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gletscher

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gletscher m.

Bd. 7, Sp. 8336
[]gletscher, m. , ein von der schriftsprache schon früh übernommenes wort aus schweizerdeutschen mundarten, die es ihrerseits aus dem romanischen entlehnt hatten, vgl. wallis. glačer, obw. glačer(a), tessinisch giascei, frz. glacier zu vulgärlat. *glaciarium, ableitung von glacia 'eis', s. zs. f. dtsche wortforsch. 2, 73; Gamillscheg 470; Meyer-Lübke 3771; ferner den ortsnamen Gletsch im Oberwallis, auch das letztlich zugrundeliegende lat. glacies 'eis' (vulgärlat. glacia) begegnet im sinne von 'gletscher'. eine urkunde von 1173 spricht vom glacies inferior d. i. dem unteren Grindelwaldgletscher, s. fontes rerum Bernensium 1, 451. den fremdartigen charakter des wortes gletscher und seine verwandtschaft mit lat. glacies hat man schon früh empfunden; vgl.: gletscher wie etlich meinen von glacie Seb. Münster cosmographia (1550) 401. das 18. jh. sah in gletscher noch ein durchaus schweizerisches wort: ferner (ist) in Tyrol ein übliches wort, die eisberge (in der Schweiz gletscher) zu bezeichnen Adelung magazin d. dtschen sprache (1763) 2, 105; noch schärfer gefaszt: 'gletscher ein nur in der Schweiz übliches wort' ders. wb. 2 (1775) 716. neben gletscher verwenden die deutschen mundarten der Schweiz in gleichem sinne auch firn: die eisberge nennt man allgemein gletscher, ausgenommen im Glarnerland, wo man sie firnen heiszt, und in Graubünden, wo sie wadrer oder auch wadrez genamset werden J. R. Wyss skizze einer mahlerischen reise durch d. Schweiz (1816) 122. wortgeographisch reicht gletscher (glätscher), neben dem auch die formen gletzer, gletschner und glitscher begegnen (s. u. und Bühler Davos 1, 294), bis ins Vorarlberger land, wo ältere denkmäler das in jüngerer zeit hier eingedrungene ferner (Brandner ferner) noch nicht kennen. s. W. Flaig d. Silvrettabuch (1940) 78. die mundarten Tirols, denen wiederum das romanische lehnwort gletscher unbekannt ist, verwenden statt dessen die ältere bezeichnung ferner, die bereits in einer schenkungsurkunde des bischofs von Brixen für das kloster Wilten bei Innsbruck vom jahre 1260 begegnet (cacumen montis qui dicitur Fernaer), während die täler des östlichen Tirol das noch ältere kees (zu ahd. ches gelu, s. ahd. gloss. 1, 687 anm. 5, zu Zach. 14, 6, 10./11. jh.) bewahrt haben. die grenze zwischen ferner und kees bildet das Wipptal, s. O. Stolz in: zs. d. dtschen u. österreich. Alpenvereins 59 (1928) 14. wenn die drei deutschen bezeichnungen firn, ferner und kees in der schriftsprache vor dem romanischen lehnwort gletscher zurücktreten muszten, liegt das offenbar daran, dasz die berge und gletscher der Schweiz, besonders des Wallis, zunächst ins blickfeld der chronisten und geographen traten (s. u. 2) und auch dem verkehr früher erschlossen wurden als die der Zentral- und Ostalpen. 11) gletscher ist zunächst 'eis' schlechthin, wie auch ferner und firn zunächst den vorjährigen schnee meinen, s. den beleg von 1711 unter gletschereis (sp. 8339). nur die schweizerdeutschen mundarten kennen diesen allgemeinen gebrauch: es ist gletscher uf em wasser; der brunnen hät gletscher 'ist zugefroren' Staub-Tobler 2, 655; gletscher zinggen 'eiszacken'; gletscherkalt 'eiskalt' Stalder 1, 453; Staub-Tobler 3, 241. daneben gleichbedeutendes gletsch (glatsch), ebenfalls nur schweizerisch, s. Staub-Tobler 2, 655. als 'glatteis, eisfläche auf wegen und gewässern': gang nid uf-e gletscher 'auf die beeiste strasze' Staub-Tobler a. a. o.; isgletscher glatteis ebda: wie man in Kratzerentobel kam, do lag ain gletscher über die strasz inher, dass er (der reiter) ze fuess gon muesst Joh. v. Watt 1, 338 Götzinger. 