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Frau

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PfWB
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Frau f.

Bd. 2, Sp. 1572
Frau f.: 1. 'erwachsene Person weiblichen Geschlechts', Fraa (frā, seltener fr) [WPf NPf Nordteil der VPf Lambert Penns 57 Don Gal Buch], Frää (frE) [Südteil der VPf (nach Bertram § 149 mit den nördlichen Außenorten LA-Mart Diedf Maik Edk Venn Altd Böbing GH-O'lustdt Nd'lustdt Westh) NW-Lach/Speyd Frankeck Iggb Esth RO-Als O'mosch Nd'mosch Duchroth/O'hs Dielkch Unkb], Frau (frau) [IB-Bliesmg/Bolch], (frāu) [GH-Neubg], (frḁ:) [Wood Penns 285]; Pl. Fraue [lothr. SWPf (Nachlaß Keiper,) Pirmas Kaislt Neustdt], Fraae [KU-Diedk], sonst verbr. Weiwer (s. Weib); Dim. Fraache (frāχə, --), häufiger Frääche (frEχə, -ē-) [verbr. WPf NPf nördl. VPf], Frääle (frElə, -ē-) [verbr. mittl. u. südl. VPf]; vgl. Dame 1, Frauenzimmer 2, Weibsbild, -mensch, -person. Zs. Apfel-, Bettel-, Blumen-, Boten-, Brezel-, Butter-, Putz-, Dörr-, Toten-, Tücher-, Eier-, Flick-, Geschäfts-, Handels-, Haus-, Heiden-, Heische-, Juden-, Jung-, Karten-, Kinder-, Kloster-, Koch-, Kost-, Leichen-, Lumpen-, Milch-, Monats-, Mords-, Öl-, Sohns-, Stadt-, Strick-, Stunden-, Wäsch-, Wit-, Woll-, Zeitungsfrau. Das is e schääni (sauweri, großi, dicki, aldi) F. [fast allg.], e schään (sauwer usw.) F. [NWPf (vgl. K. 10)]; e klään Frääche [Schandein Sprachsch. 22], e runzelich F. [KU-Bedb]; e galant Fraache 'gewandte F.' [KL-Bann]. Des isch e Bild vun ere Fraa [LA-Gommh], e Fraa, die wo e Roll spiele will [LU-Oggh]. RA. u. Vergl.: Er hat e Gesicht (e Maul) wie e alt Fraa [KU-W'mohr]. Er esch awergläwisch wie e aldi Frää [LA-Wollmh]. Dem Langsamen kommt es wie ere alde Fraa [KU-Diedk NW-Frankeck]. Ein zweckloses Tun hat einen Wert wie e alt Fraa zu verschlache [Land]. Der stark Abgemagerte es nor noch die halb Fraa [KB-Kriegsf NW-Kallstdt]. SprW.: Bei junge Gail muß mer hinne ewegbleiwe un bei junge Fraae vorne [KU-Diedk]. Volksgl.: Wann en alti Fraa zu em geloffe kummt, meent's 'bedeutet es' en Unglick [Fogel Beliefs Penns Nr. 482]. E beesi Fraa is gewehnlich en guter Feiermacher [Fogel Beliefs Penns Nr. 2066]. In dem Pfänderspiel aus KB-Kriegsf Frääche vun Erlebach darf der Gefragte in seinen Antworten auf Fangfragen die Wörter weiß, schwarz, ja, nein nicht verwenden; die Fangfrage lautet: Ich bin das Frääche vun Erlebach un hab was Scheenes mitgebracht, nicht weiß, nicht schwarz, nicht ja, nicht nein, Madam, was wünschen Sie für ein Kleid? — 2.a. 'verheiratete Frau, Ehefrau', vgl. Base 5. Do muß e Frää ins Haus [RO-Dielkch]. Ich wißt d'r e Frää, Empfehlung einer Partie [ebd.]