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Klein

ahd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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35 in 25 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Klein

Bd. 2, Sp. 1618
Klein, -er, -ste, adj. et adv. welches allemahl beziehungsweise gebraucht wird, ein geringeres Maß der Ausdehnung habend als ein anderer Körper; im Gegensatze des groß. Ein Ding ist kleiner als ein anderes, oder klein in Vergleichung mit einem andern, wenn es, ganz genommen, einem Theile des andern gleich ist. Dieses andere Ding wird entweder ausdrücklich genannt, in welchem Falle klein im Comparativo oder Superlativo stehet, kleiner als ein Sandkorn, der kleinste von uns, unter uns; oder es wird nicht ausdrücklich gesetzt, sondern als bekannt angenommen, und da stehet klein in der ersten Staffel und hat ein absolutes Ansehen, ob es gleich wirklich relativ ist; indem das Gewöhnliche seiner Art allemahl der Maßstab ist, der das klein und groß bestimmet, und auf welches sie sich beziehen. Ein kleiner Garten, der Garten ist nur klein, d. i. kleiner, wie die Gärten dieser Art gemeiniglich zu seyn pflegen. 1. Eigentlich. 1) Überhaupt, ein geringeres Maß der Ausdehnung habend, als ein anderes Ding, oder als gewöhnlich ist. Die Schweiz ist kleiner als Deutschland, Europa ist kleiner als Asien. Europa ist der kleinste Welttheil. Eine kleine Stadt, ein kleines Dorf. Ein kleines Feld, ein kleiner Wald, ein kleiner Berg. Der kleine Finger, der kleine Zeh, der kleinste. Etwas klein schneiden, in kleine Stücke schneiden. Klein stoßen, klein mahlen, klein reiben, klein machen. Klein machen wird im gemeinen Leben auch figürlich für umbringen, niedermachen, niederhauen gebraucht. Zählt an den Fingern her, wie viel er klein gemacht, Rost. Die kleinen Propheten, dem Umfange des Raumes nach, welchen ihre Schriften in der Bibel einnehmen; im Gegensatze der großen. Der Mensch, die kleine Welt. Klein Asien, klein Pohlen. Ein kleiner Raum. Kleine Vögel, bey den Jägern, alle Vögel, welche kleiner sind als die Zipp- und Weindrossel. Das kleine Weidwerk, welches zur niedern Jagd gehöret. Klein Geld, im gemeinen Leben, einzelnes Geld, Münze; im[] Gegensatze des harten, ganzen, oder groben Geldes. Auch in Gestalt eines Hauptwortes. Im Kleinen handeln, dem Maße und Gewichte nach, seine Waaren in kleinern Quantitäten verkaufen. Im Kleinen arbeiten, kleine, subtile Arbeit machen. Die Wohnung seines Geistes, sein Körper ist eine ganze Welt im Kleinen, Gell. Ein herrlicher Garten, Den die erfindsame Kunst für ihn ins Kleine gezogen, Zachar. Das Klein oder das Kleine, bey den Fleischern und in den Küchen, die Nebentheile geschlachteter Thiere, das Hasenklein u. s. f. In der Landwirthschaft werden die Ähren und Stürzel, welche sich von den Garben abgerüttelt haben, oder im Dreschen abgeschlagen worden, das Kleine genannt. Ein kleines kleines Körnchen, in der vertraulichen Sprechart, für sehr klein; im Oberd. winzig klein, puter klein. 2) In engerer Bedeutung. (a) Der Ausdehnung in der Länge nach in einigen Fällen, für kurz. Kleine Schritte machen. Eine kleine Meile. (b) Der Ausdehnung in der senkrechten Höhe nach. Ein kleiner Baum. Ein kleiner Mensch. Kleine Leute. Klein von Person, von Statur. Ein kleines kleines Männchen, sehr kleines. (c) Der Dicke nach, für dünn, fein, zart, subtil, im Gegensatze des grob; doch nur in einigen Fällen, und zwar am häufigsten im Niederdeutschen. Kleines Brot, im Nieders. für feines Brot. Kleines Barn, kleine Leinwand, klein spinnen, für fein. Kleiner Draht, dünner, feiner Draht, S. Kleindrahtzieher, Kleinod, Kleinschmid. Haarklein, so zart wie ein Haar. Im Schwedischen in dieser Bedeutung gleichfalls klen. Im figürlichen, aber nunmehr veralteten Verstande, für subtil, scharfsinnig, kommt es oft bey dem Ottfried vor. 2. Figürlich. 1) Unerwachsen. Kleine Kinder haben. Die Kleinen, d. i. die kleinen unerzogenen Kinder. Etwas Kleines haben, oder bekommen, von einem Kinde entbunden werden. Von klein auf, von Kleinen auf, von Kindheit an. Die sah von kleinen auf immer einem Affen ähnlicher als wie ihnen, Weiße. 