Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Pfifferling m.
Pfifferling m.
Pfifferling m. Der Name des beliebten gelben Speisepilzes ist nach seinem etwas scharfen, pfefferähnlichen Geschmack eine Bildung zu dem unter Pfeffer (s. d.) behandelten Substantiv, ahd. phiferia (11. Jh.), danach die Suffixbildung ahd. phifferling, mhd. phefferlinc, phifferlinc, nhd. Pfefferling, Pfifferling, mnd. mnl. peperlinc, nl. peperling. Der Name des oft in großen Mengen auftretenden Pilzes steht bereits im 16. Jh. in bildlichem Sinne für Wertloses, Belangloses, vgl. die Wendungen keinen Pfifferling (‘nichts’) wert sein, keinen Pfifferling für etw. geben.