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Frau

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Frau

Bd. 2, Sp. 269
Die Frau, Genit. der Frau, und in einigen Fällen der Frauen, plur. die Frauen, überhaupt eine Person weiblichen Geschlechtes, doch mit mancherley Einschränkungen. I. Als ein Ehrenwort, so fern sie andern zu befehlen hat, eine Gebietherinn, in welchem Verstande das Wort Herr von dem männlichen Geschlechte gebraucht wird. 1) Kaiserliche, königliche, fürstliche u. s. f. Personen weiblichen Geschlechtes bekommen, wenn sie verheirathet sind, in diesem Verstande in Titeln den Ehrennahmen Frau. Allergnädigste, Durchlauchtigste Frau u. s. f. Der Hochgebornen Frau u. s. f. Ja in dem Hause Österreich bekommt die älteste Prinzessinn, wenn sie gleich noch in der Wiege liegt, den Titel große Frau. Herunter, Jungfrau, du Tochter Babel denn du sollt nicht mehr heißen, Frau über Königreiche, Es. 47, 1, 5. Im Theuerdanke kommt meine Frau, von gebiethenden fürstlichen Personen, selbst von Prizessinnen, mehrmahls vor. 2) In eben diesem Verstande wird die Jungfrau Maria von Alters her, besonders in der Römischen Kirche, unsere Frau, unsere liebe Frau, Franz. Notre Dame, Schwed. Fru, im mittlern Lat. Domina, und in vielen Zusammensetzungen auch nur schlechthin Frau genannt,[] welche Bedeutung auch in vielen der folgenden Zusammensetzungen vorkommt. 3) Bey verheiratheten weiblichen Personen vornehmen Standes wird dieses Wort, so wie bey den männlichen Herr, dem Nahmen der Würde ihrer Ehegatten vorgesetzet. Die Frau Generalinn. Ich habe es der Frau Hofräthinn gegeben. Die Frau Professorinn, Frau Pastorinn u. s. f. Auch bey geringern Personen, wenn man ihnen einige Achtung erweisen will, wird dieses Wort dem Zunahmen ihrer Männer vorgesetzet. Frau Hofmann, (nicht Frau Hofmanninn,) Frau Richter, (nicht Frau Richterinn,) Frau Heppe u. s. f. 4) In den Nonnenklöstern bekommen die eigentlichen Nonnen, zum Unterschiede von den Schwestern, den Ehrennahmen Frau. Frau Clara, Frau Maria. Die Äbtissinn aber wird Hochwürdige Frau genannt. Im mittlern Lat. heißen sie Dominae. 5) In der häuslichen Gesellschaft wird die Ehegattinn des Hausvaters, die Hausfrau, von den Bedienten und dem Gesinde gemeiniglich nur die Frau genannt. Wie die Augen der Mägde auf die Hände ihrer Frauen sehen, Ps. 123, 2. Eine Magd, wenn sie ihrer Frauen Erbe wird, Sprichw. 30, 23. Die Frau hat es befohlen. Sie ist Frau im Hause. Die Magd will die Frau spielen, d. i. vorstellen. 6) Ehedem pflegten auch die Dichter ihren geliebten Gegenstand, er mochte verheirathet seyn oder nicht, ihre Frau zu nennen, wofür jetzt Gebietherinn üblicher ist. In den Schwäbischen Dichtern sind die Beyspiele sehr häufig. II. Als ein Geschlechtswort, ohne doch das Ehrenwort ganz davon auszuschließen, welches wenigstens in der folgenden ersten Bedeutung noch merklich ist. 1. Eine verheirathete Person weiblichen Geschlechtes. 1) In Beziehung auf ihren Ehemann, wird eine solche Person im gemeinen Leben und von geringern Personen dessen Frau, in der anständigern Sprechart dessen Gattinn, und von vornehmen Personen dessen Gemahlinn genannt. Sich eine Frau nehmen, heirathen. Eine Frau haben, verheirathet seyn. Einem ein Frau geben, ihn verheirathen. Es ist meine Frau. Seiner Frau (oder Frauen) Bruder. Er hat sie zur Frau verlangt. Er will sie zur Frau haben. Ich habe meiner Frau den Fehler schon vergeben, Gell. Im mittlern Lat. nennen die Ehemänner ihre Gattinnen in den Urkunden mehrmahls Dominas. 2) Auch ohne diese Beziehung, wird eine jede verheirathete Person weiblichen Geschlechtes, auch wenn sie schon Witwe ist, eine Frau genannt, wo dieses Wort ein Geschlechtswort verheiratheter weiblicher Personen, nicht aber ein Ehrenwort ist. Eine alte Frau, eine junge Frau, eine vornehme Frau, eine kluge Frau. Eine Edelfrau, Bauerfrau, Bettelfrau, Officierfrau, u. s. f. welche Zusammensetzungen doch nur im gemeinen Leben, und wenn man von geringern Personen spricht, üblich sind. Bey vornehmern setzt man das Ehrenwort Frau voran. Die Frau Majorinn, Generalinn, nicht die Generalsfrau, Majorsfrau. Auf ähnliche Art ist im mittlern Lat. Domina, und im Ital. Donna, ein Geschlechtswort nicht nur verheiratheter, sondern auch unverheiratheter weiblicher Personen. In beyden Bedeutungen ist in der vertraulichen Sprechart auch das Dimin. Fräuchen, Oberd. Fräulein üblich. 