Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)
teihn
Num. zehn 3. subst.: ne röömsch Teihn das Zahlzeichen X in den Rdaa.: hei geiht as ne röömsch Teihn x-beinig GüGüstrow@BützowBütz; de putzt sick up as ne röömsch Teihn Ro.
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Lautwandel-Kette
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Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
teihn u. a. Formen Num. zehn: 'tyen' (1390) UB. 21, 405; 'tein' (vor 1550) Beitr. Rost. 4, 2, 53; Nerg. 190; Mi 93 a ; '…
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Wortbildung
23 Bildungen · 19 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen
MeckWBN
Wossidia Teihndalerschin m. Zehntalerschein Müll. Reut. 138 b .
MeckWB
teihndehalf a. Spr. neuneinhalb: 'teindehalven schepel' (1573) Beitr. Rost. 4, 2, 58.
MeckWB
Teihndeling m. a. Spr. Anzahl von zehn Fellen: '1 tendeling' (Wi 1532) Schill.-Lübb. 4, 531 a . D. Wb. 15, 465 Zehntling.
MeckWB
Teihnelbuck m. wie Spaulbuck 2 Lu TewsW ; vgl. Treckeltüg .
MeckWB
Teihnelrahmen m. wie Uptreckerrahmen Lu TewsW ; vgl. Treckeltüg .
MeckWB
Teihneltog' , Teihneltög' n. wie Treckeltüg: Teihneltog', -tög' Pa Garw ; Tähneltög' Lu GLaasch .
MeckWB
Teihneltüg n. dass. Lu; Pa Garw; das Teihneltüg besteht aus Teihnelbuck und Teihnelrahmen Lu TewsW .
MeckWB
teihnen wie scheren 2 : wenn wi teihnen deden, würd' alle fif Äl 'n swarten Strich maakt Lu TewsW . Weiterbildung von teihn Verb. — Me. 5, 3…
MeckWB
Teihngiller m. Glasmurmel im Wert von zehn Tonmurmeln Ma. Zu gellen.
MeckWB
teihnmal zehnmal; ein Todkranker sagt: wenn wi teihnmal starben künnen, würd' ick dat ierst Mal dor nich so väl ut maken Ro Buchh ; im Konze…
MeckWBN
Wossidia Teihnmannswad' f. Name einer Wate in Ro Rostock@Dierhagen Dierh , an der zehn Fischer beteiligt waren: Teinmannswahr Dolb. Küst. 10…
MeckWB
Teihnpenningsangel f. billige Angel zum Fang kleiner Fische Sta Fürstens .
MeckWB
Teihnpottanker m. hölzernes Gefäß für Branntwein, das zehn Pott faßte Wa Blüch .
MeckWB
teihnschäftig webersprl. mit zehn Schämel ( s. Taug' 2 a ): ick heff ok teihnschäftig wäwt Wa Penzl .
MeckWB
Teihnsluck m. Branntwein, den der Lehrling um zehn Uhr den Maurern holen mußte Ro Dob .
MeckWB
teihntähnig mit zehn Zähnen, d. h. Zinken versehen: de Heuhark is teihntähnig Sta.
MeckWB
teihntinnig desgl. Sta Schlicht .
MeckWB
teihnunteihntig hundert, eig. hundertundzehn; ein Wechselbalg ruft: ick bün all teihnunteihntig Johr olt Wi NKlost .
MeckWB
Teihnwochenfarken n. eig. ein zehn Wochen altes Ferkel; scherzhaft für Ersatzreservisten (1933) Schw Brüsewitz.
MeckWBN
Wossidia Drinkteihn f. auf den Schiffswerften größere Pause zum Trinken um 10 Uhr Ro.
MeckWBN
Wossidia henteihn wie hensusen 1: dor tüht hei hen! Wo. Sa. ; auffällige Lautform im Verwunderungslied: he tööcht woll hen Wo. V. 2, 1547.
MeckWBN
Wossidia ümteihn wie ümtrecken 1 Müll. Reut. 143 a .
MeckWB
erteihn erziehen: Wenn se de Kinner goot ertüht Babst 1, 92. Mnd. ertên.