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nie

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
22 in 22 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nie adv.

Bd. 13, Sp. 738
nie, adv. das verneinte ie, je (th. 42, 2274. gramm. 3, 721), nicht je; goth. noch getrennt ni aiv; ahd. nêo, nëo, nio, alts. nêo, nëo, nio, nia, zusammengezogen aus ni êo; ags. altfries. nâ; mhd. nie; md. nî, nê (neben nie); nhd. nie, dessen vocale in älterer zeit manchmal durch einschub eines h getrennt wurden: nihe Schade sat. 3, 38, 37. Zimm. chr. 1, 362, 18. 452, 36. 2, 310, 17 neben niehe 4, 102, 7. 325, 43, nieh 2, 258, 16. 4, 41, 2 (Weinhold bair. gramm. § 192); oberpfälzisch nêi Schm.2 1, 1711. 11) der adverbiale goth. acc. aiv (von aivs m. die zeit) dient zur verstärkung der vorausgehenden oder nachfolgenden negation ni (vergl. das ahd. in altere, das verstärkend zu io und nio tritt Graff 1, 199 f.): ni aiv sva uskunþ vas in Israêla (οὐδέποτε οὕτως ἐφάνη ἐν τῷ 'Ισραήλ). Matth. 9, 33; jah mis ni aiv atgaft gaitein (καὶ ἐμοὶ οὐδέποτε ἔδωκας ἔριφον). Luc. 15, 29; jah ni fraqistnand aiv (καὶ οὐ μὴ ἀπόλωνται εἰς τὸν αἰῶνα). Joh. 10, 28; friaþva aiv ni gadriusiþ ( ἀγάπη οὐδέποτε ἐκπίπτει). 1 Cor. 13, 8; qiþandans þatei aiv sva ni gasêhvum (λέγοντας ὅτι οὐδέποτε οὕτως εἴδομεν). Marc. 2, 12. 22) auch im ahd. und mhd. dient das an sich schon verneinende nêo, nio, nie zur verstärkung der übergeordneten negation ni (ne, en), nach deren schwund es dann allein (wie nicht B) die verstärkte verbalnegation bei vergangenheit und gegenwart ausdrückt: ahd. nirfuor nio fon themo temple. Tatian 7, 9; ne sol io êuuiglîche forloren sîn. Notker 9, 13; nie ih in tôde ne inslâffe. 12, 4; in guates nio ni wangta. Otfrid 2, 10, 6; mhd. Karl der nist nie sô rîche. Rolandslied 252, 2; jâne wart den Sahsen geriten schedilîcher nie. Nibel. 176, 4; ern bôt mir nie die êre, daʒ er mich wolde ane gesehn. Iwein4 750; eʒn wart nie sloʒ sô manicvalt, daʒ vor dir (minne) gestüende. Walther 55, 32. ohne ne: ahd. bei Notker (nio er sih lîchesôti; er sorgeta nio aus Marcianus Capella 1, s. Graff 1, 520), mhd. schon ganz geläufig: diu nie gruoʒte recken,diu sol in grüeʒen pflegen. Nibel. 288, 3; dô wart ir nie sô leit. 572, 2; daʒ wunder daʒ gesach ich nie. Iwein4 3023; ir volke leider nie geschach. Parz. 123, 27. Bedeutung und gebrauch im neuhochdeutschen. II. einfaches oder durch ein adverb verstärktes nie, zu keiner zeit, niemals. I@11) in bezug auf die vergangenheit, z. b.: solchs ist nie (niemals vorher und nachher) gemacht in keinen königreichen. 1 n. 10, 20; wir haben solches noch nie gesehen. Marc. 2, 12; habt ihr nie gelesen (οὐδέποτε ἀνέγνωτε) was David that? 2, 25; und haben dein gebot noch nie ubertreten. Luc. 15, 29; man sagt von kaiser Constantio, wie er nie auszgespürzt hab. Aventin. 4, 1059, 26; das messer ich nie gesehen han. Ayrer 1491, 31; ein zartes mutter kind, das nie vom haus entnommen, ist einem ochsen gleich, der nie vom stalle kommen. Logau 1, 1, 19; o nie gewünschte post! o nie verlangtes schreiben! Günther 666; dort streckt das Wetterhorn den nie beflognen gipfel. Haller ursprung des übels 1, 52; er blickte, nie gewendet, hinauf zu der engen pforte. Klopstock Mess. 10, 382; morgen liebe, wer die liebe nie empfand. Bürger (1778) 1; nie sahe man die musen und grazien in einem schönern bund, nie scherzte die vernunft aus einem schönern mund, und Amor nie um einen schönern busen. Wieland 9, 10; möchtest du mich nie gefunden haben! 27, 203; ich will dirs vergeben; denn büszen konntst du's nie. Göthe 11, 2, 205 H.; tränen, wie ich sie nie geweint hatte, liefen über meine backen. Schiller 4, 69; nein! das war nie erhört! 