2. Eine jede Person weiblichen Geschlechtes, auch wenn sie noch unverheirathet ist, als ein Geschlechtswort. Es geht mir nach der Frauen Weise, 1 Mos. 31, 35. Deine Liebe ist mir sonderlicher gewesen, denn Frauen-Liebe ist, 2 Sam. 1, 26. Diese Bedeutung ist im Hochdeutschen veraltet, seitdem die Ausdrücke Frauensperson, Frauenbild und Frauenzimmer üblicher geworden sind. Indessen kommt sie noch in den Zusammensetzungen Jungfrau, Frauenkloster, u. s. f. vor.[] Anm. 1. Dieses Wort lautet in den meisten der obigen Bedeutungen bey dem Ottfried Frouuo, bey dem Notker Frouuu, im Oberd. noch jetzt Frow und Frowe, im Nieders. Frouw, im Holländ. Vrouw, im Dän. Frue, im Isländ. und Schwed. Fru. Die Bedeutung einer gebiethenden Frau ist ohne Zweifel die älteste, wenigstens kommt sie in Schriften am frühesten vor; denn ehedem hatte man von diesem Worte auch das männliche Geschlecht, bey dem Ulphilas Frauja, bey dem Ottfried Fro, Angels. Frea, welches einen Herren bedeutete. Es ist sehr wahrscheinlich, daß es zu dem Beyworte frey gehöret, und eigentlich eine freye Person bedeutet. Um deßwillen ist es auch eigentlich ein Beywort, welches im männlichen Geschlechte Frau und im weiblichen Fraue hieß. Das erstere ist in dieser Form völlig veraltet; das letztere hat aber im Hochdeutschen sein End e und mit demselben auch seine adjectivische Gestalt verloren, obgleich einige Oberdeutsche Mundarten noch jetzt die Fraue sagen. Anm. 2. Weil nun dieses Wort eigentlich ein Beywort ist, so wird es im Oberdeutschen auch noch als ein solches abgeändert. Die Fraue, Genit. der Frauen, Dat. der Frauen, Accus. die Fraue, bey einigen gleichfalls die Frauen. Frouuon, im Accus. Ottfried. Die ich mir ze frowen hatte erkorn, einer der Schwäb. Dichter. Von diner vrowen, ebend. Sin vrouun, im Dat. schon um das Jahr 790. Das kumt von einer frouuen schoene, Der ich gerne were bi, Ditmar von Ast. Vmb eine schöne frowen, Markgr. Otto von Brandenb. In meiner frawen lanndt, Theuerd. Viele Hochdeutsche behalten diese Abänderung, wenigstens in vielen Fällen, bey. Kehre um wieder zu deiner Frauen, 1 Mos. 16, 8. Der Frauen verschlossene Mutter, Sprichw. 30, 16. Der Frauen gehts wie der Magd, Es. 24, 2. Laß dem Sohn der Frauen nicht Gewalt über dich, Sir. 33, 20. Ich bin es seiner Frauen schuldig. Gottsched tadelte solches im Hochdeutschen mit Recht, und doch schrieb er selbst: ich weiß nicht, was ich von der Frauen denken soll. Indessen gibt es doch Fälle, wo das Ohr diese Oberdeutsche Abänderung auch im Hochdeutschen nothwendig macht, besonders wenn der Genitiv des Geschlechtswortes (nicht des Ehrenwortes) Frau vor dem Hauptworte stehet, von welchem er regieret wird. Es ist der Sohn seiner Frauen Schwester, d. i. der Schwester seiner Frau. Das Ehrenwort Frau verträgt in diesem Falle diese Oberdeutsche Abänderung nicht; daher müßte es in diesem Falle heißen, es ist der Sohn seiner Frau Schwester, d. i. seiner verheiratheten Schwester. Er lag in meiner Frauen Kasten, Gell. wo, in meiner Frau Kasten, das Ohr beleidigen würde. Es ist meiner Frauen Vater. Meiner Frauen Herz ist allzu sehr verdorben, Hermes. Indessen gibt es auch hier Fälle, wo die Oberdeutsche Abänderung ohne Härte wegbleiben kann. Ich habe erst angefangen, auf meiner Frau Betragen Acht zu geben, Hermes. Ferner findet die Oberdeutsche Abänderung Statt, wenn Frau die Jungfrau Maria bedeutet. Unserer lieben Frauen Tag, unserer Frauen Scheidung, unserer Frauen Heimsuchung u. s. f. In den Titeln hat sich die verlängerte Abänderung noch bey vielen erhalten. Der Hochgebornen Frauen, Frauen u. s. f. wo doch Frau eben so gut klingen würde. In den folgenden Zusammensetzungen findet die Oberdeutsche Abänderung ohne Widerspruch Statt, und in manchen Wörtern hat sich noch ein s mit hinein geschlichen.
8010 Zeichen · 156 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    frau

