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Dum

ae. bis lat. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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16 in 12 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Dum m., m., n., m.

Bd. 2, Sp. 557
Wossidia MeckWBNDum Dumen, Pl. Düm, Dumen m. der Daumen: pollex 'ein Dume' Chytr. 112; in Schö@ tritt Vokalkürzung ein Kolz 100; Schö Schönberg@SchlagsdorfSchlagsd; Pl.: de Düm WaWaren@SembzinSembz; Bri. 1, 67. 1. der Daumen ist der stärkste und vornehmste Finger der menschlichen Hand, im Fingerreim steht er deshalb meist an erster Stelle: Dit is de Dum, Dee schüttelt de Plum, Dee lääst s' up, Dee frett s' up, De Lütt geiht hen un seggt 't Muddern Wo. V. 3, 298; in anderen Fassungen heißt es von ihm: dee hett Plummen haalt 300; dee hett int Water lägen 301; dee kaakt Grütt 302; in den Fingermärchen kauft er den Ochsen, schlachtet das Schwein, bereitet das Mahl, verbrennt sich am Feuer; sind die fünf Brüder beim Waschen, so trägt er die Wäsche voran; beim Spazierengehn hat er die Spitze, dabei fällt er ins Wasser, und der Zeigefinger holt ihn heraus Fr. Griese Joh. Gillhoff 136; Namen des Daumens sind Lüüschen-, Flöhknicker, Dickdum, Dickedümer, Dickbuk, Dickbuk Krischan, ... Bellmann, ... Bosselmann, ... Snappsnut, dickbuukt Stählmann, Quutschbuk, Dickbutt, -jack, -kopp, -wust, Hans Dickwust, dick Johann, dicke dicke David, dick Philipp Fick, Schitebutt, Snappenlicker, Putzfinger, Klapp-uppe-Kann' Wo. V. 3, 291; ferner Dumedott 292; Grotmann 295; das Glockengeläut wird gedeutet: min Finger, min Dum, min Ellbagen, min Ellbagen Meckl. 13, 27; oft in launigen und derben Rdaa.: wenn 'n vier Finger in 'n Noors steckt, blifft de Dumen buten RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; auf die Klage min Hänn' sünd so kolt as 'n Iesklanner erhält man den Rat: mööst 'n Dumen in 'n Noors stäken, dat helpt RoRostock@RibnitzRibn; auf die Frage wat sall ick daun? erfolgt die Antwort: stäk 'n Dumen in 'n Noors un gah uppe Fuust sitten AHeide; wenn 't Unglück sin sall, kann 'n sick 'n Dumen in 'n Noors afbräken MaMalchin@GnoienGnoi; von einer zu großen Fuge im Fußboden: dor paßt keen anner Finger rin as de Dumen Wa; spöttisch zum Feigling: 'Gy sint helde, dar me schal vlen! Sittet nedder unde latet ju den Dumen ten!' (laßt euch den im Kampf versehrten und verrenkten Daumen streichen und zurechtziehen) Red. Ost. 961; bei Gebärden und Hantierungen spielt der Daumen als das wichtigste Glied der menschlichen Hand eine bedeutende Rolle; in einem Segen gegen das Rügg'blot der Kühe heißt es: de Dum un de vier Finger sœlen di krigen (greifen) Wo. V. 3, S. 325; den Dumen inne Hand hollen das Regiment behalten RoRostock@KlockenhagenKlock; 'wenn se (die Eltern) den Dumen, alse men sprickt, nicht in der Handt holden' Gry. Lb. 1, L 4b; einen den Dumen uppe Ogen setten ihn unter Druck halten Gü; öft. im Tanzreim: Wenn de Scheper melken will, Denn spuckt he sick up 'n Dum, Un wenn dat Schap dat Kœteln kriggt, Denn denkt he, dat sünd Plum StaStargard@MirowMir; Wes; Wa Waren@Nossentiner HütteNoss; dee möt up 'n Dumen lutschen kümmerlich leben Ro; Wa; MaMalchin@GnoienGnoi; abweisend: gah af, sug' di up 'n Dumen RoRostock@RibnitzRibn; Nu kann 'ck hir up den Dumen sugen (sitze in Verlegenheit) Reut. 5, 186; dat deit hei up eigen Dumen auf eigene Gefahr, ohne jem. zu fragen RoRostock@KlockenhagenKlock; Ortsneckerei: De Lübzschen Dinger Fläuten up 'n Finger, De Börgermeister up 'n Dum, Denn kamen se tau Rum Pa; ähnl. verspotten die Malchiner die langsam sprechenden Gielower Jungen: Gielower Dinger ..., Sugen up 'n Dum, So ...; im Schäfergruß rühmt der Schäfer die Tugenden seiner Hündin: dee künn ick up 'n Dumen setten un œwer drei Feldscheiden schicken SchwSchwerin@WalsmühlenWalsm; wat up 'n Dumen hebben etwas vorhaben GüGüstrow@SchwaanSchwaan; RoRostock@DierhagenDierh; Ribn; den Dumen up een Koort setten alles auf eine Karte setzen, etwas wagen Klock; dat Spill up 'n Dumen hebben gewonnenes Spiel haben Ribn: 'alse Henrik Runge dat vornam, dat dat spil wolde umme slan von sineme dumen' Chron. Rost. 41; œwer 'n Dumen binnen die Korngarben mit einem über den Daumen geschlungenen Knoten binden HaHagenow@LankLank; œwer 'n Dumen fläuten RoRostock@KlockenhagenKlock; MaMalchin@Groß HelleGHelle; StaStargard@BargensdorfBarg; Camm; Fürstenh; Sad; User; Watzk; abgewandelt farzen MaMalchin@BrudersdorfBrud; verächtlich von einem unebenbürtigen Gegner: denn' fleut ik över 'n Duhm (blase, puste ich fort): Nützl. Beitr. 