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Nicht

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Campe
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24 in 15 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Nicht

Bd. 3, Sp. 488a
Nicht, ein Umstandwort, im Zusammenhange der Rede oder mit ganzen Sätzen etwas zu verneinen; zum Unterschiede von nein, welches allein für sich verneinet. Ih begreife es nicht. Er kann nicht essen, nicht trinken. Auch nicht ein einziges Mahl. Nicht so viel ist übrig geblieben. Nicht lange darauf. Nicht jeder kann es. So und nicht anders soll es sein. Gar nicht, Ganz und gar nicht, durchaus nicht, schlechterdings nicht, nicht in geringsten oder in mindesten sind verstärkte Verneinungen. Die Stelle, welche dies Wort in der Rede bekömmt, ist zwar nicht für alle Fälle genau und unabänderlich bestimmt, doch ist sie auch nichts weniger als ganz willkührlich. Gewöhnlich steht es hinter dem Aussageworte oder wenn deren zwei zusammengehören, zwischen beiden. Ich mag nicht. Ih verstehe mich nicht dazu. Zürne nicht! Kömmt er nicht? Will er nicht kommen? Wer sollte dies nicht glauben. Dies ist nicht zu bezweifeln. Es behagt ihm nicht zu arbeiten. I letzten Falle trifft es sich nicht selten, daß das nicht sowol zum vorhergehenden als auch zum nachfolgenden Aussageworte gezogen werden kann, ohne daß der Sinn merklich dadurch verändert wird. Es behagt ihm nicht zu arbeiten, es beliebt mir nicht zu essen, kann sowol heißen, es hehagt ihm, nicht zu arbeiten, es beliebt mir, nicht zu essen, als auch, es behagt ihm nicht, zu arbeiten, es beliebt mir nicht, zu essen. I Fällen aber, wo diese Stellung Zweideutigkeit verursachen kann, druckt man sich lieber anders aus, um diese zu vermeiden; z. B. befiehl ihm nicht zu gehen, wo besiehl ihm, nicht zu gehen, und befiehl ihm nicht, zu gehen merklich verschieden von einander sind. Oft, besonders in der Dichtkunst, wird diese Stellung des Wortes nicht, ohne Änderung des Sinnes verändert. »Auch nicht die Armuth selbst sollte mich abhalten, redlich zu handeln,« für, auch die Armuth selbst sollte mich nicht abhalten  Dusch. Gezwungen ist diese Stellung vor dem Befehlworte. Nicht frage zwar zu sehr, was der und jeder thut. Opiz. I einem Vordersatze wird nicht besonders häufig vorangestellt. Nicht der Verlust ist es, was ihn schmerzt, sondern  Nicht daß ich damit behaupten wollte, er sei  Sind mit dem Worte nicht noch andere Umstandwörter verbunden, so kömmt auf die Stelle, welche nicht einnimmt, oft sehr viel in Ansehung der Bestimmung des Sinnes an. Er thut oft nicht, was er soll, es geschieht oft, daß er nicht thut was er soll; er thut nicht oft, was er soll, es geschieht selten, daß er thut was er soll; er thut oft, was er nicht soll, es geschieht oft, daß er etwas thut, was er nicht thun soll. Wenn jemand viel nicht ißt, wenn jemand viel nicht weiß, Dusch, d. h. wo nicht viel ißt, nicht viel weiß, etwas ganz Anderes bedeuten würde. Hat man im Vordersatz schon nicht gebraucht, so gebraucht man im Nachsatze zwar auch nicht, um zu verneinen, aber oft auch noch, in welchem letzten Falle man jedoch anstatt des ersten nicht gewöhnlicher weder setzt. Es scheint nicht Mond noch Stern. Kosegarten. Nicht selten bezieht sich die Verneinung auf ein vorhergegangenes oder ausgelassenes Wort. Bald will er, bald wieder nicht. Er mag wollen oder nicht. Schweig, wo nicht, so  Nicht wahr? so ist es, für, ist es nicht wahr, daß es so ist? So auch, nicht so? ist es nicht so? Nicht doch! als ein Verbot für, das will ich nicht. Nicht so gelärmt! lärmt nicht so. »Nicht so böse, mein lieber Peter.« Weiße. Undeutsch ist es und scheint dem Französischen nachgeahmt, wenn man nicht in Fällen, wie die folgenden sind, gebraucht. Er verlangt mehr, als ich nicht geben kann. »Alte Leute sagen oft mit Einem Worte mehr, als die Jugend in einem Jahre nicht fassen kann.« Gellert. Besonders gehören hieher die verdoppelten Verneinungen nichts nicht, keiner nicht, niemand nicht. »Habt ihr nichts eignes nicht? Opitz. »Es ist in ihm kein Geist nicht mehr.