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erben

ahd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

erben

Bd. 3, Sp. 715
erben , heredare, hereditare, nicht im guten, erst im mittelalterlichen latein, und dann it. eredare, fr. hériter; ebensowenig begegnet ein goth. arbjan, noch ags. yrfan, ahd. aber erpan, arpta, ich weisz nicht ob daneben erpên, erbêta. mhd. ist aber tr. erben, arpte (Lanz. 9376) von intr. erben, erbete zu scheiden (mhd. wb. 1, 340). nnl. erven, erfde, isl. erfa, schw. ärfva, n. arve. AA) transitivbedeutungen, in der ersten und zweiten erbt der erbe, in der dritten und fünften der erblasser. A@11) leute erben, beerben: der sohn erbt seinen vater, der bruder seinen bruder; und dein same wird die heiden erben (vulg. semen tuum gentes hereditabit). Es. 54, 3; ein vatter der zehen kinder hat, den erben sie alle gleich. Paracelsus 2, 205c; o dasz mein oheim stürbe und ich ihn erben möchte. Philand. 1, 475; sein eltern sein nun auch fast alt, wann sie sterben, erbt er sie bald. Link spiel von Julianus D 3; mein sollen sein dein beide sün, mich erben wie mein leiblich kind Thiebolt Joseph J 7; herzliches mitleids würdige, die nicht gattin umarmt, noch schmeichelnder anwachs, die nicht erbet ein sohn, kein töchterchen liebet noch eidam. Luise 3, 2, 141; ich habe oft leute, die zu leben hatten und zu leben wusten, auf eine jämmerliche tröpfin niederschieszen sehen, damit die tröpfin ihre erben erbe. J. P. Hesp. 2, 29; aber ihr erbt sie doch (die base). Horn Schmiedjacob 2, 65. A@22) sachen erben: das land, das gut, den garten, das pferd erben; desgleich verfüret (Eva) iren man, sünd, angst und not erb wir zu lon. Schwarzenberg 99, 2; von Adam erb wir todes lon, durch Christum werden wir erston. 127, 2. 148, 2, und gewan die blater auf der zungen, die wir alle von ir (Eva) geerbt haben. Keisersberg s. d. m. 11b; darumb hond wir es von inen geerbt. 12b; denn die bösen werden ausgerottet, die aber des herrn harren, werden das land erben. ps. 37, 9; aber die elenden werden das land erben. 37, 11; Abraham war ein einiger man und erbete dis land. Ez. 33, 24; auch wird das verwesliche nicht erben das unverwesliche. 1 Cor. 15, 50 (goth. nih riurei unriureins arbjô vairþiþ); die solches thun, werden das reich gottes nicht erben (þiudangardjôs guþs arbjans ni vairþand). Gal. 5, 21; es klagt manch frommer Lazarus, wenn die ganze welt aussterben solte, so wüste ich doch nicht einen zaunstecken zu erben. getrost, das himmelreich ist dein. Otho krankentr. 1083; die meisten hüten nur die sätze, die sie erben, wie einen todten schatz, den niemand gröszer macht. Hagedorn 2, 154; ich weisz doch auch nicht, wie du Ottilien so hoch stellen kannst! nur dadurch erkläre ich mirs, dasz sie deine neigung zu ihrer mutter geerbt hat. Göthe 17, 20; er hat alle tugenden seiner eltern geerbt. A@33) man sagt etwas auf einen erben, vererben, mhd. an in, ûf in: wie wir denn unser eigen seele und gewissen ja nicht gern wolten für gott, mit misbrauch göttliches namens oder worts, in die höchste fahr setzen, oder auf unser kinder und nachkomen ein ander lere, denn so dem reinen göttlichen wort und christlicher warheit gemesz, fellen oder erben. Augsb. conf. bei Luther 6, 368a; dasz er trost an im erleben möcht und den schatz, so er samlet, samt allem das er hat, auf in erbe. tischr. 