1824, S. 185; Mi 18b; œwer 'n Dumen äten Speck und Brot mit dem Messer aus der Hand essen HaHagenow@LankLank; Witt; Ro; œwer 'n Dumen drinken aus der Flasche trinken GüGüstrow@GülzowGülz; sick in 'n Dumen sniden sich in seinen Berechnungen irren HaHagenow@RedefinRed; SchwSchwerin@PampowPamp; MaMalchin@GnoienGnoi; StaStargard@StrelitzStrel; hier hett sick eener in 'n Dumen snäden gefarzt Ro; StaStargard@GrammertinGramm; sehr häufig ist Dumen in Rdaa., die sich auf Zählen und Geldausgeben beziehen: 'Dar tellt man uppen Duhm en grot Register her Van Junffern, davan wol gar veel to seggen wer' (Ro 1706) Kohf. Hg. 7, 2; einen wat vörschuben vör'n Dumen ihn bestechen SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; dei hett wat vör 'n Dumen schaben ist reich PaParchim@SpornitzSporn; ... bröcht LuLudwigslust@GlaisinGlais; hei hett Schuw-vör-'n-Dumen Geld RoRostock@MarlowMarl; SchwSchwerin@PampowPamp; MaMalchin@GnoienGnoi; den Dumen rögen zahlen MaMalchin@BrudersdorfBrud; der Geizige hett 'n stiwen Dumen WaWaren@Groß FlotowGFlot; ... drückt 'n Dumen up Ro; doch bedeutet ick heff 'n Dumen up 'n Knop ich habe den Daumen am Verschluß des Geldbeutels und kann zahlen MaMalchin@GnoienGnoi; der Daumen ist ein Dieb, denn der betrügerische Weber richtet es beim Messen der Leinwand so ein, daß jede Elle um eine Daumenbreite kürzer wird StaStargard@TriepkendorfTriepk; der Fleischer drückt beim Wiegen mit dem Daumen auf die Waagschale Ro; vom Müller, der beim Matten den Daumen ins Maß hält, heißt es deshalb: bloß dee würden in de Möllerlihr nahmen, dee 'n groten Dum hadden MaMalchin@TeterowTet; vom Krüger: 'Ok wen ik vorkofte ber edder wyn, So was dat jo de sede myn: An de mate sloch ik den dumen Unde brachte dat ber myt velen schumen' Red. Ost. 1482; s. ob. dickbuukt Stählmann. 2. Daumen als Maß, wobei die Dicke des Daumens, die einem Zoll gleichgesetzt wird, als Maßeinheit dient: 'der Oberstein (an der Mühle) ist zehen Zoll oder Daumen breit' Inv. Barth; wenn schlechter Segelwind war, ging der Kapitän beim Kompaß auf und nieder mit den Worten: Wind, rum, Dree (sœben) Sträk un 'n Dum Wo. Seem. 2, 205; übertreibend von einer schlecht geschärften Sense: de Seiss is as 'n Dum dick WaWaren@Groß GievitzGGiev; MaMalchin@GnoienGnoi; en Krüzdurn as en Dum dick Reut. 3, 205; dor is ok nich 'n Dum breet bi œwer dabei ist nichts zu verdienen StaStargard@StrelitzStrel; s. dumbreit, -dick; beim gemeinsamen Trinken aus der Schnapsflasche wird der Daumen als Maß an die Flasche gelegt: jeder hadd' bet an 'n Dumen drinken müsst WiWismar@Hohen NiendorfHNiend; dem Trinkenden wurde zugerufen: nu bet an 'n Dum RoRostock@BörgerendeBörg; stick em 'n Ding bet an 'n Dumen WiWismar@DreveskirchenDrev; dat stimmt nau up 'n Dumen so eben WaWaren@PenzlinPenzl; als Zeitmaß gerade, mit genauer Not: dat wir kort vör 'n Dumen MaMalchin@GielowGiel; Gnoi; just vör 'n Dumen WaWaren@Groß FlotowGFlot. 3. übertr. daumenartiger Vorsprung an Geräten, z. B. die Gegenzinke (Weddertinn) an der Rapsforke WiWismar@KirchdorfKirchd; s. Bifaut1 (1, 858); der Handgriff am Sensenbaum WiWismar@Klein StrömkendorfKStrömk; SchöSchönberg@WohlenbergWohl. 4. im Rechtsleben: als wichtigster Finger war der Daumen durch eine Buße von 12 Schillingen geschützt Fr. Griese Joh. Gillhof 138; bei den Daumen aufhängen als Strafe: 'Henghet ene up bi beyden dumen, De he (der Krüger) jo sluch an den schumen' Red. Ost. 1500. 