Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beliebung f.
beliebung , f. was belieben, lust, gefallen: dann ich denselben tag mich für glückselig hielt, da zur beliebung ihm ich hatte was gespielt. Werders Ar. 5, 15 ; der wirt beut beim trinken seinen gästen an, selbige weiber ihrer beliebung nach zu ferner lust zu gebrauchen. pers. reiseb. 4, 45; er liesz sich plagen wie ein ball, der nach beliebung der kolbe hin und wieder getrieben wird. pers. baumg. 4, 19; wenns nicht wahr ist, magstu mir nach deiner beliebung die gröszte marter machen. pers. rosenth. 1, 35; sie hatten keine beliebung, mich mit zu nehmen. 2, 5; es hatte einmal ein könig grosze be…