. Sie sin Mann un Fraa [LU-Böhl]. Heiratet der Sohn, so ist die Schwiegertochter die jung Fraa [ZW-Battw]. SprW.: Wo kää Fraa im Haus is, geht's hinnersich [Pirmas]. Der Mann nennt seine Frau mit dem Namen, z. B. 's Kathche [WD-Niedkch, verbr.], oder meiⁿ Fraa [verbr.], scherzh. meiⁿ Aldi [NW-Kallstdt, verbr.], oder kurz Meini [NW-Freinsh], oder unser Modder [RO-Dielkch]; Anrede dementsprechend: Kathche! Fraa! Aldi! Modder! Nachbarn gebrauchen (bei Vertrautheit) den Zunamen des Mannes zusammen mit dem Vornamen der Frau: Borns Binche [KU-Diedk, verbr.]; ist die Frau älter, dann sagen sie die Bornsbas. Auch der Beruf oder das Amt des Mannes wird berücksichtigt: 'm Schmied seiⁿ Fraa [KL-Reichb, verbr.], kürzer: die Schmied'n [Pirmas, verbr.], die Waanersch (Frau des Wagners) [KU-Bedb]; 'm Borjemeeschder seiⁿ Fraa [KU-Brück, verbr.], auch: die Fraa Borjemääschder [KB-Kerzh, verbr.]; 'm Schullehre seiⁿ Fraa [LU-Opp, verbr.]; auch: die Fraa Lehrer [NW-Elmst, verbr.], Frau L. [FR-Quirnh]; früher: die Schulfraa [KL-Erlb] oder die Schulbas [RO-Dielkch]. Ähnlich von der Frau des Pfarrers: 'm Herr Parre seiⁿ Fraa [LU-Opp, verbr.], die Fraa Parre [LU-Friesh], die Parresbas [verbr. Gal]. Entsprechend ist die direkte Anrede: Binche! Bornsbas! Borjemääschdern! Fraa Parre! Namentlich nicht bekannte Frauen redete man mit Frääche an [Wilms Alph. 22]. Zs. Bauers-, Pfarr(ers)-, Metzgers-, Schul-, Schullehrers-, Winzer-, Wirtsfrau. RA.: Dort isch die Frää de Mann, wenn die Frau in der Ehe regiert [GH-Vollmw]. Bei denne hot die Fraa die Hosse aⁿ [KB-Bischh, verbr., auch Don Gal Buch]. Ein unbilliges Ansinnen wird zurückgewiesen: Do kennt jeder sache: Bump mer emol deiⁿ Fraa! [Land]. Vom rücksichtslosen Ehemann heißt es: Der geht mit seiner Frää um wie die Sau mirem Beddelsack [BZ-Dernb]. Ein ungleiches Paar: E Frääche wie e Haus, e Männche wie e Laus [Schandein Sprachsch. 4]. Zu einem Junggesellen, der einem auf den Fuß getreten hat: Uf meine Fieß findscht kääⁿ Fraa [NW-Haßl]. Zu einer Eifersuchtsszene: Wann meiⁿ Bruder kee Narr wär, hätte mer mit eener Fraa genung [Kaislt]. SprW.: Die Fraa g'heert ins Haus, un de Mann g'heert naus [LU-Böhl]. De Parre g'heert in d' Kerch un d' Frää ins Haus [GH-Kand]. De Owe (Ofen) un die Fraa geheeren ins Haus [NW-Hardbg]. Der Mann muß die Fraa beim eerschte Lääbche Brot ziehe [PS-Haust, verbr. Don Gal Buch]. E Rad un e Fraa soll mer net herlehne [NW-Hardbg]. E scheeni Fraa un scheene Gail sin em Bauer sei Unglick [Gal-Falkst]. E Frää kann im Schorz mihⁿ forttrage, als wie de Mann mit zwää Gail reiⁿbringt [PS-Erfw, ähnlich LU-Opp Don Gal Buch]. Wann unser Herrgott e Narr han