5. Volksglaube: wenn Braut und Bräutigam sich vor dem Altar die Hände reichen, dann bekommt der, welcher den Daumen oben hat, die Herrschaft in der Ehe Bartsch 2, 63; einem Sterbenden, der den Daumen eingekniffen hat, muß man die Hand lösen, sonst hat er einen schweren Tod 89; Kranke, welche den Daumen einkneifen, bekommen Krämpfe ebda; Kinder, welche beim Saugen den Daumen einkneifen, zahnen schwer Arch. Landesk. 14, 542; ... gedeihen nicht ebda; Gössel schützt man vor Behexung, indem man den Daumen scharf drückt MaMalchin@GielowGiel; wenn Fischer bei ihrem Gang zur Arbeit einer alten Frau begegnen, dann drücken sie den Daumen RoRostock@WarnemündeWarn; beim Verbrennen von Haaren möt man den Dumen inne Hand nähmen, dann verfliegt der üble Geruch LuLudwigslust@GöhlenGöhl; wer den Daumen einschlägt, kann nicht von Hunden gebissen werden Raabe Allg. Volksb. 37; wenn man der Wilden Jagd begegnet, soll man rasch uppe Mag' liggen gahn un de Düm infaten Wo. Sag. 1, 35; wenn Kartenspieler Pech haben, gehen sie hinaus mit den Worten will ierst eins œwer 'n Dumen pissen, dann wendet sich das Glück WaWaren@JabelJab; StaStargard@GrammertinGramm; von einem Menschen mit vielen Untugenden sagt man: denn' sin Paden hebben sick œwer 'n Dumen strullt WaWaren@MalchowMalch; besondere Wunderkräfte sollen in dem Daumen eines gehängten Diebes liegen; Wirtsleute, die einen solchen Diebesdaumen besaßen, glaubten, durch diesen Gäste herbeizuziehen, sie steckten ihn sogar in die mit Wein oder Bier gefüllten Fässer, um die Kunden anzulocken: 'Du haddest ok ens deves dumen Bavene henget an de tunne' Red. Ost. 1493; als eine Hexe verbrannt wird, is ehr wat rutflagen ut den Dum un hett ropen: so lang' heff ick di hulpen, nu kann 'ck di nich mihr helpen Wo. Sag. 2, 390; in einer Teufelssage deckt dieser, als er den Herrn Jesus mit der Herrlichkeit der Welt versuchen will, eine unwirtliche Gegend Mecklenburgs mit dem Daumen zu 1, 160. 6. Dim. a. m. in der alten Form Dümick, Düümk nur für die große Zehe: Düümk kickt rut (aus dem Loch im Strumpf) PaParchim@DobbertinDobb; die Rda. mit 'n Düümk führen auf dem Handpferd reitend den Wagen fahren StaStargard@GrammertinGramm entstammt der Sage von Peter Düümk, der Fuhrmann beim lieben Gott gewesen war und den Gott, weil er seinen Dienst schlecht versah, zur Warnung aller faulen Knechte als 'Reiterchen' auf das Handpferd an der Deichsel des Sternbildes des Großen Wagens, auch Siebengestirn und nicht volkstümlich Großer Bär genannt, gesetzt hat, und zwar zur Verschärfung der Strafe rückwärts zur Fahrtrichtung, da sich das Sternbild so bewegt, daß die Hinterräder vorn sind SchwSchwerin@PinnowPinn; WiWismar@NeuburgNBurg; Bartsch; 2, 201; vgl. Me. 1, 939; Düümk führt an 'n Häben Sta Stargard@KrickowKrick; de Dümick führt trügg'oors RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; nach einer anderen Auffassung fährt er Weizen nach Rußland Lambr; am üblichsten ist der Vorname Stoffer; entstellt in Dopperdüümk WiWismar@WendorfWend, Stofferdüünk SchöSchönberg@GrevesmühlenGrev; Warn; WiWismar@HobenHob; auch Stopperdüning SchöSchönberg@Hohen SchönbergHSchönb; häufig wird mit Düümk, Stofferdüümk das Siebengestirn bezeichnet: nu gifft 't Frost, un führt de Düümk wedder bargdal Wa; danach auch Sœbendüümker genannt; Name eines Kobolds Bartsch 1, 175; Wo. Sag. 2, 273; 276; übertr. des Drak: Dor treckt de Dümmk (so!) all wedder WiWismar@MecklenburgMeckl. Weitere Bedeutungen s. unt. Röbel-, Rummeldüümke und Stopperdüning. b. n. Dümeken Däumchen im Kinderreim: Sühst du woll dit Dümeken, Wist du nich mal eens grineken? Wo. V. 3, 240 a; Name des Drak Sag. 2, 251. c. m. Düming: Sühst du woll Düming, Kannst du woll grining? V. 3, 240 b; de Dümings Rim. 18; das Reiterchen auf der Deichsel des Sternbildes des Großen Wagens (Bären) Jb. 20, 160; Fr. Griese Joh. Gillhof 137; das Sternbild selbst Jeppe 46; Duming Mantz. Ruh. 15, 30; s. ob. a. — Zs. Dickdum; Ableitung Dümling. — Mnd. dûme m. — Br. Wb. 1, 270; Dä. 96b; Kü. 1, 388; Me. 1, 906; Schu. 11; Teu. 1, 71.
10622 Zeichen · 138 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    dumAdj.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    dum , Adj. Vw.: s. dumb*