3, 46 (Fiesko 2, 3); nie schlugen doch zwei gröszere herzen gegeneinander. 3, 344 (Fiesko, bühnenbearb. 5, 6); von dieser seite sah ichs nie. 12, 234 (Wallenst. tod 1, 7); nie gieng es gut, nun geht es immer schlimmer. Rückert 2, 120; ich hab auf meiner lebensbahn nie einem menschen weh, nie einem wohl gethan. brahm. 1, 36. I@1@aa) nie mehr, früher auch von der vergangenheit gebraucht, wie mhd. nie mêre, sonst nie, bisher niemals (wb. 1, 745a): denn deszgleichen in Frankreich vor nie mehr geschehen war. buch d. liebe 283a (s. nimmer). I@1@bb) in verbindung mit synonymem nimmer, niemals: im kurzen aufenthalt des nimmer ruhigen und nie gefühlten lebens. Haller ursprung des übels 1, 83; hast du niemals — was wollt' ich doch sagen — hast du nie freier gehabt? Lenz 72, 36 Sauer. I@22) in bezug auf gegenwart, beginn und zukunft: das es (das römische reich) sider nie hat aufkumen mügen. Aventin. 4, 1148, 31; also mein herz in freuden schwebt, nie freer (fröher) man uf erden lept. Zimm. chron. 4, 325, 43; wer wolthat nimmt, solls nie vergessen. Logau 3, 2, 39; du prahlst mit der vernunft und du gebrauchst sie nie. Haller aberglaube 18; nie hebt die tafel an, so zeigen neue trachten, dasz ihm die väter nicht umsonst ihr geld vermachten. Gellert 2, 5; ein herz, das nie sich selbst mit ernst bekämpfet. 43; nie stirbt ein wahrer held. Cronegk 1, 254; entfliehe, jetzund oder nie! 2, 232; allein — sie wiedersehn — das werd ich nie! nie! nie! Lessing 2, 286 (Nathan 3, 9); das nenn ich ein land! da ist es nie zu warm, nie zu kalt und nie zu trocken. Wieland 19, 106; nie wird dieses aug auf erden sehnsuchtsvoll an deinem hangen; nie wirst du die röthe sehn, die mein antlitz färbet. Miller Siegwart 1, 283; (thaten,) die nach der ordnung nie geschehen sollten. Schiller 12, 234 (Wallenst. tod 1, 7); diese (gewissensfreiheit) würden sie nie von ihm erhalten. 4, 100; herrschsucht hat eherne augen, worin ewig nie die empfindung perlt. 3, 131 (Fiesko 4, 14); nie fehlen ihr vertheidiger, nie mangelt ihr ein schwert. Platen 1, 257; o suche nie die qual, und lieber liebe nie. 2, 36; zum bettler bin ich geworden, doch betteln werd ich nie. P. Heyse ges. werke 1, 44. I@2@aa) nie mehr (s. nimmer, nimmermehr), nie wieder von der zukunft in vergleich zur gegenwart und vergangenheit: das wird nie mehr, wird nie wieder geschehen u. dergl.; nie ersteht sie wieder in ihrer schöne, nie siehst du sie lieblich wandeln mehr. d. j. Göthe 1, 286; es scheint, dasz er noch ein zweites (gelübde), aber im herzen ablegte, sich nie wieder bei einer schlacht zu befinden. Schiller 4, 105. I@2@bb) in verbindung mit synon. niemals, nimmer, nimmermehr: nie und nimmermehr, erklärte der herzog, würde er einen gehülfen in seinem amte dulden. Schiller 8, 255; goldlockigte Diana! heilige! knechtschaft lasz nie und nimmer mich erfahren! 6, 129; mein könig wird er niemals! nie und nimmer! 143. IIII. öfters vertritt nie, wie schon im mhd., nur ein starkes nicht: mhd. diu rede ist nie so angestlich. Iwein4 6420; si stieʒen an und fuoren dan sô lise, daʒ es Tristan noch Kurneval nie wart gewar. Tristan 2309; den ist anders nie sô wê. Stricker der pfaffe Amis 827; nhd. unser keine hat din hut (dich heute) mit iren ougen nie gesehen. Terent. deutsch 1499 68a; der selb keiser (Friedrich) ertrank ... in angesicht aller siner dienern, dero doch im dheiner nie zu hilf kam. Etterlin chron. der eidgen. 