie meist todt, dasz sie kein mensch mehr hören will. Göthe 14, 25; die zeit, die langeweile u. s. w. todt schlagen (s.tödten 2, l, β, εε); todt (ungültig) machen, erklären: solliche .. gerechtigkeit mach ich mit dism meinem brif gantz tod, kraftlos und machtlos. schles. lehensurkunden 1, 283, 23 (vgl. todtbrief und tödten 2, a, α, ββ); comitien .. in denen die ewige richtung und alle andre vorkommnisse für todt und abgethan erklärt werden sollten. Niebuhr 2, 338; bergmännisch ein werk todt sprechen, den betrieb desselben einstellen, todt schreiben, als nicht weiter bauwürdig im bergbuche bezeichnen; ein feld todt bauen, schlagen, dasselbe vollständig abbauen; ein ort todt hauen, legen, die sohle eines stollens wagrecht herstellen, sodasz die wasser nicht ablaufen können. Veith 494; kalk todt brennen, kalk- oder gipssteine völlig ausbrennen. Jacobsson 4, 409b; die erze todt pochen, die erztheile zu dünnen, leicht weggeschwemmten blättchen zerquetschen, todt rösten, bis zur völligen entfernung des schwefels glühen, wodurch sie oft unbrauchbar werden. Scheuchenstuel 243; nautisch den strom todt segeln, mit gutem winde gegen den strom ansegeln und vorwärts kommen; ein schiff todt segeln oder laufen, ihm im segeln vorbeikommen; der wind ist (durch heftigen pulverrauch) todt geschossen, (durch starken regen) todt geregnet. Bobrik 691c f. II@2@cc) mit reflexiven verben, bergmännisch sich todt brechen, laufen, vollständig zusammenbrechen, -stürzen, und niedergehen. Veith 494. II@33) substantivisch das todte: wenn einem pferd etwan ein nagel durch das thote bisz in das lebendige hinein getrieben wirdt. Uffenbach neues roszbuch 2, 292. — biblisch die todten im geistlichen sinne: er legt mich ins finster wie die todten in der welt. ps. 143, 3; wache auf der du schleffest, und stehe auf von den todten, so wird dich Christus erleuchten. Ephes. 5, 14 (ste uf vom tot cod. Tepl.). IIIIII. todt in gesteigerter form (poetis etiam compar. est todter et superl. todtester Stieler 2291). III@aa) comparativ: stürbe er tœter danne tôt. minnesinger 2, 20b; und aus dem aug ... fällt eine mitleidsthrän' auf mich herab, der todter ist, als sie. Herder ged. 2, 119; indessen kann ich dir zuschwören, dasz die todten, die mein herr erweckt hat, nicht todter waren als ich oder du. Wieland 32, 140. III@bb) superlativ: die todtesten aller todten sind die gesundesten (les plus mortes morti sont les plus saintes) Bode Montaigne 1, 136; unser in stadtsünden todtester todter blieb ohne auferstehungsregung. Hippel 8, 83; unsere kunstrichter halten sie (die naturpoesie) doch für die todteste dichtkunst. Herder ebr. poesie 1, 106.
22567 Zeichen · 574 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TÔT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    TÔT s. ich TÖUWE .

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    totPräp.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    tot , Präp. Vw.: s. tōte* (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    totadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +4 Parallelbelege

    todt , tot , adj. mortuus, gegensatz zu lebend, lebendig. goth. dauþs, ahd. tôt dôt dôd, mhd. tôt, md. dôt, nhd. tot tod…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tot

    Goethe-Wörterbuch

    tot [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tot

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Tot , im Bergbauwesen soviel wie unnutzbar, z. B. totes Feld , ein unbauwürdiges Grubenfeld; dann aber auch soviel wie v…

  6. modern
    Dialekt
    tot

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    tot Band 4, Spalte 4,32-35

  7. Spezial
    tot

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    tot [tǫt] m. (toc) Pate m., Gote m., Gevatter m. ◆ tot da bato Taufpate m.; tot da confermé Firmpate m. ▬ fá da tot (inc…

