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ERBEN

ahd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB2
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

ERBEN vb.

Bd. 8, Sp. 1592
ERBEN vb.ahd. mhd. erben. mnd. erven; mnl. nnl. erven; afrs. ervia; ae. irfan; an. erfa. abl. von erbe n. schw. vb., ahd. und frmhd. selten bezeugt.ursprünglich rechtlich; im anschluß an alttestamentlich-christlichen gebrauch auch in bezug auf den von gott verheißenen besitz, die von Adam überkommene sünde. 1 etwas als erbnehmer erhalten. a ein erbe, vermächtnis erhalten übernehmen. hauptgebrauch: 8.jh. possedens sive possessio kisezzan edho kierpit ahd. gl. 1,95,27 S./S. ⟨v1022⟩ et semen eius id est opus eius, hereditabit terram. vnde sin uuerh erbet den irstandenen lîchamen in incorruptione (ps. 24,13) Notker 3,1,128 ATB. ⟨1150/80⟩ Steinsberc die tugende hât/ daz ez sich nieman erben lât,/ wan ein, der ouch êren pfligt MF 3648,5,2. ⟨1.h13.jh.⟩ mîn vater hiez Ruopert,/ der was rîch unde wert./ .. er starp und erbete ich sîn lant gute frau 2078 S. u1365 ob mer erben dann ainer ain erb geleich mit einander erbent denkm. münch. stadtrecht 377 D. 1454 stirbt die froͮw vor dem man und im enkein kind lasset, so erbet der man alles ir eigen guͦt fúr sin eigen rechtsqu Bern II 1,2,47. ⟨1535⟩ christen seindt .. bruͤder, vnnd welche das himelreich gleich erben Witzel catechismus (Leipz.1536)O8b. ⟨1634⟩ den stamm, das rittergut, das erbt man ingemein,/ kunst will gelernet sein Fleming ged. 1,136 LV. 1670 sie aber hätte cron’/ und infel stets geerbt vom anherr Assamon Hallmann Mariamne B4a. 1776 einige gegenden haben das unglükliche recht, daß der jüngste sohn den hof unzertheilt erbet Haller brw. 88 LV. 1850 die schönen kupferstiche, die ich von der tante geerbt hatte Stifter 4,1,104 S. 1979 er erbte ein vermögen frankf. rundschau 44,24.gewinnen, bekommen, etwas von einem vorgänger übernehmen. gegenwartssprachlich salopp: ⟨u1200/10⟩ ouch tet sich ûz der degen wert,/ daz er mit spern sunder swert/ hôhen prîs wolt erben,/ oder sînen prîs verderben Wolfram Parzival 6596,25 L. ⟨hs.u1310/30⟩ dâ von muoz mîn sender lîp/ lange wernden kumber erben schweiz. minnesänger 218 B. 1593 das dich doch nur all vnfall schend/ du lose haut, das du verderbst/ vnd nach verdienst all vngluͤck erbst Glaser phasma C5a. 1668 da dann der herr principal alsobald mit stecken=pfeffer umb sich geschlagen .. wie es aber ferner hergangen .., weiß ich nicht, dann ich machte mich fort, sonst hätte ich vielleicht auch etwas erben mögen Wolgemuth musen-freund 54. ⟨1852⟩ mir wurd’ es nicht so gut, den paß eines entwichenen zu erben, wie du jenen des nach Rußland übergetretenen Antoine Holtei erz. schr. (1861)12,92. 1978 vater .. gab das skifahren auf, fing an, golf zu spielen, .. während wir in die berge fuhren und ich seine skier erbte Geiser Grünsee 151.umgangssprachlich da, hier ist nichts zu erben nichts umsonst zu bekommen, zu holen: 1777 obwohlen mir alle leute und auch medici gesagt haben, daß da nichts mehr zu erben wäre Mozart br. 1,74 Sch. 1976 hier ist nichts, gibt es nichts zu e[rben] Duden wb. dt. spr. 2,721a. b veranlagungen, neigungen durch vererbung erhalten: ⟨u1230⟩ daz wîsheit nieman erben mac/ noch kunst, daz ist ein michel slac Freidank 279,7 G. ⟨u1460⟩ der selb Pruno lyes