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Geist

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Campe
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38 in 31 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Geist Der

Bd. 2, Sp. 278b
Der Geist, des — es, Mz. die — er. 1) Überhaupt ein einfaches, unsichtbares Wesen, dem Kraft und Leben zugeschrieben wird, welches diese Kraft und dieses Leben zu äußern in den meisten Fällen mit einer ohne ihn todten und unwirksamen Masse oder einem Körper verbunden ist, und welches bei dieser Verbindung als der wesentlichste Theil betrachtet, häufig in Gegensatz dieser todten Masse oder des Körpers gebraucht wird. So wird jedem Dinge, an welchem nur irgend eine Kraft, eine wirksame Äußerung bemerkbar ist, ein Geist zugeschrieben, ja ehemahls nannte man eine Kraft selbst einen Geist, z. B. den Wind: »Der Geist geistet wo er will«, der Wind bläset wo er will. Kaisersberg. So hat jedes lebende Wesen einen Geist, d. h. Leben oder Lebenskraft. »Das ging alles zu Noah in den Kasten bei Paaren, von allem Fleisch, da ein lebendiger Geist innen war.« 1 Mos. 7, 15. So hat in weiterer Bedeutung der Wein, das Bier Geist, wenn sie viel Kraft und Wirksamkeit haben, welche Kraft in gewissen flüchtigen und flüssigen Theilen (spiritus) liegt, die aus verschiedenen Körpern durch Kunst abgezogen oder durch die Gährung entwickelt werden, daher es in diesem Sinne auch verschiedene Arten von Geistern geben kann; als Weingeist, Vitriolgeist, Brantweingeist , Pomeranzengeist (Pomeranzenessenz). Flüchtige Geister (spiritus volatiles), die mit feinen Ölen gebunden sind und leicht verfliegen; feste oder feuerbeständige Geister (spiritus fixi), welche mit Salzen verbunden sind und nicht so leicht verfliegen, wie z. B. die sauren Geister des Vitriols, Alaunes und Salzes. I noch weiterer und uneigentlicher Bedeutung wird Geist das Kräftigste, Wesentlichste einer Sache genannt. ◎ Der feinste Geist, der fünfmahl abgezogene Geist (die Quintessenz). Der Geist einer Schrift, der wesentliche Ihalt derselben, ein gedrängter Auszug der das Wesentlichste und Beste derselben enthält. Der Geist der Zeitschriften. So wird auch die Absicht, der Grund eines Gesetzes, dasjenige, wodurch es seine wohlthätige und vernünftig bindende Kraft erhält, sein Geist genannt. Den Geist eines Gesetzes erkennen. Der Geist der Gesetze (Esprit des loix). Endlich sagt man auch in manchen Gegenden uneigentlich vom Holze, es habe keinen Geist, wenn es beim Brennen nicht viel Feuer und Wärme giebt. 2) I engerer Bedeutung, ein jedes einfaches, unkörperliches Wesen, welches die Kraft zu denken und zu wollen hat. So werden die Engel überhaupt Geister genannt, und man unterscheidet die guten Geister, die guten Engel von den bösen Geistern, den gefallenen Engeln oder Teufeln. Die Geister der Verstorbenen. So wird Gott der höchste, der unerschaffene Geist genannt. »Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.« I der Lehre der kristlichen Kirche, wird außer diesem höchsten Geiste noch ein andrer höchster Geist, der heilige Geist genannt, der mit demselben Eines Wesens sein und mit ihm und dem Sohne oder Jesu nach dieser Lehre Ein Wesen ausmacht, und der in der Bibel auch Geist Gottes, Geist des Herrn, Geist des Vaters  genannt wird. Die Ausgießung, Mittheilung des heiligen Geistes, uneigentlich, die Mittheilung besonderer Geistesgaben. I gemeinen Leben wird das Wort Geist von einem höhern Wesen, ohne zu bestimmen, ob ein gutes oder böses gemeint sei oder auch von dem Geiste eines Verstorbenen, der den Augen sichtbar erscheinen soll, für Gespenst, für Abgeschiedener gebraucht. Es läßt sich ein Geist sehen. Mir ist noch nie ein Geist erschienen. Man sagt, daß dort Geister umgehen, ihr Wesen treiben. Er sieht aus wie ein Geist, blaß, schrecklich  Der Aberglaube bevölkert auch die Erde, die Luft, das Feuer und Wasser mit gewissen geistigen und mächtigen Wesen von verschiedner Macht und Gestalt, und nennt sie Erd=, Feuer=, Luft= und Wassergeister. 3) I noch engerer und gewöhnlichster Bedeutung versteht man unter Geist dasje= nige einfache Wesen, welches den Körper des Menschen belebt und eigentlich das Denkende, Wollende und Handelnde in ihm ist und welches auch die Seele genannt wird. Der Mensch besteht aus Geist und Körper. Den Geist aufgeben, sterben. Es ist der Geist, der im Menschen denkt und will. Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach. Der Geist des Menschen ist unsterblich. Dem Geiste nach haben wir Ähnlichkeit mit Gott. I diesem Sinne sind Stellen wie diese zu verstehen: »Ein Sohn Gottes nach dem Geist.