22) die schriftsprache schränkt den gebrauch von gletscher auf die regionen des hochgebirges ein, versteht jedoch darunter nicht ausschlieszlich die heutige fest umrissene bedeutung (s. u. d). 2@aa) in nachwirkung der ursprünglichen bedeutung 'glacies' steht gletscher anfänglich mehrfach im sinne von gletschereis, von dessen härte, reinheit und heilkraft man durch Seb. Münster wuszte. in seiner cosmographia (1544) 359 stehent [] ältere und jüngere bedeutung nebeneinander: was bei den gletscheren verstanden (kapitelüberschrift). wiewol die gletscher nit bergwerck noch metallen seind, seind sie doch gleichformig in der reinikeit den lauteren cristallen, werden zum mherern theil gefunden gegen mittag uff den höchsten und wilden bergen, die man nent schneeberg, ist aber nit schnee noch eysz in seiner natur eigentlich, ist viel mere ein verhertet eysz, daz uff der höhe der bergen nümmermere zerschmeltzt, sunder von zwey oder drey tausent jar her do gelegen ist und garnah zu eim stein worden ... es braucht auch daz landvolck den gletscher in tödtlichen kranckheiten für artzney, nemlich do mit zu stellen disenteriam. teils inhaltlich, teils wörtlich kehrt diese darstellung wieder bei Joh. Stumpf Schweizerchron. (1548) 2, 284b, L. Lavater d. buch Job (Zürich 1582) 241 und Matthias Burglechner tyrolischer adler (um 1610), s. zs. d. dtschen u. österreich. Alpenvereins 59 (1928) 64; so dann etliche der allerhöchsten und wildesten gebirg sölichen schnee und firn auff etlich tausend jar här stätigs besamlet habend, wirt derselbig zeletst an vilen orten so hert, lauter und klar als ein schöner cristall und verlaszt gar die natur unnd eigenschaft des gemeinen schnees und ysz, und wirt ein verhertet ysz, das auf der höhe niemer zergadt, sonder gar beinaach zuo einem stein wirt, und sölichs wirt von den landleuten genennt glettscher Stumpf Schweizerchron. (1548) 2, 284b; dise brunnentropfen haben auch dise art, dass kein cristall, kein gletscher ... sein wasser behalten mag, es zerspringt alles Herold-Forer Gesners thierbuch (1563) 46; zwischen solchen bergen (im Wallis) findet man zu oberst in der höhe etwan gantze thäler unergründtlicher ungleublicher tieffe mit eise (so sie firn oder gletscher nennen) auszgefüllet J. Boterus allgem. weltbeschr. (Köln 1596) 1, 102; Plinius hat ohnzweifel das lang-verjährte schweitzerische eis, welches man gletscher nennet, ... für kristall angesehen Er. Francisci d. alleredelste veränderung (1671) 224. die frühen lexikalischen belege spiegeln den gleichen bedeutungsstand: glacies indurata gletzscher, wie man in Alpibus uff den schnebergen findet vocab. rei numariae (Wittenberg 1558) n 6b; gletzscher glacies indurata Dentzler clavis (Basel 1716) 309b; in anlehnung an Seb. Münster: gletscher ein verhärte eysz gleichförmig in der reinigkeit dem lauteren cristallen Henisch teutsche sprach (1616) 1648. 