ain suͦn .., der erbt mer seiner poshait dann seiner erb und aygen Hartlieb dialogus 371 DTM. 1523 nun ist Adam .. in die sünd, presten und tod gvallen. also volgt ouch, das alle, die von im kumend, sölchen presten von imm erbend Zwingli 2,631 E./F. 1602 die ehebrecher seind ein vrsach, dz die kinder erben die böse sitten jrer eltern. dann gemeinlich sagt man, daß ein böses weib ohn zweiffel seye ein tochter einer bösen mutter Albertinus haußpolicey 1/4,135b. 1699 diese ist schön, die wangen hat sie geerbt von Rosenheim, die stirn hat sie geerbt von Glattau aus Schlesien Abraham a s. Clara etwas 1,117. 1778 das ist etwas, welches wir Stillinge nicht kennen, das hast du von deiner mutter geerbt Jung-S. jünglings-jahre 125. 1827 demoiselle Facius, .. welche kunstliebe und fertigkeit vom vater geerbt hat Goethe IV 42,101 W. 1974 dieser hatte seine vorliebe für wissenschaftliche expeditionen von seinem onkel .. geerbt Schlee, erforschung 66. c in einer erbfolge stehen, erbberechtigt sein: ⟨M13.jh.⟩ ze Künis erbent ouch diu wip und niht die man Tannhäuser 100 S. u1430/5 so arbtind geswistergit von vater und von muͦter vor enin und anan obschwäb. stadtrechte 1,197 M. 1575 wiewol nuh Antipater vermeynet, wann die zwen bruͤder hinweg weren, so wuͤrde er alleyn erben Lautenbach juͤd. krieg 29b. 1663 die gesetze .. deß reichs schreiben .. in der succession zur cron eine sonderbare .. ordnung vor; daß nemlich bey absterben deß königs sein ältester bruder erben .. soll Caron/Sch., Jappan 288. ⟨1759⟩ wenn geschwi- strigt=kinder alleine vorhanden; so erben sie in die köpfe, das ist, zu gleichen theilen Heumann catechismus (Frankf./ Leipz.1760)87. 1884 als wir die nachricht bekamen, daß die tante gestorben sei und wir als die nächsten verwandten erben würden Stinde familie Buchholz 21,50. 1991 die mutter des korrupten bürgermeisters .. hat geerbt. das geld könnte für ihn rettung sein hör zu 19,52. d jmdn. beerben: ⟨u1230⟩ dem siechen kumt daz selten wol,/ ob in der arzât erben sol:/ er lât in lîhte sterben Freidank 259,17 G. ⟨1401⟩ syt er doch ist der rechte stam/ vnd billich sol erben mich Hans v. Bühel königstochter 8069 M. 1441 man fund kain schatz mer uf erd/ denn in den clœstern, da ist er werd:/ das zühend si von den armen/ .. si tuond die bi lebendem lib erben teufels netz 4985 LV. 1572 wär ane natürlich oder gesetzt erben alhie stirbt, wie der geerbt werde rechtsqu. Argau I 1,268. 1637/41 mir seindt (durch den tod Christi) erst recht in das erb gesözt .. wer soll aber Christum billicher erben, als sein flaisch und bluot chr. Villingen 106 LV. 1792 der mann stirbt, und seine wittwe erbt ihn Siebenkees v. letzten willen Q4a. e krankheiten übertragen bekommen sich anstecken. in der älteren medizin als eine art von vererbung aufgefaßt, vgl. erbkrankheit f. 1. selten: ⟨v1510⟩ diewil es ein erbgebrest ist, morbus contagiosius .. wann was der gebresten seind, die von jnen vßlossen dempff, die selben erbt man gern. douon seind die blotterechten leüt schuldig, sich zuͦ entpf[r]embden so wyt, das sye .. nit schaden bringen andren menschen Geiler postill (1522)3,N6a. 1588 dieweil sich die kranckhait der Frantzosen und lehmi je lenger ye mehr einreissen, .. also daß die krancken, so damit beschwehrt, in die gmaine bäder gangen und ain gesunder mensch hingegen dieselben erbt und überkombt württ.ndl. rechtsqu. 