70; keren wir uns dann gar darvon (vom berge weg), so ist er auch von uns kert, ob er wol an ihm selbs unbeweglich ist und sich nie von uns hat kert, sonder wir von ihm. Frank parad. (1558) 40a; nie haben wir dich gern verlorn. Ayrer 1487, 35; von denjenigen zeiten, zu welchen die buchtruckerei noch nie ist erfunden worden. Schuppius 728; vorarlberg. aber jetzt ist dir gwisz wohler, wenn du nie ans heirathen denkst. Felder Nümmamüllers 106; das (glück) habe es selbst nie verdient. 227; nie so, nicht so: si (die erbsen) waren nie so gut (nicht eben gar so gut wie du meinst). Schm.2 1, 1711. — vereinzelt steht es auch für das substantivische nicht, nichts vor einem comparativ: es ist nie gewisser, als dasz wir noch mit neuen wunden vom gewalt der waffen ... getroffen können werden. Schuppius 717. IIIIII. nie verstärkend neben andern verneinungen: nie nicht s. nicht VI, 1; nie nichts s. nichts I, 9, a; nie kein (s. th. 5, 461 ff.): und legt sich keines des nachts nie nyder. der heiligen leben (1472) 4b; wir haben auch nie kein heiligen weidman funden. Steinhöwel Es. 110b; es ist nie keiner gewest einer so gewissen rechnung seiner vernunft. Bolz Terenz 147a; das nüslin wolten sie nie kein mal beiszen. Luther 8, 177b; er hat noch nie kein mal gelogen. 179a; ich hab dich auch in all dein sachen kein mal nie fröhlich sehen lachen. H. Sachs 14, 252, 7; ich will kein ursach geben nie. Ayrer 105, 29; dan so sinlosz und toll war nie kein mensch. Fischart bienenk. 174b; dann er hab nie kein creutz gehabt. Schuppius 133; obgleich ich nie keine spur davon angetroffen habe. Miller Siegwart 1, 156; sie haben nie kein geld und brauchen immer viel. Göthe 13, 23; nimmer nie, s. nimmer. IVIV. nie steht für je (vergl. Keller antibarb. 183 f.) IV@11) nach einem verb verneinender, abwehrender bedeutung oder nach einem andern negativen begriffe (vergl. nicht VII, 1): hüte dich, ihn (den spiegel) nie aus vorwitz und neugier zu rathe zu ziehen. Musäus volksm. 1, 58; der künste, die Ovidius de arte lehrt, so unerfahren als nie ein paar von achtzehn jahren. Wieland 9, 193. IV@22) nach einem comparative (vergl. nicht VII, 3, kein 5): ich wil euch hinfort noch besser beschirmen dann ich nie gethan hab. Amadis 129 K.; dasz er sich frischer achtet denn den gantzen tag nie. 149; und fiengen ihn (den streit) mit gröszerer begierde an dem sie noch nie gethan. 147 u. o.; ich arbeite mehr als fast noch nie. J. v. Müller 29, 158; ich bin glücklicher als ich nie zu sein gehofft. 223; ich bin entschlossener als nie ihrem rathe zu folgen. 34, 99; er war geschäftiger und überdrängter als nie. Göthe 21, 201; wie viel gröszer ist deine gnade als ich nie erwartete. 34, 370; schwerer als nie däucht ihm das netz. Wieland 18, 221. auch nach einem superlativ: ach mein lieber sohn, du hast mir das allerschönest beispiel gesagt, das ich nie gehöret habe. die sieben weisen meister (1565) L 4b. VV. nie (wie ja, nein) substantivisch gebraucht: der rechtsgelehrten chor begann zu disputiren, in eifermut von nie und nicht zu discutiren. Rückert Bostan 115, 10. VIVI. das vor dem partic. prät. stehende nie wird oft mit demselben zusammengeschrieben, so dasz ein uneigentliches compositum entsteht, z. b.: eine verzweifelnde ungeduld über das niebesessene. Göthe 25, 25; wer mit schritten eines niebesiegten wandert dort den felsenhang? Schiller 2, 160; und Friedland ... wird höher stehn in seines kaisers gnade, als je der niegefallne hat gestanden. 12, 384 (Wallenst. tod 5, 5); warum strömt mit niegefühltem drange mein blut zum herzen? Gotter 2, 396; mit lauter stimme lesend, doch in fremder, niegehörter sprache. Platen 4, 248; der (tag) eingrub nieverlöschte spuren der jungen brust. P. Heyse ges. werke 2, 97; die niegekühlte leidenschaft. 121.
10813 Zeichen · 236 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nie