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    dûm

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    dûm s. tuom.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dumAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    dum , Adj. nhd. dumm, einfältig, unerfahren, unklug, toll, wütend Hw.: vgl. mhd. tump, mnl. domp E.: as. dumb 3, Adj., d…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dum

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dum. , bei Tiernamen Abkürzung für A. M. C. Duméril (s. d. 1); bei Pflanzennamen für B. C. Dumortier (s. d.).

  5. modern
    Dialekt
    Dum

    Schweizerisches Idiotikon · +4 Parallelbelege

    Dum Band 12, Spalte 1869 Dum T- 12,1869

  6. Latein
    dum

    Mittellateinisches Wb.

    dum coni. (adv.: l. 52) script. : dom: p. 1037, 29. dunque: p. 1040, 18 . usquedum: p. 1036, 21. 51 . adde Beda hist. ec…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dum

558 Bildungen · 455 Erstglied · 102 Zweitglied · 1 Ableitungen

dum‑ als Erstglied (30 von 455)

dumachtig

WWB

dum·achtig

dumachtig Adj. vergeßlich, altersverwirrt; unbeholfen. Vadder wödd lück dummachtig (WMWB).

Dumanis

Meyers

duma·nis

Dumanis , Ruinenstadt in Georgien, am Maschaweri, einem Zufluß der Chtzia, war vom 5. bis Ende des 18. Jahrh. Bischofssitz.

