Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schletz adj.
schletz , adj. herabhängend, schlaff: die ( lefzen ) seind nun ziemlich steif bei jungen mägdlein und jungfern: aber wol schletz und abhängig wie die budelohren bei denen, die sich des beischlafs gar oft bedienen. Mauriceau von den zufällen u. krankh. der schwang. weiber 26 . — ein adv. schletz, geradezu, ist wol aus schlechts entstellt, vgl. daselbst sp. 544—546: diszer mönsch ist nitt schuldigk, ein teyl es sey wölliches es wöll, zuo erwelen on zuosatz, schletzs und fürgriffs, sunder er soll die wal, unnd urteyl uff schlahen. Keisersberg seelenparadies 209 c ; die jungn rotzlöffl gleich zu h…