« Joh. 1, 4. Den Geist bilden, die Vermögen desselben entwickeln und üben. Gegenwart des Geistes behalten, in jeder Lage ein klares Selbstbewußtsein, da, wo Andre betäubt und verwirrt werden, ruhige Besinnung behalten und die zweckmäßigen Mittel schnell aufsuchen und anwenden können. Etwas im Geiste betrachten, sehen , es sich in Gedanken vorstellen. Da Geist der Ibegriff mannichfaltiger Kräfte und Vermögen ist, welche verschiedne Grade der Stärke haben können, so nennt man einen großen Geist, einen solchen, der jene Kräfte in hohem Grade besitzt, und einen kleinen Geist, einen solchen, bei dem das Gegentheil Statt findet. Ein Mann von vielem Geiste. »Groß an Gestalt, an Geiste klein.« Weiße. So auch, ein forschender, eindringender, tiefdenkender, umfassender  Geist. Auch von Schriften, Reden  sagt man uneigentlich, sie haben vielen Geist, wenn sie viel Gedachtes, Sinnreiches enthalten. Der Blick verräth viel Geist, hat Geist, wenn er voll Ausdrucks ist. Zuweilen unterscheidet man Geist und Seele, und versteht unter Geist die höhern und unter Seele die untern Kräfte des den Körper belebenden einfachen Wesens. Zuweilen steht Geist überhaupt auch für einzelne Vermögen des Geistes, als für Verstand, Vernunft. »Mein Geist muß forschen.« Ps. 77, 7. »Gott erweckte den Geist eines jungen Knaben«, den Muth. Geschichte d. Susanna, 45. Oft steht Geist für Mensch, Person überhaupt, doch mit Rücksicht auf diesen Hauptbestandtheil desselben. »Glaubet nicht einem jeglichen Geiste.« 1 Joh. 4, 1. Ein starker Geist, der selbst nachdenkt, der seine erlangte starke Überzeugung allen Zweifeln und Einwürfen entgegensetzt; in Gegensatz eines schwachen Geistes, der sich durch Zweifel und Einwürfe von einer Meinung zur andern umhertreiben läßt. Häufig wird ein Mensch, der jene Festigkeit der Überzeugung vorgiebt, ohne sie wirklich zu haben, oder doch ohne sie durch sein eignes Nachdenken erworben zu haben, spottweise ein starker Geist genannt. Ein freier Geist, Freigeist, der sich in seiner Thätigkeit über bindende, einengende Formen und über Vorurtheile wegsetzt. Ein schöner Geist, Schöngeist, bei dem die feine Empfindung, die Einbildungskraft und der gebildete Geschmack gemeinschaftlich wirken. »— kein starker und schöner und fruchtbarer Geist.« Herder. »Der Stolz ist nicht etwa nur ein Antheil unverständiger Seelen und kleiner Geister.« Gellert. »Es ist nicht eher eine Anzahl von guten Dichtern aufgestanden, als bis ein großer Geist durch ein Meisterstück den Wetteifer erregt hat.« Duch. So auch in den Zusammensetzungen Flattergeist, Irgeist, Schwindelgeist, Spielgeist  Uneigentlich steht Geist (1) für Gesinnung, Gemüthsfassung. Der kindliche Geist, die kindliche Gesinnung gegen Gott. »Wer Kristi Geist nicht hat, der ist nicht sein.« Die Gemeinschaft des Geistes, einerlei Gesinnung. Besonders, herrschende Gesinnung, die die Handlungen vorzüglich leitet. Es beseelte sie ein Geist der Liebe und des Wohlwollens. Der Geist des Widerspruchs, der Geist der Kaufmannschaft, der Zunftgeist  I der Sprache des N. T. wird auch die Gesinnung, um der innern Verbindlichkeit willen das Gesetz zu beobachten, der Geist genannt. »Der Buchstabe tödtet, der Geist aber machet lebendig, also daß wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.« Röm. 7, 6. (2) Für eigenthümliche Art zu denken und zu handeln. Der Geist seines Vaters ruhet auf ihm. Wir würden jetzt in vernünftigen Religionseinsichten in allgemeinen weiter sein, wenn man immer in Luthers Geiste streng nachgedacht und verbessert hätte. I eines Andern Geist reden und handeln, so wie er geredet und gehandelt haben würde, nach seiner Art zu denken und zu handeln. »Vorausgesetzt, d ß die Versart dem Geist und Ton des Ganzen angemessen sei.« Wieland. Der Geist der Franzosen ist leicht und veränderlich. So auch, der Geist des Zeitalters. I weiterer Bedeutung, das Eigenthümliche, Auszeichnende und oft zugleich Wesentliche einer Sache. Der Geist der Sprache (der Genius der Sprache). Es ist gegen den Geist der Deutschen Sprache, sich fremde Wörter einimpfen zu lassen. Der Geist des Kristenthums  (3) Für Lebhaftigkeit, Munterkeit, Aufgewecktheit. Er ist voller Geist und Leben. Die Geister oder die Lebensgeister erschlaffen. Die Lebensgeister aufwecken  (4) Für bessere, richtigere, vernünftige Erkenntniß  in der Bibelsprache; in Gegensatz des Fleisches, der Sinnlichkeit  »Die nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.« Röm. 8, 1. »Wandelt im Geist.« Gal. 5, 16. »Was vom Geist geboren wird das ist Geist.« Joh. 3, 6. (5) Ein hoher Geist, ein hoher Sinn, Stolz. Er hat einen hohen Geist, strebt nach hohen Dingen.
9084 Zeichen · 116 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    geistst. M. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch

    geist , st. M. (a) nhd. Geist ne. spirit ÜG.: lat. spiritus MNPs Hw.: vgl. as. gêst (1), ahd. geist Q.: MNPs (9. Jh.) I.…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    geist

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    geist O 2,22,21 s. gangan.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GEISTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    GEIST ( Gr. 1,665. 2,199. Graff 4, 269 ) stm. geist. — der plural geiste; die geister Frl. FL. 14,30. übliu geister MS. …

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geistF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    geist , F. Vw.: s. gēst (1)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geist

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Geist , des -s, plur. die -er, ein buchstäblich nach dem Lat. Spiritus gebildetes Wort, von welchem es auch seine Be…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geist

    Goethe-Wörterbuch

    Geist einmal in B 1 pl -e N6,101,18. Von ca 3500 erfaßten Belegen etwa zwei Drittel iS des menschl Geistes (Pkt I); reic…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geist

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Geist , bezeichnet im allgemeinen den Gegensatz zum Körper, näher das übersinnliche, selbstbewußte Etwas in uns, welches…

  8. modern
    Dialekt
    Geist

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Geist [Kait O. Str. Ndhsn. ; Kæit K. Z. Han. Betschd. ; Kát Bühl Ndrröd. Saarunion ; Kǽt Wh. ; Pl. –ər] m. 1. Gespen…

  9. Sprichwörter
    Geist

    Wander (Sprichwörter)

    Geist 1. Alle guten Geister loben Gott den Herrn. – Eiselein, 216; Simrock, 3186. Im Morgenlande bestimmt man das näher …

  10. Spezial
    Geistm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Geist , m дух , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geist

941 Bildungen · 817 Erstglied · 116 Zweitglied · 8 Ableitungen

Ableitung von geist

ge- + ist

geist leitet sich vom Lemma ist ab mit Präfix ge-.

geist‑ als Erstglied (30 von 817)

Geist(s)tauff

Idiotikon

Geist(s)tauff Band 12, Spalte 561 Geist(s)tauff 12,561

geistabstumpfend

GWB

geistabstumpfend die g-en Curtage [ in Karlsbad ] B29,275,20 Tomaschek 1.9.18 Josef Mattausch J. M.

