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klein

ahd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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35 in 25 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

klein

Bd. 4, Sp. 692
klein Rhfrk -En, –ǟn [ē- vor Kreuzn-Kirn; -ǟă- Wend-Berschw, -Eă- Erzw; -Eĭ- OJeckenb Langw Merzw; -e-, –i- innerh. Ottw-Fürth Bubch, Wend-Dörrenb Frohnhf u. in Pfeffelb Eisenb Ruthw u. in Frauenbg Ausw Hammerst u. in Offenb Otzw]; Wechsel des Vokals je nach der Flexion, z. B. Birkf absol. -ain, flekt. dər glai man, di glai frau, dat glE kęnd; Dat., Acc. m. -ēnə, –e-; Dat. f. -ēnər, –e-; Acc. f. -ai; ə glEnər man, ə glai frau, ə glE kęnt]; Mosfrk -E:-, –ā:-, –ē:- [um Saarl-Diefflen Nalb Bilsd Piesb -ē-]; Siegld -ai; Rip -ē:n [uAhr, angrenzender Westerw, Köln-Stdt -e·i.-; Aach-Stdt -e·ŋ.]; NBerg -ē:n, –e·i.-, –ī:-, –ī·ə.- [Elbf -e·ŋ.]; SNfrk -ē:n [Kemp-Dülken -ę·i.-]; Mörs -ei-; Klev -ai-, –E-, –E-; vor einem mit einem Konsonanten beginnenden Worte kann das auslautende n abgestossen werden, ə klE šdik, ə klE haus Rhfrk, Allg. [ə klē(m) besχə Rip, Allg.]; die Steigerung lautet Rhfrk, Mosfrk -nər, –nst; Rip- nər u. -ntər, –nts (ohne Schärfung; NBerg SNfrk, Klevld -endər, –ę-, –ents, –ę- (mit Kürze des Vokals) [-i- MülhRuhr, Kref; -ę-, –e- Klevld]; im SNfrk, Klevld et øs klenšəs sehr klein; Rhfrk ax glEnχə [Goar auch -χəs]; e paar klainetscher Siegld Adj.: 1. nicht gross, in der Ausdehnung jeder Art, gern mit Demin. verb., z. B. e kl. Brettche, e kl. Hüs-che, e kl. Ditzche (Kind) usf. Rip, Allg.; verstärkt klitze-, kurzeheilige-, kurzenhagel-, krimmele-, klipper-, klimper-, knibbele-, graussekl.; kurz on kl.; grauss on kl.; hor (Haar) un kl.; kl. on rän (rein) (s. d. W.). — Im bes. a. von Dingen u. Tieren. RA.: En wennig zo kl. äs vell ze kl. Sieg-ODollend. Su kl., su gruss ist der Wasserstand des Rheines einmal sehr niedrig wird er im Laufe des folgenden Jahres sehr hoch Sol-Rheind. Beter (besser) te grot as te kl. vom Kleide Mörs-Orsoy, Rees. De Kl.ən sind döt Johr all net groat! man fügt sich ins Unabänderliche Elbf, Rees. So stott de grote op Sitt (Seite), dann kriegen de Kl.ə ok wat! zu dem, der sich kratzt (bei Flöhen, Läusen) Emmerich. Kl. anfange on grot ophöre Mörs, Rees. Kl. un gruss fillt (füllt) de Schuss (Schoss) beim Krautsuchen Trier-Schleidw. Kl. on rondj (rund) es gau (schnell) e Pondj (Pfund) Heinsb-Breberen. Kl., äwer rein das Haus ist zwar kl., aber rein, schuldenfrei, das Geschäft zwar kl., aber ehrlich; mei Got (Gut) as kl., awer ran Bitb, Allg.; kl., awer mein vom kl. Hause Hunsr; kl. un rein ist das Feld nach dem Pflügen u. Eggen udgl.; et geht noch nicks für kl. on r. Allg.; ebbes kl. on r. verschlahn in tausend Trümmer zerschlagen Saarbr; kl., reng en alleng (allein) vom Einfamilienhaus Aach-Stdt; kort on got on kl. kurz gesagt Düss-NKassel. De Grompere san esöu kl., mer ment (meint), et wire läuter Mörbeln (Klicker) Saarbg-Wincheringen. So kl. Äuelcher wie en Wutz (Schwein) Kobl; wenn du das tust udgl., dann es et Dörp ze kl. dann musst du einen grösseren Ort aufsuchen, du musst verschwinden Rip. Jed kl. Ei get dem Hohn en Dagsres (Tagesreise) grad esu got wie et decke Sieg-Bellinghsn. E kl. Haus voll es besser als wie e gruss hohl (leer) Mos (o. O.). En grusse Bam wird iəhder gesehn be en kl.