    Althochdeutsches Wörterbuch

    frau ( Hs. fraume) Gl 5,519,43 s. frô sw. m.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frau

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Die Frau , Genit. der Frau, und in einigen Fällen der Frauen, plur. die Frauen, überhaupt eine Person weiblichen Geschle…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Frau

    Goethe-Wörterbuch

    Frau öfter schw flekt Gen/Dat, selten AkkSg ‘F-en’ in B u C, Pl ‘F-ens’ in A 1 b β bis Mitte der 80er Jahre, danach noch…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Frau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Frau (vom altdeutschen Froha, Herrin), ursprüngl. der Gegensatz zu Magd, dem dienenden Weibe (daher Jungfrau, Fräulein, …

  5. modern
    Dialekt
    Frau

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Frau [Fràù Sier. ; Frài Su. ; Froi M. ; Fròi Logelnh. Co. Winzenh. Dü. ; Fraù Str. Wörth ; Frœy K. Z. Betschd. ; Fráw Ki…

  6. Sprichwörter
    Frau

    Wander (Sprichwörter)

    Frau 1. Alle Frauen sind Eva's Tochter. Dän. : Alle mandfolk ere Adams sönner og quindfolk Evæ døttre. ( Prov. dan., 6. …

  7. Spezial
    Frau

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Frau f. (-,-en) 1 (weibliche Person) ëra (ëres) f. 2 (Ehefrau) fomena (-nes) f. 3 (in Verbindung mit dem Namen) signura …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit frau

795 Bildungen · 677 Erstglied · 114 Zweitglied · 4 Ableitungen

frau‑ als Erstglied (30 von 677)

Frau(w)

Idiotikon

Frau(w) Band 1, Spalte 1241 Frau(w) 1,1241

Frau(w)-Gotteⁿhūs

Idiotikon

Frau(w)-Gotteⁿhūs Band 2, Spalte 1710 Frau(w)-Gotteⁿhūs 2,1710

Frau(w)-Vēnesbërg

Idiotikon

Frau(w)-Vēnesbërg Band 4, Spalte 1557 Frau(w)-Vēnesbërg 4,1557

Frau(w)bas

Idiotikon

Frau(w)bas Band 4, Spalte 1649 Frau(w)bas 4,1649

frau(w)baseleⁿ

Idiotikon

frau(w)baseleⁿ Band 4, Spalte 1649 frau(w)baseleⁿ -ä- 4,1649

Frau(w)baseteⁿ

Idiotikon

Frau(w)baseteⁿ Band 4, Spalte 1649 Frau(w)baseteⁿ 4,1649

frau(w)baseⁿ

Idiotikon

frau(w)baseⁿ Band 4, Spalte 1649 frau(w)baseⁿ 4,1649

Frau(w)e(n)bantoffel

Idiotikon

Frau(w)e(n)bantoffel Band 4, Spalte 1398 Frau(w)e(n)bantoffel 4,1398

Frau(w)e(n)ber

Idiotikon

Frau(w)e(n)ber Band 4, Spalte 1465 Frau(w)e(n)ber 4,1465

Frau(w)e(n)bewegiⁿg

Idiotikon

Frau(w)e(n)bewegiⁿg Band 15, Spalte 723 Frau(w)e(n)bewegiⁿg 15,723 A

Frau(w)e(n)bild

Idiotikon

Frau(w)e(n)bild Band 4, Spalte 1198 Frau(w)e(n)bild 4,1198

Frau(w)e(n)blüemli

Idiotikon

Frau(w)e(n)blüemli Band 4, Spalte 1218 Frau(w)e(n)blüemli 4,1218 o.