geistabwürdigend

DWB

geistabwürdigend , den geist herabwürdigend, geistabwürdigender zwang Schubart bei Campe.

geistader

DWB

geist·ader

geistader , f. arteria, als lebensader ( s. geist 2): arteriae, gaistaudern. Mones anz. 8, 495 (15. jh. ), mhd. geistâder bei Megenberg, nl.…

geistähnlich

DWB

geist·aehnlich

geistähnlich , dem geist ähnlich: als dasz ein stoff entständ' aus tausend myriaden von unbeschaulichen geistähnlichen monaden. Wieland natu…

geistängster

DWB

geist·aengster

geistängster , m. von beichtigern, die in der beichte nur den geist ängstigen: aber wo das geschehe, so würde den seelmordern und geistengst…

gêⁱstakker

MNWB

gêⁱstakker , -acker , gê(i)ste- , m. , auf der Geest liegender Acker.

geistanregend

DWB

geist·anregend

geistanregend , den geist anregend, z. b. unterricht, im gegensatz zu geistlähmend, geisttödtend u. ä.

geistarm

DWB

geist·arm

geistarm , an geist arm, ursprünglich im gegensatz zu solchen, die sich des geistes ( eig. heiligen geistes ) und damit ihren eignen geist r…

Geistarmer

Wander

geist·armer

Geistarmer Einn geystarmen macht eyn yeder zinss reich. – Franck, I, 116 b .

geistaufgeben

DWB

geist·aufgeben

geistaufgeben , n. ' den geist aufgeben ' ( sp. 2627) als subst.: das unsern helden zwei ganze tage quälte, so schrecklich quälte, dasz weni…

geistaufgebend

DWB

geistaufgebend , bei Fischart : der auch also lacht, dasz im der geistaufgebend nestel zersprang. Garg. 156 b ( Sch. 289), dasz er sich todt…

geistbegabt

DWB

geist·begabt

geistbegabt , mit geist begabt ( Campe ): gern reihen wir diesen beiden geistbegabten männern noch den liebenswürdigen Claudius an. Fr. Schl…

geistbeherzt

DWB

geist·beherzt

geistbeherzt , durch geist beherzt (geist als lebenskraft sp. 2667): ein merklicher unterscheid zwischen einem welt- und geistbeherzten mens…

geistberauscht

DWB

geistberauscht , von begeisterung berauscht: da ergreifet Rosadora geistberauschet ihre harfe. Brentano 3, 261 .

geistblitzend

DWB

geistblitzend , von geist blitzend ( vgl. geistsprühend): Schleiermacher fand ich wunderbar verändert .. seine geistblitzenden scharfen züge…

geistbēst

KöblerMnd

geist·bēst

geistbēst , N. Vw.: s. gēstbēst L.: MndHwb 1/2, 91 (gê[i]stbêst)

geistbȫrde

KöblerMnd

geistbȫrde , Sb. Vw.: s. gēstbȫrde

geistchen

DWB

geist·chen

geistchen , n. kleiner geist: morgen bin ich bei euch, und die liebe Meyern hat versprochen mir ihr geistgen zu schicken mich abzuhohlen. Gö…

geistdank

DWB

geist·dank

geistdank , m. geistiger dank oder dank im geiste: sagen sie dem .. Böttiger für das mir gemachte vergnügen meinen geistdank. Gleim in Bötti…

geistdurchdrungen

DWB

geist·durchdrungen

geistdurchdrungen , von geist durchdrungen: dieses kleine wesen ( eine spinne ) war freudedurchdrungen oder geistdurchdrungen, so lang mein …

geist als Zweitglied (30 von 116)

Freigeist

RDWB1

Freigeist m вольнодумец устар. , свободолюбивый, (человек) известный своим свободомыслием, не признающий авторитетов (а не "свободный дух")

Gemeingeist

RDWB1

Gemeingeist m дух коллективизма совет. , солидарность, чувство локтя идиом. , дух сопричастности

Gemeinschaftsgeist

RDWB1

Gemeinschaft·s·geist

Gemeinschaftsgeist m (Lakune) стремление участвовать в общей жизни, дух причастности к общественной жизни, дух коллективизма совет.

