Bē²n ⟨im Spaltungsgebiet von ›ē²‹ — soweit die Belege erkennen lassen — durchweg mit ›ē²ᵇ‹. — Besondere Entwicklungen vor n: bīən Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Echteler u. HeesterkanteEh (Kr. Grafschaft Bentheim@VorwaldVw), bīn, bīⁿ Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WielenWi (lautschr. Belege WWB-Source:234:RakersMBRakersMB 66; zu den wohl aus westl. angrenzenden nl.Maa. stammenden Formen mit ī im nordwestl. Kr. Kr. Grafschaft BentheimBen
s. WWB-Source:234:RakersMBRakersMB 118
f.); offenere Qualität vor -n?: bEn Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BakeldeBk Kr. Grafschaft Bentheim@BrandlechtBr Kr. Grafschaft Bentheim@HesepeHe Kr. Grafschaft Bentheim@HestrupHp. — Auf nt auslautend.
z. B. (Kr. MindenMin Kr. Minden@NiederbecksenNb, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr, Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@HalternHa Kr. Osnabrück@NahneNa), Kr. HerfordHfd Kr. Herford@ExterEx (Kr. Herford@FalkendiekFd Kr. Herford@GohfeldGo Kr. Herford@MuckumMc Kr. Herford@SchwarzenmoorSw Kr. Herford@ValdorfVd, Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@SchötmarSc). — In der Bed. ’Bein’ gewöhnlich
n.; jedoch
m. (meist wohl neben
n.) (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DülmenDü), Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@KesbernKb (Kr. Iserlohn@LimburgLb) Kr. Iserlohn@WestigWe, (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WildewieseWw, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@NeuenradeNr Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb), Kr. OlpeOlp (wohl verbr.) WWB-Source:9:ArensArens § 42,
n. und
m. Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@FüchtorfFü, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs, (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BerghausenBh). Im Sinne ’Fuß’ ebenfalls meist
n.; doch
m. (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HervestHv, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BodelschwinghBo die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HöchstenHs) die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa, (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BosselBo Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd Ol, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AlmeckeAm Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@DahleDa Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@NeuenradeNr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WildewieseWw), Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BausenrodeBs (Kr. Meschede@KobbenrodeKo Kr. Meschede@KückelheimKü), Kr. OlpeOlp WWB-Source:9:ArensArens § 42; ’Bein’ und ’Fuß’
n. und
m. Ennepe-Ruhr-KreisEnr Sw⟩ 1. Bein (als Körperteil, wie im Hd.). — a) in präpositionalen Fügungen wie „auf den Beinen sein, auf die Beine kommen“ usw.: (Er ist) „gëut (flott) to Bain’n“ (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DeppendorfNd || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), auch als Zeichen der Gesundheit (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), Se is noch kura’nt (flink) up de Bēne Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh, kunta’nt oppen Bāinen behende Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh, lichte to Bain’n hat einen leichten Gang (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DeppendorfNd), duddelich up de Bne unsicher auf den Beinen Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe, swak ... (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd); der Schwache, Betrunkene kann nich mǟr op dä Bēne stan (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || verbr.); ick bin wEer te Baine ich kann wieder ordentlich gehen Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu; (nach und nach kam er) wīer to Bēin Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. (Er ist nicht) „to Bain’n“ er muß das Bett hüten (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DeppendorfNd); wīer op dä Bēne (kommen) wieder gesund werden (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || verbr.). Häi kom tau Bäine er stand auf (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr). „At Willm nu son lütke halwe Stunn säten har, köm hei so sinnig tau Bein ...“ (Kr. CloppenburgKlo WWB-Source:38:BrägelmBrägelm 70). „... wenn du in’t Dörp kummst, bint se noch nich ale to Beene [aufgestanden]“ (Kr. LingenLin WWB-Source:154:KösterBKösterB 12). (Das ganze Dorf) kāim in de Bēne kam herbeigelaufen Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh, „... was op te Bēne“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || verbr.). Tüsken twiälf un äine sint alle Gäister te Bäine (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs || WWB-Source:325:WoeNWoeN), „... olle Düwels up de Beene“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 277). He was met de Sunn to Bēin er war mit der Sonne auf Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. Auf die Frage: „Kr. WiedenbrückWie gehts?“ Antwort: up de Bēn am besten! (Kr. MünsterMün Kr. Münster@GrevenGr || verbr.), auch mit dem Zusatz: „dann ränkt [regnet es] dij ok net in ’t Gatt“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh = WWB-Source:320:WilmsWilms 5). „Ick sall em es up de Beene brengen!