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ie. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
85 in 25 Wb.
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94

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

en Pron., Dat., Akk., Akk.

Bd. 2, Sp. 728
Wossidia MeckWBNen Pron. pers., ä. Spr. 1. ihn; im Mnd. gilt ene an betonter und unbetonter Satzstelle, in dem letzten Falle zur Unterscheidung von der Verneinung en: 'Holdet ene vaste, so hebbe ik ju lef' Red. Ost. 1650; 'Holt ene bet by syneme toppe!' 1652; 'dor hedden se ene nicht to gefordert' Dietr. V. Lohe 25; die später allein vorkommende Kurzform en geht auf die unbetonte mnd. Form zurück: 'Ick mag en wol so gans' (Ro 1676) Kohf. Hg. 2,2; 'De Lüde habben my en uht der Fuddeck rähten' 2, 4; sie erscheint nun auch unter dem Satzton: 'Dat en (den Bart) de Knaakenkeerl (der Tod) so bal nich mag afscheeren' 18, 2; Ick haap up En un kann Em glöwen Babst 3, 2; ebenso scheidet den Dat. em und den Akk. en A. Reinh. Dokt. XV; die Grammatiker Muss. Spr. 32 und Nerg. 190 verbuchen für beide Kasus neben em ein seltenes en; die lit. Mda. zeigt wenige Spuren eines en, 'n ihn: Bi Zeunern kreg 'ck en (das Schießpulver als m. gebraucht) denn ok ball Reut. 1, 230; nu hal wi 'n (den Hecht) ran Bri. 1, 62; Lat 'n drawen ... Lat 'n rœteln ... Lat 'n runscheln 2, 31; einen Beleg aus der gesprochenen Mda. s. ob. dumdick; anscheinend letzte Belege bietet, aber schon neben dem kräftigeren em, Clas.: Wenn de rujn (runde) Krausbuddel lerrig weir, büjn (band) hei em in 'n blagbujnten Dauk, steik 'n up sien'n Krückstock, güngn (ging) to Stadt, leut 'n (ließ ihn) werre full maken un käum (kam) denn 'n lüjt bäjten (ein wenig) upmuntert nah Hus 1b; die gesprochene Mda. von heute verwendet nur em. 2. ihm; zwischen dentalen Konsonanten oder auch nur in Anlehnung an einen Dental wird das aus em geschwächte 'm selbst als Dental 'n ausgesprochen: ick häww 't 'n säggt für ick häww dat em säggt Muss. Spr. 33; de Mann de seed, dat würd en suhr Babst 1, 62; Se awers wieckt en jümmer uht 2, 11; Doch deit he 'n nicks to lehd 3, 61; Dat flascht en alles ook so goot ebda; doch gebraucht Babst en auch freier, sogar als betontes Wort: En wurt vär all de Schullen gruhn 2, 129; He batt se, en nich böß to sien 147; Ick wahr mie woll vär en 103; Sien Fru hülp en to allen Tieden, Denn se möcht gaar to giern en lieden 1, 62. 3. ihnen; entspricht dem mnd. en, der Nebenform des älteren em; es besaß kurzen Vokal: 'hart by enn' Laur. in Nd. Jb. 11, 146; 'De Hemmel schall Enn Brutens geven' (1740) Kohf. Hg. 26, 4; A. Reinh. Dokt. XV schreibt außer Enn auch Enn'n nach dem Muster des nhd. 'ihnen'; dieses verschuldet auch die einigemal belegte Schreibung een, ehn: 'mit ehn' Ord. d. Misse M 1a; 'mit een' (1705) Kohf. Hg. 6, 2. Belege: 'dat se solcke Valen van en getagen, so ... en vör de Schenen slan' Gry. Lb. 1, L 3a; 'mit en lachen' ebda; 'wo 't en geit' (Ro 1732) Nd. Kbl. 24, 31; (Ro 1742) Kohf. Hg. 31, 2a; wy känent en nich wehren (1746) 33, 2; mit en Babst 1, 71; van en 2, 32; Ick will en alles giern ok günnen 1, 73; in der Folge nur noch gelegentlich, meist in Anlehnung an das nhd. 'ihnen', namentlich in der Anrede gebraucht: C. Reinh. Holtrev. 52; im Reim hat es Reut. 1, 230; Wigg. Gr. 43 und Nerg. 190 führen es noch als wenig üblich an; im übrigen ist en durch ehr (s. d.) und sei (s. d.) verdrängt. 4. fehlerhaft als Akk. Pl.: 'etlike werden so eheweckern und so unmolteren darawer, dat se halff im slape dem na dem koppe slan, de en upwecket' Gry. Both. Jon. J 6b; in der Anrede: He sall en (Sie) ewig mieden Babst 2, 150. — Br. Wb. 1, 305; Dä. 105b.
3363 Zeichen · 91 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    en

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny) · +1 Parallelbeleg

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    en

    Althochdeutsches Wörterbuch · +13 Parallelbelege

    en s. in u. inti.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    EN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +23 Parallelbelege

    EN ENE s. AN .

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    enPartikel

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +19 Parallelbelege

    en , Partikel nhd. ein Negationspartikel Hw.: s. enne (3), ne (1); vgl. mhd. ne E.: Herkunft ungeklärt? R.: it en sī: nh…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    En

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    En , eine Endsylbe vieler Deutschen Wörter, welche aber von verschiedener Bedeutung, und vermuthlich auch verschiedenem …

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    en

    Goethe-Wörterbuch

    en frz; nur idVbdgn ‘en bagatelle’, ‘en détail’, ‘en échelon’, ‘en echiquier’, ‘en face’, ‘en famille’, ‘en front’, ‘en …

  7. modern
    Dialekt
    en

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    en , e n ein: vor Gattungsnamen, auf die eine Zahl folgt, die als eine ungefähre bezeichnet werden soll: das Nomen hat d…

  8. Latein
    en

    Lex. musicum Latinum · +2 Parallelbelege

    en Bezeichnung für die Tonstufe Es — term that designates the tone E-flat [s.XV] LmL Ugol. Urb. 2, 34, 55 descr.: ⋅D⋅ la…

  9. Spezial
    En

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    En [Ęn] nom.propr. f . ‹topon› (forma grijona) Inn m. → Inn.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit en

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Keine Komposita gefunden — en kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.