3,586. 1793 nichts erbt man in der fremde leichter als kräze und rauden Heinzmann rathgeber 406. 2 etwas als erblasser weitergeben, vererben. häufig etwas auf jmdn. erben ⟨v1150⟩ vil sciere du irstirbis, san daz alliz erbis/ lachendigen erben armer Hartmann 149,4 M. ⟨u1220⟩ wand du (Maria) diͤ sünde hads verloren,/ diͤ Adam up uns hat geervet rhein. marienlob 4273 LV. u1348/58 ein itlich wîp erbit wol zweiger wege ir gût: di gerâde (aussteuer) an ir nêhsten niftelen .. und ir erbe an den nêsten mâc zwickauer rechtsb. 120 U. ⟨u1410/33⟩ du solt ouch keyne vnrechte habe/ uff dyn kint nit erben Muskatblüt 86,138 G. 1548 als was er (ein rechtschaffener mann) zusamen treibt/ mit schaffen, arbeiten, vnd werben/ das ers mocht seinen kindern erben/ .. thut offt sein faules weib verzeren Waldis Esopus 341a. ⟨v1703⟩ daß dieser redliche autor dieses buch solte deswegen geschrieben haben, .. daß es vom vater auff den sohn geerbet werde Kunckel collegium (1738)329. 1798 fragt man sie, nach welchen grundsätzen sie dieses beweisen können, so ist die leere ausflucht: durch die vom vater auf den sohn geerbte erfahrung Helms tgb. 71. 3 als erbe, erbschaft an jmdn. gelangen. meist intrans. und, wie unter 2, mit präp. auf; selten refl. im 19. jh. ersetzt durch (sich) forterben, sich vererben u. ä.: ⟨1160/70⟩ unse hêrre hât sîn cleit mit ime genumin,/ dat is di natûre, dî ime von uns is kumin./ di hêt uns sô geervit,/ dat nimmer inkein instirvit,/ dî dar girêchin kunne/ zu dem hêmûde, dat hê hât gvunnen Wernher v. Niederrhein 585 K. ⟨1220/5⟩ dô er in werdekeit erstarp,/ dô erbte sich daz rîche ûf mich/ mit rehtem erbe Rudolf v. Ems Gêrhart 23873 ATB. ⟨u1320⟩ (der teufel) het die welt in sinen banden/ von unserem vater Adam./ .. von dem erbt uff unz der val märterb. 17357 DTM. 1400 ob das (enkelkind) stuͤuͤrb, das das vorgenante haus vnd gelt zoͤlt erbin an zeyn geswisterit vnd nicht an des kindis fater stadtb. Zipser Neudorf 89 W. 1563 was got gibt durchs gebete, das wudelt vnd truhet (wächst und gedeiht) vnd erbt auff kinds kind Mathesius ehestandt O1b. 1612 fursten und hern .., da ir rigement durch .. getreue dienste und ritterliche taten bestetigt und uff die kindskinder zu erben angefangen Mechtel limb. chr. 17 K. 1665 weyß doch diese stunde kein mensche, wer sein herr ist, und wenn er gleich ein wenig hoch am brete stehet, so heists doch: herrn gunst erbet nicht Stieler printz 37. 1799 ob die etwas ernsthaftere richtung meines großvaters auf mich geerbt hatte Goethe I 47,141 W. 1804 es leben selbst in unsern (schweizerischen) landesmarken/ der sassen viel, die fremde pflichten tragen,/ und ihre knechtschaft erbt auf ihre kinder Schiller 7,181 H. Horlitz, Albrand
9188 Zeichen · 207 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    erbensw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    erben sw. v. , mhd. nhd. erben; mnd. mnl. erven; afries. ervia; ae. irfan; an. erfa. — Graff I,407. ha-arpit: part.prt. …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    erbenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    erben swv. BMZ prät. erbete, arpte ( Lanz. 9376. Mone z. 16,363 ), part. geerbet, gerbet ( Albr. 456 a ), tr. von seite …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êrben