ə May-Trimbs. Kl. Holz (Rebholz), Winzers Stolz Mos. Kl. H. make alles zerbrechen, zerschlagen Mörs-Wallach. Kl. Kesselcher (Döppe, Pott) lofe (koche) gleich iwer kl. Leute sind gewöhnlich leicht reizbar Bernk, Allg.; kl. Ketels (Döppche) höbben grote Ohren kl. Kinder horchen gern Mörs, Allg.; et es geə Döppchen esu kl., et fengt (findet) doch en Deckelche (oder et pass och e D. drop) jedes, selbst das unscheinbarste Mädchen findet einen Mann Aach, Allg. Kl. Klocke klingen och Köln-Stdt. Et es geə Pöuhlche (Pfuhl) esu kl., et mürt (trübt) sich at (schon) ens Aach, Monsch; kl. Wässerche kammer nouch mem Foss ustredde Dür-Gürzenich. Et sein kl.ə Grumbere (Kartoffeln) in der Mann (Mande, Korb) es sind Leute da, die es nicht hören sollen Zell, uMos, Neuw. Kl. Öffche (Öfen) sen flöck gestouch kl. Leute sind in der Regel jähzornig Sieg-ODollend. Kl. Stöcker (Lieder) sind gau (schnell) gesongen Geld-Leuth. De hat nach kei kl.ə Hofe (Haufen) geseihn der Prahler Bernk-Rapperath. Kl. Äppel send am beste, wenn me ken decke hät Bo-Dransd. Kän Deschtel (Distel) es kl., se gift hiren Läffel voll Räm (Sahne) Saarl-Kerprich Hemmersd. Du salls noch kl. Kötteln (Kot) driten Hunger leiden Sol. En kl.ə Bauch hat och at grusse Hunger, sot (sagte) Mattes, do hatt en en Fluh gebäss Koch-Urschmitt; den hat e kl.ə B. mot grussen Ecken der Vielesser Prüm, Bitb, Trier. Et os dock (oft) e kl.ə Vouəl (Vogel) on em groussen Nost (Nest) Prüm-Ihren. Et es geə Flüəhche su kl., et stich Aach-Warden (s. Floh). E Schof (Schaf) os e kl. Dier, äwer et tritt schwor (schwer) in den Geldbeutel Prüm-Ihren. Kl. Meis hon och Uhren es sind kl. Kinder im Zimmer, die nicht alles hören sollen Bitb-Dudeld. Kl.ə Krotte (Kröten) hon ach Gift kleine Leute sind leicht jähzornig Hunsr, Rhfrk, Mosfrk, Rip. Allewei (jetzt) krien die kl. Fösch och Wasser wenn es stark regnet Trier (s. Fisch). De hot noch kl.ə Wolf (Bär) geseihn der Prahler Merz, Mosfrk. Kl.ə Brötsches backen kl. beigeben Nfrk, Kreuzn. Er hot de kl. Schoh an ist bezecht Koch-Bertrich. Ek wahr mej mar mät ene kl.ə Stock Ausdr. der Bescheidenheit; ich bin nicht reich Mörs-Wallach. Die Mensse, die et hartste ärbeije, die wohne in de kleinste Hüskes Emmerich. Mer moss Gott och at fer die kl. Grumpern (Kartoffeln) danken Daun-Strohn, Kreuzn; ein Bauer, der nur dicke Kartoffeln geerntet hat, klagt: jetz hommer kl.ə vor de Sei (Säue) Rhfrk, Allg. Alles es gut, wat onsen Herrgott geft, sät den Bur, mor dat Föllen es te kl. Rees. A kl.ən Remen lihren de Hong (Hunde) et Leder freten kl. Sünden führen zu grossen Sol. Dörch de kl. Gläs-che en de Wiərtschaff on de kl. Brütche en der Bäckerei weren de Wiərt on de Bäcker ömmer decker Schleid-Glehn. En Onglöck (et Glöck) stiht op er kl.ən Plazen NBerg, Klev. Wo kl.ər den Himslappen, wo grosser de Gickes (Stolz) Trier-Mehring. Je klennder de Kaffeepott, deste grötter de Schnut (Ausflussröhre), je ruppiger der Hongk (Hund), deste mehr Flöh hät he Kref-Lank, Rees. Je kl.ər de Herd, deste besser de Wed (Weide) Eif (o. O.). Wat es kl.ər as en Möckeköntje (-gesäss)? Et Köttelje Klev, — wie e Möggeföttchen? Wat derdurchgeht MülhRh. Wat es kl.? E Flüəhke (Floh); wat es klennder? E Flüəhpüppke (-furz); wat es noch kl.