Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verfang m.
verfang , m. schaden, nachtheil; mhd. nicht nachgewiesen, aber md. vervanc und besonders nd., vgl. Lexer 3, 285 . Schiller-Lübben 5, 485 . die bedeutung ist im ags. noch die ursprünglich sinnliche: forfang, apprehensio ( Bosworth 309 ), im deutschen zeigt sich nur die übertragene bedeutung: verfang ist das, was verfängt, wirksam ist, und kann 1 1) in gutem sinne genommen heiszen ' was nachhaltige folgen hat, wirkung ': das schreiben wird desto grösern verfang haben, alsz von dort ausz nichts movirt worden were. weim. staatsarchiv 1650 ( Nürnberg ); daher verfang, commodum Stieler 398 ; der ver…