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teihn

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MeckWB
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3 in 2 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

teihn

Bd. 7, Sp. 129
Wossidia MeckWBNteihn u. a. Formen Num. zehn: 'tyen' (1390) UB. 21, 405; 'tein' (vor 1550) Beitr. Rost. 4, 2, 53; Nerg. 190; Mi 93a; 'teygen' (RoRostock@RibnitzRibn 1398) UB. 23, 472; Nerg. 190; Mi 93a; Zand. Bill. 190; Sta; teiden (1790) Kohf. Hg. 36, 2a; Babst 1, 39; Nerg. 190; RoRostock@KessinKess; teiten WaWaren@KieveKieve; teeten Lu. 1. eig. allgem.; in Reimen: Mudder will neigen Bet Klock teigen Wo. Sa.; Een, twee, ..., teihn, Min Vadder geiht nah 'n Meihn V. 4, 951. 2. eine große, aber unbestimmte Anzahl; oft in Rdaa.: 'he wert ... sterven, wenn he gelick teyn Helse hedde' Gry. Lb. 3, D 4a; wenn een Slacks hujahnt, denn hujahnen teihn Slacksen mit GüGüstrow@BützowBütz; keine teihn Pird süllen em ... äwer desen Süll trecken Reut. 3, 99; dei hett sick so fastlagen, dat em kein teihn Pir wedder loskrigen HaHagenow@BelschBelsch; teihn Mil in de Wind stinken RoRostock@WustrowWustr; in teihn koll Winters nich mihr schon lange nicht mehr WiWismar@PoelPoel; de leew Gott lett leewer teihn Hüser afbrennen as eenen Murer verhungern RoRostock@DierhagenDierh; eine große Menge hett in teihn Hoppensäck keenen Rum ebda; Beteuerung: un wenn ick vör teihn Gerichte süll Gelb. — Zss.: acht-, drütt-, föf-, nägen-, sœben-, söß-, vierteihn; Drinkteihn. — Mnd. tein. — Br. Wb. 5, 47; Dä. 485b; Da. 222b; Kü. 3, 385; Me. 5, 36.
1232 Zeichen · 48 Sätze

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  1. modern
    Dialekt
    teihn

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    teihn u. a. Formen Num. zehn: 'tyen' (1390) UB. 21, 405; 'tein' (vor 1550) Beitr. Rost. 4, 2, 53; Nerg. 190; Mi 93 a ; '…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit teihn

23 Bildungen · 19 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

teihn‑ als Erstglied (19 von 19)

teihndehalf

MeckWB

teihndehalf a. Spr. neuneinhalb: 'teindehalven schepel' (1573) Beitr. Rost. 4, 2, 58.

Teihndeling

MeckWB

Teihndeling m. a. Spr. Anzahl von zehn Fellen: '1 tendeling' (Wi 1532) Schill.-Lübb. 4, 531 a . D. Wb. 15, 465 Zehntling.

Teihnelbuck

MeckWB

Teihnelbuck m. wie Spaulbuck 2 Lu TewsW ; vgl. Treckeltüg .

Teihnelrahmen

MeckWB

Teihnelrahmen m. wie Uptreckerrahmen Lu TewsW ; vgl. Treckeltüg .

Teihneltog'

MeckWB

Teihneltog' , Teihneltög' n. wie Treckeltüg: Teihneltog', -tög' Pa Garw ; Tähneltög' Lu GLaasch .

Teihneltüg

MeckWB

Teihneltüg n. dass. Lu; Pa Garw; das Teihneltüg besteht aus Teihnelbuck und Teihnelrahmen Lu TewsW .

teihnen

MeckWB

teihnen wie scheren 2 : wenn wi teihnen deden, würd' alle fif Äl 'n swarten Strich maakt Lu TewsW . Weiterbildung von teihn Verb. — Me. 5, 3…

teihnmal

MeckWB

teihn·mal

teihnmal zehnmal; ein Todkranker sagt: wenn wi teihnmal starben künnen, würd' ick dat ierst Mal dor nich so väl ut maken Ro Buchh ; im Konze…

Teihnmannswad'

MeckWBN

Wossidia Teihnmannswad' f. Name einer Wate in Ro Rostock@Dierhagen Dierh , an der zehn Fischer beteiligt waren: Teinmannswahr Dolb. Küst. 10…

Teihnpenningsangel

MeckWB

Teihnpenningsangel f. billige Angel zum Fang kleiner Fische Sta Fürstens .

Teihnpottanker

MeckWB

Teihnpottanker m. hölzernes Gefäß für Branntwein, das zehn Pott faßte Wa Blüch .

teihnschäftig

MeckWB

teihn·schaeftig

teihnschäftig webersprl. mit zehn Schämel ( s. Taug' 2 a ): ick heff ok teihnschäftig wäwt Wa Penzl .

Teihnsluck

MeckWB

teihn·s·luck

Teihnsluck m. Branntwein, den der Lehrling um zehn Uhr den Maurern holen mußte Ro Dob .

teihntähnig

MeckWB

teihntähnig mit zehn Zähnen, d. h. Zinken versehen: de Heuhark is teihntähnig Sta.

teihnunteihntig

MeckWB

teihnunteihntig hundert, eig. hundertundzehn; ein Wechselbalg ruft: ick bün all teihnunteihntig Johr olt Wi NKlost .

Teihnwochenfarken

MeckWB

Teihnwochenfarken n. eig. ein zehn Wochen altes Ferkel; scherzhaft für Ersatzreservisten (1933) Schw Brüsewitz.

teihn als Zweitglied (3 von 3)

Drinkteihn

MeckWBN

drink·teihn

Wossidia Drinkteihn f. auf den Schiffswerften größere Pause zum Trinken um 10 Uhr Ro.

henteihn

MeckWBN

hen·teihn

Wossidia henteihn wie hensusen 1: dor tüht hei hen! Wo. Sa. ; auffällige Lautform im Verwunderungslied: he tööcht woll hen Wo. V. 2, 1547.

ümteihn

MeckWBN

uem·teihn

Wossidia ümteihn wie ümtrecken 1 Müll. Reut. 143 a .

Ableitungen von teihn (1 von 1)

erteihn

MeckWB

erteihn erziehen: Wenn se de Kinner goot ertüht Babst 1, 92. Mnd. ertên.