ər? Dat Löckske, wo et rutkom; wat es awer et allerklennste? E Fengerke am Hängke (Händchen) vam Fluəhkengke (-kindchen) MGladb-Rheind. Wat es noch kl.ər als en Mus en hat miəh Fenstere als et Stadthus? Der Fingerhut Aach-Stdt. — Ständige Verb.; kl.ən Därm Dünndarm Eup-Raeren; de kl. Zieh (Zehe) Rip, Allg. (s. Zehe); de kl.ə Fenger Rip, Allg. (s. Finger), auch im Fingermärchen der Kl.ən Geld, Kemp, de Klen Altk-NFischb, dat kl. Bibche (Bube), -Spitzbifche, –Deimelche (Daumen), -Deuwelchen, –Kläs-chen, –Männchen, –Pänzchen, -Pinkske; de kl.ə Fresspanz, –Pipschenk, –Pittermann, –Pumpsack, –Schelm, –Schnippschnapp, –Stribbeditzchen (s. d. W.) (Wo gehste hen? No Allroth. Wat dehste do? De Klenne söke (suchen). He es e jo! dabei zeigt man den kl. Finger Grevbr-Wevelinghv.); kl. Jüfferche Ringfinger Prüm-Stadtkyll; et kl. Denge die Geschlechtsteile Kref, Linn; dat kl. Denge die kl. Fleischteile (Öhrchen, Pfoten, Schnauze) des geschlachteten Schweines Grevbr-Wickr Wevelinghv, Kemp-Boish SPeter, et kl. Gedöhns Köln-Widdersd, et kl. Flesch Malm-Amel, Bo-Ld, MülhRh-Overath, Mettm; der kl.ə Soller kl. Stube neben dem eigentl. S. Sieg-Fussh; kl. Gare feines Garn Eup; kl.ə Preussen kl. Infanterieseitengewehre Sol; kl. Frucht Gerste, Hafer Birkf; kl. Kur (Korn) unreifer, tauber Roggen Prüm-KlLangenf; kl.ə Som (Samen) eine Art Raps Bergh-Hüchelhv; kl. Gesöts Kl.samen als Kükenfutter Mörs-Wallach; kl.ə Konsele Kieferäpfel Düss-Angermund; kl. Denn Nebentenne Ottw-Gennw; kl.ə Sprenger Zaunkönig Erk-Anhv; kl.ə Schnepp Bekassine Geld; kl.ə Bejefreter Tannenmeise Geld-Schravelen; kl. Groət (Graues) Grasmücke Bitb; kl.ə Üll Waldkauz ebd., Heinsb; kl. Eng Krickente Heinsb; kl.ə Krähj Saatkrähe Geld; kl. Frankreich Bezeichnung für Ortsteile (s. Frankreich) u. Neckn. für Köln-Immend, Dür-Rölsd; kl. Paris Neckn. für Kreuzn-Martinst Merxh Schweppenhsn; kl. Klischdörp Neckn. für Eusk-Weiler; kl. Geld (Klens) Kupfer- u. Nickelmünzen, Wechselgeld, et kl. G. is öm opgegange er hat nichts mehr; ech han net kl. (ken kl. Geld), häste kl.? kannst du wechseln; ech kann der kl. widdergen Rip, Allg.; Geild kl. make wechseln Eup, Allg.; Gott sen (segne) dich met enige Dusende on en Schörreskar Kl., dat es och Wesselgeld! Fluch Erk-Bellinghv. — En Klen halblange Zündpatrone, in der Bergmspr. Altk, Siegld. — In Verb. mit best. Verben, präd.; kl. make Urin lassen (grot m. Stuhlgang haben) Mörs; Holz kl. m. zerstückeln (u. so Erpele, Knolle, Röpe udgl. kl. m.) Rip, Allg.; et Schwein kl. m. zerhauen Trier-Ruwer; de ös mar got, für gruəte Bruər (Brote) kl. te m. für nichts tauglich Kemp; de sall et wahl kl. m. verschwenden Allg.; de hät jet Plate kl. gemat viel Geld verschwendet Dür-Ellen; et Geld kl. krige verschwenden; de hät et all kl. krege durchgebracht; de kann vill kl. kr. Rip, Allg.; de kann awer jet kl. kr. viel verzehren Neuw, Allg.; ich kann et nit kl. kr. nicht zerbeissen, hinunterbringen, nicht begreifen Rip, Eup, Mosfrk; de brengt et kl. verschwendet Allg.; er hot alles kurz on kl. verschlah Rhfrk, Allg.; ech schlohn dech (alles) kurt on kl. Rip, Allg.; eich schlehn dich so rän (rein) o kl. we Salzkeren (-kerne)! Merz-Erbring, — franzesisch