2, 85; darumb sind alle zeit von anfang der welt bei der kirchen gottes schulen und studia gewesen, disen edlen schatz zu erhalten und uf die nachkomen zu erben. Melanchthon anr. der lat. schul. Bonn 1543 a 3b; das darf sich niemand einbilden, dasz der krieg den augenblick sein ende haben werde. ich sorge vielmehr wir dürften denselben noch auf unsere kinder erben. Heilmans Thuc. 97; die mutter hat ihre tugenden auf die jüngste tochter geerbt; warum musz nun der alte mann sein ganzes vermögen auf einen fernen verwandten erben, den er im grunde nicht liebt? A@44) sich erben, forterben, verpflanzen: viele krankheiten erben sich auf die nachkommen; der aussatz risz unter ihnen ein und erbte sich durch viele generationen hinunter. Schiller 1014a; der glückliche finder dieser seelenerhebenden idee suchte sich nun unter denen, die um ihn waren, fähige subjecte aus, denen er sie als einen heiligen schatz übergab und so erbte sie sich von einem denker zum andern durch. 1015b; es erben sich gesetz und rechte wie eine ewge krankheit fort. Göthe 12, 97. A@55) einen erben hiesz früher auch zum erben einsetzen, mit einer erbschaft ausstatten, bedenken: das Metze Flessern uf dem berge vor mir und den scheffen stuont an gerichte und gab uf eindrechtecliche, rehtliche und redeliche den geistlichen frauwen des clostirs von dem throne nach irme tode, und hat sie geerbit mit zehen morgen wingarten. urk. von 1341 ausgestellt von Fridrich von Hutten landvogt zu Wetterau und schultheisz zu Frankfurt. mhd. der alte hete gerbet sîne süne mit sölhen urborn. Wh. 383, 20; al dâ mite Tankanîs Îsenharten gerbet hât. Parz. 51, 11 heute nicht mehr im gebrauch. BB) intransitivbedeutungen. B@11) wenn der gegenstand der erbschaft unausgedrückt ist: denn dieser magd son sol nicht erben mit meinem son Isaac (vulg. non erit heres). 1 Mos. 21, 10; denn wir wöllen nicht mit inen erben jenseit des Jordans (vulg. nec quicquam quaeremus trans Jordanem). 4 Mos. 32, 19; darumb erbeten die kinder Simeon unter irem erbteil (vulg. possederunt). Jos. 19, 9; du solt nicht erben in unsers vaters land (vulg. heres esse in domo patris nostri non poteris). richt. 11, 12; stosz die magd hinaus mit irem son, denn der magd son sol nicht erben mit dem son der freien (vulg. non enim heres erit, goth. ni nimiþ arbi). Gal. 4, 30. denkt man sich aber einen ausgelassenen acc. hinzu, so wird das verbum transitiv, wie in der letzten stelle Ulfilas erben durch arbi niman ausdrückt. B@22) man sagt in die stämme erben, statt nach den stämmen; in die häupter und stämme erben, was den juristen succedere in capita, in stirpes heiszt. in die stämme erben hat schon der reichsabschied von 1521 §. 18. erben in den dritten theil, zum dritten theil. B@33) jenem transitiven erben auf einen entspricht ein intransitives, hereditate transire, transfundi: der gute wird erben auf kinds kind. spr. Sal. 13, 22; sein teil sol allein auf seine söne erben. Ez. 46, 17; der erste Bourbon, auf welchen deine krone erbte. Wieland 25, 173; welches gesetz längst von urahninnen erbt auf ahninnen. Luise a. l. h. 156; so sollte ich dem willen meiner eltern gemäsz, welche wünschten, dasz künftig diese gute pfründe auf mich erben möchte, ein handwerk lernen. Göthe 21, 21; der muth, der von seinen voreltern auf ihn erbte. Klinger 1, 267; eine grafschaft erbte von meinem vater auf mich. 1, 344. auch kommt der dativ vor: also ist ein viehische vernunft im menschen auch und erbt vom viehe dem menschen. Paracelsus 2, 326c. casus und praep. können ganz unterbleiben: es erbt der eltern segen, nicht ihr fluch. Göthe 9, 33. s.anerben, auferben, auserben, beerben, enterben, ererben, forterben, vererben.
6936 Zeichen · 128 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    erbensw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    erben sw. v. , mhd. nhd. erben; mnd. mnl. erven; afries. ervia; ae. irfan; an. erfa. — Graff I,407. ha-arpit: part.prt. …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    erbenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    erben swv. BMZ prät. erbete, arpte ( Lanz. 9376. Mone z. 16,363 ), part. geerbet, gerbet ( Albr. 456 a ), tr. von seite …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êrben

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Êrben , verb. reg. welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Activum. 1) * Den eigenthümlichen Besitz einer Sa…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    erben

    Goethe-Wörterbuch

    erben 1 ‘etw (von jdm) e.’: von Verstorbenen, Vorfahren, Vorgängern etw hinterlassen bekommen a Güter, Privilegien uä (e…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Erben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Erben , 1) Karl Jaromir , böhm. Dichter und Gelehrter, geb. 7. Nov. 1811 zu Miletin in Böhmen, gest. 21. Nov. 1870 in Pr…

  6. modern
    Dialekt
    erben

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    erbe n [èrwə allg.; æwə Wh. ] erben. Rda. Wënn alli Hirte n stërwe n , se-n-erw i ch ke inen Stëcke n Bf. Einen e. beerb…

  7. Sprichwörter
    Erben

    Wander (Sprichwörter)

    Erben 1. Erben ist leicht erwerben. 2. Erben macht keine Blattern. – Kirchhofer, 240. 3. Es erbet wol einer dess andern …

  8. Spezial
    erben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    er|ben vb.tr. arpé (ërpa), ciafé por arpejun. ▬ eine Wohnung von seinen Eltern erben arpé na abitaziun da sü geniturs.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit erben

212 Bildungen · 45 Erstglied · 162 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von erben

er- + ben

erben leitet sich vom Lemma ben ab mit Präfix er-.

erben‑ als Erstglied (30 von 45)

erbenâme

Lexer

erbe·name

erbe-nâme stf. BMZ recht auf erbschaft. vgl. Chr. 7. 369,4 ;

Erbenbüsche

PfWB

Erben-büsche Pl. : FlN in PS-Haust, zumeist Waldland, das sich im gemeinschaftlichen Eigentum und Genuß der alteingesessenen Familien befand…

erbendinc

KöblerMhd

erben·dinc

erbendinc , st. N. nhd. Erbending, Dingversammlung der Erben Q.: DRW (15. Jh.) E.: s. erbe (1), dinc (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbendorf

Meyers

erben·dorf

Erbendorf , Stadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, Bezirksamt Kemnath, an der Fichtelnab, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Mariensäul…

erbenëme

Lexer

erbe-nëme swm. BMZ erbe. den erbenemen mîn Wolfd. 11. vgl. Dwb. 3,733.

erbenemære

KöblerMhd

erbenemære , st. M. nhd. „Erbnehmer“, Erbe (M.) Q.: DRW (1343) E.: s. erbe, nemære* W.: nhd. Erbnehmer, M., Erbnehmer, DW 3, 733, DW2 8, 162…

Erbengang

RhWBN

erben·gang

Erben-gang Bitb-Dudeld m.: Erbstreit, Auseinandersetzung über ein Erbe; sei hadden en Irevegangk iwer dat Steck (Stück), un en as Her gen (g…

Erbengeld

RhWB

erben·geld

Erben-geld n.: Steuer zur Unterhaltung der Deiche Nrhn.; wechselseitige Entschädigung benachbarter Eigentümer der Steinbrüche Mayf.

erbengelübede

KöblerMhd

erben·gelübede

erbengelübede , st. F., st. N. nhd. Erbengelübde, Einwilligung der Erben Hw.: s. erbegelübede Q.: DRW (nach 1358) E.: s. erbe (1), gelübede …