“ ich werde ihm „Beine machen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 393). (Jemanden) op de Bäine helpen unterstützen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@LippborgLi || verbr.). „[Etwas] to Beene bringen aufbringen, bewirken“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). (Er ist) gants fanne Bēn bestürzt (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@BorghorstBo). Wat ’n ålt Wīf up de Bēn brenkt, dat könnt tain Piär nich wiër inhālen (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DarfeldDf). (Dem „Geriebenen“) „geit ’t äs de Katt, de fäöllt ümmer wier op de Been“ (Kr. MünsterMün WWB-Source:308:WagenfWagenf 127 || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — „Von den Beinen kommen“ usw.: ik mott fan ’n Bainen of ich bin müde und muß mich setzen Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu; ik mott effen fan de Bēne dass. (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). Fan de Bëine, dat resset (ruht) sagt man, wenn man sich setzen will (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@WellingenWe), auch als Aufforderung, Platz zu nehmen: sett ’t ju, fan de Bēne, dat röst! (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh || Nh, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt). „Van den Böinen, dat restet — hadde jenner Jiude äuk säggt, osse höi uphangen word“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd = WWB-Source:204:NdJbNdJb 35, 57 || Lip WWB-Source:205:NdKblNdKbl 40, 29). „Men soll denn een nemmm un denn aanern de met van de Beene smietn“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 895). „Wu kūⁿmpt, sech Gait [Gerrit PN], van Fuusel duun [betrunken], kott bij Huus un noch van de Beene“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1277). „Men mott sain, dat man von de Bēne kümp, segg de Būer, då legg he sick inne Knai un pisst“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@BorghorstBo). (Er macht sich) up de Bēine auf den Trab Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb || verbr. — b) Gebrauch der Beine: stehen, gehen, laufen: Düu stäis di de Bäine in ’t Lëif! = setz dich doch! Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs || verbr., ... in ’n Būk (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@BillerbeckBb) || verbr. He hadde kinne Bēne mǟr er konnte nicht mehr stehen Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh. (Jemandem) Bëine māken Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh || verbr., lange Baine māken (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef) zur Eile antreiben verbr., als rhetorische Frage: sall ik di Bëine māken!? (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe); iëk well di es lange Bëine māken! (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BosselBo || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@StevedeSt), Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr), ... fikse Bëine ... (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt); de Bäine up ’n Nakken niëmen Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö || verbr., ... up ’n Pukkel ... (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt) || verbr., ... in de Hand ..., unnern Ām ... (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe) || verbr. „Nimm dine Beene unnern Aam un laup wat du kannst!“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 85 || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Diän Kopp tüsken de Bǫine un dann af! (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@SpradowSp). ’n Weäch tüschen de Bǟine neämm tüchtig ausschreiten (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || WWB-Source:325:WoeNWoeN); ’n Steätt ... Reißaus nehmen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). He löpp sik de Bëine af er müht sich ab (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), (er läuft) den Dǖwel de Bēne af (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WulfenWu || Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@RamsbeckRa). Hęi laipet sek de Bęine d n af er gibt sich viele Mühe Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh || verbr. Ik häwwe mi de Bëine ūt ’t Līf loupm ich habe keine Mühe gescheut (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Stiäk de Bēn in de Task! beeile dich (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@DreyenDr). Wat Bēne het, dat löpp! (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@CoesfeldKf). „Se smiëtten de Bǟine, dat se bolle ūt de Döppe (Dopp hier ’Gelenk’) flǖegen“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wi mööget wall en Been daorbii doon“ wir müssen schneller gehen (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 397). Sagwort: fandage is niks te maken, sǟ dai Būer, do schloch hai de Baine owwernänner (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). — Besonderheiten des Gehens, Laufens: Dem steif Dahergehenden, die Erwachsenen Nachahmenden sint de Bēn in ’n Äs bōert (Münsterl Xy || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Der Unbeholfene föllt üäwwer sīne ēgenn Bēne Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh || verbr. „Hee löpp as offe twee Beene in eene Hoase (Strumpf) heff“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Niedergrafschaft BentheimNg = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1364), „... sewen Baine ...