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alt

got. bis spez. · 33 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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61 in 33 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

alt

Bd. 1, Sp. 179
alt: I. reines Adj.: 1. 'ein gewisses Alter habend'. Altersangaben: Er is sibzich Johr alt, er is sibzich, is an de Sibzich, werd jetz sibzich, is e Sibzicher, hot sei Sibzich ufm Buckel, geht stark in die Sibzich [allg.]. Von einem Gleichaltrigen: Er is so alt wie ich. Scherzhafte Antwort: Ich bin so alt wie mei kleener Finger, wie mei großi Zeh. Wenn Einer- und Zehnerzahl in der Altersangabe übereinstimmen (22, 33, usw.): Ich bin hinne wie vorne [allg.]. Dem hun ich gebb, daß er nimmi gewußt hat, wie alt asser is [KL-Wörsb]. KR.: Ib dib dell wek, du bischt noch lang nit wegg, Sag maʳ, wie alt du bischt [BZ-Billh]. SprW.: Wu älder der Ochs, wu härter des Horn [verbr. Gal]. En Wolf werd älter, awwer net besser [Penns Deitsch Eck 13. 4. 1935]. — 2. 'ein hohes Alter habend'. a. von Menschen u. Tieren. Die alt Schmidtn von einer alten Frau des Namens Schmidt [allg.]. a. 1630 (oder früher): ... bei der altten schmidten hauß [PfWeist. I 49 (KU-A'glan)]. a. 1553: gedenkt keinem alten mann, der jetz im leben [ABlieskst. 59] Der is awwer a. [allg.]; so alt as d'r Närdschtern 'Nordstern' [Fogel Prov. Penns 8]. Gesteigert in: stääⁿalt (staaⁿalt) 'steinalt'; alt wie Medusalem (biblische Gestalt). Scherzweise: So alt hot de Gienanth (Eisenwerkbesitzer) kaaⁿ Esel uf de Alsenz [RO-Würzw]; so alt wie die ältscht Kuh im Orewald, wenn sich jemand eine Haushälterin nimmt, die 20-25 Jahre alt ist [KL-Fischb (1902)]. Der is awwer alt worr, von einem, der gealtert aussieht [allg.]. Von einem der älter aussieht, als er ist, heißt es auch: Der macht e(n) alde Kopp [RO-Lohnsf], hot e ald(es) Gesicht [verbr.]. SprW.: Mer werd alt wie e Kuh un lernt immer noch dezu [Penns Gal Buch Don]. Auf die Frage, wie man alt werden könne, wird scherzhaft geantwortet: Wer lang eßt, lang huscht 'hustet', lang suppt, lang baßt 'beim Kartenspiel ablegt', lang kräckst, werd alt [allg.]. Nore sich an de Oochdem halle 'Atem schöpfen', dann werd mer alt [Gal-Schönth]. Dem Spott der Jungen über das Alter begegnet man mit dem Wort: Wann de nit alt werre willsch, kannsch dich jo frih hängge [Kaislt]. Als Vorzug des Alters gilt seine Lebenserfahrung: Alde Mais fangt mer net mit Speck [weit verbr.]. Lern e alde Aff Mailer 'Grimassen' mache! [KU-Schmittw/O LA-Maik]. Der will e aldi Gääs 'Ziege' brunse lerne [Zweibr]. Doch werden hauptsächlich die Mängel und Gebrechen des Alters hervorgehoben: Der ziddert wie e alder Mann, der is schun alt un wacklich, is dämbich 'asthmatisch' wie e alder Gaul [allg.]