Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sowol conj.
sowol , conj. , nur in der verbindung sowol — als (auch) zur verknüpfung zweier paralleler satzglieder. Campe, vgl. so II, B, 1, a, sp. 1360 unten. so auch holl. zoowel, dän. saavel (som). im nd. nicht üblich. hd. seit dem anfang des 16. jahrh. die schreibung des zweiten gliedes schwankt zwischen wol, wohl, woll, vgl. wol . im ältern oberd. finden sich auch formen mit angehängtem -en: sowohlen sollen si wäller ... den stattknechten ieden jährlichen geben ain muth roggen. tirol. weisth. 3, 15, 1, ebenso salzb. taid. 240, 7; sowollen in den steir. taid., s. d. glossar. 1 1) die gewöhnliche form …