2@bb) daneben begegnet schon früh die anwendung auf vereiste berggipfel und -hänge. gletscher ist daher im älteren schrifttum wiederholt name eines bestimmten berges, ohne dasz sich immer ausmachen liesze, welcher gipfel gemeint ist. vgl. aus dem romanischen die fest gewordene benennung Monte Rosa d. i. mont roisier 'gletscherberg': apud Sedunos mons est quem quidam Silvium nuncupant, Salaszi Rosae nomen ei imposuere, in hoc monte ingens est glaciei perpetuae cumulus ... Valesiani hunc a glacie den Glettschert denominarunt Josias Simler Vallesiae descriptio (1574) 74b; Silvius mons, von Teutschen der Gletscher genannt, von wegen das ein ewiger firen und gletscher auf seiner first ist (vor 1572) Äg. Tschudi Gallia comata (1758) 361 J. J. Gallati; ir rAeten warn fon Giwaltar ... fom fall am Lauffen zu Schiffhausen, fom Gletschar unt fom fernen rägen Fischart Gargantua 47 ndr.; in Schweitz seind grosse berg, als der Gotthart, Gletscher, Hocken Paracelsus chir. bücher u. schr. (1618) 54b; unden an dem hohen berg, der Glitscher genand, nembt der herrlich und in alten historien vilberümbte flusz, der Rein, seinen ursprung H. Schickhard v. Herrenberg beschreib. einer reisz ... in Italiam (1602) 14; dieses vornehmen flusses eigentlicher ursprung und erster quell soll in denen Graubundten dem hohen gebürg, der Glitscher genandt ... zu finden sein d. neugierige u. veränderte Teutschland (1684) 20. 2@cc) schlieszlich bahnt sich im 16. jh. auch die heutige bedeutung an, so in dem frühesten beleg: (do) zugent sy an [] den gletscher wider Lömschen in, gewunnent die huot an dem wilden Elsiken und lagent die nacht uff dem gletzer ..., als man uff den gletscher lag, do regnett, schnygt und haglet es Petermann Etterlin kronika von d. loblichen eydtgnoschaft (1507) 69b; diser glettscher ist an vilen enden unergrüntlich tieff, offtermals spaltet er auf, machet grosse weite spält und schrunden; so sich die aufthuond von neuwem, gibt es ein so grausamen thon oder knall, als wölte das erdtrich brechen Stumpf Schweizerchron. (1548) 2, 284b. anfenglichen ist zuo wissen dasz diss land (Wallis) gerings umb beschlossen mit grausamen hohen bergen, ... die ... zuo ewigen zeiten entweders mit gletschern oder schnee bedeckt seind Seb. Münster cosmographia (1550) 389; deszhalben so man den gebrauch hinweg thut, ist nicht daran gelegen, du habest gold oder stein, ein adamant oder eisz, so von dem gletscher herkommen H. Pantaleon warhafftige bestätigung (Basel 1571) 25; (der viehauftrieb erfolge über einen) hochen, wilden, beschwerlichen und unsicheren glötschner oder verner; (es sei) nunmehr aus dieser ursach ummüglichen, dieweil diser gletschner oder ferner von jar zu jar, je lenger, je mehr nit allain wilder, kelter und schärfer, sonder auch mit zerspaltung, aufwerfung und weiterung der kliffter (klüfte) sich zaigen thue (1595 aus dem Paznauntal) zs. d. deutschen u. öst. Alpenvereins 59 (1928) 22; (es werden) auch bey dem Rofner überaus hoche perg gesechen, darauf die ewigen ferner oder glätscher ligen (um 1610) Matthias Burglechner tyrolischer adler, ebda 62; es seyen auch diszorts tzway underschidliche täler, davon das ain auf der linggen seiten Oxenthal genannt würdt, durch dasselb kan man jedoch mit groszer gefar über ainen hohen gletscher ins Engendein komen, das ander thaal würdt genant Klosterthal, von dannen kombt man auch über ainen hohen gletscher ins Bretigew zum kloster (1612, aus d. Bludenzer herrschaftsurbar) bei W. Flaig Silvrettabuch (1940) 78; anno 1595, den 24. maij umb die 2. nach mittag, hat sich gegen S. Bernhard zu ein gletscher oder schneeberg oberhalb Sanct Brantschier gespalten und sich herab in das fürfliessend wasser gestürtzt S. Münster cosmogr. (1628) 689. 