2) Der Zeit, der Dauer nach; nur in einigen Fällen, für kurz. Eine kleine Stunde, im Gegensatze einer starken. Eine kleine Zeit, eine kleine Weile, ein kleiner Augenblick. Vor einer kleinen Weile. Das biblische über ein Kleines Joh. 16, 16 für in kurzer Zeit, ist im Deutschen ungewöhnlich. 3) Der Zahl, der Menge nach, aus Wenig Theilen oder einzelnen Dingen bestehend. Eine kleine Anzahl. Ein kleines Gefolge haben. Eine kleine Summe Geldes. Ein kleiner Vorrath von Obst. Das kleine Hundert, das kleine Tausend, im Gegensatze des großen Hundert, des großen Tausend, S. Groß. Der kleine, kleinere oder engere Rath, im Gegensatze des größern. Ingleichen als ein Nebenwort mit dem unabänderlichen Beyworte wenig. Ein klein wenig Geduld. Er befindet sich ein klein wenig besser. Gib mir ein klein wenig davon. 4) Der Beschaffenheit nach, wenig Grade der innern Stärke habend. Eine kleine Freude. Ich wollte ihnen gern ein kleines Vergnügen machen. Ein kleiner Verlust. Ein kleines Lob. Ein kleines Glück. Ein kleiner Gelehrter, ein kleiner Mahler, der wenig Fähigkeiten besitzet. Ein kleines Licht. Ein kleiner Gewinn. Ein kleines Geschenk. Ein kleiner Stolz kämpft noch mit deiner Zärtlichkeit, Gell. S. Kleingläubig, Kleinmuth. So wie groß im entgegen gesetzten Verstande in dieser Bedeutung nicht ohne Einschränkung[] gebraucht werden kann, so gilt dieses auch von dem Worte klein, indem in manchen Fällen nur allein schwach, geringe u. s. f. üblich sind. 5) Der Wichtigkeit, der Menge und Beschaffenheit der Folgen, dem Werthe nach, und darin gegründet. Kleine Leidenschaften, kleine Tugenden, kleine Laster, welche von wenigen und geringen Folgen sind. Ein kleiner Verstand. Kleine Gefälligkeiten. Der Kinder kleine Zwiste schlichten. Kleine Begebenheiten. Einen kleinen Anfang machen. Ein kleiner Stolz, der sich auf geringe, unerhebliche Vorzüge gründet. Ich habe eine kleine Bitte an sie. Kleine Seelen, welche sich mit kleinen, unerheblichen Dingen beschäftigen. Der kleine Krieg, der bloß durch streifende Parteyen und unter denselben geführet wird. Das gehet sehr in das Kleine. Wer das Kleine nicht begehrt, ist des Großen nicht werth. Im Kleinen treu seyn. 6) Dem Vorzuge vor der Menge nach. (a) Dem äußern Stande, der Würde nach, im Gegensatze des groß; wo es doch nur selten für geringe gebraucht wird. Die Großen und Kleinen, die Vornehmen und Geringen. (b) Den innern Vorzügen, den innern Eigenschaften nach. Klein denken, sich in seiner Art zu denken noch nicht der gewöhnlichen nähern. Ein kleiner Geist, eine kleine Seele. Ha diese kleine Furcht steht Männern gar nicht an, Weiße. (c) Nach einer noch weitern Figur, verächtlich; doch nur in einigen Fällen. Sehr klein von jemanden denken, urtheilen, sprechen. Das Laster denkt darum klein von Gott, weil es keinen Anspruch auf seine Güte wagen darf, Gell. Siehe Verkleinern. Anm. Bey dem Notker und Willeram chlein, im Schwabenspiegel clain, im Nieders. kleen, im Schwed. klen. Das k ist ein Vorsatz oder vielmehr ein bloßer müßiger Vorschlag. Das Stammwort ist noch in dem Nieders. leen, Angels. laene, hlaene, Engl. lean, mager, und in der Hochdeutschen verkleinernden Endung lein vorhanden. S. -Lein. In den Mundarten gibt es noch verschiedene andere Wörter den Begriff des klein in dessen eigentlichen Bedeutung auszudrucken. Dahin gehören das Oberdeutsche winzig, (S. Wenig,) das Baierische putzlich, klein und dick, Lat. pusillus, das Nieders. vöge, im Tatian fohe, im Angels. fea, im Engl. few, und das gleichfalls Nieders. lütt, lüttje, lüttik, bey dem Ulphilas leitil, bey den ältern Oberdeutschen lutzel, lüzzel, im Angels. lyt, im Griech. λιτος. Es kann dieses Beywort in der eigentlichen Bedeutung, so wie groß, mit allen Beschaffenheitswörtern zusammen gesetzet werden, in welchen die Sache es verstattet, selbst mit solchen, welche außer der Zusammensetzung nicht üblich sind; kleinährig, kleine Ähren habend, kleinblümig, kleine Blumen habend, kleinblätterig, kleinsamig, kleinäugig, kleinfüßig, kleinköpfig, und tausend andere mehr, deren Anführung hier wohl niemand erwarten wird.
8002 Zeichen · 149 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    klein