« Ders. »Keine andere Gefälligkeit habe ich ihm nicht erzeigt,« für, eine andre  Gellert. Doch giebt es Fälle, wo die doppelte Verneinung nicht nur nicht über= flüssig, sondern selbst nöthig ist, und eine Bejahnng ausdruckt, indem die eine Verneinung die andere aufhebt. Dies ist besonders der Fall, wenn die Verneinung in den Vorsilben un=, miß=, ab=,  enthalten ist, wo nicht diese Verneinung zwar aufhebt, aber doch so, daß das Gegentheil davon nicht bestimmt behauptet wird. Es ist mir nicht unlieb, er hat mir nicht mißfallen, sie ist ihm nicht abgeneigt, sagen bloß, daß die in unlieb, mißfallen und abgeneigt liegende Verneinung im gegenwärtigen Falle nicht Statt finde, aber sie sagen weniger als, es ist mir lieb, er hat mir gefallen, sie ist ihm geneigt, oder sie sollen doch weniger sagen, daher man sich dieser Art auszudrucken bedient, wenn man durch die bestimmte Bejahung nicht zu viel sagen will. Zum Behuf dieser Art sich auszudrucken und auch um schonender zu sprechen, hat man mit Nicht eine Menge Zusammensetzungen gebildet, von welchen verschiedene an Ort und Stelle zur Probe angeführt sind. Eben so sind die doppelten Verneinungen nicht überflüssig, wenn sie in zwei Sätzen auf einander folgen. Mir wird nichts in der Welt zu schwer sein, das ich nicht für sie wagen wollte.« Gellert. Oft bildet nicht in Verbindung mit allein oder nur einen Vordersatz, und sondern auch folgt dann im Nachsatze und beziehet sich darauf. Nicht allein die Thiere leben, sondern auch den Pflanzen kann man ein Leben zuschreiben. Nicht nur die Stadt wurde eingenommen, sondern auch die dabei liegende Feste. Mit wo, wenn, daß, damit wird nicht auch häufig verbunden, wovon schon im Obigen Beispiele vorgekommen sind. Wo nicht heute doch morgen. Wenn nicht dies ein Hinderniß sein wird. Daß oder damit nicht Zeit verloren werde. Es ist nicht anders, es ist, es verhält sich so. Wenn es nicht anders sein kann, wenn es so sein muß. Nicht anders als, gerade so. Es war nicht anders, als sollte die Welt untergehen. Ungewöhnlich ist der Gebrauch des nicht in folgender Stelle, wo es überhaupt verneint und für niemand, nicht eine Person stehet: — und es war nicht, Der sie begrub. — Voß. Oft verliert das nicht seine verneinende Bedeutung, wenn man sich desselben bei einer Frage, bei einem Ausrufe bedient, wo das nicht die Bejahung, die Bestätigung in voraus verlangt und vorausetzt und den Ton niemahls hat. It's nicht wahr? Habe ich es nicht vorhergesagt? Warum nicht gar! ein Ausruf der Mißbilligung und des Unwillens. »Welche unselige Vertraulichkeit herrscht nicht untern den Lastern!« Gellert. Wie spielt die schöne Blase nicht So bunt am goldnen Sonnenlicht! Weiße. Würde in dergleichen Fällen der Ton auf nicht gelegt, so käme ein ganz andrer Sinn heraus; z. B. welche unselige Vertraulichkeit herrschte nicht unter den Lastern, welche unselige Vertraulichkeit gäbe es, die nicht unter den Lastern herrschte. I andern Fällen läßt sich anstatt dieses nicht das Wort doch setzen, in noch andern bleibt es lieber ganz weg, z. B. ach wie lieb habe ich dich, für, wie lieb habe ich dich nicht! Ein anderer nicht nachzuahmender Gebrauch ist es, nur nicht für nicht einmahl zu setzen. »Dies war mir so verächtlich, daß ich nur nicht darauf antwortete.« Ungen. Eben so undeutsch ist es, wenn man (wie Klopstock und Wieland) nur nicht, nach dem Lateinischen non modo für beinahe sagt. »Ih scheue falsche, nur nicht sinnlose Erklärungen, wie das verbrannte Kind das Feuer.« Klopstock. Unlateinische Leser könnten dabei denken: er scheue zwar die falschen, aber nicht die sinnlosen Erklärungen. Außer den erwähnten Zusammensetzungen, welche mit nicht gebildet werden, wo es vorangesetzt wird, bildet man noch andere für das gemeine Leben, wo man nicht anhängt und wo es eine Verneinung des voranstehenden Wortes anzeigt. Ein Taugenicht oder Taugenichts, einer der nichts taugt, ein Willnicht, der nicht oder niemahls will  I Thunichtgut, einer der nicht gut thut, steht es in der Mitte, und in Vergißmeinnicht, Siehmichnicht (Fenster= jalousie) hat es eine andere Bedeutung. Dieses Nicht lautet in den gemeinen Sprecharten nich und nit, im N. D. auch nig, in Baiern nöt, in der Oberpfalz niat  und ist wahrscheinlich aus ne oder ni, welches im gemeinen Leben noch die Verneinung nein ist, und icht etwas zusammengesetzt.
8164 Zeichen · 92 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nichtM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    nicht , M. nhd. weißes Zinkoxyd, Zinkweiß E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 2, 1098 (nicht) Son.: örtlich beschränkt