Salz! Kobl; hei schleiht alles kl. verschwendet Ess.; jet kl. däue (dröcke), stüsse, mahle, rive, schnegge (schneiden), knatsche usf. Rip, Allg.; kl. stechen (machen) ein grosses Fass mit Wein in kleinere Fässer aufteilen Neuw-Leutesd; kl. baue nicht tief pflügen Sieg, MülhRh, Sol, Wermelsk, Köln, Bergh; de hät et bal kl. alles verschwendet Rip, Allg.; alles kl. un gruss verzällen Neuw-Kurtschd; jet te kl. han brauchen, he het alles (Geild) te kl. zu wenig, bedarf dessen Sol, uWupp. — b. von Menschen. α. von kleiner Körpergestalt, im Wachstum zurückgeblieben; de es arg kl., kl. geblive Rip, Allg.; kl. on krobbig (krotzig) Birkf; ene kl.ə Kerl (Kerlche, Männche, Menschelche, Häufchen) Rip, Allg.; ene kl.ə Kroppsack, Kroppert, Dotz, Quack, Knopp, Stupp, Patruən, Küttel, Grotz, Büttenstoppen, Kannenstoppen, Knippes, Stuppes, Stumpes usf. (s. d. W.); ein auffällig kl. Kerl e Klänche Rhfrk. RA.: Der es su kl. wie en Laus Saarbr, MGladb-Odenk, — en Mösch (Spatz) Sieg, — ne Wengkterkönnik (Zaunkönig) Kref-Fischeln, — e Zwerghohn Monsch, — ne Dotz (Beule) Dür, Rip, — e Pöppchen Sol-Wald, — en Ert (Erbse) Mörs, Verbr., — en Krukenstoppen Ess-Werden, — en Spingelskopp (Nadel-) Saarbr-Pflugschd, Birkf, — ne Speltekopp Kref, — ene Mückedress (-kot) Wippf-Bechen, — Mickedreck Ottw-Heiligenwald. Den es so kl., dat hei in den Backowen daschen (dreschen) kann Mörs, Allg., — hei knapp en Kluckhenn in de Fott kiken kann Mörs-Asbg, — en Katt in de Fott kiken kann, wenn hei op en Päcksken Tabak steiht ebd. De kl. Kerlen han de Kräften noh beinander Saarl-Berus. Den əas kl., den hat sei Gəaft (Gift) beinän (beieinander) ein kleiner Mensch ist leicht zornig Merz-Losh; kl., äwer deiwelhaftig stark und mutig, tüchtig Bitb, Trier, Saar; en sunem kl.ə Kerl stich der Deuvel dren Sieg. Kl., äwer schen! tröstet man sich, wenn einem die kleine Gestalt vorgehalten wird Trier-Mehring; kl., awer oho! wacker Trier-Mettnich, Birkf. Kl. on deck es Ongescheck Dür-Gürzenich, — hat ke Gescheck, langk on schmal hat kene Stand, meng Moss (Mass), die ziert de Stross Prüm-Schwirzh. Te gruat on te kl. es der Mote (Mass) geng Remschd, Sol. Kl., flink un keck stüss Grossen en der Dreck Köln-Stdt. Kl. on wacker baut den Acker Allg., mit der Forts. langk (gruəss) on ful verdörft der Bur Monsch, — gruss un faul brängt neist en't Maul Wittl-Neuerbg, — scheit (scheut) de Gaul Kobl-Bend, — schind de G. Wend, Simm. Gruss un langk, dat hat ken Gangk; kl. un deck hat ken Gescheck, Meddelmoss hat gut Geloss Wittl-Bruch (s. weiter bei gross). Kl., äwer kreəgel (munter); beəter (besser) kl. on kr. als ene grote Fleəgel Kref, Kemp, Klevld, Gummb; kl. un kr. häult (hält) de Riegel Mülh-Ruhr. Wo die Kl.ən nit hin reichen, do heppen se hin Altk-NFischb. En kl. Frau es e Pläseer en et Hus, reckt (reicht) se örges noə, dann sprengt se dernoə Heinsb-Karken. Ne kl.ə Mann un e gross Hetz (Herz) gutmütig, freigebig Köln-Stdt. Ene zom kl. Männke make so lange prügeln, bis er sich zusammenduckt MGladb. — Übertr.; de Kerl es net kl. te kriege ist unverwüstlich, lässt sich nicht bändigen, weiss Ausflüchte, hat Schliche im Sinn MGladb, Allg.; de es net kl. ze kr., on wenn de Bedelsack an der Wand verzweiwelt Kobl; ek kann dek net kl. kr. ich erkenne dich nicht Elbf; enen en Kopp kl.