. Dem fallen die Zähn aus wie em alde Hund [ZW-Bechhf]. RA.: Dere kummt's wie re alde Fraa 's Danze [NW-Frankeck]. Der is geschickt wie die alt Schlappemutter [verbr. Gal], is awergläwisch wie e aldi Fraa [LA-Wollmh]. Du kummsch doher wie die alt Lochschlääen (eine alte schlampige Frau aus der Zeit vor 1900) [Kaislt]. SprW.: E alder Bär lernt nimmi danze [KU-Schmittw/O]. Alde Weiwer Gedänz dauert net lang [verbr. Gal]. Alde Leit brauchen meh Schmalz als Salz [BZ-Dierb]. E alder Wolf verleert die Hoor, awwer nit die Nube 'Bösartigkeit' [IB-Bliesmg/Bolch]. Die alde Beck hann die härtschte Härner [KL-Reichb]. Wann unser Herrgott e Narr han will, loßt er em alde Mann die Fraa sterwe [Kaislt, Gal verbr.]. Nix is schlimmer, als wann e alt Hinkel glucksich werd, von einer verliebten alten Frau [Krieger 12]. E aldi Scheier brennt lichterloh, dass. [verbr.]. KR.: Lirum larum Leffelstiel, alde Weiwer essen viel, junge missen faschde [Kaislt PS-Erfw]. Weit verbreitete Schimpfwörter mit der Beifügung 'alt': alder Narr 'verliebter alter Mann', — Bock 'geiler alter Mann', — Hah(n) 'alter Schürzenjäger', — Knopp 'alter Junggeselle', — Bu (Bube) dass., — Esel,Kräckser 'alter Mann, der viel ächzt', — Kracher dass., aldes Fille (Fohlen) 'alter Mensch, der jung tut', aldi Jungfer,Hex,Schraub,Schachtel,Scherwel (Scherbe), — Dutt (Tüte), — Ripp 'zänkische alte Frau', — Schlamp,Kuh,Got (Gote = Taufpatin), — Kruscht 'vertrocknete alte Jungfer', aldes Märe (Mädchen) 'heiratslustige ältere weibliche Person', — Hinkel dass., alder Hooge (Haken) 'magere alte weibliche Person'; aldi Leegrumbeer (Legekartoffel) 'langsam und umständlich arbeitende weibliche Person' [Kaislt Schandein Sprachsch. 93]. Ohne Spott: e alder Bu 'alter Junggeselle' [verbr.]. — Mit besonderer Bedeutung erscheint alt in: de alt Borjemääschter (-maaschder), 'der Amtsvorgänger des Bürgermeisters (Altbürgermeister)' [verbr.], de alt Lehrer 'Lehrer der älteren Schülerjahrgänge' [PS-Winz]. a. 1450: als sie dem alten apt haben gethan [PfWeist. I 423 (FR-Eppst)]. — b. von alten Dingen. α. Verbrauchtes, Defektes: alder Plunder, alder Kram, alder Krempel, alde Huddele 'alte Lumpen', alder Lumbekram [verbr.]. a. 1553: ligt ein dorf, ... ist nichts mehr da denn alte mauren [ABlieskst 61]. RA.: 'n alde Hut 'etwas längst Bekanntes' [Schandein Sprachsch. 84]. Scherzhafte Frage: Weeschde was? Alt Faß! [Schandein Sprachsch. 1]. Ein altes Haus: aldi Hitt, aldi Budik, aldi Burch, alder Kaschde, alt Gemeier [verbr.]. RA.: Der hot Infäll (Einfäll) wie e ald(es) Haus, wie e alder Backowe [verbr.]. Der is beheebt 'unbeholfen' wie e aldi Gaardedeer [RO-Mannw]. — β. Altes, das fortdauert und seinen Wert behält: Aldes Deschdament 'altes Testament', bes. in der RA.: am alde D. aaⁿfange 'ganz von Anfang beginnen' [verbr.]; alder Weiⁿ 'Wein früherer Jahrgänge' [allg.]; alder Wingert [verbr.]; die alt Stadt 'Altstadt' [LA-Hainf]. a. 1482: 11 alde heller [LandsbgZb.]; a. 1435: ein gerecht firntzel Wormbser altmase [PfWeist. I 177 (KB-Boland)]. a. 1553: den wein ... bei den alten maßen ausgeschenkt ... [ABlieskst 50 (IB-Ormh)]. — γ. sonstiger Gebrauch: 's alte Neijohr 'zweiter Weihnachtstag' [BZ-Dernb]; die alt Faßnacht 'wer am Aschermittwoch zuletzt in die Schule kommt' [KU-Rehw LA-Impfl (vgl. »Von alten Fastnachtsbräuchen«, PfL 10. 2. 