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Nicht

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    2. Nicht , ein Hauptwort, welches mit der folgenden Verneinung Eines Ursprunges ist, aber nur noch in Gestalt eines Nebe…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nicht

    Goethe-Wörterbuch

    nicht Negationswort 1) - Die Standardform ist in etwa 70 000 Belegen überliefert; vereinzelt in Zusammenschr mit -wahr, …

  4. modern
    Dialekt
    nichtAdv.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    nicht , neist Adv. : 1. als Ausdruck für die Verneinung des Gesagten, net [verbr. WPf NPf mittl. VPf mancherorts nördl. …

  5. Sprichwörter
    Nicht

    Wander (Sprichwörter)

    Nicht Noch nich, seggt Bökmann. ( Danzig. ) – Frischbier 2 , 2778.

  6. Spezial
    nicht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    nicht adv. 1 nia 2 ne ... nia 3 no 4 (vor Vokal für «ne», auch Kontraktionsform für «nen» - davon nicht) n’ 5 (tonlos, o…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nicht

432 Bildungen · 352 Erstglied · 71 Zweitglied · 9 Ableitungen

nicht‑ als Erstglied (30 von 352)

Nichtabschweifung

GWB

nicht·abschweifung

Nichtabschweifung für eine nur scheinbar nicht zum Thema gehörende Ausführung Sie halten mir..gewiß diese Nicht-Abschweifung zu Gute B35,350…

Nichtabtretung

DRW

nicht·abtretung

Nichtabtretung, f. die nicht erfolgte Übertragung eines Rechts vgl. Nichterfüllung daß er, der pfalzgrafe, die schuld der nichtabtretung der…