Korpgeist

RDWB1

Korpgeist m товарищеский дух устойч. , (мужская) солидарность устойч. , чувство локтя идиом. , соборность книж.

Lebensgeist

RDWB1

Lebensgeist m j-s ~er wieder wecken idiom. - пробудить кого-л. к жизни идиом.

Quälgeist

RDWB1

Quälgeist m (kein Bezug zu "дух") мучитель

Schöngeist

RDWB1

Schöngeist m (kein Bezug zu "дух" и "красивый") любитель искусств, ценитель искусства, эстет

Teamgeist

RDWB1

Teamgeist m чувство локтя идиом. ; чувство товарищества идиом. , совет. ; коллективизм совет. ; умение жить в коллективе; умение работать в …

Alaungeist

Adelung

alaun·geist

Der Alaungeist , des -es, plur. inus. in der Chymie, ein aus dem Alaune destillirter Vitriolgeist.

armehilligegêⁱst

MNWB

armehilligegêⁱst , armehillegê(i)st , n. , Spital (z. hlg. Geist).

Bleygeist

Adelung

bley·geist

Der Bleygeist , des -es, plur. inus. ein brennender Liquor von herben Geschmacke, welchen man erhält, wenn man Bleysalz in einer Retorte des…

Bū(w)geist

Idiotikon

Bū(w)geist Band 2, Spalte 489 Bū(w)geist 2,489

Carmelīter-Geist

Adelung

carmelit·er·geist

Der Carmelīter-Geist , des -es, plur. inus. in den Apotheken, ein zusammen gesetztes Melissenwasser, welches aus Melissen, Citronenschalen, …

eifergeist

DWB

eifer·geist

eifergeist , m. zelus: und der eivergeist enzündet in. 4 Mos. 5, 14 . 30.

Êssiggeist

Adelung

essig·geist

Der Êssiggeist , des -es, plur. inus. in der Chymie, die durch die Destillation erhaltene geistige Säure des Essiges; destillirter Essig.

feldgeist

DWB

feld·geist

feldgeist , m. daemon campestris: Zihim werden sich da lagern und ire heuser vol Ohim sein und strauszen werden da wonen und feldgeister wer…

flattergeist

DWB

flatter·geist

flattergeist , m. homo vagus, levis: ich hasse die fladdergeister ( var. weblinge) und liebe dein gesetze ( vulg. iniquos odio habui, LXX πα…

fluobargeist

AWB

fluobargeist st. m. ; ae. fróforgást. — Graff IV, 270 s. v. geist. fluobar-geist: nom. sg. T 171,1. Beistand, Helfer, Tröster, Paraklet, Bez…

Freygeist

Adelung

frey·geist

Der Freygeist , des -es, plur. die -er, ein freyer Geist, eine Person, welche frey, d. i. ohne Vorurtheile, denkt und handelt. Am häufigsten…

Ableitungen von geist (8 von 8)

begeisten

DWB

begeisten , inspirare, divino spiritu afflare: durch eigne, lebhafte kraft begeistet werden. Lohenst. Arm. 1, 1116 ; laszt euch einen gott h…

entgeisten

DWB

entgeisten , spiritu privare, gegentheil von geisten ( mhd. wb. 1, 497 a ) spiritu implere: dar umbe hât got sîn nâturlich bilde, sînen sun,…

ergeisten

Lexer

er-geisten swv. mit geist erfüllen, begeistern. got in irgeiste mit sô gnâdinrîchir vlût Jer. 147 d .

geiste

DWB

geiste , f. handvoll, s. gäuste, gaufe .

ungeist

DWB

ungeist , m. , gegenstück zu geist. als neubildung bei Campe und danach in den wbb. des 19 . jhs.; nicht von Göthe ( s. unten die stellen au…

ungeistlich

DWB

ungeistlich , adj. adv. , gth. von geistlich; mhd. ungeistlich; mnl. ongeestelijc. vgl. ungeistig, aber-, übergeistlich; mhd. nihtgeistlîche…

urgeist

DWB

urgeist , m. , erst im letzten viertel des 18. jhs. auftretend, noch von Adelung der gemeinspr. abgesprochen (' ein nur bey den mystikern un…

vergeisten

DWB

vergeisten , verb. die zusammensetzung hat dieselben bedeutungen wie das einfache zeitwort ( theil 4, 1 2 , 2743), jedoch intensiver. 1 1) z…