1934)]; davon die RA.: hinnenoh (kumme) wie die a. F. [verbr.]; de ald(e) Gottwalts 'das ungemachte Bett', bes. in der RA.: sich in de a. G. lee 'legen'[KL-Fischb Kaislt Gal-Dornf]. Bei jeder frischen Benützung soll man »Gott walt's« sagen; der alte Gottwalts ist also das schon einmal Benützte. Aldi Fraa, Pflanze 'Artimisia vulgaris' [Penns]; Alde Männer 'Hirtentäschelkraut (Capella bursa pastoris') [PS-Rodalb (Wilde 105)]; die alt Zeeb 'die große Zehe' [HB-Kirrbg]; die Alt Welt 'abgelegene Teile der West- u. Nordpfalz [vorn. VPf]; im alde Land 'in Europa' [Reichard Penns 226]; die Alt Nachtwaad 'Nachtweide' (FIN); de alt Weg (FIN); 's alt Lied, die alt Leier, die alt Supp, de alt Käs 'das längst Bekannte' [allg.]. — II. Hauptwörtlich gebrauchtes Adj.: der Alte, die Alte, die Alten. 1. Der Alte, de Alt ... a. 'der Ehemann'; mei Alder, von der Ehefrau gebraucht, dei A., von guten Bekannten der Angesprochenen im vertrauten Verkehr angewandt [allg.]. Hot der dei Alder 's Maul verschlage? wird die Frau gefragt, die wegen Zahnweh sich den Kopf verbunden hat [GH-Zeisk]. — b. 'der Vater'; mei Alder, unser A., burschikoser, nicht selten auch verächtlich gemeinter Ausdruck der Jugend. Auch sonst: Des git en Sänger wie seiⁿ Alder! [Keiler 132]. Der is de geschluppt Alt oder: de zwett Alt, wenn der Sohn dem Vater sehr ähnlich ist [verbr.], (anderer Ausdruck: er vattert sich, s. u. vatern), der gekotzt Alt [Schandein Sprachsch.]. Der Alt gebt sei Land ab, wenn der alte Bauer sich zur Ruhe setzt [allg.]. — c. Anrede in ernsten und scherzhaften Drohungen, meist in der Verkleinerung Alderle [VPf] und Alderche [WPf], eigentlich 'Schlaumeier, Spitzbube': Alder, ich kumm der gleich! [weit verbr.]. Baß emol owacht, Alderle (Alderche), sunscht kumm ich noch an dich! [VPf]. Nicht selten auch gemütliche Anrede an einen Knaben oder jungen Mann, gelegentlich auch an einen älteren Mann. — d. 'der Meister, der Hauptmann, der Könner, der Vorgesetzte', in der Sprache der Untergebenen. Der kann's schun wie e Alder [allg.]. Deß ... thut, hübsch angezoche', Als wie e' Altes stolz [Kobell 185]. 's Wennelche hott gewambscht 'gegessen' wie en Alder [Kunnrädel 106]. — e. der Alt 'Kreuzober' (im Skat) [LU-Opp ZW-Battw]; vgl. 2 f.f. eine Gestalt mythischen Ursprungs in der RA.: Du hosch (hasch) de Alde (ufm Nescht) g(e)fang(e) 'dein Meisterstück gemacht' (vgl. Schweiz. I 295), meist aber ironisch 'ein schlechtesGeschäft gemacht' [KU-Schmittw/O Kaulb RO-Dielkch Sippf KB-Albish Mauchh NW-Haßl FR-Colgst LU-Muttstdt Friesh GH-Kand Nd'lustdt (Kühn Palz 126 Hebel 27)]; vgl. Hwb-Abergl. I 333 u. V 276 ff. Der Ursprung dürfte in folgendem Erntebrauch zu suchen sein: Wer beim Kartoffelausmachen den letzten Kartoffelstock aushackt, hat de Alde gefangen u. wird ausgelacht [ZW-Marthh (1930)]; nach Schandein Bav. IV, 2 S. 383 durfte er auf dem Grumbeereball (Erdäpfeltanzball) die ersten drei Tänze tanzen. Rhein. I 143; Saarbr. 6; Bad. I 37. — 2. die Alte. a. 'die Ehefrau'; mei Aldi, mei Alt, dei Aldi, sei Aldi usw., in der mehr scherzhaftvertrauten Ausdrucksweise unter guten Bekannten [allg.]