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Geist

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Geist

Bd. 2, Sp. 512
Der Geist, des -s, plur. die -er, ein buchstäblich nach dem Lat. Spiritus gebildetes Wort, von welchem es auch seine Bedeutungen entlehnet hat, welche ungefähr auf folgende Art geordnet werden können. 1. * Der Wind, und in weiterer Bedeutung auch der Athem, der Hauch; welches die erste Bedeutung, so wohl dieses Wortes als auch des Lat. Spiritus, des Griech. πνευμα, des Hebr. Ruach u. s. f. ist, und eine Nachahmung des Schalles ist, welcher durch den Wind und Athem in vielen Fällen verursacht wird. Der Geist geistet, wo er will, Kaisersb. d. i. der Wind bläset, wo er will. Gott geistet (blies) in sein Antliz den Geist des Lebens, (den lebendigen Athem,) in einer Deutschen Bibel[] von 1483. In einer andern Bibel dieses Jahrhundertes ist eingaysten einblasen, in welchem Verstande auch ingeisten bey dem Ieroschin vorkommt. Im Angelsächsischen bedeutet gust gleichfalls blasen, und im Schwed. ist Gust, und im Isländ. Gioste, das Blasen. Im Hochdeutschen ist es in dieser Bedeutung längst veraltet. S. Gäscht. 2. Ein flüssiges, flüchtiges, wirksames, und mit dem Wasser mischbares Wesen, welches theils in der Gährung entwickelt, theils auch durch die Destillation aus verschiedenen Körpern gezogen wird, und die wirksamsten Theile derselben enthält, Latein. Spiritus. 1) Eigentlich. Der Wein, das Bier hat vielen Geist, viel flüchtige wirksame Theile. Weingeist, Vitriolgeist, Salpetergeist u. s. f. Der Plural ist hier nur von mehrern Arten gebräuchlich. Flüchtige Geister, Spiritus volatiles, welche in ein wenig Öhl verwickelt sind, welches sie mit sich fortführen. Feste oder feuerbeständige Geister, Spiritus fixi, welche mit Salzen verbunden sind, die ihre Flüchtigkeit zurück halten, dergleichen die sauren Geister des Vitriols, Alaunes und Salzes sind. Doch ist bey vielen in dieser ganzen Bedeutung das Lat. Spiritus üblicher. 2) Figürlich, bey einigen Neuern, das Beste, Wesentlichste, Wirksamste aus einem Buche oder aus einer Schrift, der Kern, nach dem Franz. Esprit. Der Geist der Journale, kernhafter Auszug aus denselben. Der Geist des Weltweisen zu Sans-Souci. 3. Ein feines, flüssiges Wesen, welches von verschiedenen Ärzten und Zergliederern in den Nerven der Menschen und Thiere angenommen wird, und die wirkende Ursache, oder doch wenigstens das erste und vornehmste Hülfsmittel nicht nur aller Bewegungen, sondern auch aller Empfindungen seyn soll, und auch der Nervensaft, Fluidum nerveum, ingleichen die Lebensgeister, Spiritus vitales genannt wird. In dieser Bedeutung ist es nur im Plural üblich. Seine Geister waren durch das frühe Aufstehen ganz erschöpft. Ingleichen nach einer noch weitern Figur, 4. Das Leben, die Lebenskraft. 1) Eigentlich, in welcher Bedeutung es nur in einigen Stellen der Deutschen Bibel vorkommt. Das ging alles zu Noah in den Kasten bey Paaren, von allem Fleisch, da ein lebendiger Geist innen war, 1 Mos. 17, 15. Gott, der du bist ein Gott der Geister alles Fleisches, 4 Mos. 16, 22. 2) Figürlich, die wirkende, thätige Kraft einer Sache, in der weitesten Bedeutung. Die Worte, die ich rede, sind Geist und Leben, Joh. 6, 63. Die Liebe, die nicht kränkt, ist Liebe sonder Geist, Gell. Von dem Geiste des Widerspruches besessen seyn. Der Geist der Kaufmannschaft ließ die Bürger zu Carthago nur auf den Erwerb der Reichthümer sinnen. 5. Die mit dem menschlichen Körper verbundene einfache Substanz, welche mit der Kraft zu denken und zu wollen begabet ist, die Seele; ohne Plural, die letzte siebente Unterbedeutung ausgenommen. 1) Eigentlich und überhaupt. Denn des Menschen Geist muß davon, Ps. 146, 4. Der Geist muß wieder zu Gott, der ihn gegeben hat, Pred. 12, 7. Den Geist aufgeben, sterben. Je mehr mir der Leib abstirbt, desto heller sieht mein Geist hinaus in die Unsterblichkeit. Die Bildung seines eigenen Geistes versäumen. Die Gegenwart des Geistes, S. Gegenwart. 2) Figürlich, in Beziehung auf die einzelnen Kräfte dieses Wesens und deren Verbindung; ohne Plural. (a) Am häufigsten in Beziehung auf dessen Kraft zu denken, zu vergleichen, zu schließen, auf die Kräfte des Verstandes, so wie Seele mehr von den Begehrungskräften gebraucht wird.[] Mein Geist muß forschen, Ps. 77, 7. Etwas im Geiste betrachten, es sich in Gedanken vorstellen. Im Geiste sehe ich ihn schon. Meisterstücke des menschlichen Geistes. Groß an Gestalt, an Geiste klein, Weiße. Wo es auch oft den mit Scharfsinn verbundenen lebhaften Witz bezeichnet. Ein Mann von vielem Geiste. Er hat viel Geist. In der Stelle 1 Thess. 5, 23 bedeutet Geist die obern, Seele aber die untern Kräfte. In andern biblischen Stellen bedeutet Geist, πνευμα, oft die höhern Grade der moralischen Erkenntniß, im Gegensatze der gemeinen äußern Handlungen an und für sich, wie sie durch Gesetze bestimmt werden. (b) Zuweilen auch in Beziehung auf dessen Kraft zu begehren und zu wollen; das Gemüth. Einen hohen Geist haben, nach hohen Dingen streben. Am häufigsten kommt es in diesem Verstande in der Deutschen Bibel vor. Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, Sprichw. 25, 28. Ein Narr schüttet seinen Geist gar aus, Kap. 29, 11. Ein zerschlagener und demüthiger Geist, Es. 57, 15. (c) Die Gesinnung, Gemüthsfassung; doch nur in der biblischen Schreibart. Der kindliche Geist, die kindliche Gesinnung gegen Gott. Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Mit Gott zu einem Geiste verbunden werden, 1 Cor. 6, 17. Der Geist des Gemüthes, Ephes. 4, 22, die innere Gemüthsfassung. Die Gemeinschaft des Geistes, einerley Gesinnung. (d) Eigenthümliche Art zu denken und zu handeln. O, daß doch sein Geist zwiefältig auf mir ruhen wollte! Der National-Geist eines Volkes. Wenn einmahl ein Luther in dem Geiste ganzer Nationen eine Hauptveränderung hervor bringt. (e) Die in der Bekehrung hervor gebrachte neue Fertigkeit, im Gegensatze des Fleisches; doch nur in der Deutschen Bibel, wo dieser Zustand auch der geistliche Sinn, der geistliche Mensch genannt wird. Was vom Geist geboren wird, das ist Geist, Joh. 3, 6. Die nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist, Röm. 8, 1. Wandelt im Geist, Gal. 5, 16. (f) Muth, Herzhaftigkeit; auch nur in der Deutschen Bibel. Da kam der Geist des Herrn auf Jephthah, Richt. 11, 29; darauf ging Jefta mit einem göttlichen Muthe beseelet, u. s. f. Michael. Und der Geist des Herrn war in ihm, Kap. 3, 10; diesem gab Gott Muth, Michael. Gott erweckte den Geist eines jungen Knaben, Hist. der Sus. B. 45. (g) Die ganze Person, vornehmlich in Ansehung ihrer Verstandeskräfte und der Art der Anwendung derselben. Glaubet nicht einem jeglichen Geiste, 1 Joh. 4, 1. Ein jeglicher Geist, der da bekennet, B. 2, 3. Im Hochdeutschen nur mit gewissen Beysätzen, welche die Art zu denken näher bestimmen. Ein starker Geist, der ohne alle Vorurtheile zu denken vorgibt, im Gegensatze eines schwachen Geistes; ein Freygeist. Der Stolz ist nicht etwa nur ein Antheil unverständiger Seelen und kleiner Geister, Gell. Gemeine Geister sind zufrieden, wenn sie ihren Gegnern nur ihre jetzigen Tage vergiften. Ein schöner Geist, bey welchem die sinnlichen Empfindungen, die Einbildungskraft, und der Geschmack gemeinschaftlich wirken. Es ist nicht ehe eine Anzahl von guten Dichtern aufgestanden, als bis ein großer Geist durch ein Meisterstück den Wetteifer erreget hat, Dusch. Der seltene und erhabene Geist, der kühn genug ist, sein Original selbst zu werden. Ein philosophischer Geist, ein Mann, der den Zusammenhang und die Ursachen der Dinge zu erforschen sucht. So auch die Zusammensetzungen Flattergeist, Schwindelgeist, Irrgeist u. s. f.[] 6. Die göttliche Natur Christi, im Gegensatze des Fleisches, oder der menschlichen; doch nur in einigen Stellen der Deutschen Bibel. Ein Sohn Gottes nach dem Geist, Joh. 1, 4. Und ist getödtet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist, 1 Petr. 3, 18. 7. Die dritte Person in der Gottheit, nicht um ihres geistigen Wesens, sondern um des Ausgehens willen von dem Vater und Sohne, welches in der heil. Schrift ein Aushauchen genannt wird. So wohl schlechthin der Geist, wie Matth. 4, 1, Marc. 1, 10; als auch mit allerley Beysätzen, da er in der Deutschen Bibel der Geist Gottes, der Geist des Herren, der Geist des Vaters, der Geist Christi u. s. f. am häufigsten aber der heilige Geist genannt wird. Figürlich werden in der Bibel auch wohl dessen Gaben und Wirkungen der Geist, der heilige Geist und zuweilen auch im Plural die Geister genannt. Die sieben Geister, Offenb. 1, 4. Und die Geister der Propheten sind den Propheten unterthan, 1 Cor. 14, 32. 8. Ein jedes einfaches Wesen, welches die Kraft zu denken und zu wollen besitzet. 1) Überhaupt. Gott ist ein Geist. Die erschaffenen oder endlichen Geister, zum Unterschiede von Gott dem unerschaffenen oder unendlichen Geiste. Swedenborg glaubte in einem vertrauten Umgange mit den Geistern zu stehen. 2) Besonders verschiedene Arten derselben. So werden die Engel Hebr. 1, 7. Ps. 104, 4 nur schlechthin Geister genannt. Die guten Geister, die guten Engel, zum Unterschiede von den bösen, oder Teufeln. Im gemeinen Leben druckt man mit dem Worte Geist oft ein solches Wesen höherer Art aus, ohne eben zu bestimmen, ob es zu den guten oder bösen Geistern gehöre. Es lässet sich ein Geist sehen, ein Gespenst. Es ist ihm ein Geist erschienen. Anm. In der 5ten, 7ten und 8ten Hauptbedeutung lautet es bey dem Kero Keist, im Isidor Gheist, bey dem Ottfried Keist und Geist, im Angels. Gast, im Nieders. Geest, im Holländ. Gheest, im Engl. Ghost, im Dän. Geist, im Schwed. Gast. In der Bedeutung eines Gespenstes leitet es Ihre sehr unwahrscheinlich von dem Engl. gastly, Griech. αγασος, schrecklich, her. Im Plural lautet es bey dem Tatian Geista, und noch in dem 1483 gedruckten Buche der Natur die Geyst. Zu dem Geschlechte dieses Wortes gehöret auch das Nieders. gissen, muthmaßen, Schwed. gissa, Engl. to guess, Angels. gaetan, wovon unser vergessen abstammet, S. dasselbe.
9867 Zeichen · 191 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    geistst. M. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch