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    nie zu keiner zeit, niemals; durchaus nicht. — aus ni êo. die partikel steht nicht bei der bezeichnung der zukunft. vgl.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nieAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    nie , Adv. Vw.: s. nē L.: Lü 247b (nie)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nie

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Nie , ein verneinendes Nebenwort der Zeit, zu keiner Zeit, niemahls, im Gegensatze des je; so wohl von einer vergangenen…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nie

    Goethe-Wörterbuch

    nie gut 2300 Belege (gegenüber knapp 1500 Belegen ‘niemals’), ‘n. mehr’ mit nur wenigen Belegen (gegenüber ‘nimmer’ mit …

  5. modern
    Dialekt
    nie

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    nie [nîa u. nîè O. K. ; nie M. ; nîè Z. ; nî Str. Wörth Betschd. Han. W. ] Adv. nie. Er is t n. do, wë nn m e r ih n bru…

  6. Sprichwörter
    Nie

    Wander (Sprichwörter)

    Nie 1. Nie ohne dieses. – Braun, II, 560. 2. Weder nie, noch immerfort ist der Liebe Losungswort. – Simrock, 6466. Paul …

  7. Spezial
    nie

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    nie adv. mai, ne ... mai, mai n iade. ▬ nie mehr mai plü ; nie und nimmer! mai y mai plü! ; nie wieder mai plü; das habe…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nie

2.423 Bildungen · 1.929 Erstglied · 493 Zweitglied · 1 Ableitungen

nie‑ als Erstglied (30 von 1.929)

nie.a

KöblerAhd

nie.a , ? nhd. ? ne. ? Q.: Gl (13. Jh.) E.: Bedeutung und Herkunft ungeklärt L.: Karg-Gasterstädt/Frings 6, 1254 (nie.a)

Nīeǟrs

WWB

Nīe-ǟrs m. [ Mes Bri] Niggeēs ( Bri Nf ) neugierige Person.

nīeǟrsen

WWB

nīe-ǟrsen V. neugierig sein ( Bri Nf).

nīeǟrsig

WWB

nīe-ǟrsig Adj. [Bri] neugierig.

nīebakken

WWB

nīe-bakken Adj. [verstr.] 1. frisch gebacken. — 2. neu. En jungen niggebakenen Poter ( Pad Xy).

Niebeln

Campe

≠ Niebeln , v. ntr . mit haben , im Fränkischen und Wirtembergischen, nebeln, nebelregnen. D. Niebeln .

Nieben

PfWB

nie·ben

Nieben Pl. : ' Eindrücke im Filzhut ', Niebe [GH-N'potz (PfId. 100)].

Nieberding

Meyers

Nieberding , Rudolf Arnold , Staatssekretär des Reichsjustizamtes, geb. 4. Mai 1838 in Konitz, studierte die Rechte, trat in den Staatsjusti…

Niebesessene

GWB

nie·besessene

Niebesessene das zu keiner Zeit Erfahrene, zu eigen Gehabte; mBez auf Liebesbeziehungen so erregte meine Verzweiflung über das Verlorene [ L…

niebis

Idiotikon

nie·bis

niebis Band 4, Spalte 808 niebis 4,808

Nīebū

WWB

Nīe-bū m. Neubau ( WmWb ).

Niebüll

Meyers

Niebüll , Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Tondern, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Elmshorn-Hvidding und der Kleinbahn N.-Dagebüll, …

Niebuhr

Meyers

Niebuhr , 1) Karsten , Reisender, geb. 17. März 1733 zu Lüdingworth in Hannover, gest. 26. April 1815 in Meldorf (Holstein), studierte in Gö…

Niebuhr, Carsten

DWBQVZ

--- reisebeschreibung nach Arabien und andern umliegenden ländern. Kopenhagen 1774 . II. ---

Nīebūr

WWB

nie·bur

Nīe-būr m. [verstr. Lüb Tek Hfd Det Isl] Neubauer; Besitzer eines kleinen Bauernhofes ( Lüb Is).

