Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rettig m.
rettig , m. raphanus. I I. Herkunft und form. die falsche schreibung mit g statt ch im auslaute ist erst in neuerer zeit üblich geworden. Schottel 1385 , Stieler 1605 , Steinbach schreiben noch rettich, Frisch 2, 60 c rättich. rettich schreibt auch noch Schiller Turandot 2, 3 in der ausgabe von 1802 ( werke 13, 379): beharrt ihr aber drauf, so steht ein rettich des gärtners fester, herr, als euer kopf. Adelung und Campe schreiben rettich. das wort mit der nutzpflanze haben die Deutschen von den Römern übernommen, vgl. Hehn kulturpflanzen u. hausthiere 5 405. ahd. ratich ist entstanden aus lat.…