Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knabbern
knabbern , knäbbern , 1 1) mit geräusch nagen. 1@a a) knabbern Frisch 1, 526 a : die kinder werden dadurch verwöhnt, wollen hernach immer etwas zu nulken und zu knabbern haben. Salzmann Sebast. Kluge 93 ; er neidscht dich, dasz du dich in diese uralte literatur tauchst, unterdessen er an längst geleerten eierschalen knabbert. Zelter an Göthe 3, 70 ; das nagen von gräsern und knabbern von baumrinde. Immermann Münchh. 2, 77 ; sobald sie sich an ihrem kohle satt geknabbert. 108. es ist thür., sächs., z. b. die maus knabbert an den dielen, der hund am knochen, das kind am zuckerzeug; auch die maus…