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Êrben , verb. reg. welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Activum. 1) * Den eigenthümlichen Besitz einer Sa…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    erben

    Goethe-Wörterbuch

    erben 1 ‘etw (von jdm) e.’: von Verstorbenen, Vorfahren, Vorgängern etw hinterlassen bekommen a Güter, Privilegien uä (e…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Erben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Erben , 1) Karl Jaromir , böhm. Dichter und Gelehrter, geb. 7. Nov. 1811 zu Miletin in Böhmen, gest. 21. Nov. 1870 in Pr…

  6. modern
    Dialekt
    erben

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    erbe n [èrwə allg.; æwə Wh. ] erben. Rda. Wënn alli Hirte n stërwe n , se-n-erw i ch ke inen Stëcke n Bf. Einen e. beerb…

  7. Sprichwörter
    Erben

    Wander (Sprichwörter)

    Erben 1. Erben ist leicht erwerben. 2. Erben macht keine Blattern. – Kirchhofer, 240. 3. Es erbet wol einer dess andern …

  8. Spezial
    erben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    er|ben vb.tr. arpé (ërpa), ciafé por arpejun. ▬ eine Wohnung von seinen Eltern erben arpé na abitaziun da sü geniturs.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit erben

212 Bildungen · 45 Erstglied · 162 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von erben

er- + ben

erben leitet sich vom Lemma ben ab mit Präfix er-.

erben‑ als Erstglied (30 von 45)

erbenâme

Lexer

erbe·name

erbe-nâme stf. BMZ recht auf erbschaft. vgl. Chr. 7. 369,4 ;

Erbenbüsche

PfWB

Erben-büsche Pl. : FlN in PS-Haust, zumeist Waldland, das sich im gemeinschaftlichen Eigentum und Genuß der alteingesessenen Familien befand…

erbendinc

KöblerMhd

erben·dinc

erbendinc , st. N. nhd. Erbending, Dingversammlung der Erben Q.: DRW (15. Jh.) E.: s. erbe (1), dinc (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbendorf

Meyers

erben·dorf

Erbendorf , Stadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, Bezirksamt Kemnath, an der Fichtelnab, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Mariensäul…

erbenëme

Lexer

erbe-nëme swm. BMZ erbe. den erbenemen mîn Wolfd. 11. vgl. Dwb. 3,733.

erbenemære

KöblerMhd

erbenemære , st. M. nhd. „Erbnehmer“, Erbe (M.) Q.: DRW (1343) E.: s. erbe, nemære* W.: nhd. Erbnehmer, M., Erbnehmer, DW 3, 733, DW2 8, 162…

Erbengang

RhWBN

erben·gang

Erben-gang Bitb-Dudeld m.: Erbstreit, Auseinandersetzung über ein Erbe; sei hadden en Irevegangk iwer dat Steck (Stück), un en as Her gen (g…

Erbengeld

RhWB

erben·geld

Erben-geld n.: Steuer zur Unterhaltung der Deiche Nrhn.; wechselseitige Entschädigung benachbarter Eigentümer der Steinbrüche Mayf.

erbengelübede

KöblerMhd

erben·gelübede

erbengelübede , st. F., st. N. nhd. Erbengelübde, Einwilligung der Erben Hw.: s. erbegelübede Q.: DRW (nach 1358) E.: s. erbe (1), gelübede …

