Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
strullen
strullen
strullen Vb. ‘geräuschvoll Flüssigkeit in ein Gefäß bringen, hörbar spritzen, plätschern’ (Urin in das Nachtgeschirr, Milch in den Melkeimer), besonders nordd. und md. (18. Jh., doch gewiß älter, vgl. mnd. strullbecken ‘Nachtgeschirr’, nd. pissepott edder strüllebecken, 16. Jh.). Herkunft ungewiß. Zu Strudel, strudeln (s. d.)? Oder eher lautmalend (vgl. die das Melken symbolisierende Lautfolge strip, strap, strull)?