Verweisungsnetz

115 Knoten, 109 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 15 Hub 1 Kompositum 85 Sackgasse 14

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tot

996 Bildungen · 957 Erstglied · 30 Zweitglied · 9 Ableitungen

tot‑ als Erstglied (30 von 957)

tot 3

KöblerAfries

tot 3 , Präp. nhd. zu ne. to Hw.: s. to (1) Q.: W, S E.: s. to (1) L.: Hh 114a, Rh 1087b

totbabbeln

SHW

tot-babbeln Band 1, Spalte 1601-1602

totbeten

SHW

tot-beten Band 1, Spalte 1601-1602

totbluten

SHW

tot-bluten Band 1, Spalte 1601-1602

totdaumeln

SHW

tot-daumeln Band 1, Spalte 1601-1602

totdrücken

SHW

tot-drücken Band 1, Spalte 1601-1602

totfahren

SHW

tot-fahren Band 1, Spalte 1605-1606

totfallen

SHW

tot-fallen Band 1, Spalte 1605-1606

totflennen

SHW

tot-flennen Band 1, Spalte 1605-1606

totführen

SHW

tot-führen Band 1, Spalte 1605-1606

totgrämen

SHW

tot-grämen Band 1, Spalte 1605-1606

tothauen

SHW

tot-hauen Band 1, Spalte 1605-1606

totkehlen

SHW

tot-kehlen Band 1, Spalte 1605-1606

totketzern

SHW

tot-ketzern Band 1, Spalte 1605-1606

totknäcken

SHW

tot-knäcken Band 1, Spalte 1607-1608

totkochen

SHW

tot-kochen Band 1, Spalte 1607-1608

totkriegen

SHW

tot-kriegen Band 1, Spalte 1607-1608

totkurieren

SHW

tot-kurieren Band 1, Spalte 1607-1608

totlachen

SHW

tot-lachen Band 1, Spalte 1607-1608

totlebig

SHW

tot-lebig Band 1, Spalte 1607-1608

totmachen

SHW

tot-machen Band 1, Spalte 1607-1608

totplaudern

SHW

tot-plaudern Band 1, Spalte 1607-1608

totrennen

SHW

tot-rennen Band 1, Spalte 1607-1608

totsagen

SHW

tot-sagen Band 1, Spalte 1607-1608

totsaufen

SHW

tot-saufen Band 1, Spalte 1607-1608

totschaffen

SHW

tot-schaffen Band 1, Spalte 1607-1608

tot als Zweitglied (30 von 30)

Schlagetot

RDWB1

Schlagetot m (kein Bezug zu "мёртвый") громила, хулиган, драчун, забияка, дебошир

abtot

DRW

abtot aus ab und tot abtödt vnd kraftlos 1447 Indersdorf I 298 (nr. 738) Faksimile twe myner deyner affgewundet unde twe aff doet geworpen 1…

afstôt

MNWB

afstôt , āvestôt , (Lederbereiter, Tuchbereiter) die auf dem Streichbaum abgestoßenen Haare; Wollabfall.

anstôt

MNWB

ans·tot

anstôt , m. , Anstoß, im wirklichen und bildlichen Sinne; heftiger Anfall (eine Krankheit, böse Laune u. dgl.); Angriff; Erschütterung, Vers…

bestot

KöblerMnd

bes·tot

bestot , Sb. nhd. Mangel (M.), Hinderung E.: s. bestöten? L.: MndHwb 1, 252 (bestot)

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

halbtôt

AWB

halb·tot

halbtôt adj. , mhd. halptôt, nhd. halbtot; mnd. halfdôt , mnl. halfdoot; ae. healfdéad; an. hálfdauðr. — Graff V,342. halp-toten: acc. sg. m…

kleinegestot

KöblerMnd

kleinegestot , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. klēnegestot

klēnegestot

KöblerMnd

klēnegestot , (Part. Prät.=)Adj. nhd. kleingestoßen E.: s. klēn (1), stoten L.: MndHwb 2, 575 (klê[i]negesēvet/klê[i]ngestot)

mausetot

Pfeifer_etym

mause·tot

mausetot Adj. ‘ganz und gar, völlig tot’, im 17. Jh. aus nd. mūsdōd, eigentlich mursdōd, morsdōd ‘ganz tot’, vgl. nd. murs, mors ‘plötzlich,…

mundtot

Pfeifer_etym

mund·tot

mundtot Adj., seit dem 19. Jh. in der Wendung mundtot machen ‘zum Schweigen bringen, nicht zu Worte kommen lassen’ geläufig und als zu 1Mund…

ôrstôt

MNWB

ors·tot

* ôrstôt (oer- , ohrstoͤt) , m. : Ohrfeige, Backenschlag; — Belege erst 17. Jh.