Erbengemeinschaft

DERW

erben·gemeinschaft

Erbengemeinschaft, F., ›bei mehreren Erben kraft Gesetzes entstehende Gemein- schaft‹, 1396 Memmingen (Erbgemein- schaft), s. Erbe (M.), Gem…

erbengleⁿ

Idiotikon

erbengleⁿ Band 4, Spalte 1375 erbengleⁿ 4,1375

erbenglobde

KöblerMhd

erbenglobde , st. F., st. N. Vw.: s. erbengelübede

Erbenhaftung

DERW

erben·haftung

Erbenhaftung, F., ›Haftung eines oder mehrerer Erben‹, 19. Jh.?, s. Erbe (M.), Haftung

erbenhant

KöblerMhd

erben·hant

erbenhant , st. F. nhd. „Erbenhand“, Erbberechtigter Hw.: s. erbehant Q.: Mühlh (um 1230) E.: s. erbe (2), hant (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbenhauberg

RhWBN

erben·hauberg

Erben-hauberg Siegld m.: H., der von Alters her im Besitz der Genossen ist, im Gegens. zu dem später durch Kauf von Hofgütern erworbenen.

Erbenheim

Meyers

erben·heim

Erbenheim , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Wiesbaden, an der Staatsbahnlinie Wiesbaden-Niedernhausen, hat eine evang. Kirche, eine Düt…

erbenisse

MWB

erben·isse

erbenisse stN. ‘erbliche Abgabe, Erbzins’ auch sollen die vorgenanten keufer und ire erben von den vorgenanten vierczehen huben geben ierlic…

erbenît

Lexer

erbe·nit

erbe-nît stm. angeerbter hass; so liest W.Gr. in Urst. 128,43.

Erbenlaub

DERW

erben·laub

Erbenlaub, N., ›(im mittelalterlichen deut- schen Recht) Einwilligung (Erlaubnis) des (zur Zeit der Verfügung) nächsten Erben zu bestimmten …

erbenlinie

KöblerMhd

erben·linie

erbenlinie , sw. F., st. F. nhd. Erbenlinie Q.: WeistGr (14. Jh.) E.: s. erbe (1), linie W.: nhd. DW- L.: DRW

Erbenlosung

DERW

erben·losung

Erbenlosung, F., ›(im mittelalterlichen deutschen Recht) Recht des Erben ein vom Erblasser ohne Erbenlaub verkauftes Grundstück gegen Kaufpr…

êrbenö̑met

MNWB

êrbenö̑met , vorhergenannt, oben erwähnt.

erbenôt

Lexer

erbe·not

erbe-nôt stf. ererbte, ewige not. em immer werende erbenôt Urst. 116,5.

erben als Zweitglied (30 von 162)

firwerben?

KöblerAhd

*firwerben? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. as. farhwervian*

gierben?

KöblerAhd

*gierben? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. anfrk. gierven*

sterben?

KöblerAhd

*sterben? , sw. V. (1a) Vw.: s. ir- E.: germ. *starbjan, sw. V., töten; s. idg. *sterbʰ-, *strebʰ-, Adj., Sb., V., starr, steif, straff, Stä…

urerben?

KöblerAhd

*urerben? , sw. V. (1a) Vw.: s. ir-

derben

BWB

-derben Band 3, Spalte 3,1586

Verderben

RDWB1

Verderben n погибель, роковой, гибельный dieser Kriegszug wird ihr ~ sein - этот военный поход станет для них роковым, гибельным, последним …

abderben

BWB

abderben Band 3, Spalte 3,1583

abeerwerben

KöblerMhd

abe·erwerben

abeerwerben , sw. V. nhd. „aberwerben“, mit Mühe erlangen Hw.: vgl. mnd. aferwerven Q.: KvWPart (um 1277) E.: s. abe, erwerben W.: nhd. (ält…

abegesterben

KöblerMhd

abe·gesterben

abegesterben , st. V. nhd. „absterben“, sterben Q.: Urk (1298) E.: s. abe, ge, sterben W.: nhd. DW2- L.: WMU (abegesterben, 3006 [1298] 1 Be…

aberben

DWB

aber·ben

aberben , hereditate obtinere, von einem erben; er wollte es seinem bruder abkaufen, nun hat er es ihm abgeerbt. einem gespenste gleich unte…