“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo || Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@SüdlohnSl). „(Seine Beine gehen) jüst esse Trummelstöcke“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Hä gäiht op drei Bäine“ er geht am Stock (RaubSp 665). — c) Form, Aussehen der Beine: „Bi Fräulüe un Piärre maut me teäist no de Bäine kieken“ (RaubSp 355) || verbr. — Krumme Beine, „O“-Beine: (sie hat) ’n s-chäibm Bäin Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „De Mōane schīnt eäm döär de Bǟine“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Jemand, der krumme Beine hat könn se an ’t Ferken hǫien nech brūken (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh), düecht nich tō’t Swīnefangen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa) || verbr. (Du hast die Beine so krumm), dar kann ’n Swīn düörhüppen. Antwort: dann hüpp mål! (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@ElteEl). „Dai häw sücke rūme Baine, dar kann me wall mit ’n Karrad (Schiebkarre) dorschwūwen“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SuttrupSu || No). „Ok de Igel well op sëine krummen Bäine nit iutschannt sëin“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Frage nach dem Befinden des Kindes: Wat mōeket et Klōine? Antwort: krumme Bine, wenn ’t kakket! Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@LüchtringenLü. Ō laiwe Gott im Hiëmelrīk, māk eäm doch sinne Bǟine līk! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — „X“-Beine: „Sīne Bëine ligget in Präße’ß“ (beim Zusammenstoßen der Knie) (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@WellingenWe). — Kurze Beine, lange Beine: „Hai strekket dö Båine sai lank öüt ’er Bükse“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@HoppeckeHo). (Kr. Brilon@ErlinghausenEr hat) Bēine äs ’n Rāigel (Reiher) Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb. Ëin Bëin kocht (kurz), ëin Bëin lank, Frettken (Fritzchen) sitt ubber Hǖbelbank (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf), sagt man, wenn jemand hinkt (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EickumEi). Laigen hewwet korte Baine Kr. MindenMin Kr. Minden@VennebeckVe, „..., ower me kann se met ’m Knüppel miätten (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = WWB-Source:108:HblIHblI 2, 100). Bai luiget, hiät kotte Bäine (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@SümmernSü). — Dicke Beine, dünne Beine: „(Beine) as ne Sprōle“ (Star) (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HaßlinghausenHa), ... as ’n Stork (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@HausstetteHs), „... es ’n Lüünink“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 381), „... at ’n fehīerōatt’n Spats, at ne Sweäwelstikke“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), ... as ’n Strikkelstokk (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@OldinghausenOh) || Hi, (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 379), ... os ’n Bodderkān (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@DreyenDr || Oh). (Er hat) Haspels fon Bēine Kr. BeckumBek Kr. Beckum@EnnigerEn. He häff Bēn äs Uommenpīpen (Ofenrohre), so dikk nich, åwwer so swatt (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DarfeldDf), (Beine so) dikk un swatt äs Uommenpīpen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe). (Er ist) „stiur to Bein’n“ er hat dicke Beine (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DeppendorfNd). Dikke Bäine un slappe Küte (Waden)! (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr). — d) Kopf und Beine: Bai de Gedanken nit imme Kopp hett, dai mott se in de Baine hebben (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RahrbachRb). Wat me nit imme Koppe hiät, mott me innen Bäinen hawwen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@KüstelbergKb) || verbr., „... mott men met dä Beine nahālen“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@HörsteHö) || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi, (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@OsnabrückOb). „Wat dä Kopp fergett, möt’t de Beuⁱne nōhalen“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd || Kr. MindenMin Kr. Minden@HoltrupHo, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@ObernbeckOb, Kr. LemgoLem Do, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DülmenDü, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@VöllinghausenVö), „..., dat möt’t de Beune nōlaupen“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@LotheLo). Der Plänemacher hiät dän Kopp im Hiëmel un de Bäine inder Drīte (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „(Er hat) Kopp un Bēne metbracht“ Verstand und Werkzeug zur Arbeit mitgebracht (Kr. SoestSos Kr. Soest@HoltumHt). Der Vergeßliche „vergiß no Kopp un Bēne“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@LevernLe); man weiß nicht mehr „wo Kopp un Bēne sind“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@HoltumHt). „Me wäit nich, of me ne am Kopp oder an ’e Bäine hät“ er läßt sich nicht greifen, weiß immer zu entwischen (RaubSp 1254). — e) Ein Bein, zwei (beide) Beine: Aufforderung zum Trinken eines zweiten Glases: „Up een Been kann man nich staohn“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 85) || verbr., auch mit dem Zusatz: fiël wainiger drop vöra’n gan (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl), als Sagwort: „..., saggte de Buer, då soup hai noch nen Fūsel“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Wä met ǟimm Bǟin im Grāmm (Graben) sitt, kömmt lichte met baide drin“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Äin Bǟin ūt ’m Berre es half opstan“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). (Er steht) met’t ēne Bēn in ’t Graff (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh). Twaei Baeine un ’n Lokk inne Mǟse! (das ist der Mensch) (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „Do woll ’ke doch leiwer met beide Beenen in ’n Pütt springen!