Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krücken
krücken , 1 1) mit der krücke ziehen, arbeiten u. ä., z. b. in salzsiedereien den schlamm aus der salzpfanne krücken Frisch 1, 551 a , beim bäcker asche aus dem ofen krücken ( Adelung ); einen flusz krücken, mit der rosskrücke vom schlamme reinigen ( ders. ), s. krücke II, 3, c. 2 2) zu krücke als stütze: rings krücket ein trupp frech blickender bettler. Sonnenberg bei Campe, wie nl. krukken, auf krücken gehn. auch refl.: er krückte sich in ein wirthshaus ( der mann auf krücken ). Musäus 3, 122 . nd. ' mit dem stocke fortjagen ' Schambach 114 b . 3 3) gekrückt, in der wappenkunde, gekrücktes k…