will, loßt er eme Mann sei Fraa sterwe [PS-Th'eischw, verbr. Don Gal Buch]. Die eerscht Fraa is vun Gott, die zwett vun de Leit, die dritt vum Deiwel [verbr. Don Gal Buch]. Die zwett Fraa hot e goldene Aarsch [Gal-Brotschk]. Vgl. auch das SprW. bei Edigheim. Rätsel: Der Mann aus'm Wald, die Fraa aus der Stadt, die Kinner aus'm Garte (Stampfer, Schüssel, Mohn) [Zeitw.Gal. 1959, S. 82]. Vgl. auch das Rätsel bei Backmulde. VR.: Fraa, Fraa, flick mer meiⁿ Hose! Nää, ich flick der se net! Geh mer zu de Franzose, dann brauch ich dich Lumbedier net! [Kaislt]. Wenn man Kindern ein Märchen erzählen soll: 's war mol e Mann un e Fraa un e Bu. Die gingen nach Stanz Jockle zu. Und as sie nach Stanz Jockle kamen, war's e Mann un e Fraa un e Bu [verbr. Gal, PS-W'fischb Schandein Sprachsch. 24]. Ich will emol was sahn vun ere alte Fraa: Wann se kee Kinner hot, kann se aa kee schlahn [PfRSch. 2. 12. 1934]. Weitere VR. s. unter Besenstiel, Bohnenstroh, dengeln, Trawaldin, Trompeter, fleißig. Am Neujahrsmorgen bedanken sich die Heischegänger für empfangene Gaben: Die gute Frau, die gute Frau, die ... hat uns was gegeben; den ganzen Vers s. Neujahr. — b. Fräuchen 'Großmutter' [Journ. 1786, S. 235/36]. — 3.a. 'Dienstherrin, Gebieterin', jüngere Anrede der Hausfrau durch das Gesinde: Frau, seltener Fraa, Frää (auch mit Nennung des Namens) [verbr.]. (Die älteren Bezeichnungen zeigt K. 24; doch vgl. auch Schandein Bav. IV/2, 373, wo Fraa schon um die Mitte des 19. Jh. nachgewiesen ist.) a. 1553: frow vnnd bannher vber walt vnnd wag [PfWeist. I 191 (HB-Breitft)]. — b. unsere (liebe) Frau 'Jungfrau Maria' [(1925) RO-Dielkch]. Brandsegen: Unser lieb Frau ging über Land, trug ein bichel in ihrer Hand. Ich seh ein Feierle brennen. Feierlein, du sollst stille stehn, sollst nicht weiter um sich gehen, auch nicht weiter um sich fressen. Voll wie der Mond, glatt wie ein ey, am dritten Tag sollst du heilen [Heeger Vhk. 43]. a. 1295: off den nehsten dinstag nach unser frauwen dage, als sie zum hymmel fure (15. August) [ZweibrReg. 120]. a. 1540: wan unser lieben frauen tag, genannt Herdermesz, für kumpt, so hat macht ein ieder gemeinsmann ein tag strauszel zu machen in dem bruch [Grimm Weist. VI 413]. — 4.a. 'Hebamme', die Fraa [FR-Gr'karlb]; die weis Fraa 'heilkundige Frau' [LU-Altr]. — b. die alt Fraa nennt man in der Kartoffelernte die weibliche Person, die den letzten Kartoffelstock aushackt [WD-Niedkch]; vgl. alt II 1 f. — c. s. Hirsch-, Nacht-, Wetterfrau. — Südhess. II 930 ff.; Rhein. II 740 ff.; Saarbr. 68; Lothr. 172; Els. I 175/76; Bad. II 219/20.
7788 Zeichen · 178 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    frau