Nièce

Meyers

Nièce (franz., spr. njǟß'), Nichte.

nîechêⁱt

MNWB

nîechêⁱt (nigech- , nigich- , niggich-) , nîehê(i)t (ni[g]et) , nü̂wichê(i)t (nuuheit) , f. , 1. Neuheit, unerwartetes Ereignis, vrȫmede, wu…

niecht

Lexer

niecht s. niftel.

niechus

AWB

niechus Mayer, Glossen S. 32,2 s. nickus.

nie als Zweitglied (30 von 493)

porkānie

KöblerMnd

*porkānie , Sb. nhd. Pastinak ÜG.: lat. pastinaca Hw.: s. porkānienwortel E.: Herkunft ungeklärt?

sermonie

KöblerMnd

*sermonie , F. nhd. Predigt Hw.: s. sermoniebōk E.: Herkunft ungeklärt?

Deponie

RDWB1

Deponie f утиль

Kastanie

RDWB1

Kastanie f für j-n ~n aus dem Feuer holen idiom. - рисковать ради кого-л. головой идиом. ; жертвовать чем-л. ради кого-л.; многое поставить …

Kompanie

RDWB1

Kompanie f (nicht "компания") рота

Linie

RDWB1

Linie f übertr. фигура sie achtet auf die ~ - она следит за фигурой schlanke ~ - стройная фигура номер (автобуса, трамвая) Straßenbahn Linie…

Schusslinie

RDWB1

Schusslinie f in j-s ~ geraten idiom. - оказаться в опасности, попасть в чьё-то поле зрения aus der ~ sein idiom. - быть вне опасности, нахо…

ādermonie

MNWB

ādermonie Odermennig, Agrimonia eupatoria .

agrimonie

MNWB

agrimonie , f. , Odermennig, agrimonia eupatoria, s. adermonie.

Auflinie

DRW

auf·linie

Auflinie aufsteigende Linie in auff- oder zwerch linien 1589 MainzUGO.(Saur) 15v

Außenlinie

Adelung

aussen·linie

Die Außenlinie , plur. die -n, die äußere Linie. Die Außenlinien einer Figur, der Umriß, Contour.

Baronīe

Adelung

baro·nie

Die Baronīe , oder Baronēy, plur. die -en, eine Freyherrschaft, welche in der Würde unmittelbar auf die Grafschaften folget, und eigentlich …

bathanie

KöblerMnd

bathanie , F. nhd. Betonie Hw.: s. batōnie, bothanie, betōnie I.: Lw. lat. bētōnica E.: s. ahd. betonia* 42, st. F. (ō)?, Betonie, Mangold; …

batōnie

KöblerMnd

batōnie , F. nhd. Betonie Hw.: s. bathanye, bothanie, betōnie; vgl. mhd. batōnje I.: Lw. lat. bētōnica E.: s. ahd. betonia* 42, st. F. (ō)?,…

бдение

RDWB2

бдение Schlaflosigkeit f , Schlafstörung f , wach sein, wach bleiben Бдение по четыре часа ночью выбивает меня из колеи. - Nachts vier Stund…

Begonie

Pfeifer_etym

Begonie f. ‘Schiefblatt’, in den Tropen (besonders in Südamerika) heimische Pflanze. Botan.-lat. Begonia von dem Botaniker Plumier geprägt (…

Bethōnie

Adelung

Bethōnie , S. Adelung Betonie .

betonie

DWB

betonie , f. betonica, gelbe betonie, stachys arvensis. s. batenie , batenikel .

betōnie

KöblerMnd

betōnie , F. nhd. Betonie ÜG.: lat. betonica officinalis L.?, stachys betonica B.? Hw.: s. batōnie, bathanye, bothanie E.: s. ahd. betonia* …

bihonnie

Lexer

bihonnie adj. BMZ einem b. sîn ihn lästern, schimpfen Trist. U. aus altfz. honnir u. dieses vom deutschen hônjan höhnen Diez 242.

biōnie

KöblerMnd

biōnie , F. Vw.: s. pēōnie

blionie

MNWB

blionie bryonia alba, Zaunrübe?

bonenie

MWB

bone·nie

bonenie stF. ‘Päonie, Pfingstrose’ pyonia heiset bonenie Macer 60,1. – Verschreibung für beonie? (vgl. AWB 1,879); vgl. peon MWB 1 923,24; B…

Ableitungen von nie (1 von 1)

genie

DWB

genie , n. genius, ingenium, die franz. form des lat. genius, welche dieses im 18. jahrh. zum theil verdrängte und in eigenster entwickelung…

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Cotta, M. (2026). „nie". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nie/dwb
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Cotta, Marcel. „nie". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nie/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nie". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nie/dwb.
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