2@dd) die so entstandene mehrdeutigkeit machte eine schärfere abgrenzung in der geographischen literatur notwendig, vgl.: wir bitten den leser niemahls zu vergessen, dasz wir unter dem gletscher nicht die eis- und schneeberge, viel weniger das flache eismeer (das firnbecken), sondern nur das durch die voneinander stehende berge hervorgetriebene eis ... verstehen und solche auswürffe, unter welchen her das wasser aus dem eismeer hervorfliesze Joh. Georg Altmann beschr. d. helvetischen eisbergen (Zürich 1751) 41; im streng fachsprachlichen sinne umfaßt gletscher freilich heute nicht nur, wie hier, die sich tatwärts senkende gletscherzunge, sondern auch das quellgebiet des gletschers, das firnbecken. 2@ee) der allgemeine sprachgebrauch geht jedoch, obwohl die geographische fassung des begriffes sich in der gegenwart mehr und mehr durchsetzt, darüber hinaus und versteht unter gletscher nicht nur sogenannte 'hängegletscher', (auch 'kar-, plateaugletscher'), sondern auch firnhänge und ragende gipfel überhaupt. engere und weitere fassung des begriffes gehen daher in der literatur lange neben einander her: die morgenröthe, die untergehende sonne, ... die eiszberge, die von den Schweitzern glätscher genannt werden, sind alles sachen, die nach gantz verschiedenen weisen auf das gemüthe würcken J. J. Breitinger crit. dichtkunst (1740) 81; (man) sieht die hohen eisberge, nebst dem aus der höhe ins thal herabhangenden gletscher anmuth. gelehrsamk. (1751) 4, 186 Gottsched; von diesen (eisbergen) strecken sich fünfe durch fünf verschiedene öffnungen ins Siementhal und werden gletscher genannt J. Moore abr. d. gesellsch. lebens (1779) 118; die hochgethürmten glätscher, die kalten eisthäler Musäus physiognom. reisen 4 (1779) 100; nur der see und die weiszen gletscher leuchten im mondenlicht Schiller 14, 315 G.; vor ihm (dem Montblanc) sahen wir eine reihe von schneegebirgen dämmernder auf den rücken von [] schwarzen fichtenbergen liegen, und ungeheure gletscher zwischen den schwarzen wäldern herunter ins thal steigen Göthe I 19, 247 W.; gegen 2 uhr in Grindelw. angekommen, sahn den ausflusz des untern glätschers III 1, 101; dumpfdonnernd, wie die hölle in Aetnas tiefen rast, kracht an des bergstroms quelle des gletschers eispallast (1790) Fr. v. Matthisson ged. 1, 181 lit. ver.; auch den eispol hab ich besucht; da thürmten, chaotisch untereinandergewälzt, schröcklich die gletscher sich auf Hölderlin s. w. 2, 27 v. Hellingrath; granitblöcke mit blüthen bedeckt, die einsam aus den Savoyischen glätschern hervorragen A. v. Humboldt ansichten d. natur 1 (1808) 316; der Matterberg unter dem Matterhorn ist ein hoher gletscher des Walliserlandes Grimm dtsche sagen 1 (1891) 227; auf der andern seite bedeckt eine donnerschwangere wolke ... den gipfel eines gletschers deutsches museum (1812) 2, 187; wie schauerlich steht dort der gletscher reihe Raupach dram. w. ernster gattung (1835) 8, 222; sieh da, die Alpenkette weit hinaus mit den gezackten leuchtenden gletschern B. Auerbach schr. (1892) 17, 201; (er) sah den weiten stillen kreis von gletschern im hellsten mondenscheine über den wäldern Eichendorff s. w. (1864) 2, 481; reizende stille einsamkeit (in den steirischen bergen), zwar keine gletscher, aber doch schneeige köpfe Bismarck br. an s. braut (1900) 352; der kaiser (Napoleon) voran und hinterdrein klimmend die braven grenadiere, während aufgescheuchtes gevögel sein krächzen erhebt und die gletscher in der ferne donnern Heine s. w. 3, 158 E.; hoch oben vor dem tiefblauen himmel glühte festlich entrückt das diamantene eis der gletscher R. Bach reich der kindheit (1936) 257.
13918 Zeichen · 215 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Glêtscher