Dumanoir

Meyers

Dumanoir (spr. dümanŭār), Philippe , fruchtbarer Vaudevilledichter, geb. 31. Juli 1806 auf Guadeloupe, gest. 16. Nov. 1865 in Pau, erhielt s…

Dumas

Meyers

Dumas (spr. düma), 1) Matthieu, Graf , franz. General, geb. 23. Dez. 1753 in Montpellier, gest. 16. Okt. 1837, nahm an dem nordamerikanische…

думать

RDWB2

думать vorhaben; planen; beabsichtigen; wollen; auf etw. aus sein idiom. , umg. ; auf etw. bedacht sein Мы думали летом поехать в Ялту - Wir…

Du Maurier

Meyers

Du Maurier (spr. dümorĭē), George Louis Palmella Busson , engl. Zeichner und Romanschriftsteller, geb. 6. März 1834 in Paris, gest. 8. Okt. …

dumb* 6

KöblerAfries

dumb* 6 , Adj. nhd. stumm, dumm, unbedacht ne. dumb (Adj.) Vw.: s. -dorstich, -hêd, -nisse Hw.: vgl. got. dumbs, an. dumbr, ae. dumb. anfrk.…

dumba

KöblerAn

dumba , sw. F. (n) nhd. Staub, Staubwolke Hw.: s. dimmr, døkkr E.: germ. demban, sw. V., dampfen, stieben; idg. *dʰem-, *dʰemə-, V., stieben…

Dumbachus

WWB

dum·bachus

Dum-bachus m. [nördl. OWestf] dumme Person. ⟨ Nur ›Dum-baks‹ belegt ⟩

Dumbārd

WWB

dum·bard

Dum-bārd m. [OWestf SWestf] Dummbort ( Hal Bh ) dass.

Dumbárton

Meyers

dumb·arton

Dumbárton , Hauptstadt ( municipal burgh ) der nach ihr benannten schott. Grafschaft, einstmals Hauptstadt des Königreichs Strathclyde, als …

Dumbártonshire

Meyers

dumbarton·shire

Dumbártonshire (früher Lennox ), Grafschaft im westlichen Schottland, grenzt im W. an die Grafschaft Argyll, im N. und O. an Stirling, im S.…

Dumbbell-Nebel

Meyers

Dumbbell-Nebel (spr. dömmbell-), merkwürdig geformter Nebel im Sternbild des Fuchses, von Herschel so benannt, wegen seiner Gestalt, die an …

dumbheid* 1

KöblerAnfrk

dumbheid* 1 , st. F. (i) nhd. Dummheit ne. foolishness ÜG.: lat. insipientia MNPsA Hw.: vgl. as. dumbhêd*, ahd. tumbheit* Q.: MNPsA (9. Jh.)…

dumbhêd

KöblerAs

dumbhêd , st. F. (i) nhd. Dummheit ne. stupidity (N.) ÜG.: lat. ineptiae GlPW Hw.: vgl. ahd. tumbheit* (st. F. (i)); anfrk. *dumbheid? Q.: G…

Dumbirne

PfWB

dum·birne

Dum-birne f. : saftreiche Birnenart, geeignet zum Keltern, Dumbeeʳ [verbr. NPf SPf PfId. 37]; vgl. Bumbirne .

Dumblane

Herder

dum·blane

Dumblane (Dömmblähn), schott. Stadt, 2 St. von Stirling, mit 3500 E., Mineralquelle.

dumbnisse

KöblerAfries

dumb·nisse

dumbnisse , st. F. (jō) nhd. Dummheit ne. folly (N.), dumbness Hw.: vgl. ahd. tumbnissi* Q.: Jur, AA 111 E.: s. dumb*, *-nisse L.: Hh 18a, R…

dumbnės

KöblerAe

dumbnės , st. F. (jō) Vw.: s. dumbnėss

dumbnėss

KöblerAe

dumbnėss , st. F. (jō) nhd. Dummheit Hw.: vgl. afries. dumbnisse, ahd. tumbnissi* E.: s. dumb, -nėss L.: Hall/Meritt 90b

dumbr

KöblerAn

dumbr , Adj. nhd. stumm, dumm Hw.: s. dymbildagar; vgl. got. dumbs, ae. dumb. anfrk. dumb, as. dumb, ahd. tumb, afries. dumb* E.: germ. *dum…

dum als Zweitglied (30 von 102)

burdum?

KöblerAhd

*burdum? , N. Vw.: s. munde-

faldum

KöblerAhd

*faldum , N. nhd. Hang ne. slope (N.) Q.: ON

gildum?

KöblerAhd

*gildum? , st.? N. (a?) Vw.: s. *were- Hw.: vgl. as. *gildum?

landum

KöblerAs

*landum , N. Vw.: s. hūr- Hw.: land; vgl. lat.-ahd. *lantum? (Sb)

meidum

KöblerAhd

*meidum , st. M. (a)? Hw.: vgl. as. mēthom* E.: germ. *maiþma-, *maiþmaz, st. M. (a), Geschenk; s. idg. *meit- (2), *meith₂-, V., wechseln, …

weregildum?