Paletot

Pfeifer_etym

pale·tot

Paletot m. ‘dreiviertellanger, doppelreihiger Herrenmantel, Überzieher’, Übernahme (um 1840) von frz. paletot, wie der um diese Zeit in Pari…

pērdestôt

MNWB

perde·stot

pērdestôt ( -stoidt ), f. ( Pl. -de ) : Freigehege, Koppel auf der Pferde gehalten werden, „equirrea” (Voc. Strals. ed. Damme); — Futterplat…

Ribbenstot

MeckWBN

ribben·stot

Wossidia Ribbenstot m. Rippenstoß, Stoß in die Rippen: 'n Ribbenstot gäben Wa.

scheintot

DWB

schein·tot

scheintot , adj. : so schafft, so klopft, man hörts mit beben, im sarge der scheintodte bang. J. Kerner lyr. ged. (1847) 370 .

schiertot

DRW

schier·tot

schiertot, adj. beinahe verstorben ein metzger [hat] den strick abgeschnitten und diesem schier-todten selbstmoͤrder wasser angespritzt, wov…

steintot

DWB

stein·tot

steintot , adj. , rigide mortuus maustodt, starrtodt, steintodt Stieler 2292 ; morto come pietra Kramer 2 (1702) 951 b ; vgl. engl. stone-de…

unbestot

MNWB

unbe·stot

unbestot , adj. : nicht mit Pfählen besetzt, „ so schal dat de helfte des vorsr. Stintfordes ... vnbestot vnd vnbeslaghen beligghende bliuen…

understôt

MNWB

under·stot

° understôt , m. : Unterbrechung, „ vnderstot : intercapedo vel begripinge. — interceptrale vnderstoet ” (Liljebäck Gl. 49).

ungestot

KöblerMnd

ung·e·stot

ungestot , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ungestōtet*

untõstot

MNWB

° untõstot , adj. : unzerstoßen, nicht durch Stoß beschädigt, „ se schölen dem werde in dem schuttinge wedder aver andtwerden den tall der k…

untōstot

KöblerMnd

untōstot , (verneintes Part. Präs.=)Adj. Vw.: s. untōstotet*

upstôt

MNWB

upstôt , (selten:) op-, m. ( Pl. -stö̂te [ -stoͤte ]): 1. Zwiespalt, Zerwürfnis, „ Were ok dat jenich opstot eder tweyinghe under os worde, …

Windstot

MeckWBN

wind·stot

Wossidia Windstot m. Windstoß Müll. Reut. 165 a .

Ableitungen von tot (9 von 9)

ertôte

BMZ

ertôte swv. ersterbe. ertôten u. erbleichen tod. gehüg. 495.

ertôten

Lexer

er-tôten swv. BMZ tôt werden, sterben Erinn. Griesh. 2,94 ;

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

Tote

Campe

† Die Tote , Mz. — n , die Dutte. Fulda.

untôt

Lexer

un-tôt s. untât.

untôtlich

Lexer

un-tôtlich , un-tœtlich adj. BMZ unsterblich Diem. Gen. Ms. ( H. 2,352 b ). Krol. Myst. (2. 355,34. Wack. pr. 33,15. 34. Hpt. 15. 429,73. Al…

Vertot

Herder

Vertot (Werto), Réné Aubert de, Historiograph des Johanniter-Ordens, geb. 1655 auf Benetot in der Normandie, Kapuziner, dann Prämonstratense…

vertôte

BMZ

vertôte swv. sterbe ab. sîn ougen begunden im rôten, sîn herze im vurtôten Herb. 1530.

vertôten

Lexer

ver-tôten swv. BMZ intr. absterben Herb. 1530.