    geist , st. M. (a) nhd. Geist ne. spirit ÜG.: lat. spiritus MNPs Hw.: vgl. as. gêst (1), ahd. geist Q.: MNPs (9. Jh.) I.…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    geist

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    geist O 2,22,21 s. gangan.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GEISTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    GEIST ( Gr. 1,665. 2,199. Graff 4, 269 ) stm. geist. — der plural geiste; die geister Frl. FL. 14,30. übliu geister MS. …

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geistF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    geist , F. Vw.: s. gēst (1)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geist

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Geist , des -s, plur. die -er, ein buchstäblich nach dem Lat. Spiritus gebildetes Wort, von welchem es auch seine Be…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geist

    Goethe-Wörterbuch

    Geist einmal in B 1 pl -e N6,101,18. Von ca 3500 erfaßten Belegen etwa zwei Drittel iS des menschl Geistes (Pkt I); reic…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geist

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Geist , bezeichnet im allgemeinen den Gegensatz zum Körper, näher das übersinnliche, selbstbewußte Etwas in uns, welches…

  8. modern
    Dialekt
    Geist

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Geist [Kait O. Str. Ndhsn. ; Kæit K. Z. Han. Betschd. ; Kát Bühl Ndrröd. Saarunion ; Kǽt Wh. ; Pl. –ər] m. 1. Gespen…

  9. Sprichwörter
    Geist

    Wander (Sprichwörter)

    Geist 1. Alle guten Geister loben Gott den Herrn. – Eiselein, 216; Simrock, 3186. Im Morgenlande bestimmt man das näher …