“ (sagt das Mädchen, dem ein Mann vorgeschlagen wird, den es nicht leiden mag) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh = WWB-Source:310:WalterWalter 4). „He stäät met bääde Beene up de Ääre“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 387). „Wel? — Eene met twe Beene un tien Teene“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@OhneOn = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 671). — f) das beste Bein: et beste Bēn for(an)! froh vorwärts (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi), tun, was man am besten kann (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh); et beste Bēn vorūt setten den schönsten Fuß vorsetzen, „sein Paradepferd vortraben lassen“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi || Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr = WWB-Source:134:JbEmslJbEmsl X 178, Kr. CloppenburgKlo WWB-Source:38:BrägelmBrägelm 78, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 269, Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra Sd). „Hai trett up sin beste Bēn“ er ist mutig, stolz (Kr. MindenMin Kr. Minden@KutenhausenKh), er ist recht aufgeräumt, fröhlich gestimmt (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh), „he geit ... (Kr. LingenLin Kr. Lingen@SpelleSp). „Nou man beste Been vorout“ (Wunsch zum Kirmesgang) (Kr. LingenLin Kr. Lingen@LangenLa). — g) das hinterste Bein: „dat ächste Bēn vöra’n!“ (sagt man, wenn Eile nötig ist) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WulfenWu). — h) Das letzte Bein: (ich schlafe sofort ein), wenn de leste Bäin in tem Berre küemet Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@KesbernKb. — i) Beine brechen, ausreißen: wer eine gefährliche Sache wagt, tebriäkk Hals un Bēn (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@StevedeSt) || verbr. Wiëkke ’t Unglükk häbben sall, de fällt fön ’n Stoul un bräkk sik ’t Bëin (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Wenn den Īsel de Hāwa stekkt, dann gǫit ’e up’t Uis un brekkt sik ’n Bǫint (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Wenn’t den Īsel tau wōl werd, gāt hai up’t Äis un brekkt sik de Baine“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@VennebeckVe || Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). Da rëit ik mi kin Bëin üm ūt darum kümmere ich mich nicht (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). „Hopp, hopp, hopp, Piädken lop galopp, üöwer Stock un üöwer Stäin,owr briak di nich dat Bäin“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@EickelWe) || verbr. Aus einem Kinderlied:„... Katte satt in ’n Noomt [Ofen],Hunt satt in de Pütte [Brunnen], brack all de Bieën en Bütte [Knochen].“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Echteler u. HeesterkanteEh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 202). — k) krankes, schwaches Bein: Hä hät’t in ’e Bēne, ... et Trekken ... (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), (er hat) ’n Ramm (Krampf) in ’n Bine Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb. „De Bǟine wollen ’t nich mä līn (mitmachen)“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Wamme diar Tsīe (Ziege) ’n Lappen ümmen Bäin binget, hinket se (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb), „... ’n räo’n (roten) Flicken ..., fenget se an teo hümpeln“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DetmoldDe). Wenn man eine Krankheit nicht näher benennen will oder kann, sagt man: Hē heff ’n Butt in ’t Bēn (Kr. Grafschaft BentheimBen Nh).„Wisse wisse, groote Grisse, an mien Beenwiß’t is seen?“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@GölenkampGk = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 649). l) etwas am Bein haben, ans Bein binden usw.: Hai hiät wuät an de Bäine er hat Geld, Vermögen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs || Gx, (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef), Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw; (er hat etwas) am Bēn er hat eine Bekanntschaft (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@UlfkotteAd), er muß bezahlen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), „er hat es ans Bein binden müssen“ (WWB-Source:325:WoeNWoeN); ek häww’n an ’t Bēn er ist mir verpflichtet (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). (Er hat) niks an ’e Bäine er besitzt nichts (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@WesthofenWh). (Das kann er sich) an sin Bäien binnen das glaube ich nicht Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. „Hai hiät ’n Kloß am Bain (hangen)“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@AltenfeldAf) || verbr. „Dä hiët sik wat an ’t Bain bun’n“ der hat eine schwere Last, Schuld, Behinderung auf sich genommen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef || Wl, RaubSp 1082, Kr. MindenMin Kr. Minden@KutenhausenKh, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@BesenkampBk, WoeN, WWB-Source:129:HoncHonc). „Se hiët ’n Klössken am Bain sie hat ein Kind (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). (Mit der Sache hat er sich) ’n Stēnt an ’t Bēn bunnen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Dat hiät ’e an söin säier Bäinken nuämmen das hat er zu teuer bezahlt Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „Ick mott et up ’t sääre Been nemmen ich muß es zu den alten Schulden hinzurechnen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 400). „Up sin säre Been binnen verschmerzen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), an ’t sēre Bēn binnen (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). „Dat konn de Quieksteert (Bachstelze) an siin seere Been biinen“ das konnte er sich hinter die Ohren schreiben (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra 24). — m) kein Bein an den Boden kriegen: „Man konn kiin Been losskriigen“ dort war eine Menge Volk (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 384), in düssen Rummel (Menschengewühl) kriss’e kin Bēn an ’e Grunt (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). Hē kann gin Bēn an de Grunt krīgen er kann nichts machen (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh), er kommt zu nichts (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo), auch: er bekommt beim Kartenspiel keinen Stich (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WulfenWu); wenn der redselige spricht, „krig nen ännern kinn Bein an ’n Grund“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe = WWB-Source:240:RickelmRickelm 614). „’Ik meene man’, — smeet de Splaninksche dertüsken, man dütmol kreeg se kien Been an de Grund“ (Kr. LingenLin WWB-Source:154:KösterBKösterB 52). „(Er konnte) kǟn Bǟn an de Ēere kriigen“ er konnte nichts verkaufen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf). — n) etwas zwischen den Beinen haben, zwischen die Beine nehmen, werfen u. ä.: (Jemandem) ’n Knüppel tüschen de Bäine schmīten oder ’n Bäin setten durch Ränke zu Fall bringen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb) || verbr. „Dä hät jümma den Szüll (→
Sülle Türschwelle) tüsken ’n Boein’n“ er ist häufig aushäusig (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Der Vater, der den Knaben verprügeln will, sagt: ek schlō di den Kopp tüsken de Bëine (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@IsenstedtIs). — Weitere Raa.: „Hai schmitt de Baine dǖärain“ er ist betrunken (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). He stekk de Bēne in de Lucht er ist faul Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MesumMs. (Der Müde) „krīget uk de Bäine in ’n Knüpp“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@AschendorfAd). De Bǫine iuten Fenster haulen den Bankrott erklären (Kr. DetmoldDet Xy). „De Bēne in’n Nakken schlōn“ übermütig sein (Kr. LingenLin Kr. Lingen@RottumRo). Hes dū ’t Bëin in ’n Nakken? sagt man zu einem, der dem Auftrag, etwas zu holen, nur recht nachlässig gehorcht (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@FriesoytheFr). „He heff mi ’n Been in ’n Wech stellt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 388) || verbr. Ik sett de es wīer ’n Bēnken! (scherzhaft = ich bedanke mich) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). „Ek holl di ess wier ’n Been in ’n Wäg“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh = WWB-Source:310:WalterWalter 33). (Etwas) „hiët Bǟine kriëgen“ ist gestohlen worden (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl) || verbr. Ik kann ’t mi doch nich ūt de Bëine schnīen! ich kann doch nichts Unmögliches tun (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). Rītet (reißt) ink kēn Bēn ūt! (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || verbr.). „Daor heff he sick ’n been uutrett“ er hat sich sehr bemüht (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 391). „Se hebb’t ne an de Beene hoogebört (hochgehoben) un em feel nix mähr ut de Tasken“ sagt man vom Betrunkenen; er hat alles Geld vertrunken (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). (Er hat ihn) an de Bēne miëggen „angeschmiert“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). (Er hat) „use Herguott bi de Bēne un’n Düwel in’n Nacken“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DattelnDa). Sē hept em bī ’t Bēn hat sie haben ihn übervorteilt (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh). (Jemanden) bī de Bēne krīgen haftbar machen (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). „Ick hebb em bii ’t Been kreegen“ ich habe ihn mir vorgenommen; beim Kartenspiel: ihm das Spiel abgenommen (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 401). Hęi is mid ’em linken Bęine te ēste uppestan er ist schlechter Laune Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh || verbr., „... mit dat ferkäärde Been uut ’n Berre steegen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 389 || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@SundernSu, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „(Er bildet sich) n Stiebel in ’ne Boine“ er ist sehr eingebildet (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EickumEi). Hǫi tritt up ’t hauge Bǫin er ist überspannt (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || Kr. MindenMin Kr. Minden@UffelnUf, Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@LüdenhausenLd). Füögel up haugen Baeinen kaum oder nicht erfüllbare Wünsche (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „Sik natte Bǟine hālen“ abgewiesen werden (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). (Üble Nachreden, Verleumdungen) „drägget di dǫhen, wo dī dä Bēne nich drägt“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Lot diu dëine Bäine unner dëine Diäken!“ kümmere dich nicht um anderer Leute Angelegenheiten (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk). De Bēne unner annermans Disch stiäkken (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus) || verbr. „He steckt de Beene dür ’t Dak“ sagt man, wenn jemand angibt oder maßlose Forderungen stellt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Ausdruck der Verwunderung: „nu slat mi doch än Kau an ’t Bein un än Pärt an de Hacken!