Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
knabbern
knabbern
knabbern Vb. ‘mit Geräusch nagen, hörbar abbeißen, Hartes in kleinen Bissen essen’, übertragen ‘sich mühen’. Das seit dem 18. Jh. in der Literatursprache belegte, wohl aus dem Omd. kommende Verb ist wie nhd. knappern, knuppern und nd. knabbeln, gnabbeln, nl. knabbelen ‘hörbar nagen’ Iterativbildung zu knappen ‘schnappen, wippend bewegen, wackeln, wanken’, mnd. ‘knacken, knistern’, nd. ‘klatschen, knacken, schnappen, beißen’, nl. ‘knabbern, knacken, prasseln, knistern’. Wohl gleicher Herkunft wie knapp (s. d.). Oder eher lautmalenden Ursprungs?