Frau(w)e(n)brief

Idiotikon

Frau(w)e(n)brief Band 5, Spalte 452 Frau(w)e(n)brief 5,452

Frau(w)e(n)brueder

Idiotikon

Frau(w)e(n)brueder Band 5, Spalte 417 Frau(w)e(n)brueder 5,417

Frau(w)e(n)chost

Idiotikon

Frau(w)e(n)chost Band 3, Spalte 545 Frau(w)e(n)chost 3,545 u.

frau als Zweitglied (30 von 114)

Hausfrau

RDWB1

Hausfrau f домохозяйка хозяйка (дома)

Hotelkauffrau

RDWB1

Hotelkauffrau f гостиничный коммерсант (о женщине)

Ɉungfrau

Campe

Die Ɉungfrau , Mz. die — en , zusammengezogen Jungfer , eigentlich eine junge Frau; dann aber überhaupt, eine junge weibliche Person, besond…

Karrierefrau

RDWB1

Karrierefrau f (Lakune) женщина, ориентированная на карьерное продвижение по службе (не "карьеристка")

Kauffrau

RDWB1

Kauffrau f профессия, примерно соответствующая среднему экономисту (приобретаемая в итоге трёх- или четырехгодичного специального образовани…

Traumfrau

RDWB1

Traumfrau f см. RDWB1 Traum-

Wirtschaftskauffrau

RDWB1

Wirtschaftskauffrau f женская профессия, требующая среднего специального образования: бухгалтер, делопроизводитель, младший экономист

Adelfrau

DRW

adel·frau

Adelfrau freigeborene (oder echte) Frau goti brûth dû sêli adilvrouwi oJ. MSD. 123 Faksimile Lexer I 21 Faksimile MhdWB. III 424 PBB. 41 (19…

ahnfrau

DWB

ahn·frau

ahnfrau , f. avia: Jesus sei mit Johannes ander geschwister kind, dann sein mutter und Christi anfraw seien zwo schwestern gewesen. Ayrer pr…

Altfrau

DRW

alt·frau

Altfrau I Matrone 1598 HambKämmRechn. V 693 II Mutter des Fürsten 1250 Mai-Beaflor 130, 23 III Konventualin 1383 GermMus.

amtfrau

DWB

amt·frau

amtfrau , f. in einigen gegenden die frau des amtmanns, die amtmännin. auch die sonst ein bestimmtes amt verwaltende frau, wie in nonnenklös…

Amtsfrau

DRW

amts·frau

Amtsfrau I Frau des Amtmanns oder Amtsschulzen 1363 Loen/Schiller-Lübben I 72 Faksimile DWB. I 281 Faksimile II Frau eines Zunftgenossen 133…

Áschfrāu

Adelung

asch·frau

Die Áschfrāu , plur. die -en, eine Frau, welche die Holzasche für die Seifensieder sammelt.

ausfrau

DWB

aus·frau

ausfrau , f. sind kein hausfrawen, sonder ausfrawen, wann sie draus schawen. Fischart ehz. 50 .

Auswartfrau

DRW

aus·wartfrau

Auswartfrau, Auswartleute, Auswartmann Auswärtige, die nicht das Bürgerrecht besitzt dhein uzwart man oder fraw 1368 MWirzib. VI 465 Faksimi…

Bankfrau

Adelung

bank·frau

Die Bankfrau , plur. die -en, bey einigen Bäckerzünften, eine Frau, welche an ihrer Statt das Brot in der Bank verkauft.

bauerfrau

DWB

bauer·frau

bauerfrau , f. colona, rustica, bäuerin, gewöhnlicher bauersfrau.

bettfrau

DWB

bett·frau

bettfrau , f. mulier lectis sternendis praefecta, in groszen haushaltungen, deren dienst im bettmachen besteht.

Beyfrau

Adelung

bey·frau

Die Beyfrau , plur. die -en, eine Person weiblichen Geschlechtes, welche einer andern in gewissen Verrichtungen an die Seite gesetzet ist, i…

Chor-Frau

Adelung

chor·frau

Die Chor-Frau , plur. die -en, eine Augustiner-Nonne vornehmen Standes. In den adeligen weiblichen Augustiner-Klöstern werden die Nonnen Cho…

domfrau

DWB

dom·frau

domfrau , f. tumfraw canonica secularis Voc. v. 1429. Voc. theut. v. 1482 hh 3 a . tumbfrauen canonicae regulares Voc. v. 1445. thumfrau dom…

edelfrau

DWB

edel·frau

edelfrau , f. femina nobilis, besitzerin eines gutes: die edelfrau ist zart und fein, mein mensch ist wol so schön: sollt ich nur ihr leibei…

Ableitungen von frau (4 von 4)

entfrauen

DWB

entfrauen , exuere feminam, gebildet wie entmannen, evirare, doch hat effeminare den sinn weibisch machen und gilt von männern: der civilisa…

unfrau

DWB

unfrau , f. , mhd. unvrouwe Frauenlob 158, 7 ; ein jungfraw, quasi unfraw facet. facet. 392; die schwangern unfrauen ( unverheiratheten ) Ga…

urfrau

DWB

urfrau ( von urzeitlicher einfachheit ) Fr. Kind ged. 4, 48 . —

verfrauen

DWB

verfrauen , verb. zur frau werden, zur frau machen Campe 5, 293 .