Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 2 in 2 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 0
- Verweise raus
- 0
spraut, m., begegnet spätmhd. ganz vereinzelt in der verbindung windes sprout; so liest Weinschwelg 141 die ältere handschr. (15. jahrh.): wides sprout, die andre: winczbrawt. ferner: geleich dem sturm winde, so der kumpt mit seim spraut, sunst durch den walld geschwinde dortt her geloffen kam des tewfels prawt. Füetrer Seifrid de Ardemont 103. windspraut auch im voc. theut. von 1482 oo 6b, s. Weigand 2, 1122. da die belege für windes brût viel älter und zahlreicher sind, so ist jenes wol nur als entstellung und falsche, volksetymologische abtrennung daraus anzusehen, s. windsbraut (Weigand a. a. o.). wintsprauck, spiritus procellarum, belegt Schm. 2, 701. es ist zu beachten, dasz auch die lebenden mundarten des bair.-österr. gebietes (dem jene belege angehören) noch ähnliche, weiter entstellte formen kennen: gespraudə' (bedeutet auch spreu), windgsprauder Schm. 2, 701, tirol. sprauss, windsprauss (in hexenproc. spreysswind). Schöpf 692.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschsprautm.
Grimm (DWB, 1854–1961)
spraut , m. , begegnet spätmhd. ganz vereinzelt in der verbindung windes sprout; so liest Weinschwelg 141 die ältere han…
- modern
Verweisungsnetz
2 Knoten, 0 Kanten
Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen
Filter:
Sackgasse 2
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit spraut
1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen