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Kein

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Kein

Bd. 2, Sp. 1538
Kein, ein Adjectiv, welches einen Gegenstand so genau bestimmet, daß es weder einer Comparation fähig ist, noch einen Artikel vor sich leidet. Es kommt in zwey einander gerade entgegen gesetzten Bedeutungen vor. 1. * Für die unbestimmten Pronomina ein und einig, wo es von dem neunten Jahrhunderte an hein, gein, ghain, chain, kein lautet. Wart ane wandel je kein wib, Ditmar von Ast, für, je ein Weib. Zu chainer wer, zu einiger Wehr, Stryk. Davon yemant kain (einiger) Schade gescheh, das sol der Scheffman gelten, in einer Baierischen Verordnung von 1346 bey dem Schilter. Wer darum keinen Zoll oder kein Ungeld nimmt, in keiner Stadt oder auf keiner Straß, über den soll man richten, als über einen Straßenräuber, Lehmann in der Speyer. Chron. bey dem Frisch, wo es vier Mahl für einig stehet. Es ist schwer zu bestimmen, woher dieses k gekommen, ob es aus je entstanden, für je ein, oder ob es der bloße hauchende Vorschlag einiger Oberdeutschen Mundarten ist. So viel ist gewiß, daß es in den Schriften der mittlern Zeiten oft große Zweydeutigkeiten macht, und der Zusammenhang es entscheiden muß, ob hier das Fürwort ein, einig, oder das folgende verneinende kein zu verstehen ist. Sehr oft setzte man noch ein de oder the voran, welches der Artikel der zu seyn scheinet. The gein vrsach, einige Ursache, Lex Lud. et Lothar. von 840. Thaz steit in Gottes henti, ane theheinig enti, Ottfr. Ob si in deheinen sorgen si, Reinmar der Alte. Swer ir dekeines valsches gicht, ebend. Unser de keiner, in einer Zürchischen Urkunde von 1386 für unser einer. Das Ital. ciascuno, ciascheduno, und Franz. chascun, jetzt chacun, jetzt chacun, haben etwas ähnliches. Zum Glück ist es in dieser Bedeutung veraltet, obgleich noch ein doppelter Überrest davon übrig ist. 1) Wenn kein nach einem Comparativo stehet; welcher Gebrauch in der anständigen Schreibart verschwunden ist, aber doch noch im gemeinen Leben häufig vorkommt. Größer als kein Mensch, als ein Mensch, als irgend ein Mensch. Schärfer denn kein zweyschneidig Schwert, Ebr. 4, 12. 2) Wenn es mit Verneinungen verbunden wird. Ich habe nie keinen geduldet. Habt ihr auch je Mangel gehabt? Sie sprachen nie keinen, Luc. 22, 35. Kein Ort gefiel mir besser nicht, Opitz. Es ist in ihm kein Geist mehr nicht, Opitz. Da noch kein Geld nicht war, da war die güldne Zeit, Opitz. Keine andere Gefälligkeit habe ich ihm nicht erzeigt, Gell. (Die Stimme,) die sonst keine Geschöpfe nicht hörten, Klopst. In der reinen Schreibart bleibt diese Verbindung alle Mahl ein Fehler, weil kein für ein nunmehr veraltet ist; indessen erhellet doch aus allem zusammen genommen, daß diese Art zu reden nicht eigentlich eine doppelte Verneinung ist, wie alle Sprachlehrer behaupten. 2. Als der Gegensatz des Zahlwortes, des Beywortes, des Artikels und des Fürwortes ein, für nicht ein, wo es so wohl in Verbindung mit dem Hauptworte, als ohne dasselbe gebraucht, und in beyden Fällen gerade so wie ein abgeändert wird, nur daß es nie einen Artikel vor sich leidet. Es stehet aber, 1) Für nicht Ein so fern das letztere das Zahlwort Ein ist. Es ist kein Mann geblieben, auch nicht Einer. Wir haben keinen eingebüßet. Rede mir kein Wort weiter. Es ist keiner davon gekommen. Ist denn gar keiner da? Kein Mahl, besser niemahls. Keiner von beyden, im Oberd. keinetweder. Wo denn, wenn in dem folgenden Kommate eine Verneinung folgt, eine Bejahung daraus wird. Es war kein Haus, worin nicht Ein Todter war, welches stärker versichert, als wenn es nur hieße, in jedem Hause war Ein Todter. Da war keiner, der sich nicht geschämet hätte. Wenn eine Verwechselung mit dem folgenden unbestimmtern kein zu befürchten ist, oder wenn man den Nachdruck erhöhen will, so setzt man noch das einzig hinzu, oder löset auch das kein in nicht Ein wieder auf. Es ist kein einziger, der es nicht wüßte, oder, es ist auch nicht Einer u. s. f. Es ist kein einziger geblieben. Da ist keiner, der Gutes thue, auch nicht Einer, Ps. 14, 4. Es ist nicht Einer davon gekommen. Wenn das Hauptwort das Geschlecht oder die Art ausdruckt, von welcher das kein gesagt wird, so geschiehet solches theils vermittelst der Vorwörter von und aus, theils aber auch, besonders in der höhern Schreibart, vermittelst der zweyten Endung. Keiner von uns. Keiner aus unserer Familie. Keiner aus der Gesellschaft. Keiner der Unsrigen. Keiner der hiesigen Einwohner. Wo nach dem Muster der Oberdeutschen auch der Genitiv voran stehen kann. Unser keiner ist da gewesen, für keiner von uns. Er achtet deren keines, für keines derselben. Besonders in der höhern Schreibart. Wenn ich ihnen jemahls das vergebe, so werde mir meiner Sünden keine vergeben, Less. Die Natur der Sache bringt es schon mit sich, daß kein hier so wenig einen Plural haben könne, als ein. 2) So fern ein das Beywort ist, welches dem ander entgegen stehet, und auch gebraucht wird, wenn mehr als zwey Dinge angeführet werden. Kein Mensch trauet dem andern. Keiner liebet den andern. Es waren ihrer drey, aber es gefiel mir keiner davon. Keiner Partey zugethan seyn. Auch hier findet der Plural nicht Statt. 3) So fern ein der unbestimmte Artikel ist, wo dieses Beywort, wenn es eigentlichen Hauptwörtern zugesellet wird, die Stelle des einfachen verneinenden nicht vertritt. Er hat noch keine Frau, d. i. er hat noch nicht eine Frau. Der Überwinder einer Welt ist kein so großer Mann, als der unschuldig Leidende, Dusch, ist nicht ein so großer Mann. Ich leide kein Laster an dir. Du und kein andrer. Auch in weiterer Bedeutung vor Individuis, wenn nicht so wohl ihre individuelle Art, als vielmehr ihre Eigenschaft bezeichnet werden soll. Das ist eben kein schönes Haus. Das war kein feiner Gedanke. Ingleichen ohne Hauptwort. Gib mir ein Buch! Ich habe keines. Rufe mir einen Bedienten. Antw. es ist keiner da. Man hält ihn für einen Gelehrten, ob er gleich keiner ist.[] Indessen erstrecket sich der Gebrauch des kein hier viel weiter, als des ein, indem man im Gegensatze nicht alle Mahl ein brauchen kann, wo doch kein Statt findet; indem dieses Beywort auch dem Fürworte einig entgegen gesetzet wird, so wohl wenn dasselbe im Singular ein oder das andere unbestimmte Ding, als auch im Plural mehrere Dinge Einer Art sehr unbestimmt andeutet. Es hat alsdann überall Statt, wo ein eigentliches Hauptwort mit der Verneinung stehen sollte. Gar kein Mitleiden mit jemand haben. Ich habe kein Geld. Es hat keine Gefahr, keine Noth mit ihm. Keine Schuld haben. Ich esse keinen Käse, trinke keinen Wein. Es hilft kein Sagen. Es würde ihn kein Cicero überreden können. Keines Weges, auf keine Art, im Oberd. keiner Dings. Daher es in dieser Bedeutung auch ohne Bedenken im Plural gebraucht werden kann. Es sind keine Blätter mehr an den Bäumen. Wir sind ja auch keine Thoren. Was habt ihr noch für Güter? Keine. Es ist bereits gesagt worden, daß kein anstatt des nicht nur vor eigentlichen Hauptwörtern gebraucht werden könne. Vor Nebenwörtern, oder Beywörtern, selbst wenn sie als Hauptwörter stehen, macht es einen Übelklang. Fehlerhaft sind also folgende R. A. Menschen Hülfe ist kein nütz, Ps. 60, 13, für nichts nütze. Deine Rede ist kein nütz, Hiob 15, 3. Die Gottlosen sind kein nütze, Weish. 4, 3. Das thut in die Länge kein gut, für nicht gut. Es ist kein Gutes an ihm, für nichts Gutes. Auch vor Zahlwörtern ist es fehlerhaft. Es ist noch keine sechs Uhr, noch nicht sechs Uhr. Es waren keine zehn Mann, es waren nicht, oder noch nicht zehn Mann. 4) Oft stehet es so wie einer ohne Hauptwort, und ohne unmittelbare Beziehung auf ein vorher gegangenes Hauptwort, für niemand, ob es gleich die Ausschließung noch etwas genauer zu bestimmen scheinet, als dieses Wort. Es hat alsdann die völlige Gestalt eines Pronominis, und ist im männlichen Geschlechte am üblichsten, wenn es sich gleich auch auf Personen weiblichen Geschlechtes beziehet. Das weiß keiner, kein Mensch. Sag es keinem. Das hat noch keiner vor mir gethan. Ist keiner unter euch, der es gehöret hätte? Ingleichen mit den Vorwörtern von und aus. Es war keiner aus unserer Familie. Es hat ihn keiner von uns gesehen. Unter keines Bothmäßigkeit stehen. Auch mit der zweyten Endung. Er ist keiner der stärksten. Welcher in der höhern Schreibart auch voran stehen kann. Er ist der stärksten keiner. Er weicht der Unsterblichen keinem. Im gemeinen Leben gebraucht man dafür auch das sächliche Geschlecht. Es ist keines zu Hause. Anm. Dieses verneinende kein ist aus nicht ein, oder nach der ältern Oberdeutschen Art, nie chein, nie kein entstanden. Es lautet daher noch bey dem Kero noh hein, nihein, in dem alten Lege Lud. et Loth. von 840 neiein, bey dem Willeram ne chein, in dem alten Gedichte auf den heil. Anno nichein, bey dem Ottfried nich ein und niheinig, und mit dem voran gesetzten de bey den Schwäbischen Dichtern ni dekein. Indessen ließ man schon sehr frühe die Negation weg. So gebraucht Ottfried thiheinigemo, für keinem, Willeram decheina, für keine, und Stryker dehainer, für keiner, dhain bey dem Hornegk und ghein bey den ältern Schweizern, welches das oben erwähnte dechein, ein, einig, ist. Bey andern scheinet die Negation in en übergegangen zu seyn, wie in dem enhein und enkein der Schwäbischen Dichter, bey welchen aber auch schon chein und kein in dem heutigen Verstande vorkommt. Die heutigen Niedersachsen sagen zwar auch keen; allein sie gebrauchen auch noch neen, men, Engl. none, welches gleichfalls aus nie[] ein oder nicht ein zusammen gezogen ist, so wie das Latein. nullus aus non ullus.
9436 Zeichen · 150 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    keinpron. indef.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    kein pron. indef. , mhd. nhd. kein; mnd. kê i n; vgl. mnl. geen; zu chein, wohl als Verkürzung von thehein, kaum aus neh…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kein