KöblerAhd

*weregildum? , st.? N. (a?) Vw.: s. werigeldum Hw.: vgl. as. weregildum*

Amidum

Idiotikon

ami·dum

Amidum Band 1, Spalte 219 Amidum 1,219

bandum

KöblerAhd

ban·dum

bandum , N. nhd. Banner, Fahne ne. banner, flag (N.) Q.: Paulus Diaconus I 20 (787-799) I.: lat. Lw. E.: aus dem lat.; s. lat. pānnus, M., S…

bodum

KöblerAhd

bodum , st. M. (a) Vw.: s. bodam*

bordum

KöblerAhd

bor·dum

bordum , N. nhd. Bord, Brett ne. board (N.) Q.: Urk (992) I.: Lw. germ. *burda E.: s. germ. *burda- (1), *burdam, st. N. (a), Brett, Tisch; …

Commodum

Wander

Commodum Wer das Commodium haben will, muss auch das Incommodium mit in den Kauf nehmen. – National-Zeitung, 1866, unter Fulda.

decachordum

LmL

decachordum -i n. et decachordus -i m. 1. zehnsaitiges Instrument 2. zehntöniger Tonbereich 3. Bezeichnung für einen zehn Tonstufen umfassen…

diachordum

LmL

diachordum (dichordum) -i n. Bezeichnung für ein (hypothetisches) Demonstrationsinstrument mit zwei Saiten (Analogiebildung zu ‚monochordum‘…

dichordum

LmL

dichordum -i n. (δίχορδον) Tonbereich aus zwei benachbarten Tonstufen — tonal compass defined by two adjacent pitches [s.XI] LmL Aribo 69 p.…

Dirlidum

Idiotikon

Dirlidum Band 13, Spalte 1593 Dirlidum 13,1593

diversichordum

LmL

diversichordum -i n. Klangfolge — succession of simultaneous sonorities [s.XIII] LmL Anon. Emmeram. 4 p. 258, 21: Et nota, quod huius discor…

dumeⁿdum

Idiotikon

dumeⁿdum Band 12, Spalte 1866 dumeⁿdum 12,1866

dummeⁿdum

Idiotikon

dummeⁿdum Band 1, Spalte 226 dummeⁿdum 1,226 M.

duodecachordum

LmL

duo·decachordum

duodecachordum -i n. et duodecachordus -i m. 1. zwölfsaitiges Instrument 2. zwölfstufiges Tonsystem 3. Bezeichnung für einen zwölf Tonstufen…

Dūdeldum

Idiotikon

Dūdeldum Band 12, Spalte 495 Dūdeldum 12,495

Eidelidum

Idiotikon

Eidelidum Band 1, Spalte 95 Eidelidum 1,95

eidum

AWB

eidum st. m. , mhd. eidem, nhd. eidam; mnd. eidom, eidum, mnl. eidom; afries. āthom, āthum, āthem; ae. áđum. — Graff I, 156. eidum: nom. sg.…

enneachordum

LmL

enneachordum -i n. ( et enneachordus -i m. ) (ἐννεάχορδον) 1. Bezeichnung für einen neunstufigen Tonbereich 2. Bezeichnung für einen neun To…

fadum

AWB

fadum st. m. , mhd. vadem, vaden, nhd. faden; as. fađmos ( Plur., in anderer Bed. ), mnd. vādem, mnl. vadem; afries. fethm; ae. fæđm; an. fa…

feodum

KöblerAhd

feodum , N. nhd. Habe, Lehen, Gut, Besitz ne. property, feudal tenure Hw.: s. fihu ÜG.: ahd. lēhan Gl, lēhanguot Gl Q.: Gl, Urk (786?) I.: L…

fredum

AWB

fredum Nr 676,6 ist mlat.

gadum

AWB

gadum st. n. , mhd. nhd. gadem, gaden; mnd. gādem m., mnl. gadem ( vgl. auch gademe). — Graff IV,175. cadum: nom. sg. Gl 1,28,19 ( Pa ). 29,…

Ableitungen von dum (1 von 1)

dûme

Lexer

dûme swm. BMZ duom Voc. o. 12,138 daumen Gen. ( D. 5,30 doume ). Walth. Pass. ( K. 376,6 dô sus ûf sîme dûme stuont diu êre ). dûme ist ving…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „dum". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/dum/meckwb
MLA
Cotta, Marcel. „dum". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/dum/meckwb. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „dum". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/dum/meckwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_dum_2026,
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  title        = {„dum"},
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  urldate      = {2026-05-10},
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