“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu). Der eifrig seine Wahrhaftigkeit Beteuernde „schwöärt diäm Düöwel ein Bein af“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Dem Dǖwel en Bēn aufkǖren, aflaupen usw. mit Festigkeit und Eifer sprechen, laufen usw. (WWB-Source:129:HoncHonc || Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@RamsbeckRa). „Man mott starke Beune häbben, ümme geo (gute) Dage dregen teo können“ (Warnung vor Übermut) (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PlatenauWb || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 287), „... mit de Beene up de Ääre bliiwen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 398). De Bāⁱne in ’t Hessenlant bern die Beine sehr hoch heben Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DrenkeDr = WWB-Source:144:KleinnKleinn 71. „En daut Kind hät en lebenniget am Bäin“ (sagt man, wenn ein Kind gestorben ist) (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@WiescherhöfenWh = RaubSp 52). Gereimtes:„Heer, du miene Güte,dicke Bäine un ßlappe Küte!“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Vr). Vom Heiraten:Allēn is allēn,giff lange Wīl un kålle Bēn oder:... fünnich Braut ... (Kr. MünsterMün Mü). Kinderlied:„Stork, Stork, Stäine, mit dä lang’n Bäine,bräng mi äine Pupp“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Ad). Abzählreim: „Eenken, Beenken, Knickasteenken, Hundert, Dusend ewig“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErleEr = Heimatkal. Lembeck 1928, 107). Rätsel: Welke Hailige heff fēr Bēn? (der heilige Ehestand) (Kr. SteinfurtStf Ka).Et gat twęi Bęine üöwwer de Brüjjeun hat fēr Bęine up ’em Rüjje (Schuster mit zwei Paar Stiefeln) Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal WWB-Source:17:BauerCBauerC 268.„Do gonk ’n olt Wīf üm te waschen, dat hä siëm (sieben) Taschen, in jedde Tasch siëmm junge Katten.Wovüel Bëin göngen do unne?“ (zwei Beine) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Rs).„Mergen Mög satt op de Brüg, hat sieven Körwe op de Rög, in jeden Korw wären siewen Katten, jede Katte hat sieven Jungen,no ro eß, wu völl Beene dät drunner gungen?“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek WWB-Source:302:VestZVestZ 28, 52).„Door güng nen Man ower de Brügge met söwen Katten up de Rügge;wuvöl Bene güngen ower de Brügge?“ (Kr. Grafschaft BentheimBen SauvG 121).„En Kalw, en halw Kalw, un en halwKalw halw — wīvīl Bǫine hiät ’n Daiw?“ („statt Daiw ’Dieb’ wird meist dai ’die’ gehört“) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HörstelHö), „... un ’n Hirsk un ’n Reh, wevel Boine hedden de?“ (ein „d“ hat keine Beine) (Kr. HerfordHfd Gegend Bü).Twęibęin sāt up Drēbęin un hadde ęin Bęin, da kām Fērbęin un nām Twęibęin ęin Bęin, da nām Twęibęin Drēbęin un schmitt Fęrbęin,dat Fērbęin ęin Bęin fallen lēt (Schuster, Stuhl und Hund) Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal WWB-Source:17:BauerCBauerC 268. „Achtern Hus daor stäit en Dräibäin, uppen Dräibäin sitt en Twäibäin un ett en Äinbäin. Do kump Väirbäin un nümp Twäibäin ’n Äinbäin wegg. Da namm Twäibäin ’n Dräibäin un smed Väirbäin (’n Mann uppen Dräibäin mitt en Schinken unnen Räöe (Hund))“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:44:BrunkBrunk 16). „Twǫibǫin satt op Draibǫin un at van ǫinbǫin (Knochen). Do kām vǫierbǫin un woll Twǫibǫin buiten. Do nām Twǫibǫin Draibǫin un woll vǫierbǫin schmuiten“ (Magd, Melkschemel, Knochen, Hund) (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB) || verbr. Pirolruf:„Spinn dicke, spinn kleunoss ’n Vugel suin Beun“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EngerEn = WWB-Source:106:HarTHarT 2, 41). Lied des Zaunkönigs:„In den Lanne, wo ick weg sen, loegget se Holt bi’t (bui’t) Fuür, ossen Boen, ossen Boen,lüttket Holt bui“ (Kr. HalleHal Bh). 2. Fuß. — In dieser Bedeutung gilt das Wort hauptsächlich im südwestl. Westfalen: (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@BorghorstBo Kr. Steinfurt@EmsdettenEm, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@HengelerHg Kr. Ahaus@LegdenLe Zw, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo) Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi (Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@Groß RekenGr, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DarupDa Kr. Coesfeld@EsternEs Kr. Coesfeld@GescherGe Kr. Coesfeld@CoesfeldKf Kr. Coesfeld@LetteLe Kr. Coesfeld@OsterwickOw, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@AvenweddeAv, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@SeppenradeSr, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@UlfkotteAd) Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BottropBp (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErkenschwickEs Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HorneburgHb Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HolsterhausenHh Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HammHx Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HervestHv Kp Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@MarlMa) Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LavesumLa Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LippramsdorfLd (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh) Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@LeitheLt Rd die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@AplerbeckAp (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BrambauerBb