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    kein irgend ein, kein. — in der ersten bedeutung wohl aus dekein, in der zweiten aus nekein verkürzt, obgleich auch deke…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    keinIndef.-Pron.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    kein , Indef.-Pron. Vw.: s. kēn (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kein

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Kein , ein Adjectiv, welches einen Gegenstand so genau bestimmet, daß es weder einer Comparation fähig ist, noch einen A…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    kein

    Goethe-Wörterbuch

    kein im Archiv des GWb ca 1300 Belege; — Flexionssilbe gelegentlich (aus metrischen Gründen) ganz od zT gekürzt (zB ‘kei…

  6. modern
    Dialekt
    ke(in)

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    ke(in) [è Liebsd. ; khê Roppenzw. ; khæ Su. ; khè Ruf. Osenb. Hlkr. Ingersh. Dü. ; kè M. ; khèn U.; khæn Wh. ; flectier…

  7. Spezial
    kein

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    kein pron. indef. 1 (nicht ein) degun (degügn, degöna) 2 (nicht: vor Zahlwörtern) nia, gnanca. ▬ kein e Lust haben n’ind…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kein

114 Bildungen · 97 Erstglied · 12 Zweitglied · 5 Ableitungen

kein‑ als Erstglied (30 von 97)

Keinarsch

SHW

Kein-arsch Band 3, Spalte 1243-1244

Keinbart

SHW

Kein-bart Band 3, Spalte 1243-1244

keinmal

SHW

kein-mal Band 3, Spalte 1243-1244

keinmals

SHW

kein-mals Band 3, Spalte 1243-1244

keinnütz

SHW

kein-nütz Band 3, Spalte 1243-1244

keinan

KöblerGot

kei·nan

keinan , unr. st. V. (1) nhd. keimen ne. germinate, sprout (V.), bud (V.) ÜG.: gr. βλαστάνειν; ÜE.: lat. germinare Vw.: s. miþus-, us- Q.: B…

Keinappel

MeckWB

kein·appel

Keinappel m. gleich Dannappel, der Kiefernzapfen, Fruchtstand der pinus silvestris Mi 40 a .

keinbart

DWB

kein·bart

keinbart , m. von einem jungen menschen, bei M. Abele : diese gute und ehrliche leute ( bürger als deputation ) .. hab ich .. der ordnung na…

Keinbein

MeckWB

kein·bein

Keinbein n. im Tweibein- Rätsel die Wurst Wo. V. 1, 15 m.

