Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
als
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- in Verbindg. mit Subst. verwendet, um etwas, auf das zuerst als auf etw. Allgemeineres Bezug genommen wird, als etw. zu bestimmen, das eine spezifische Eigenschaft aufweist: ›j./etw. in einer seiner s
- in Verbindg. mit Subst. verwendet, um zwei Bezugsgegenstände oder -sachverhalte hinsichtlich einer bestimmten Aussage als gleich zu charakterisieren; die gemachte Aussage ist für den erstgenannten Geg
- in Verbindg. mit nachfolgendem Adj./Adv. verwendet, um das Ausmaß, den Grad des mittels des Adjektivs/Adverbs Ausgesagten als gleich mit dem Ausmaß/Grad zu charakterisieren, den eine Eigenschaft eines
- nach Komparativ als Einleitung eines Satzglieds oder eines Gliedsatzes verwendet, um zu kennzeichnen, daß zwei in Bezug gesetzte Sachverhalte hinsichtlich des Ausmaßes einer ihrer Eigenschaften unglei
- zur Einleitung eines konzessiven Gliedsatzes; ›so, wie [...] auch‹; nur ein Beleg, anzuschließen an 3.
- a) zur Nennung eines oder (aufzählend) mehrerer spezieller Bezugsgegenstände zu einem vorher genannten Allgemeinen, dann: ›nämlich, und zwar, wie zum Beispiel‹. b) zur Spezifizierung eines vorher gena
- zur Einleitung eines Hauptsatzes, in dem Inhalte des folgenden Textes angekündigt werden: ›so, folgendermaßen, wie im folgenden ausgeführt‹; in dieser Verwendung ist die Herkunft von als aus also noch
- zur Einleitung in der Regel eines Gliedsatzes, seltener eines Hauptsatzes; die Gliedsätze können Adverbialsätze sein, die entweder einen Vergleich zum Geschehen des Hauptsatzes enthalten oder einen da
- zur Einleitung eines formal konjunktivischen Gliedsatzes, dessen Bezugsgeschehen als irreal hingestellt und in Vergleich zum Geschehen des Hauptsatzes gesetzt wird; ›als ob‹.
- zur Einleitung eines kausalen Gliedsatzes; ›da, weil‹; schwach belegt, überdies nicht sicher im vorgetragenen Sinne interpretierbar.
- zur Einleitung eines temporalen Gliedsatzes, dessen Bezugsgeschehen wie folgt gedacht wird: es erstreckt sich in der Zeit (ist also nicht punktuell) und liegt vor dem seinerseits der Vergangenheit zug
- zur Einleitung eines temporalen Gliedsatzes, dessen Bezugsgeschehen in der Zeiterstreckung und auf gleicher Zeitstufe wie das seinerseits der Vergangenheit zugeordnete Geschehen gedacht wird, das der
- zur Einleitung eines temporalen Gliedsatzes, dessen in der Zeiterstreckung gedachtes Bezugsgeschehen als auf der gleichen, und zwar (im Unterschied zu 8) gegenwärtigen oder zukünftigen Zeitebene liege
- zur Einleitung eines konditionalen Gliedsatzes; ›wenn, falls, insofern‹.
- zur Einleitung eines lokalen Gliedsatzes; ›wo‹.
Etymologie: zu ahd.