die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BodelschwinghBo) die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DerneDe die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@KurlKu (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HöchstenHs) die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@PöppinghausenPö die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@SyburgSb, die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@BommernBo, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@BorbeckBb die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@ByfangBf die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@AltendorfAd (Ennepe-Ruhr-Kreis@BlankensteinBl Ennepe-Ruhr-Kreis@BreckerfeldBf Ennepe-Ruhr-Kreis@BosselBo Ennepe-Ruhr-Kreis@DahlDa Ennepe-Ruhr-Kreis@EnnepetalEt Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb Ennepe-Ruhr-Kreis@HerzkampHk Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt Ol) Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw (Ennepe-Ruhr-Kreis@VolmarsteinVs Ennepe-Ruhr-Kreis@VoßhövenVo Ennepe-Ruhr-Kreis@WengernWe), die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh Kr. Iserlohn@IserlohnIs (Kr. Iserlohn@OestrichÖs, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AlmeckeAm Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@BergfeldBf Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@DahleDa Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HardenbergHg Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HüinghausenHü Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HunswinkelHw Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@NeuenradeNr Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPl Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@RärinRä Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SelscheidSe, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WildewieseWw) Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BausenrodeBs (Kr. Meschede@DeutmeckeDt Kr. Meschede@HolthausenHo Kr. Meschede@KobbenrodeKo Kr. Meschede@KückelheimKü Kr. Meschede@NiedersorpeNi Kr. Meschede@WormbachWo, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AltastenbergAa Kr. Brilon@HildfeldHf), Kr. OlpeOlp WWB-Source:9:ArensArens § 42 (At Dü He Kv Ls Rb Ro). (Laienschr. Belege meist nach Frgb.: „der Fuß“, „... einen Nagel in den Fuß getreten“, „sich den Fuß verstauchen“); in „mir tun die Füße weh“ (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@SeppenradeSr), „müde Füße“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@BörninghausenBh, Kr. MindenMin Kr. Minden@BuchholzBh Kr. Minden@LoheLo Kr. Minden@NiederbecksenNb Kr. Minden@RehmeRe, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@CoesfeldKf, Kr. MünsterMün Kr. Münster@WestbevernWb, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HertenHe Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HenrichenburgHr, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ScholvenBs, die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@BommernBo, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BlankensteinBl, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@NiederfleckenbergNf, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RüblinghausenRü). — barfuß (meist nach Frgb.): blaute Bēne (Kr. MünsterMün Kr. Münster@HiltrupHi || Bo Ho Wo, Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@ReukenbergeRb, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@EsternEs Kr. Ahaus@OedingÖd Kr. Ahaus@StadtlohnSt, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@DumteDu Kr. Steinfurt@NordwaldeNw, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@AulendorfAu Kr. Coesfeld@BillerbeckBb Kr. Coesfeld@DarfeldDf Kr. Coesfeld@GescherGe Kr. Coesfeld@HarleHa Kr. Coesfeld@HamernHn Kr. Coesfeld@HoltwickHw Kr. Coesfeld@KapellenKa Kr. Coesfeld@CoesfeldKf Kr. Coesfeld@OsterwickOw Kr. Coesfeld@StevedeSt Kr. Coesfeld@PröbstingTu Kr. Coesfeld@WeddernWd Kr. Coesfeld@WesthellenWh, Bor, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@AltschermbeckAl Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErleEr Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HolsterhausenHh Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HolthausenHo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@PolsumPo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RhadeRa Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WulfenWu, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@FrillendorfFd die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@ÜberruhrÜr, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HordelHo die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr Su die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WerneWe die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WiemelhausenWh, die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@RüdinghausenRh die krfr. Stadt Witten@WittenWi, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DortmundDo die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HombruchHb die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HöchstenHs die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HuckardeHu die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@KirchhördeKi die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@KleyKl die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@OespelÖs die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@SölderholzSh, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@AsbeckAb Ennepe-Ruhr-Kreis@AltenvoerdeAv