  10. Spezial
    Geistm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Geist , m дух , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geist

941 Bildungen · 817 Erstglied · 116 Zweitglied · 8 Ableitungen

Ableitung von geist

ge- + ist

geist leitet sich vom Lemma ist ab mit Präfix ge-.

geist‑ als Erstglied (30 von 817)

Geist(s)tauff

Idiotikon

Geist(s)tauff Band 12, Spalte 561 Geist(s)tauff 12,561

geistabstumpfend

GWB

geistabstumpfend die g-en Curtage [ in Karlsbad ] B29,275,20 Tomaschek 1.9.18 Josef Mattausch J. M.

geistabwürdigend

DWB

geistabwürdigend , den geist herabwürdigend, geistabwürdigender zwang Schubart bei Campe.

geistader

DWB

geist·ader

geistader , f. arteria, als lebensader ( s. geist 2): arteriae, gaistaudern. Mones anz. 8, 495 (15. jh. ), mhd. geistâder bei Megenberg, nl.…

geistähnlich

DWB

geist·aehnlich

geistähnlich , dem geist ähnlich: als dasz ein stoff entständ' aus tausend myriaden von unbeschaulichen geistähnlichen monaden. Wieland natu…

geistängster

DWB

geist·aengster

geistängster , m. von beichtigern, die in der beichte nur den geist ängstigen: aber wo das geschehe, so würde den seelmordern und geistengst…

gêⁱstakker

MNWB

gêⁱstakker , -acker , gê(i)ste- , m. , auf der Geest liegender Acker.

geistanregend

DWB

geist·anregend

geistanregend , den geist anregend, z. b. unterricht, im gegensatz zu geistlähmend, geisttödtend u. ä.

geistarm

DWB

geist·arm

geistarm , an geist arm, ursprünglich im gegensatz zu solchen, die sich des geistes ( eig. heiligen geistes ) und damit ihren eignen geist r…

Geistarmer

Wander

geist·armer

Geistarmer Einn geystarmen macht eyn yeder zinss reich. – Franck, I, 116 b .

geistaufgeben

DWB

geist·aufgeben

geistaufgeben , n. ' den geist aufgeben ' ( sp. 2627) als subst.: das unsern helden zwei ganze tage quälte, so schrecklich quälte, dasz weni…

geistaufgebend

DWB

geistaufgebend , bei Fischart : der auch also lacht, dasz im der geistaufgebend nestel zersprang. Garg. 156 b ( Sch. 289), dasz er sich todt…

geistbegabt

DWB

geist·begabt

geistbegabt , mit geist begabt ( Campe ): gern reihen wir diesen beiden geistbegabten männern noch den liebenswürdigen Claudius an. Fr. Schl…

geistbeherzt

DWB

geist·beherzt

geistbeherzt , durch geist beherzt (geist als lebenskraft sp. 2667): ein merklicher unterscheid zwischen einem welt- und geistbeherzten mens…

geistberauscht

DWB

geistberauscht , von begeisterung berauscht: da ergreifet Rosadora geistberauschet ihre harfe. Brentano 3, 261 .

geistblitzend

DWB

geistblitzend , von geist blitzend ( vgl. geistsprühend): Schleiermacher fand ich wunderbar verändert .. seine geistblitzenden scharfen züge…

geistbēst

KöblerMnd

geist·bēst

geistbēst , N. Vw.: s. gēstbēst L.: MndHwb 1/2, 91 (gê[i]stbêst)

geistbȫrde

KöblerMnd

geistbȫrde , Sb. Vw.: s. gēstbȫrde

geistchen

DWB

geist·chen

geistchen , n. kleiner geist: morgen bin ich bei euch, und die liebe Meyern hat versprochen mir ihr geistgen zu schicken mich abzuhohlen. Gö…

geistdank

DWB

geist·dank

geistdank , m. geistiger dank oder dank im geiste: sagen sie dem .. Böttiger für das mir gemachte vergnügen meinen geistdank. Gleim in Bötti…

geistdurchdrungen

DWB

geist·durchdrungen

geistdurchdrungen , von geist durchdrungen: dieses kleine wesen ( eine spinne ) war freudedurchdrungen oder geistdurchdrungen, so lang mein …

geist als Zweitglied (30 von 116)

Freigeist

RDWB1

Freigeist m вольнодумец устар. , свободолюбивый, (человек) известный своим свободомыслием, не признающий авторитетов (а не "свободный дух")

Gemeingeist

RDWB1

Gemeingeist m дух коллективизма совет. , солидарность, чувство локтя идиом. , дух сопричастности

Gemeinschaftsgeist

RDWB1

Gemeinschaft·s·geist

Gemeinschaftsgeist m (Lakune) стремление участвовать в общей жизни, дух причастности к общественной жизни, дух коллективизма совет.