Keinblaß

MeckWB

kein·blass

Keinblaß m., f. Kienfackel; beim Krebsfang werden damit die Löcher abgeleuchtet Pa Goldb ; Gü Kobr ; beim Hääktblassen hält einer den Keinbl…

Keinbom

MeckWB

kein·bom

Keinbom m. Kiefer, pinus silvestris: taeda 'Keenbom' Chytr. 467; Dann, auch Kehnbom Mi 14 a ; 'Kühnbaum' Nützl. Beitr. 1767, S. 311.

Keinbütt

MeckWB

Keinbütt f. Bütte mit Kienruß; in sie wird auch der Kätelsmitt ( s. d. ) getan Gillh. Idiot. 4. — Da. 99 a .

keineisen

DWB

keine·isen

keineisen , n. im voc. th. 1482: zwerchaxst, kerbaxst oder axst oder keineisen oder holeisen, ascia. qq 6 a , an der alphab. stelle q 4 b ky…

keinenfalls

DWB

keinen·falls

keinenfalls , adv. in keinem falle, auf keinen fall, wenig gebraucht. wäre es alt, so könnte es für schwache form von kein zeugen ( s. sp. 4…

ke(inen) Wëg

ElsWB

kein·enweg

ke( i ne n ) Wëg [khè Wáj Horbg. Dü. ; khènə Wáj K. Z. ] Adv. auf keine Weise. s ge h t ke inen W. Dü. , ke i ne n Wëj Z. Uf ke inen W. is t…

keinenwegs

GWB

keinenwegs s keineswegs Rüdiger Nutt-Kofoth R.N.-K.

keinerlei

SHW

keiner-lei Band 3, Spalte 1243-1244

keinerhand

DWB

keiner·hand

keinerhand , gleich keinerlei, ist früher vorhanden gewesen: nullatenus, in keinerhande wyse. Dief. 384 c , 15 . jh., aus einem zum Niederrh…

keinerhande

KöblerMhd

keiner·hande

keinerhande , Adj. nhd. „keinerhand“, keinerlei Q.: Apk, Brun, WvÖst (FB keinerhande), Krone (um 1230), Lanc E.: s. kein, hande W.: nhd. (äl…

keinerhande

FWB

1. ›keine Art e. S., keinerlei‹; 2. ›irgendein‹

keinerlei

DWB

keiner·lei

keinerlei , nullius generis, mhd. deheiner leie, keiner leie ( wb. 1, 961 a , vgl. u. allerlei), keiner art, welche beiden genitive schon fr…

keinerleiwege

DWB

keinerlei·wege

keinerleiwege , adv. , starkes ' keineswegs ', aus dem 'in keinerlei wege' vorhin: dieweil ich denn nu spür, dasz e. k. f. g. noch gar schwa…

keinerleiweise

DWB

keinerlei·weise

keinerleiweise , adv. , aus dem 'in keinerlei weise' vorhin: kainerleiweise, nullatenus. voc. 1482 p 8 a , nequaquam q 3 a , keinerleiweis v…

Keinerley

Adelung

keiner·ley

Keinerley , adj. indeclin. auf keine Art, von keiner Art oder Gattung. Ich hoffe, daß ich in keinerley Stück zu Schanden werde, Phil. 1, 20.…

keinermasze

DWB

keiner·masze

keinermasze , adv. nullo modo, aus 'in keiner masze': kainermasze, auch verstärkt kainerleimasze. voc. 1482 p 8 a , keinerlei maszen Stieler…

kein als Zweitglied (12 von 12)

îderkêⁱn

MNWB

ider·kein

°* îderkêⁱn , jē- (iederkein) , pron. subst. , jeder (Hartich Sierk 44 u. 118).

îrkêⁱn

MNWB

° îrkêⁱn (Danzig, Reval), pron. subst. u. adj. , irgend jemand.

malkêⁱn

MNWB

malk·ein

° malk-êⁱn = malkander, van m. voneinander (RV. V. 4397).

nekein

Lexer

nekein s. nehein.

nikein

KöblerMhd

nikein , Indef.-Pron. Vw.: s. nehein

nērkein

KöblerMnd

nērkein , Indef.-Pron. Vw.: s. nergenkēn*

īderkein

KöblerMnd

īderkein , Pron. Vw.: s. īderkēn

īrkein

KöblerMnd

īrkein , Sb., Adj. Vw.: s. irkēn

Ableitungen von kein (5 von 5)

bekeinen

Lexer

be-keinen swv. s. begegenen.

entkein

Lexer

ent-kein s. nehein.

unkein

Lexer

unkein s. nehein.

zerkeinen

DWB

zerkeinen , verb. , eig. beim keimen bersten, aufspringen, danach sich spalten, zerbersten; ags. tócínan; reicht noch eben in die nhd. perio…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „kein". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kein/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „kein". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kein/adelung. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kein". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kein/adelung.
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