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Glêtscher , des -s, plur. ut nom. sing. ein nur in der Schweiz übliches Wort, die von den Schnee- und Eisbergen in g…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gletscher

    Goethe-Wörterbuch

    Gletscher in Tgb u Br 1779 vereinzelt -ä- a Eisfeld, Eisstrom; fast ausschließl in Reiseberichten u -notizen aus der Sch…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gletscher

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gletscher (Ferner, Firne, Käs, Wader, Glacier , in Island Jökul), die Eismassen in den Gebirgen, entstanden aus dem Gefr…

  4. modern
    Dialekt
    Gletscher

    Schweizerisches Idiotikon

    Gletscher Band 2, Spalte 655 Gletscher 2,655

  5. Sprichwörter
    Gletscher

    Wander (Sprichwörter)

    Gletscher Auf Gletschern und auf Hofdielen ist unsicher gehen und stehen. Auch die Russen sagen: Man gleitet auf Gletsch…

  6. Spezial
    Gletscher

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Glet|scher m. (-s,-) ‹geol› dlaciá (-as) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gletscher

77 Bildungen · 69 Erstglied · 7 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gletscher

gletsch + -er

gletscher leitet sich vom Lemma gletsch ab mit Suffix -er.

Zerlegung von gletscher 2 Komponenten

glet+scher

gletscher setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gletscher‑ als Erstglied (30 von 69)

gletscherarm

DWB

gletscher·arm

gletscherarm , m. , seitenarm des gletscherstromes: ( er ) entdeckte bei einer excursion in dieselbe ( schlucht ) in ihrer tiefe einen glets…

gletscherartig

DWB

gletscher·artig

gletscherartig , adj. : schnee, der sich glätscherartig zu eis verdichtet Ritter erdkde (1822) 9, 566 . —

gletscherbach

DWB

gletsch·erbach

gletscherbach , m. , der am gletscherende ( dem gletschertor) austretende bach, der die schmelzwasser talwärts führt: die würkung ( der stur…

gletscherberg

DWB

gletscher·berg

gletscherberg , m. : ja wohl ists besser, kind, die gletscherberge im rücken haben als die bösen menschen Schiller 14, 352 G.; auf diesem vo…

gletscherbildung

DWB

gletscher·bildung

gletscherbildung , f. : schmelzung durch den sonnenstrahl am tage ..., welche doch jeder grossen gletscherbildung vorhergehen musz Ritter er…

gletscherbise

DWB

gletscher·bise

gletscherbise , f. : unter umständen ... erreicht sie ( die gletscherluft ) eine unbegreifliche heftigkeit, und die bewohner nennen sie dann…

gletscherboden

DWB

gletscher·boden

gletscherboden , m. : die breite firnflanke, welche sich zum gletscherboden ... absenkt K. Blodig die viertausender der Alpen (1922) 129 .