. Wann ich häämkumm, mei Aldi reibt mer de Kimmel, scherzhaft gemeinte Klage des Wirtshausläufers. Sei Aldi (Alt) hot die Hosse aaⁿ [allg.]. Doch grad so, wie die Alt ihm peift, so muß der Henry danze [Birmelin Penns Gezw. 62] Mei Aldi (Alt) nennt auch der Bursch seine Geliebte; er hot e Aldi [verbr., unter der jungen Gener. 1962 kaum mehr gebräuchlich]. — b. 'die Mutter', nur im Munde der Kinder wegwerfend gemeint. Das Mädel is die ausgeschluppt Alt, oder: is die zwett Alt 'sieht der Mutter sehr ähnlich' [weit verbr.]; anderer Ausdruck: sich muttern. — c. 'alte Frau'. Ich meen, ich sieh'n se noch die Alt, Uns Buwe do verzähle [Croissant 41]. — d. Lockruf für Kuh und Ziege: Kumm Aldi (Alt) [verbr.]. — e. 'die letzte Garbe in der Kornernte', ein weiblicher Korndämon, HwbAbergl. V 282 ff. [HB-Böckw, um 1930 nur noch den Ältesten bekannt]; 'Schreckgestalt für Kinder', die Alt [NW-Esth]. — f. 'das Bett', scherzhaft, eigentlich: die alt Matratz [KU-Roßb]. — g. 'Kreuzaß', auch 'Kreuzdame'. Er hot die Alt g(e)hatt, z. B. im Schoofskopp 'Schafskopf', Kartenspiel [verbr.]. — 3. die Alten. a. 'die Eltern', despektierlich im Munde der Kinder, sonst ohne negativen Gefühlston. Dort kennen sich die Junge un die Alde net vertraa [allg.]. SprW.: Wie die Alde, so die Junge [Hebel 47]. Die Alde sin zäh, solle se gewwe, dut 's weh [Hebel 47]. — b. 'die Generation der Alten, die Vorfahren' [allg.]. Das is eener vun de Alde [allg.]. Wie's schun die Alde gemach(t) hen [allg.]. Die Junge wollen de Alde noo(ch)kumme im Schaffe [allg.]. a. 1334: nach brieven sinre alten [OttbgUrkb. 390]. a. 1469 (erneuert 1565): als wir deß vnderrichtung han vor zeiten ... vnd die alten vff vnß bracht han [PfWeist. I 108 (KU-Berzw)]. a. 1553: so den alten nit anderst bekant [ABlieskst 20]. — c. 'die Vogeleltern' [allg.]. Die Alde fiedern die Junge [allg.]. — Zs.: schlagalt, steinalt. — F.: ald [verbr.], ḁld [vorn. NPf NWPf südl. MPf SOPf], ḁłd [KL-Lind, 1951 ält. Gener. (Höh)], l(d) [KU-Konk], āld [KU-Rothsbg]. — Nach Karte 10 (Stand 1957) erscheint attrib. alte in pronominaler Abwandlung von Feminien (eine alte Frau) endungslos (e alt Fraa, Frää) in NWPf u. nördl. NPf, selten SWPf, sonst mit Endung-i (e aldi Fraa, Frää). Wie der Vergleich mit weiße in der Verb. weiße Seife (Wenkersatz 32) zeigt, ist von 1887 (erste Übertragung der Wenkersätze in der Pfalz) bis 1960 (zweite Übertragung) die Form mit -i (weißi) gegenüber der endungslosen Form (weiß) im Vordringen. Mundartsprecher der gehobenen Schichten meiden im Umgang mit Gleichstehenden diese Form und geben der schriftsprachlichen Endung den Vorzug; vgl. z. B. Otterstetter 136. In »Der (gute) alte Mann« (Wenkersatz 4) erscheinen (Stand 1960) die Formen alt und alde; jene (de alt Mann) überwiegend in der Nordpfalz, diese (de alde Mann) stark überwiegend in der VPf; in WPf u. SWPf halten sie sich die Waage. — Rhein. I 130 ff.; Saarbr. 5; Lothr. 7; Els. I 34; Bad. I 36/37; Nass. 42.
11953 Zeichen · 304 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    altAdj. (ja)?