ər mache enthaupten Allg.; äne Kopps kl.ər m. Birkf; se hant im all te kl. suchen, vermissen ihn (möchten ihn grösser haben), haben ihn sehr gern MGladb, Elbf, Gummb; se hät mek te kl. gehat sie hat mich (zu) lange warten lassen; de hät de Fraulü all te kl. sie sind ihm alle recht Gummb. — β. jung, noch nicht erwachsen; en kl. Kend; ene kl.ə Jong; e kl. Mädche; use Klenster der Letztgeborene; der jüngste Sohn des Hauses bleibt immer der Kl., u. wäre er auch gegenüber dem Grussen, dem Ältesten, ein Riese; du (damals) wor usen Hannes kl. kam er auf die Welt (veralt.); die untersten Schulklassen sind die Kl.ən, sie gehn en de kl. Schull bei de kl.ə Lihrer (selbst wenn er ein Riese ist) on setzen (sen) en der kl.ə Fiebel (em kl.ə Leseboch) Rip, SNfrk; et kl. Gut (die Kinder) muss nor Bett Rees-Aspel; en kl. Lich Kinderleiche Sieg; vo kl. (op) an von Jugend an Kemp (hier auch of an), Allg.; et Klenchen kl. Kind Gummb. RA.: Kl. gewönnt, gruəss verdorve Monsch-Rollesbr. Kl. Kenger (Kinder) on al (alte) Lü, wat sönd os Mädsches all gruəte Fraulü! Ausdruck der Verwunderung, wenn jmd. sehr gewachsen ist Grevbr-Wickrathbg. Kl. Kenger, kl. Leəd, gruəsse K., gr. L. Aach, Allg. (s. weitere RA. zu kl. Kind bei Kind). De kleinste Quack hat de grisste Sack das kleinste Kind will am meisten haben Kobl. Kl. Wechter (Kinder) let (legt) men et örsch no Bett kl. Schulden bezahlt man zuerst Geld-Nieukerk. De kl.ə Jung mat äm machen zum Besten haben Bitb, Allg., met ene kl.ə J. spiele Aach-Merkst (s. Junge). Me frogt de Kender grot niet, wat se kl. gedragen häbben Mörs, Geld, Köln. Wer war das? Antw.: Dem Kl.ə sei Broder Aden-Herschb. — c. von einer Menge, wenig; e kl. winnig; e kl. bess-che (Fitzche, Bitzche, Kickche, Kitzche usf.); en kl. Gesellschaf; en kl. Famillig; en kl. Huchzeck mit wenigen Hochzeitsgästen; en kl. Für (Feuer) usf. Rip, Allg.; nummen ebbes Kläns geass han Bitb, Allg. RA.: Völl Kl. (zwei Kl.ə) machen Gruəsst, völl wennigen (zwei w.) völl Aach-Stdt, Köln-Stdt, Prüm-Mürlenb. — 2. unbedeutend, geringfügig. a. von Dingen, Zuständen; der Wein es kl. Bernk; ene kl.ə Spitz han angeheitert sein Allg.; de kl. Bochpeng (Bauchpein) Menstruation, auch Schwangerschaft Bergh-Hüchelhv; en den kl.ən Uhren nach Mitternacht in den frühen Stunden uWupp, NBerg; ebbes Klans drofgewe eine Kleinigkeit zulegen Goar, Allg.; he ginnt em net dat Klänt voam Nol (Fingernagel) Bitb; et es öm te kl. af dem Grossspurigen Elbf; en hät et net kl. em Kopp der Hochmütige Saarbg, Allg.; er hat kl. ongefang mit dem Geschäft Saarbr, Allg. RA.: Gruss am (im) Maul un kl. am Sak Grossmaul ohne Geld Trier-Schleidw. Do wor all Lofes (laufen) ze kl. höchste Eile war notwendig Bergh. De Kl.ən jagen de Groəten die kl. aufgespielten Karten bringen die schweren K. ans Licht; kl. opspillen Gummb, Allg. Wer et Kl. net aut (achtet), de hät van et Gruət (am Grusse) gen Maut (Macht) Geld-Leuth, Nfrk, Rip; we et Kl.ə net mag, et Grusse net ach (achtet) Rip; de et Kl.ə nit ehrt, es et Grosse nit weərt Köln-Stdt. Met Kleinem fängk mer an, met Grossem hört mer op bei Verfehlungen Köln-Stdt. Grote Parade on en kl. Garnison! Mörs-Rheinbg. Wenn zwei sich freji onger Dach, dat get kl. Jəhr en gruəss Gemach Aach. Et os ke Schad esou grouss, et os e kl.