Nichtachten

GWB

nicht·achten

Nichtachten das Ignorieren, Mißachten Rabner. Heitres N. der Empirie 27,391 DuW 7 Schema 27,392 ebd Gespr(He2,1035) Boisserée 4.8.15 Syn ign…

nichtachtung

DWB

nicht·achtung

nichtachtung , f. mangelnde aufmerksamkeit und beachtung, vernachlässigung, geringschätzung: nichtachtung ja verachtung des publicums. Göthe…

nichtadelich

DWB

nicht·adelich

nichtadelich , adj. : auch wo nichtadliche lehnsfähig waren, wie in Thüringen und Meiszen, waren sie es nur unter beschränkungen. Freytag bi…

Nichtanerkennen

GWB

nicht·anerkennen

*Nichtanerkennen Bestreiten der Geltung von etw ewige Opposition, ewiges N. dessen, was mühsam erforscht ist Gespr(He3 1 ,371) Kanzl Müller …

Nichtanerkennung

GWB

nicht·anerkennung

Nichtanerkennung fehlende Würdigung, mangelnde Wertschätzung Ich habe..schon oft bemerkt, daß wackre Männer..nicht billigermaßen belohnt wer…

Nichtannehmung

DRW

nicht·annehmung

Nichtannehmung, f. [Ergänzung zur Druckversion] wie Repudiation repudiation oder nit-annehmung der erbschaft 1608 Wittenberg/Matzinger-Pfist…

nichtantworter

DWB

nicht·antworter

nichtantworter , m. : Merck ist häuslich, still und leidlich, weisz sonst wenig von ihm. sie kennen den nichtschreiber, nichtantworter! d. j…

Nichtarzt

GWB

nicht·arzt

Nichtarzt nicht heilkundlich ausgebildete Person, med Laie Alle Stimmen schicken mich nach Carlsbad, Ärzte und Nichtärzte B28,128,19 Boisser…

Nichtaufwarten

GWB

nicht·aufwarten

Nichtaufwarten versäumter, unterlassener Höflichkeitsbesuch bei einem Höhergestellten Serenissimo Entschuldigung des nicht Aufwartens T7,250…

Nichtauszahlung

GWB

nicht·auszahlung

Nichtauszahlung zu unterlassende Aushändigung eines Geldbetrags Verordnung an den Kassier wegen N. der Gage B51,165 Kirms 27.2.02 Bernd Hama…

nichtbarkeit

DWB

nichtbarkeit , f. was nichtigkeit im rechtlichen sinne: etliche urtil ... ausz krafft einer nichtbarkeit und nullitet alhir vor furstlichem …

nichtbeachtung

DWB

nicht·beachtung

nichtbeachtung , f. mangelnde beachtung: von allen diesen unwissenheiten und nichtbeachtungen. Fichte 7, 389 .

nichtbemerken

DWB

nicht·bemerken

nichtbemerken , n. : dasz ich nicht herausbringen kann, ob ihr betragen gegen ihn ein nichtbemerken ihrer neigung oder ein verhelen derselbe…

Nichtbeobachtung

Campe

nicht·beobachtung

Nichtbeobachtung , o. Mz . der Mangel, die Unterlassung der Beachtung und der Beobachtung. »Die Wohlstandsgebräuche, deren Nichtbeobachtung …

Nichtberechtigter

DERW

Nichtberechtigter, M., ›Person der das Recht (bzw. die Verfügungsmacht) zu dem von ihr geübten Verhalten fehlt‹, 19. Jh., s. nichtberechtigt

Nichtberufstätige

LDWB2

Nicht|be|rufs|tä|ti|ge m./f. (-n,-n) porsona che ne laora nia f.

nichtbetālinge

KöblerMnd

nicht·betālinge

nichtbetālinge , F. nhd. Nichtbezahlung, Nichtzahlung E.: s. nichtbetālen, inge, nicht (1), betālinge L.: MndHwb 2, 1098 (nichtbetālinge) So…