    Köbler Got. Wörterbuch

    alt , Adj. (ja)? Vw.: s. alþeis

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    alt

    Althochdeutsches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    alt s. auch alunt st. m.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ALTadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    ALT adj. was den umlaut betrifft, eltiu meit, eltiu ros, so sehe man die folgenden stellen, und Gr. 1,745; — in hinsicht…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    altAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    alt , Adv. Vw.: s. allet, al

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Alt

    Adelung (1793–1801) · +15 Parallelbelege

    2. Der Alt , des -es, plur. car. in der Tonkunst, die nächste Stimme an dem Discant, die Altstimme. Den Alt singen. Dahe…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    alt

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    alt Fast 7000 Belege. Mehrf Synkope in den Komparationsformen ‘ältern’, ‘ältre’, ‘ältste’ (neben ‘ält’ste’). Vor neutr S…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Alt

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +5 Parallelbelege

    Alt (ital., alto , hoch), die 2. der vier Hauptklassen der menschlichen Stimme, tiefe weibliche oder Knabenstimme.

  8. modern
    Dialekt
    Alt

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    Alt Band 1, Spalte 1,302f.

  9. Spezial
    altadj

    Dt.-Russ. phil. Termini · +4 Parallelbelege

    alt , adj старый , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit alt

2.449 Bildungen · 1.841 Erstglied · 600 Zweitglied · 8 Ableitungen

alt‑ als Erstglied (30 von 1.841)

alt I

Idiotikon

alt I Band 1, Spalte 203 alt I 1,203

alt II

Idiotikon

alt II Band 1, Spalte 207 alt II 1,207

altbacken

SHW

alt-backen Band 1, Spalte 205-206

Altbauer

SHW

Alt-bauer Band 1, Spalte 205-206

Altbayer

SHW

Alt-bayer Band 1, Spalte 205-206

Alt-Bayern

SHW

Alt-Bayern Band 1, Spalte 205-206

Alteisen

SHW

Alt-eisen Band 1, Spalte 205-206

Altgedinge

SHW

Alt-gedinge Band 1, Spalte 207-208

Altgote

SHW

Alt-gote Band 1, Spalte 207-208

altmelch

SHW

alt-melch Band 1, Spalte 207-208

altmelkend

SHW

alt-melkend Band 1, Spalte 207-208

altmelkig

SHW

alt-melkig Band 1, Spalte 207-208

altmodisch

SHW

alt-modisch Band 1, Spalte 207-208

Altmutter

SHW

Alt-mutter Band 1, Spalte 207-208

Altpetter

SHW

Alt-petter Band 1, Spalte 209-210

Altpole

SHW

Alt-pole Band 1, Spalte 209-210

Altrhein

SHW

Alt-rhein Band 1, Spalte 209-210

Altstadt

SHW

Alt-stadt Band 1, Spalte 209-210

Altvater

SHW

Alt-vater Band 1, Spalte 209-210

alt als Zweitglied (30 von 600)

einwalt?

KöblerAhd

*einwalt? , Adj. Hw.: vgl. as. ēnwald*

falt

KöblerAhd

*falt , Adj. Vw.: s. *fald (2) Hw.: vgl. as. *fald. (2)?

fealt

KöblerAe

*fealt , st. F. (ō), st. N. (a) Vw.: s. an- E.: germ. *falta-, *faltaz, *faltja-, *faltjaz, st. M. (a), Amboss; germ. *falta-, *faltam, *fal…

halt?

KöblerMhd

*halt? , st. F. nhd. „Halt“ Vw.: s. ge- E.: s. halten W.: nhd. DW-

skalt?

KöblerAhd

*skalt? , Adj. nhd. heilig ne. holy Q.: PN

spalt?

KöblerMhd

*spalt? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. zer- E.: s. spelten

stalt

KöblerAhd

*stalt , st. M. (i) Vw.: s. hagu-

swalt

KöblerMhd

*swalt , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „geschwollen“ Vw.: s. ge-, ver- E.: s. swellen

valt?

KöblerMhd

*valt? , Adv. Vw.: s. hundert-, hunderttūsent-, manec-, zehen- E.: s. valten

walt

KöblerAhd

*walt , Adj. Vw.: s. ala-, ana- Hw.: vgl. as. *walt (4)?

wealt

KöblerAe

*wealt , Adj. nhd. wacklig, unfest Vw.: s. sin-, un- E.: germ. *walta-, *waltaz, Adj., sich ändernd; germ. *walþa-, *walþaz, Adj., sich dreh…

wintarkalt?