ən Notzen derbei Prüm-Ihren. Et es ken Hängelchen (Handel) so kl., odder et nährt sinnen Mann Elbf. Dat es ener, der och lever süht, dat de kl. Arbet de grusse friss vom Arbeitsscheuen RRip, Sol. Grusse Here on kl. Wonder moss mer en Ihre hale Dür-Gürzenich. Os de Schnie su kl., os noch vell derhem Schleid-Hellenth; et schneit kl., et es noch v. d. Sieg. Beter op e kl. Got, as op e gruət Quod (Schlechtes) Geld-Leuth. — Et es neist Kläns, we mer en Laus un er Ket (Kette) fehrt von einem armen Kerl, der sich protzig gebärdet Bernk-Neumag. Dem deht e Klent neist der kann schon was aushalten Prüm-Mürlenb. — b. von Festzeiten; kl. Fastelowend 14 Tage vor Fastnacht, Sonntag Sexagesima Kemp, Kref, Geld, Mörs, Rees; kl. Kirmes Frühjahrsk. am Feste des Kirchenpatrones, im Gegens. zur Hauptk. im Spätsommer oder Herbst (zweiter Kirmestag Koch-Faid) Allg.; kl. Ustern weisser Sonntag Simm-Buch, Bernk, Zell, Koch, Goar (im Gegens. zu gruss U.), Grevbr-Kapellen, Neuss-Kaarst. — c. von Menschen. α. unbedeutend an Leistungen; ene kl.ə Schnider (Schneider usf.), der ohne Gesellen arbeitet; kl.ər Bur (im Gegens. zum decke B.) mit wenig Land u. Vieh Rip, Allg.; kl.ə Bomäster (Baumeister) zweiter Pferdeknecht Geld, Mörs, Klev, Rees; sech kl.ər setzen den Geschäftsbetrieb einschränken Rip. Allg. RA.: Beister ne kl.ən Heər äls ene gruəsse Kneət (Knecht) Lob der Selbständigkeit Aach, Monsch, Köln. Kl. Hellige un vill Weihrauch; kl. H. dunn och Mirakel Köln-Stdt. De kl. Def, de hängt men, de gruten löt men laupen Sol, Allg. — β. sozial niedrig stehend, arm; der (ene) kl. Mann; kl. Lütt Düss, Allg. RA.: He dämpt (raucht tüchtig Tabak), wie wenn en kl.ər Mann backt Waldbr. De kennt (sieht) de kl. Löck net mih (ken kl. L. mih) er ist stolz Rip, Allg. En kl.ən Mann maken einen Bittgang machen Barm. Enne kl.ə Manns Pannekuck rück (riecht) so wit (weit) Mörs. — γ. nicht so nahe mehr verwandt, in der Verb. en kl.ə Kusing Verwandter dritten Grades Bitb. — δ. kleinlaut, niedergedrückt; do wuərte ävver kl.; den hammer ävver es kl. gemach (gekrig) ihn zum Schweigen gebracht Rip, Allg.; sich kl. mache vom Prahlhans, der sofort schweigt, wenn einer kommt, der ihn kennt Saarbr; kl. beigevve sich kleinlaut fügen Rip, Allg.; kl. beilege Rheinb-Odend, Köln; Pitterke, hault dek kl.! zum Aufschneider Elbf. — ε. bescheiden, die Aufmerksamkeit nicht auf sich lenkend; sich kl. halen (halten) Bitb, Allg.; sich kl. mache Birkf; haut (halte) dech kl. on ren! Geilk-Gangelt. — 3. Subst. a. e Klänes (Klent) kl. Glas Bier; en Kl.ən kl. Glas Schnaps Saarbr, Allg. — b. in Wend., wie: Er hat sech ene Kl.ən op de Lamp geschott ist bezecht WEif, Allg., — hat enen Kl.ən setzen (fort) Rip, Allg., — e Kl.ən Merz-Wahlen, — en Kl.ən am (op em) Bän Saarbg, — em Arsch Trier-Welschbillig, — ene Kl.ə agerocht Schleid. c. em Kl.ən in kl. Dingen Allg. — d. jet (ebbes, wat) Klens (e Klent) krige ein Kind kr.; bei N. han se jet Kl.s krege; die han sech jet Kl.s bestallt; se hät widder jet Kl.s ist Mutter geworden Rip, Allg.; hei hät wat Kl.s gekriəgen sich übergeben Wippf. — e. Klen Name einer Kuh Daun-Üdersd, Sol.
19387 Zeichen · 600 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    klein

