Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
westrich n.
westrich , Wester(r)ich, West(er)reich , n. ( jung auch m. ), heute landschaft in der Rheinpfalz um Zweibrücken, früher ein gröszeres gebiet umfassend. das zugrunde liegende appellativum occidens westerriche (12. jh., Heinrici summar. ) ahd. gl. 3, 204, 16 St.-S.; (12. jh.; Herrad ) ebda 406, 4, ein kompositum aus wester adj. ( s. d. unter 2) und ahd., mhd. rîche, wird in der bedeutung ' gegen westen gelegener landstrich ' seit dem 13. jh. von den östlichen nachbarn auf ein zwischen Kurpfalz, Kurtrier, dem herzogtum Lothringen und dem Elsasz liegendes und besonders stark in kleine territorien …