Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottlob m.
gottlob , m. , substantivierung des vorigen. 1) vereinzelt in historischer bezeugung, etwa soviel wie ' festliche begrüszung '?: da ist ein solcher gotlob gewest gegen herrn Schertlin, als wer er ain frst gewest (1546) bei Fischer schwäb. 3, 757 s. v. gott. anders jünger mundartlich, ' anlasz zum dank, glücksfall ', in vergleichbarer vorstellung wie unter gottlob, interj. 1 d: es ist en grōsse r gottlob g'sĩn, wo-n-er ( der kranke ) häd chönne n stërbe n schweiz. id. 3, 994. 2) in obd. maa. für ' taufschmaus ': den gottlob sollt in eines ieden guten willen stehn zu geben (1805) österr. weist.…