Erbengemeinschaft

DERW

erben·gemeinschaft

Erbengemeinschaft, F., ›bei mehreren Erben kraft Gesetzes entstehende Gemein- schaft‹, 1396 Memmingen (Erbgemein- schaft), s. Erbe (M.), Gem…

erbengleⁿ

Idiotikon

erbengleⁿ Band 4, Spalte 1375 erbengleⁿ 4,1375

erbenglobde

KöblerMhd

erbenglobde , st. F., st. N. Vw.: s. erbengelübede

Erbenhaftung

DERW

erben·haftung

Erbenhaftung, F., ›Haftung eines oder mehrerer Erben‹, 19. Jh.?, s. Erbe (M.), Haftung

erbenhant

KöblerMhd

erben·hant

erbenhant , st. F. nhd. „Erbenhand“, Erbberechtigter Hw.: s. erbehant Q.: Mühlh (um 1230) E.: s. erbe (2), hant (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbenhauberg

RhWBN

erben·hauberg

Erben-hauberg Siegld m.: H., der von Alters her im Besitz der Genossen ist, im Gegens. zu dem später durch Kauf von Hofgütern erworbenen.

Erbenheim

Meyers

erben·heim

Erbenheim , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Wiesbaden, an der Staatsbahnlinie Wiesbaden-Niedernhausen, hat eine evang. Kirche, eine Düt…

erbenisse

MWB

erben·isse

erbenisse stN. ‘erbliche Abgabe, Erbzins’ auch sollen die vorgenanten keufer und ire erben von den vorgenanten vierczehen huben geben ierlic…

erbenît

Lexer

erbe·nit

erbe-nît stm. angeerbter hass; so liest W.Gr. in Urst. 128,43.

Erbenlaub

DERW

erben·laub

Erbenlaub, N., ›(im mittelalterlichen deut- schen Recht) Einwilligung (Erlaubnis) des (zur Zeit der Verfügung) nächsten Erben zu bestimmten …

erbenlinie

KöblerMhd

erben·linie

erbenlinie , sw. F., st. F. nhd. Erbenlinie Q.: WeistGr (14. Jh.) E.: s. erbe (1), linie W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbenlosung

DERW

erben·losung

Erbenlosung, F., ›(im mittelalterlichen deutschen Recht) Recht des Erben ein vom Erblasser ohne Erbenlaub verkauftes Grundstück gegen Kaufpr…

êrbenö̑met

MNWB

êrbenö̑met , vorhergenannt, oben erwähnt.

erbenôt

Lexer

erbe·not

erbe-nôt stf. ererbte, ewige not. em immer werende erbenôt Urst. 116,5.

erben als Zweitglied (30 von 162)

firwerben?

KöblerAhd

*firwerben? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. as. farhwervian*

gierben?

KöblerAhd

*gierben? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. anfrk. gierven*

sterben?

KöblerAhd

*sterben? , sw. V. (1a) Vw.: s. ir- E.: germ. *starbjan, sw. V., töten; s. idg. *sterbʰ-, *strebʰ-, Adj., Sb., V., starr, steif, straff, Stä…

urerben?

KöblerAhd

*urerben? , sw. V. (1a) Vw.: s. ir-

derben

BWB

-derben Band 3, Spalte 3,1586

Verderben

RDWB1

Verderben n погибель, роковой, гибельный dieser Kriegszug wird ihr ~ sein - этот военный поход станет для них роковым, гибельным, последним …

abderben

BWB

abderben Band 3, Spalte 3,1583

abeerwerben

KöblerMhd

abe·erwerben

abeerwerben , sw. V. nhd. „aberwerben“, mit Mühe erlangen Hw.: vgl. mnd. aferwerven Q.: KvWPart (um 1277) E.: s. abe, erwerben W.: nhd. (ält…

abegesterben

KöblerMhd

abe·gesterben

abegesterben , st. V. nhd. „absterben“, sterben Q.: Urk (1298) E.: s. abe, ge, sterben W.: nhd. DW2- L.: WMU (abegesterben, 3006 [1298] 1 Be…

aberben

DWB

aber·ben

aberben , hereditate obtinere, von einem erben; er wollte es seinem bruder abkaufen, nun hat er es ihm abgeerbt. einem gespenste gleich unte…

abersterben

DRW

aber·sterben

abersterben sterben vgl. absterben wer ouch dz einer abersturbe der hůbguͤte hette das nit besetzet wer, derselbe sol auch einen fall geben …

aberwerben

DRW

aber·werben

aberwerben nd., nl. aferwerven vgl. abfreien, abheiraten I von jemandem etwas erlangen, erwerben 1329 HHildeshUB. IV 582 nr. 1067 sine scult…

abfärben

DWB

abfärben , colorem amittere, die farbe fahren lassen: das tuch färbt ab, die wand hat abgefärbt; ein mantel entfasert, abgefärbt und ausgenü…

Abgärben

Adelung

abgar·ben

† Abgärben , verb. reg. act. im niedrigen Scherze, so viel als abprügeln.

abkerben

DRW

abkerben mhd. abekerben, ags. of(a)ceorfan, engl. to carve of, fries. ofker(v)a, westfläm. ofkerven, nl., nrhein. afkerven, nd. afkarven, sc…

Abnärben

Adelung

Abnärben , verb. reg. act. 1) Bey den Lederbereitern und Pergamentern, die Haare von der äußern Seite abstoßen; welche Seite alsdann narbig …

absterben

DWB

absterben , demori, emori, dem tode sich langsam nähern, dahin sterben, nnl. afsterven: der zweig stirbt von dem baum ab; das glied stirbt v…

abwerben

RDWB1

abwerben (Lakune) переманивать на (другую) работу (не имеет отношения к слову "реклама")

anbesterben

DRW

anbesterben nd. anbesterven durch Erbgang an jemanden fallen en juncvrouwe, ... der grunde weren anbestorven DithmLR. 1447 § 191 Textarchiv:…

ane erben

MWB

ane erben swV. 1 mit Akk.d.P. ‘jmdm. als Erbschaft zufallen’ 2 mit Akk.d.S. ‘etw. erben, durch Erbschaft etw. erhalten, erbberechtigt sein’ …

ane erben

Lexer

ane·erben

ane erben mich erbt ein guot an ich erbe es Dm. 70. Stz. 429 ;

ane erstërben

Lexer

ane·ersterben

ane erstërben BMZ einen, durch erbschaft ( tod des erblassers ) an ihn kommen Chr. 1. 209,8. Mz. 2,287. Stz. 189 mit dat. Mz. 1,553 ; trans.…

aneerwerben

KöblerMhd

ane·erwerben

aneerwerben , st. V. nhd. abnehmen E.: s. ane, erwerben W.: nhd. DW2- L.: Hennig (anerweben)

anegeerben

KöblerMhd

ane·geerben

anegeerben , sw. V. nhd. „sich vererben auf“ Q.: Ot (FB anegeerben), HvNst (um 1300) E.: s. ane, ge, erben W.: nhd. DW2- L.: FB 14b (*ane ge…

anerben

DWB

aner·ben

anerben , hereditate competere, häufig aber auch innatum esse, propagari, nnl. aanerven, mhd. guot daʒ an mich erbet, daʒ mich anerbet ( Ben…

Ableitungen von erben (5 von 5)

beerben

DWB

beerben , nnl. beerven. 1 1) heredem alicui esse, einen beerben: der sohn beerbt den vater, der vater den sohn; den reichsten omras und stat…

enterben

DWB

enterben , exheredare, mhd. enterben ( wb. 1, 441 a ), nnl. onterven, schw. göra arflös. mit gen. der sache: künge, grâven, herzogen, daʒ di…

ererben

DWB

ererben , hereditate accipere, während ahd. arerpan exheredare, enterben ausdrückt ( Graff 1, 407 ): und der same seiner knechte werden ( fü…

geerben

Lexer

ge-erben swv. BMZ Diem.

vererben

DWB

vererben , verb. als erbschaft übertragen, mnd. mhd. selten, zusammensetzung zu erben. doch da sich in ver die bedeutung ' fort ' lebendig z…