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    klein s. kleini.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kleinadj., adv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    klein adj. adv. s. kleine.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kleinAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    klein , Adv. Vw.: s. klēn (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klein

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Klein , -er, -ste, adj. et adv. welches allemahl beziehungsweise gebraucht wird, ein geringeres Maß der Ausdehnung haben…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    klein

    Goethe-Wörterbuch

    klein öfter unflekt (vor Neutrum), im Vers auch ‘K.- und Großes’, ‘k. und große Welt’ uä; gelegentlich Großschr, Subst s…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Klein

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Klein , Bernh., Componist, geb. 1794 zu Köln, ward 1822 als Gesanglehrer an der Universität zu Berlin und als Lehrer des…

  7. modern
    Dialekt
    klei(n)

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    klei(n) , kli(n) [lai u. lí Roppenzw. ; χlí Strüth ; lai Attenschw. ; klai Mü. bis Bf. ; klain, klán Str. ; klèin M. …

  8. Sprichwörter
    Klein

    Wander (Sprichwörter)

    Klein 1. Achte dich klein, sei fein und rein, mit niemand zu gemein, so wirst du wohlgelitten sein. – Eiselein, 381; Sim…

  9. Spezial
    kleinadj

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    klein , adj маленький , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klein

973 Bildungen · 880 Erstglied · 83 Zweitglied · 10 Ableitungen

Ableitung von klein 2 Analysen

kle + -in

klein leitet sich vom Lemma kle ab mit Suffix -in.

Alternativen: kl+-e+-in

klein‑ als Erstglied (30 von 880)

klein(i)wîn

EWA

kleinîAWB f. īn-St., auch kleinaAWB f. ō-St. (später Beleg), spätestens seit dem 10. Jh. in Gl. (2,167,8 [Hs. 9. Jh., Zeit des Gl.ein- trags…

Kleinasien

SHW

Klein-asien Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinauge

SHW

Klein-auge Band 3, Spalte 1407-1408

kleinaugig

SHW

klein-augig Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinbahn

SHW

Klein-bahn Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinbauer

SHW

Klein-bauer Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinberger

SHW

Klein-berger Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinflur

SHW

Klein-flur Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingasse

SHW

Klein-gasse Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingeld

SHW

Klein-geld Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingote

SHW

Klein-gote Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinhandel

SHW

Klein-handel Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinholz

SHW

Klein-holz Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinknecht

SHW

Klein-knecht Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinkorn

SHW

Klein-korn Band 3, Spalte 1409-1410

kleinlaut

SHW

klein-laut Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinmagd

SHW

Klein-magd Band 3, Spalte 1409-1410

klein als Zweitglied (30 von 83)

Aprilflöcklein

Wander

Aprilflöcklein Aprilflöcklein bringen Maiglöcklein. – Simrock, 403.

Bähesäcklein

Adelung

baeh·e·saecklein

Das Bähesäcklein , des -s, plur. ut nom. sing. Kräuter oder andere in Leinwand genähete Arzeneymittel, kranke Glieder damit zu bähen.

Bänklein

Wander

baenk·lein

Bänklein 1. Er hat es vnder dem vngekerten Benklin funden. – Franck, II, 116 b . »Also stupfft man die Dieb.« 2. Er hat gemacht Bänkele. ( J…

Bèrghäklein

Adelung

berg·haeklein

Das Bèrghäklein , zusammen gezogen Berghäkel, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Bergbarten, welche die Obersteiger und Geschwornen statt …

böcklein

DWB

bock·lein

böcklein , haedus: gehe hin zu der herd, und hole mir zwei gute böcklin, das ich deinem vater ein essen davon mache. 1 Mos. 27, 9 ; aber die…

bräcklein

DWB

brack·lein

bräcklein , n. catulus, hündlein: denn hie ist es war, das ein klein brecklin geschlagen wird dem groszen hund zum schrecken. Luther 1, 167 …

bröcklein

DWB

brock·lein

bröcklein , n. frustulum, schweiz. bröckli: es got wie e bröckli brot, geht nach wunsch. ein bröcklein, ein wenig, wie ein biszchen.