Nichtbewundern

GWB

nicht·bewundern

*Nichtbewundern für eine den Phänomenen der Natur nicht staunend u verehrend begegnende philos Haltung Gespr(Gr5,431) Voß dJ [13.2.04] Bernd…

Nichtbittung

DRW

nicht·bittung

Nichtbittung, f. Paraphrase von (exceptio) non impetratae actionis als der klagabweisenden Einrede, der Kläger habe einen anderen Klagegegen…

nicht als Zweitglied (30 von 71)

augennicht

DWB

augen·nicht

augennicht , n. ein weiszer metallischer rusz, der sich über öfen ansetzt, in welchen kupfer, messing oder glockenspeise geschmelzt wird und…

blonicht

Idiotikon

blonicht Band 5, Spalte 106 blonicht 5,106

dornicht

DWB

dorn·icht

dornicht , n. dorngebüsch, mhd. dornach Ben. 1, 385 a . spinetum Diefenb. 255 . s. gedörne .

durchbanicht

KöblerMhd

durchbanicht , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „(?)“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB durchbanicht) E.: s. durch W.: nhd. DW2- L.: MWB 1, 1403 (durchbanich…

finnicht

DWB

fin·nicht

finnicht , tuberosus, nodosus: finnichter speck und stinkende butter. colica 321; ein finnichter kerl mit einer groszen gebährenden nase. Za…

Habenicht

Wander

haben·icht

Habenicht Der Habenicht hat alle Jahre Junge. ( Wend. Lausitz. )

Heutnicht

Wander

Heutnicht Der Heutnicht ist morgen ein Lumpensammler geworden. – Horn, Spinnstube, 1857, S. 186.

hornicht

DWB

horn·icht

hornicht , adj. mit einem horn oder mit hörnern versehen, ahd. hornaht, hornoht cornutus, corniger ( Graff 4, 1038 ), mhd. horneht ( Lexer 1…

hüttennicht

DWB

huetten·nicht

hüttennicht , n. zinkoxyd als lockeres weiszes mehl, wie es sich im schmelzofen anlegt.

Kannicht

Wander

kann·icht

Kannicht Hüte dich vor Kannicht. – Simrock, 5410.

Ableitungen von nicht (9 von 9)

ENTNICHT

DWB2

ENTNICHT adj. s. entwicht. Arbeitsstelle

entnichten

DWB

entnichten , ad nihilum redigere, vernichten. mhd. entnihten: er dienet dem meister allein als wol, das wir gar bei inen entnicht seind ( ni…

nichte

DWB

nichte , der substantivisch ( als nominativ oder accusativ ) oder adverbial verwendete instrumental von nicht ( s. nicht A, 4, a ), vgl. nic…

vernichten

DWB

vernichten , verb. zu nichte machen, mhd. vernichten, mnd. vornichten, zusammensetzung mit nichten, das nhd. nicht, aber mhd. noch nachweisb…

Vernichtlich

Campe

○ Vernichtlich , adj . u. adv . vernichtet werden könnend. »Des Redlichen, des Tugendhaften Wille und Vorsatz nach seinem Gewissen recht zu …

vernichtung

DWB

vernichtung , f. untergang, auflösung, exinanitio Dief. 217 a : mhd. si (diu sêle) mac ouch denne kaine vernihtunge lîden, noch in sî komen,…

zernicht

DWB

zernicht , adj. , wol nur graphische, kaum lautliche nebenform von zunicht ( th. 16, 621): o du schandtlicher, zernichter verrhAeter! Wickra…

zernichten

DWB

zernichten , verb. , zunichte machen, vernichten; erst nhd., bes. obd. ( schweiz. im 18. jahrh.; Schiller ), aber auch bei md. schriftstelle…

zernichtung

DWB

zernichtung , f. , 1) ungültigkeitserklärung: beym Theodosius die z. der ephesinischen kirchenversammlung ... zu bewürken Chph v. Einem Mosh…