    Althochdeutsches Wörterbuch

    frau ( Hs. fraume) Gl 5,519,43 s. frô sw. m.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frau

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Die Frau , Genit. der Frau, und in einigen Fällen der Frauen, plur. die Frauen, überhaupt eine Person weiblichen Geschle…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Frau

    Goethe-Wörterbuch

    Frau öfter schw flekt Gen/Dat, selten AkkSg ‘F-en’ in B u C, Pl ‘F-ens’ in A 1 b β bis Mitte der 80er Jahre, danach noch…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Frau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Frau (vom altdeutschen Froha, Herrin), ursprüngl. der Gegensatz zu Magd, dem dienenden Weibe (daher Jungfrau, Fräulein, …

  5. modern
    Dialekt
    Frau

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Frau [Fràù Sier. ; Frài Su. ; Froi M. ; Fròi Logelnh. Co. Winzenh. Dü. ; Fraù Str. Wörth ; Frœy K. Z. Betschd. ; Fráw Ki…

  6. Sprichwörter
    Frau

    Wander (Sprichwörter)

    Frau 1. Alle Frauen sind Eva's Tochter. Dän. : Alle mandfolk ere Adams sönner og quindfolk Evæ døttre. ( Prov. dan., 6. …

  7. Spezial
    Frau

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Frau f. (-,-en) 1 (weibliche Person) ëra (ëres) f. 2 (Ehefrau) fomena (-nes) f. 3 (in Verbindung mit dem Namen) signura …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit frau

795 Bildungen · 677 Erstglied · 114 Zweitglied · 4 Ableitungen

frau‑ als Erstglied (30 von 677)

Frau(w)

Idiotikon

Frau(w) Band 1, Spalte 1241 Frau(w) 1,1241

Frau(w)-Gotteⁿhūs

Idiotikon

Frau(w)-Gotteⁿhūs Band 2, Spalte 1710 Frau(w)-Gotteⁿhūs 2,1710

Frau(w)-Vēnesbërg

Idiotikon

Frau(w)-Vēnesbërg Band 4, Spalte 1557 Frau(w)-Vēnesbërg 4,1557

Frau(w)bas

Idiotikon

Frau(w)bas Band 4, Spalte 1649 Frau(w)bas 4,1649

frau(w)baseleⁿ

Idiotikon

frau(w)baseleⁿ Band 4, Spalte 1649 frau(w)baseleⁿ -ä- 4,1649

Frau(w)baseteⁿ

Idiotikon

Frau(w)baseteⁿ Band 4, Spalte 1649 Frau(w)baseteⁿ 4,1649

frau(w)baseⁿ

Idiotikon

frau(w)baseⁿ Band 4, Spalte 1649 frau(w)baseⁿ 4,1649

Frau(w)e(n)bantoffel

Idiotikon

Frau(w)e(n)bantoffel Band 4, Spalte 1398 Frau(w)e(n)bantoffel 4,1398

Frau(w)e(n)ber

Idiotikon

Frau(w)e(n)ber Band 4, Spalte 1465 Frau(w)e(n)ber 4,1465

Frau(w)e(n)bewegiⁿg

Idiotikon

Frau(w)e(n)bewegiⁿg Band 15, Spalte 723 Frau(w)e(n)bewegiⁿg 15,723 A

Frau(w)e(n)bild

Idiotikon

Frau(w)e(n)bild Band 4, Spalte 1198 Frau(w)e(n)bild 4,1198

Frau(w)e(n)blüemli

Idiotikon

Frau(w)e(n)blüemli Band 4, Spalte 1218 Frau(w)e(n)blüemli 4,1218 o.

Frau(w)e(n)brief

Idiotikon

Frau(w)e(n)brief Band 5, Spalte 452 Frau(w)e(n)brief 5,452

Frau(w)e(n)brueder

Idiotikon

Frau(w)e(n)brueder Band 5, Spalte 417 Frau(w)e(n)brueder 5,417

Frau(w)e(n)chost

Idiotikon

Frau(w)e(n)chost Band 3, Spalte 545 Frau(w)e(n)chost 3,545 u.

frau als Zweitglied (30 von 114)

Hausfrau

RDWB1

Hausfrau f домохозяйка хозяйка (дома)

Hotelkauffrau

RDWB1

Hotelkauffrau f гостиничный коммерсант (о женщине)

Ɉungfrau

Campe

Die Ɉungfrau , Mz. die — en , zusammengezogen Jungfer , eigentlich eine junge Frau; dann aber überhaupt, eine junge weibliche Person, besond…

Karrierefrau

RDWB1

Karrierefrau f (Lakune) женщина, ориентированная на карьерное продвижение по службе (не "карьеристка")

Kauffrau

RDWB1

Kauffrau f профессия, примерно соответствующая среднему экономисту (приобретаемая в итоге трёх- или четырехгодичного специального образовани…

