Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufgehen
aufgehen , erigi, surgere, d. i. suberigere, scandere, nnl. opgaan. eine menge von einfachen, schönen bedeutungen, deren durchsichtigkeit unsrer sprache zum vortheil gereicht. 1 1) wie natürlich ist es zu sagen, die pflanze, die blume, die rose geht auf, steigt empor, in die höhe, wird entfaltet: fand er den stecken Aaron grunen und die blüet aufgangen und mandeln tragen. 4 Mos. 16, 8 ; der mensch gehet auf wie eine blume und fellet abe. Hiob 14, 2 ; gleichwie gewechs aus der erden wechst und samen im garten aufgehet. Es. 61, 11 ; etlichs gieng bald auf. Marc. 4, 5 ; und die dornen giengen mit…