Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottlob
gottlob , ausruf; interjektion, älter auch gottelob. zusammenrückung aus gott lob, dies verkürzt aus gott sei lob. als got(e) lob schon frühmhd., vgl. s. v. gott sp. 1098, zusammengeschriebenes gotelob um 1300 ( s. u. 2 a). in zunehmendem masze zur formel und unverbindlichen floskel erstarrend, rückt das wort mehr und mehr aus dem vollgewichtigen in den religiös entleerten gebrauch. 1 1) noch mit dem charakter eines mehr oder weniger selbständigen ausrufs. 1@a a) verhältnismäszig selten als eigentlicher, von einem verbum des sagens oder denkens abhängiger ausruf: das war nicht lange, fand er (…