abersterben

DRW

aber·sterben

abersterben sterben vgl. absterben wer ouch dz einer abersturbe der hůbguͤte hette das nit besetzet wer, derselbe sol auch einen fall geben …

aberwerben

DRW

aber·werben

aberwerben nd., nl. aferwerven vgl. abfreien, abheiraten I von jemandem etwas erlangen, erwerben 1329 HHildeshUB. IV 582 nr. 1067 sine scult…

abfärben

DWB

abfärben , colorem amittere, die farbe fahren lassen: das tuch färbt ab, die wand hat abgefärbt; ein mantel entfasert, abgefärbt und ausgenü…

Abgärben

Adelung

abgar·ben

† Abgärben , verb. reg. act. im niedrigen Scherze, so viel als abprügeln.

abkerben

DRW

abkerben mhd. abekerben, ags. of(a)ceorfan, engl. to carve of, fries. ofker(v)a, westfläm. ofkerven, nl., nrhein. afkerven, nd. afkarven, sc…

Abnärben

Adelung

Abnärben , verb. reg. act. 1) Bey den Lederbereitern und Pergamentern, die Haare von der äußern Seite abstoßen; welche Seite alsdann narbig …

absterben

DWB

absterben , demori, emori, dem tode sich langsam nähern, dahin sterben, nnl. afsterven: der zweig stirbt von dem baum ab; das glied stirbt v…

abwerben

RDWB1

abwerben (Lakune) переманивать на (другую) работу (не имеет отношения к слову "реклама")

anbesterben

DRW

anbesterben nd. anbesterven durch Erbgang an jemanden fallen en juncvrouwe, ... der grunde weren anbestorven DithmLR. 1447 § 191 Textarchiv:…

ane erben

MWB

ane erben swV. 1 mit Akk.d.P. ‘jmdm. als Erbschaft zufallen’ 2 mit Akk.d.S. ‘etw. erben, durch Erbschaft etw. erhalten, erbberechtigt sein’ …

ane erben

Lexer

ane·erben

ane erben mich erbt ein guot an ich erbe es Dm. 70. Stz. 429 ;

ane erstërben

Lexer

ane·ersterben

ane erstërben BMZ einen, durch erbschaft ( tod des erblassers ) an ihn kommen Chr. 1. 209,8. Mz. 2,287. Stz. 189 mit dat. Mz. 1,553 ; trans.…

aneerwerben

KöblerMhd

ane·erwerben

aneerwerben , st. V. nhd. abnehmen E.: s. ane, erwerben W.: nhd. DW2- L.: Hennig (anerweben)

anegeerben

KöblerMhd

ane·geerben

anegeerben , sw. V. nhd. „sich vererben auf“ Q.: Ot (FB anegeerben), HvNst (um 1300) E.: s. ane, ge, erben W.: nhd. DW2- L.: FB 14b (*ane ge…

anerben

DWB

aner·ben

anerben , hereditate competere, häufig aber auch innatum esse, propagari, nnl. aanerven, mhd. guot daʒ an mich erbet, daʒ mich anerbet ( Ben…

Ableitungen von erben (5 von 5)

beerben

DWB

beerben , nnl. beerven. 1 1) heredem alicui esse, einen beerben: der sohn beerbt den vater, der vater den sohn; den reichsten omras und stat…

enterben

DWB

enterben , exheredare, mhd. enterben ( wb. 1, 441 a ), nnl. onterven, schw. göra arflös. mit gen. der sache: künge, grâven, herzogen, daʒ di…

ererben

DWB

ererben , hereditate accipere, während ahd. arerpan exheredare, enterben ausdrückt ( Graff 1, 407 ): und der same seiner knechte werden ( fü…

geerben

Lexer

ge-erben swv. BMZ Diem.

vererben

DWB

vererben , verb. als erbschaft übertragen, mnd. mhd. selten, zusammensetzung zu erben. doch da sich in ver die bedeutung ' fort ' lebendig z…