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Gräfte

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
3 in 3 Wb.
Sprachstufen
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11

Eintrag · Westfälisches Wb.

Gräfte f.

Bd. 2, Sp. 1222
Gräfte f. [verbr. (bes. nördl.)] 1. Graben [verstr. Münsterl]. — 2. Gräfte, Wassergraben um ein Gebäude (z.B. Schloß, Burg) oder eine Stadt. De Gräften verswindt met de Tid (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — 3. Graben auf einer Heuwiese [verstr.]. — 4.1. gehobelte Nute in einem Brett (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — 4.2. langer Holzlöffel zum Bespritzen der Bleiche (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@LippstadtLi). ⟨Gräfte [verbr.], Gräft [verstr. Münsterl]⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,1343: Gräfte; NDSWB 5,661: Gräfte, Grafte. — Vgl. → Gracht, Greªwede, Gröfte (unter Groft).
495 Zeichen · 27 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gräftef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gräfte , f. , wohl mhd. aus dem pl. von graft ( s. d. ) entwickelt wie etwa ferte zu fart, græte zu grât u. ä. 1 1) ents…

  2. modern
    Dialekt
    Gräfte

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gräfte f.: 1. graft Grab, Gruft Saarl-Berus ; γręftə Stadtgraben Rees ; xręf Graben Ruhr-Hünxe. — 2. a. ‘ Kräfte ’ die g…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit graefte

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von graefte 2 Komponenten

gra+efte

graefte setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

graefte‑ als Erstglied (1 von 1)