Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dreibein n.
dreibein , n. was drei beine hat, besonders wird der schemel der schuster so genannt Spindler Vogelhändler 267 , und spöttisch der schuster selbst. ein dreibeiniger bock zum sitzen. sprichw. er hat so viel verstand als ein dreibein, gar keinen. ein volksrätsel lautet zweibein ( der mensch ) sasz auf dreibein und hatte einbein ( einen knochen ), da kam vierbein ( ein ziegenbock ) und bisz zweibein, dasz zweibein einbein fallen liesz. auch der galgen, denkt nur immer an den gevatter Dreibein und seid auf eurer hut Kotzebue Dramat. spiele 2, 332 . s. dreifusz.