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    klein s. kleini.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kleinadj., adv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    klein adj. adv. s. kleine.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kleinAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    klein , Adv. Vw.: s. klēn (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klein

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Klein , -er, -ste, adj. et adv. welches allemahl beziehungsweise gebraucht wird, ein geringeres Maß der Ausdehnung haben…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    klein

    Goethe-Wörterbuch

    klein öfter unflekt (vor Neutrum), im Vers auch ‘K.- und Großes’, ‘k. und große Welt’ uä; gelegentlich Großschr, Subst s…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Klein

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Klein , Bernh., Componist, geb. 1794 zu Köln, ward 1822 als Gesanglehrer an der Universität zu Berlin und als Lehrer des…

  7. modern
    Dialekt
    klei(n)

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    klei(n) , kli(n) [lai u. lí Roppenzw. ; χlí Strüth ; lai Attenschw. ; klai Mü. bis Bf. ; klain, klán Str. ; klèin M. …

  8. Sprichwörter
    Klein

    Wander (Sprichwörter)

    Klein 1. Achte dich klein, sei fein und rein, mit niemand zu gemein, so wirst du wohlgelitten sein. – Eiselein, 381; Sim…

  9. Spezial
    kleinadj

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    klein , adj маленький , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klein

973 Bildungen · 880 Erstglied · 83 Zweitglied · 10 Ableitungen

Ableitung von klein 2 Analysen

kle + -in

klein leitet sich vom Lemma kle ab mit Suffix -in.

Alternativen: kl+-e+-in

klein‑ als Erstglied (30 von 880)

klein(i)wîn

EWA

kleinîAWB f. īn-St., auch kleinaAWB f. ō-St. (später Beleg), spätestens seit dem 10. Jh. in Gl. (2,167,8 [Hs. 9. Jh., Zeit des Gl.ein- trags…

Kleinasien

SHW

Klein-asien Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinauge

SHW

Klein-auge Band 3, Spalte 1407-1408

kleinaugig

SHW

klein-augig Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinbahn

SHW

Klein-bahn Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinbauer

SHW

Klein-bauer Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinberger

SHW

Klein-berger Band 3, Spalte 1407-1408

Kleinflur

SHW

Klein-flur Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingasse

SHW

Klein-gasse Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingeld

SHW

Klein-geld Band 3, Spalte 1407-1408

Kleingote

SHW

Klein-gote Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinhandel

SHW

Klein-handel Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinholz

SHW

Klein-holz Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinknecht

SHW

Klein-knecht Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinkorn

SHW

Klein-korn Band 3, Spalte 1409-1410

kleinlaut

SHW

klein-laut Band 3, Spalte 1409-1410

Kleinmagd

SHW

Klein-magd Band 3, Spalte 1409-1410

klein als Zweitglied (30 von 83)

Aprilflöcklein

Wander

Aprilflöcklein Aprilflöcklein bringen Maiglöcklein. – Simrock, 403.

Bähesäcklein

Adelung

baeh·e·saecklein

Das Bähesäcklein , des -s, plur. ut nom. sing. Kräuter oder andere in Leinwand genähete Arzeneymittel, kranke Glieder damit zu bähen.

Bänklein

Wander

baenk·lein

Bänklein 1. Er hat es vnder dem vngekerten Benklin funden. – Franck, II, 116 b . »Also stupfft man die Dieb.« 2. Er hat gemacht Bänkele. ( J…

Bèrghäklein

Adelung

berg·haeklein

Das Bèrghäklein , zusammen gezogen Berghäkel, des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Bergbarten, welche die Obersteiger und Geschwornen statt …

böcklein

DWB

bock·lein

böcklein , haedus: gehe hin zu der herd, und hole mir zwei gute böcklin, das ich deinem vater ein essen davon mache. 1 Mos. 27, 9 ; aber die…

bräcklein

DWB

brack·lein

bräcklein , n. catulus, hündlein: denn hie ist es war, das ein klein brecklin geschlagen wird dem groszen hund zum schrecken. Luther 1, 167 …

bröcklein

DWB

brock·lein

bröcklein , n. frustulum, schweiz. bröckli: es got wie e bröckli brot, geht nach wunsch. ein bröcklein, ein wenig, wie ein biszchen.