KöblerAhd

*wintarkalt? , Adj. Hw.: vgl. as. wintarkald*

Einhalt

RDWB1

Einhalt m einer Sache ~ gebieten fest. , geh. пресекать / пресечь что-л.; пресекать / пресечь что-л. в зародыше идиом. ; пресекать / пресечь…

Gehalt

RDWB1

Gehalt n заработная плата офиц. , жалованье устар. , зарплата, получка разг. оклад офиц. Hast du beim Vorstellungsgespräch nach dem Gehalt g…

Gestalt

RDWB1

Gestalt f форма, вид ~ annehmen - принимать / принять форму чего-л.; принимать / принять вид чего-л., кого-л.; превращаться / превратиться в…

Gewalt

RDWB1

Gewalt f сила, мощь die ~ der Explosion - сила взрыва ~ anwenden - применить силу Natur~ - стихия, стихийная сила mit aller ~ idiom. - любой…

Haushalt

RDWB1

Haushalt m хозяйство бюджет баланс мед. , содержание Hormonhaushalt m - гормональный баланс, содержание гормонов

Hinterhalt

RDWB1

Hinterhalt m засада j-m einen Hinterhalt stellen - устроить засаду на кого-л., ( Lakune im Deutschen) - устроить кому-л. "тёмную" идиом.

Meinungsvielfalt

RDWB1

Meinungsvielfalt f плюрализм (мнений) (а не "разнообразие мнений")

Rückhalt

RDWB1

Rückhalt m поддержка, защита, опора, помощь, средства durch seine Eltern hatte er einen finanzellen ~ - благодаря родителям у него имелись с…

Spalt

RDWB1

Spalt m (Lakune) die Tür stand einen ~ offen - дверь была (слегка, чуть) приоткрыта

Vorbehalt

RDWB1

Vorbehalt m (Lakune) unter ~ idiom. - без гарантий diese Aufgabe wird bis Mitte nächsten Monats erledigt, unter Vorbehalt - это задание мы в…

Wortgewalt

RDWB1

Wortgewalt f многословность, красноречие, говорливость

A(n)g(e)stalt

Idiotikon

A(n)g(e)stalt Band 11, Spalte 339 A(n)g(e)stalt 11,339

A(n)stalt

Idiotikon

A(n)stalt Band 11, Spalte 339 A(n)stalt 11,339

Abg(e)stalt

Idiotikon

Abg(e)stalt Band 11, Spalte 360 Abg(e)stalt 11,360

abhalt

DWB

abhalt , m. remora: ohne aufhalt und abhalt.

Ableitungen von alt (8 von 8)

alte

DWB

alte , m. senex, die schwache form des adj. wir rennen, seit aus ihres alten bette Aurora stieg, bis bald zum sternenlicht. Wieland 17, 20 ;…

eralte

BMZ

eralte swv. 1. werde alt. do Ysaak eraltote Gen. fdgr. 2,37,35. dâ kan von jâren nieman eralten MS. H. 3,468 in b. 2. mit genit. werde zu al…

eralten

DWB

eralten , senescere, veterascere, von menschen, bäumen, sachen, ahd. iraltên: in jugundi ward si witua, mit thisû iraltêta. O. I. 16, 4 ; jâ…

gealten

Lexer

ge-alten swv. Walth. 121,37 ;

uralt

DWB

uralt , adj. adv. , durch ur- C 4 a gesteigertes alt. ags. oreald; vgl. an. ørgamall im namen ørgemlir; ahd. uralt valde senex, decrepitus, …

veralte

BMZ

veralte swv. 1. werde alt. wie schiere daʒ veraldet, daʒ eʒ im zeime troume wirt MS. 1,137. a. swer in sünden ist veralt MS. H. 3,468 z. a. …

veralten

DWB

veralten , verb. senescere. in den verwandten germanischen sprachen nicht nachgewiesen. ahd. faraltên Graff 1, 201 ( erschlossen aus der glo…

veraltung

DWB

veraltung , f. das altwerden: vetustas, caries Dasyp. 26 a . 297 a . inveteratio Maaler 414 .