Traumfrau

RDWB1

Traumfrau f см. RDWB1 Traum-

Wirtschaftskauffrau

RDWB1

Wirtschaftskauffrau f женская профессия, требующая среднего специального образования: бухгалтер, делопроизводитель, младший экономист

Adelfrau

DRW

adel·frau

Adelfrau freigeborene (oder echte) Frau goti brûth dû sêli adilvrouwi oJ. MSD. 123 Faksimile Lexer I 21 Faksimile MhdWB. III 424 PBB. 41 (19…

ahnfrau

DWB

ahn·frau

ahnfrau , f. avia: Jesus sei mit Johannes ander geschwister kind, dann sein mutter und Christi anfraw seien zwo schwestern gewesen. Ayrer pr…

Altfrau

DRW

alt·frau

Altfrau I Matrone 1598 HambKämmRechn. V 693 II Mutter des Fürsten 1250 Mai-Beaflor 130, 23 III Konventualin 1383 GermMus.

amtfrau

DWB

amt·frau

amtfrau , f. in einigen gegenden die frau des amtmanns, die amtmännin. auch die sonst ein bestimmtes amt verwaltende frau, wie in nonnenklös…

Amtsfrau

DRW

amts·frau

Amtsfrau I Frau des Amtmanns oder Amtsschulzen 1363 Loen/Schiller-Lübben I 72 Faksimile DWB. I 281 Faksimile II Frau eines Zunftgenossen 133…

Áschfrāu

Adelung

asch·frau

Die Áschfrāu , plur. die -en, eine Frau, welche die Holzasche für die Seifensieder sammelt.

ausfrau

DWB

aus·frau

ausfrau , f. sind kein hausfrawen, sonder ausfrawen, wann sie draus schawen. Fischart ehz. 50 .

Auswartfrau

DRW

aus·wartfrau

Auswartfrau, Auswartleute, Auswartmann Auswärtige, die nicht das Bürgerrecht besitzt dhein uzwart man oder fraw 1368 MWirzib. VI 465 Faksimi…

Bankfrau

Adelung

bank·frau

Die Bankfrau , plur. die -en, bey einigen Bäckerzünften, eine Frau, welche an ihrer Statt das Brot in der Bank verkauft.

bauerfrau

DWB

bauer·frau

bauerfrau , f. colona, rustica, bäuerin, gewöhnlicher bauersfrau.

bettfrau

DWB

bett·frau

bettfrau , f. mulier lectis sternendis praefecta, in groszen haushaltungen, deren dienst im bettmachen besteht.

Beyfrau

Adelung

bey·frau

Die Beyfrau , plur. die -en, eine Person weiblichen Geschlechtes, welche einer andern in gewissen Verrichtungen an die Seite gesetzet ist, i…

Chor-Frau

Adelung

chor·frau

Die Chor-Frau , plur. die -en, eine Augustiner-Nonne vornehmen Standes. In den adeligen weiblichen Augustiner-Klöstern werden die Nonnen Cho…

domfrau

DWB

dom·frau

domfrau , f. tumfraw canonica secularis Voc. v. 1429. Voc. theut. v. 1482 hh 3 a . tumbfrauen canonicae regulares Voc. v. 1445. thumfrau dom…

edelfrau

DWB

edel·frau

edelfrau , f. femina nobilis, besitzerin eines gutes: die edelfrau ist zart und fein, mein mensch ist wol so schön: sollt ich nur ihr leibei…

Ableitungen von frau (4 von 4)

entfrauen

DWB

entfrauen , exuere feminam, gebildet wie entmannen, evirare, doch hat effeminare den sinn weibisch machen und gilt von männern: der civilisa…

unfrau

DWB

unfrau , f. , mhd. unvrouwe Frauenlob 158, 7 ; ein jungfraw, quasi unfraw facet. facet. 392; die schwangern unfrauen ( unverheiratheten ) Ga…

urfrau

DWB

urfrau ( von urzeitlicher einfachheit ) Fr. Kind ged. 4, 48 . —

verfrauen

DWB

verfrauen , verb. zur frau werden, zur frau machen Campe 5, 293 .