drecklein

DWB

dreck·lein

drecklein , n. dimin. von dreck. ihr störch und schwalben, grobe spatzen, euch soll ich nimmer hören schwatzen! lieb däucht mir jedes dreckl…

ecklein

DWB

eck·lein

ecklein , n. was eckchen: wo ich dann hab ein ecklein plosz, do wil ider sein hand an wermen. fastn. sp. 387, 26 ; schätzichen mein, springt…

ferklein

DWB

fer·klein

ferklein , n. porcellus: ferkelin. von guter speise 3. 4.

flecklein

DWB

fleck·lein

flecklein , n. wie fleckchen, 1 1) macula parva: 'der vogel' heiszet das flecklin im weiszen des eies. Keisersberg schif der pen. 112 a . 2 …

fünklein

DWB

fuen·klein

fünklein , n. , dim. von funke. vgl. fünkel , fünkele , fünkle , auch fünkchen. mhd. fünkelîn. Haupt 8, 444 . füncklin. Dasypodius 217 c u. …

gänseklein

DWB

ganse·klein

gänseklein , n. gänsegekröse ( s. gans II, 2, c, ε ) Adelung, Immermann Tulifäntchen 76 , in Sachsen, Ostpreuszen; auch gänsekleint öcon. le…

Gallentränklein

Wander

gallen·traenklein

Gallentränklein Das Gallentränklein mit Honig vermischen. Mhd. : Und mir in honege Walther gap den gallentranc. ( Wartburgkrieg. ) ( Zingerl…

geschmäcklein

DWB

geschmack·lein

geschmäcklein , n. nebengeschmack, beigeschmack an speisen und getränken, geschmächelein Schm. 2 2, 541, geschmäcklein Krämer 544 b , schwäb…

glöcklein

DWB

glock·lein

glöcklein , n. , die kleine glocke, die klingel, schelle, seit dem mhd. bezeugt: glöckel (1383) urbar v. Liechtenstein bei Lexer nachtr. 214…

Gucklein

Wander

guck·lein

Gucklein Er darff nicht ein gucklin 1 ausslassen. – Henisch, 1773, 16. 1 )Tüpflein, Pünktlein.

haarklein

DWB

haar·klein

haarklein , adj. und adv. pilo subtilior; accuratissime, planissime ( vgl. klein II, 1, c th. 5. sp. 1088). es musz ursprünglich vom spinnen…

häklein

DWB

hae·klein

häklein , n. dim. zu hake. 1 1) kleiner haken: unculus ein hecklin Diefenb. 626 b ; häckle hamulus Maaler 204 d ; und machet funfzig gülden …

Hasenklein

Adelung

hasen·klein

Das Hasenklein , des -es, plur. die -e, in den Küchen, die vordern Theile eines Hasen, woraus vermittelst des Hasenschweißes das so genannte…

Ableitungen von klein (10 von 10)

kleine

DWB

kleine , f. für kleinheit, das ahd. chleinî, mhd. diu kleine; es ist auch nhd. nicht vergessen und sollte von den dichtern gehegt werden, ve…

unklein

KöblerMhd

unklein , Adj. nhd. „unklein“, nicht klein Q.: UvLFrd (1255) E.: s. un, klein W.: nhd. unklein, Adj., unklein, DW- L.: Hennig (unklein), Lex…

unkleine

Lexer

un-kleine , un-klein adj. wol drîer tageweide lanc was diu veste uncleine Troj. 17349. er verstach dâ sper vil unklein Lieht. 489,12.

unkleinlich

DWB

unkleinlich , adj. Fontane I 6, 213; G. Simmel phil. kultur 45 . —

urklein

KöblerMhd

urklein , Adj. nhd. winzig Hw.: s. urkleine E.: s. ur, klein W.: nhd. DW- L.: Hennig (urklein)

urkleine

Lexer

ur-kleine adj. BMZ ganz klein Trist. H. 2693.

verkleine

BMZ

verkleine swv. mache klein, erniedrige. daʒ er sich dir ze liebe alsô verkleinet hât myst. 262,39. vgl. 263,7. Ehingen 6.

verkleinen

DWB

verkleinen , verb. klein machen, herabsetzen. mhd. verkleinen, mnd. vorklenen, holl. verkleinen, wo es noch geläufig ist, während es im neue…

verkleinung

DWB

verkleinung , f. verkleinerung, herabsetzung. mhd. verkleinunge. nur in übertragener bedeutung nachgewiesen. im 16. jh. selten und bald durc…

zerkleinen

DWB

zerkleinen , verb. , fachausdruck des berg- ( und acker- ) baus, gleich zerstufen, zertrümmern, ' gestein zerkleinern, zerschlagen ': das ze…