Korpgeist

RDWB1

Korpgeist m товарищеский дух устойч. , (мужская) солидарность устойч. , чувство локтя идиом. , соборность книж.

Lebensgeist

RDWB1

Lebensgeist m j-s ~er wieder wecken idiom. - пробудить кого-л. к жизни идиом.

Quälgeist

RDWB1

Quälgeist m (kein Bezug zu "дух") мучитель

Schöngeist

RDWB1

Schöngeist m (kein Bezug zu "дух" и "красивый") любитель искусств, ценитель искусства, эстет

Teamgeist

RDWB1

Teamgeist m чувство локтя идиом. ; чувство товарищества идиом. , совет. ; коллективизм совет. ; умение жить в коллективе; умение работать в …

Alaungeist

Adelung

alaun·geist

Der Alaungeist , des -es, plur. inus. in der Chymie, ein aus dem Alaune destillirter Vitriolgeist.

armehilligegêⁱst

MNWB

armehilligegêⁱst , armehillegê(i)st , n. , Spital (z. hlg. Geist).

Bleygeist

Adelung

bley·geist

Der Bleygeist , des -es, plur. inus. ein brennender Liquor von herben Geschmacke, welchen man erhält, wenn man Bleysalz in einer Retorte des…

Bū(w)geist

Idiotikon

Bū(w)geist Band 2, Spalte 489 Bū(w)geist 2,489

Carmelīter-Geist

Adelung

carmelit·er·geist

Der Carmelīter-Geist , des -es, plur. inus. in den Apotheken, ein zusammen gesetztes Melissenwasser, welches aus Melissen, Citronenschalen, …

eifergeist

DWB

eifer·geist

eifergeist , m. zelus: und der eivergeist enzündet in. 4 Mos. 5, 14 . 30.

Êssiggeist

Adelung

essig·geist

Der Êssiggeist , des -es, plur. inus. in der Chymie, die durch die Destillation erhaltene geistige Säure des Essiges; destillirter Essig.

feldgeist

DWB

feld·geist

feldgeist , m. daemon campestris: Zihim werden sich da lagern und ire heuser vol Ohim sein und strauszen werden da wonen und feldgeister wer…

flattergeist

DWB

flatter·geist

flattergeist , m. homo vagus, levis: ich hasse die fladdergeister ( var. weblinge) und liebe dein gesetze ( vulg. iniquos odio habui, LXX πα…

fluobargeist

AWB

fluobargeist st. m. ; ae. fróforgást. — Graff IV, 270 s. v. geist. fluobar-geist: nom. sg. T 171,1. Beistand, Helfer, Tröster, Paraklet, Bez…

Freygeist

Adelung

frey·geist

Der Freygeist , des -es, plur. die -er, ein freyer Geist, eine Person, welche frey, d. i. ohne Vorurtheile, denkt und handelt. Am häufigsten…

Ableitungen von geist (8 von 8)

begeisten

DWB

begeisten , inspirare, divino spiritu afflare: durch eigne, lebhafte kraft begeistet werden. Lohenst. Arm. 1, 1116 ; laszt euch einen gott h…

entgeisten

DWB

entgeisten , spiritu privare, gegentheil von geisten ( mhd. wb. 1, 497 a ) spiritu implere: dar umbe hât got sîn nâturlich bilde, sînen sun,…

ergeisten

Lexer

er-geisten swv. mit geist erfüllen, begeistern. got in irgeiste mit sô gnâdinrîchir vlût Jer. 147 d .

geiste

DWB

geiste , f. handvoll, s. gäuste, gaufe .

ungeist

DWB

ungeist , m. , gegenstück zu geist. als neubildung bei Campe und danach in den wbb. des 19 . jhs.; nicht von Göthe ( s. unten die stellen au…

ungeistlich

DWB

ungeistlich , adj. adv. , gth. von geistlich; mhd. ungeistlich; mnl. ongeestelijc. vgl. ungeistig, aber-, übergeistlich; mhd. nihtgeistlîche…

urgeist

DWB

urgeist , m. , erst im letzten viertel des 18. jhs. auftretend, noch von Adelung der gemeinspr. abgesprochen (' ein nur bey den mystikern un…

vergeisten

DWB

vergeisten , verb. die zusammensetzung hat dieselben bedeutungen wie das einfache zeitwort ( theil 4, 1 2 , 2743), jedoch intensiver. 1 1) z…