Ennepe-Ruhr-Kreis@BuchholzBu Ennepe-Ruhr-Kreis@HorathHr Ennepe-Ruhr-Kreis@SilschedeSi Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@AltenhagenAh die krfr. Stadt Hagen@EilpeEi die krfr. Stadt Hagen@HolthausenHh die krfr. Stadt Hagen@HaspeHs, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@BredenbruchBb Kr. Iserlohn@ReingsenRg), met blte Bēne mit bloßen Füßen und Beinen, barfuß (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh = WWB-Source:247:SauvRSauvR), nakte Bēne (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@SterkradeSr || die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WattenscheidWa), blekke Bäine Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs || (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@SteeleSt, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WattenscheidWa, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw Ennepe-Ruhr-Kreis@VoerdeVö, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@BoeleBo die krfr. Stadt Hagen@HagenHg die krfr. Stadt Hagen@HolthausenHh, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AnschlagAn Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@FeldeFe Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HeedfeldHf Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPl Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@RömerwegRw Zh, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@OedingenÖd, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AltenhofAf Kr. Olpe@AttendornAt Kr. Olpe@BenolpeBe Kr. Olpe@BilsteinBs Kr. Olpe@DrolshagenDh Kr. Olpe@ElspeEl Kr. Olpe@FlapeFl Kr. Olpe@MeggenMe Kr. Olpe@OttfingenOf Sa Kr. Olpe@SchönauSc Kr. Olpe@SaalhausenSh Kr. Olpe@WendenWn), Blenke Bēne (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw), „basske Bēne“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HoltwickHw); häufig (er läuft) met (mit) — —, im Südwestf. (westl.) seltener auch an — —
z. B. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HombruchHb die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HöchstenHs, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HaspeHs, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ReingsenRg, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@WendenWn), →
bārfō¹t. — Kolde Bēne kalte Füße Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi || Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BottropBp (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LavesumLa Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LippramsdorfLd Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp), Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw, (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPl). (Er hat) ’n natt Bęin einen nassen Fuß die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa; (er ist) māi in ’e Bēine müde in den Füßen die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd; et brannte iäm unner de Bäine der Boden wurde ihm zu heiß unter den Füßen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. Hai wīäre (wehrte) sik met Hen um Bäine mit Händen und Füßen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh. 3. Knochen. — Diese (ältere) Bed. ist nur noch resthaft erhalten: (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa ä.; „ūt Bǟin“ aus Knochen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl); dat is Bäin das ist (aus) Knochen (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Als Simplex gewöhnlich nur noch in formelhaften Wendungen wie Stäin und Bäin klāgen (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@VarensellVs, Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@StruchtrupSt, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr), ... wünnern (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LähdenLä) || verbr., „... swian“ schwören, ... fraisen frieren (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef) || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. Wat mossen wī lūken; Stain un Bain! sagten die Männer, die der Kuh beim Kalben beigestanden hatten (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu); (er zerbricht sich) Hals un Bēn (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@StevedeSt || die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg, Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@ElsenEl); (das ging mir durch) Mark un Bǟin (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „je nöger bim Bǟin, je saiter et Flǟis“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De Kiärke es van Stäinen, de Pāpe es van Bäinen (WWB-Source:325:WoeNWoeN). Rätsel: „Wat vör Beine sind jüst annen Kop?“ (die Schläfenbeine) (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@BrochterbeckBb = WWB-Source:44:BrunkBrunk 44). Syn. →
Hespe,
Schoªke, Schunke,
Stāle,
Stelpe, Strilte. Zuss. (Auswahl) →
Bäkkerbē²n,
Brāke~,
Breªke~,
Buk~,
Büksen~,
Buksterbē²neken, Dantsbē²n, Das~,
Dik~,
Disk~, Drī~,
Dūsend~, Elfen~,
Etter~,
Fēr~,
Fisk~, Gniddel~,
Hāmel~,
Hāsen~, Hespen~,
Hinke~, Hinkel~, His~, Hitten~, Hō²ch~,
Holt~,
Hō¹ner~,
Hoªsen~,
Humpel~,
Hunke~, Hunkel~,
Hünksel~, Iks~,
Īs~, Jüᵉ den~, Kalk~, Klapper~, Kindes~, Knikke~, Kräien~, Krōn~, Krum~, Krǖts~, Lang~, Lunke~, Mäie~, Müᵉr~, Ō~, Plat~, Piᵉrde~, Puddel~, Pulle~, Rē²~, Reiger~, Rū~, Sǟr~, Sāwel~, Schiᵉne~, Schulder~, Ssiᵉgen~, Slakker~, slenkerbē²nen, Slüᵉtelbē²n, Snīdelāden~, Snurre~, Span~, Spē²ken~, Spiᵉnel~, Spits~, Stāl~, Stelt~, Stiᵉwel~, Stoªrk~, Stō¹l~, Stütsel~, Stüttel~, Swē²t~, Swīne~, Täkkel~, Tros~, Twē²~, Ūlen~, Wē¹l~, Wilder~, Wīwes~.