Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stuppeln vb.
stuppeln , vb. , unsicher gehen, stolpern, vereinzelt stupfeln, zur wurzel * steu stoszen, s. Walde-Pokorny 2, 618 ff., vgl. auch s. v. stupf, adv., stupfen. vereinzelt im obd., vgl. Fischer schwäb. 5, 1929 : da her kumen die stuplende und ungewissen fiess, die hin und her schwangen und mügen nit uf den fiessen recht ston J. A. Altenstaig füllerei (1525) c 1; beim gehen anstoszen, mit den beinen und mit dem krückstock: den weg gan und stupflen wie ein blind, des wegs verfelen oder nit treffen. stopflen mit dem stecken an den wenden Altenstaig voc. (1516) 86 d ; im nd. und nl. reich bezeugt: mn…