Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gräfte f.
gräfte , f. , wohl mhd. aus dem pl. von graft ( s. d. ) entwickelt wie etwa ferte zu fart, græte zu grât u. ä. 1 1) entsprechend graft 1 für das ergebnis einer grabarbeit. 1@a a) für einen graben. 1@a@a α) so besonders als terminus des weinbaus für die furchen oder gruben, worin die setzhölzer der reben zu stehen kommen, namentlich niederösterr., elsäss. und rheinisch zu belegen. hierher wohl: unus ager mit greften ( Gimbrett 1304), welches bei Ch. Schmidt hist. wb. d. elsäss. ma. 152 b zu graft, f. gestellt wird; auch bereits?: terra dicta wolfkrefte ( Neuweiler 1157) ebda; neubrüch sind jene…