drecklein

DWB

dreck·lein

drecklein , n. dimin. von dreck. ihr störch und schwalben, grobe spatzen, euch soll ich nimmer hören schwatzen! lieb däucht mir jedes dreckl…

ecklein

DWB

eck·lein

ecklein , n. was eckchen: wo ich dann hab ein ecklein plosz, do wil ider sein hand an wermen. fastn. sp. 387, 26 ; schätzichen mein, springt…

ferklein

DWB

fer·klein

ferklein , n. porcellus: ferkelin. von guter speise 3. 4.

flecklein

DWB

fleck·lein

flecklein , n. wie fleckchen, 1 1) macula parva: 'der vogel' heiszet das flecklin im weiszen des eies. Keisersberg schif der pen. 112 a . 2 …

fünklein

DWB

fuen·klein

fünklein , n. , dim. von funke. vgl. fünkel , fünkele , fünkle , auch fünkchen. mhd. fünkelîn. Haupt 8, 444 . füncklin. Dasypodius 217 c u. …

gänseklein

DWB

ganse·klein

gänseklein , n. gänsegekröse ( s. gans II, 2, c, ε ) Adelung, Immermann Tulifäntchen 76 , in Sachsen, Ostpreuszen; auch gänsekleint öcon. le…

Gallentränklein

Wander

gallen·traenklein

Gallentränklein Das Gallentränklein mit Honig vermischen. Mhd. : Und mir in honege Walther gap den gallentranc. ( Wartburgkrieg. ) ( Zingerl…

geschmäcklein

DWB

geschmack·lein

geschmäcklein , n. nebengeschmack, beigeschmack an speisen und getränken, geschmächelein Schm. 2 2, 541, geschmäcklein Krämer 544 b , schwäb…

glöcklein

DWB

glock·lein

glöcklein , n. , die kleine glocke, die klingel, schelle, seit dem mhd. bezeugt: glöckel (1383) urbar v. Liechtenstein bei Lexer nachtr. 214…

Gucklein

Wander

guck·lein

Gucklein Er darff nicht ein gucklin 1 ausslassen. – Henisch, 1773, 16. 1 )Tüpflein, Pünktlein.

haarklein

DWB

haar·klein

haarklein , adj. und adv. pilo subtilior; accuratissime, planissime ( vgl. klein II, 1, c th. 5. sp. 1088). es musz ursprünglich vom spinnen…

häklein

DWB

hae·klein

häklein , n. dim. zu hake. 1 1) kleiner haken: unculus ein hecklin Diefenb. 626 b ; häckle hamulus Maaler 204 d ; und machet funfzig gülden …

Hasenklein

Adelung

hasen·klein

Das Hasenklein , des -es, plur. die -e, in den Küchen, die vordern Theile eines Hasen, woraus vermittelst des Hasenschweißes das so genannte…

Ableitungen von klein (10 von 10)

kleine

DWB

kleine , f. für kleinheit, das ahd. chleinî, mhd. diu kleine; es ist auch nhd. nicht vergessen und sollte von den dichtern gehegt werden, ve…

unklein

KöblerMhd

unklein , Adj. nhd. „unklein“, nicht klein Q.: UvLFrd (1255) E.: s. un, klein W.: nhd. unklein, Adj., unklein, DW- L.: Hennig (unklein), Lex…

unkleine

Lexer

un-kleine , un-klein adj. wol drîer tageweide lanc was diu veste uncleine Troj. 17349. er verstach dâ sper vil unklein Lieht. 489,12.

unkleinlich

DWB

unkleinlich , adj. Fontane I 6, 213; G. Simmel phil. kultur 45 . —

urklein

KöblerMhd

urklein , Adj. nhd. winzig Hw.: s. urkleine E.: s. ur, klein W.: nhd. DW- L.: Hennig (urklein)

urkleine

Lexer

ur-kleine adj. BMZ ganz klein Trist. H. 2693.

verkleine

BMZ

verkleine swv. mache klein, erniedrige. daʒ er sich dir ze liebe alsô verkleinet hât myst. 262,39. vgl. 263,7. Ehingen 6.

verkleinen

DWB

verkleinen , verb. klein machen, herabsetzen. mhd. verkleinen, mnd. vorklenen, holl. verkleinen, wo es noch geläufig ist, während es im neue…

verkleinung

DWB

verkleinung , f. verkleinerung, herabsetzung. mhd. verkleinunge. nur in übertragener bedeutung nachgewiesen. im 16. jh. selten und bald durc…

zerkleinen

DWB

zerkleinen , verb. , fachausdruck des berg- ( und acker- ) baus, gleich zerstufen, zertrümmern, ' gestein zerkleinern, zerschlagen ': das ze…