Gletscherbīseⁿ

Idiotikon

Gletscherbīseⁿ Band 4, Spalte 1684 Gletscherbīseⁿ 4,1684

Gletscherdracheⁿ

Idiotikon

Gletscherdracheⁿ Band 14, Spalte 244 Gletscherdracheⁿ 14,244

gletschereis

DWB

gletscher·eis

gletschereis , n. , das grobkörnige eis der gletscherzunge, das infolge des druckes eine besondere schwere und dichte erreicht und wegen der…

gletscherfeld

DWB

gletscher·feld

gletscherfeld , n. : das ansehen eines in stein umgewandelten zerschründeten gletscherfeldes H. v. Barth Kalkalpen (1874) 83 . —

gletscherfirn

DWB

gletscher·firn

gletscherfirn , m., f. , das schneefeld, das den oberen teil des gletschers bedeckt: waldgebirge und eisige gletscherfirnen Göthe I 24, 366 …

gletscherfloh

DWB

gletscher·floh

gletscherfloh , m. , desoria glacialis Brehm tierleben 9, 612 P.-L.: in den kleinen tümpeln und wasserkesseln auf dem eise fanden wir auch i…

gletscherfusz

DWB

gletscherfusz , m. : wenn man den anblick unten von der sohle seines ( des gletschers ) endes ('gletscherfuszes') hat E. A. Roszmäszler mein…

gletschergast

DWB

gletscher·gast

gletschergast , m. , die grillenartige schnabeljungfer, die auch auf dem gletschereise begegnet ( boreus hiemalis ), s. Brehm 9, 534 P.-L. —

gletschergebirge

DWB

gletscher·gebirge

gletschergebirge , n. : steppenseen ..., von gleich hohen schnee- und gletschergebirgen umgeben Ritter erdkde (1822) 4, 228 ; nicht mag es w…

gletschergebläse

DWB

gletscher·geblaese

gletschergebläse , n. : verschieden von dieser gletscherluft und gletscherbise ist noch das sogenannte gletschergebläse. mit diesem ausdruck…

Gletschergeblǟs

Idiotikon

Gletschergeblǟs Band 5, Spalte 149 Gletschergeblǟs 5,149

gletschergewölbe

DWB

gletscher·gewoelbe

gletschergewölbe , n. , gletschertor, aus dem der gletscherbach tritt: das Moschelhorn ..., aus dessen gletschergewölbe der Hinterrhein ... …

gletscherhaft

DWB

gletsch·erhaft

gletscherhaft , adj. : die geheime räthin ... sah ... wo möglich noch stattlicher, aber auch noch viel gletscherhafter aus W. Raabe d. hunge…

gletscherkette

DWB

gletscher·kette

gletscherkette , f. : die funkelnde berg- und gletscherkette Jean Paul w. 15/18, 11 H.; ( die ) welt ... der gletscherketten ( in Norwegen )…

gletscherklee

DWB

gletscher·klee

gletscherklee , m. : beschreibung ... des gletscherklees ... in dem S. Nicolausthale bei dem gletscher des wallischen bergs Sylvio: die blüt…

gletscher als Zweitglied (7 von 7)

dunstgletscher

DWB

dunst·gletscher

dunstgletscher , m. ein heller himmel der erst gegen elf uhr weisze dunstgletscher zu thürmen anfängt, schmiedet gewöhnlich seine donnerkeil…

polargletscher

DWB

polar·gletscher

polargletscher , m. , vergl. polareis: oft habe ich im strengsten winter der südlichen halbkugel .. jene zweihundert schritte .. über den po…

Rhonegletscher

GWB

rhone·gletscher

Rhonegletscher wir..sahen nunmehr [ bei Realp ] den R. vor uns. Es ist der ungeheuerste, den wir so ganz übersehen haben GWB 19,289,16 BrSch…

Īsgletscher

Idiotikon

Īsgletscher Band 2, Spalte 656 Īsgletscher 2,656

Ableitungen von gletscher (1 von 1)