Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
paff
paff
paff Interjektion lautmalend für ein kurzes, schlagartiges Geräusch, vor allem für den Knall bei einem Schuß, zuerst in der Form baff (Schottel 1641) in Übereinstimmung mit nd. paff, nl. paf. Dazu ablautend piff paff (puff). Vgl. die Wendung baff, paff sein ‘völlig überrascht, sprachlos sein’ (wie bei einem unvermutet losgehenden Schuß). Substantiviert Paff m. ‘Knall’, auch ‘Zug aus der Tabakspfeife’. – paffen Vb. ‘stark rauchen, schnell, stoßweise Tabakrauch ausstoßen’, aus der Studentensprache (18. Jh.), nach dem leichten Geräusch, das beim heftigen Ziehen an der Pfeife mit den Lippen erzeugt wird. Älter paffen, baffen ‘laut ertönen, erschallen, bellen’ (Stieler 1691), mhd. baffen ‘schelten, zanken, bellen’, eigentlich ‘den Laut paff, baff von sich geben’.